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Naturschutzgebiete und Nationalpark Eifel in NRW


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Naturschutzgebiet Siesel-Teilgebiet Jungfernsprung (MK-141)

Objektbezeichnung:

NSG Siesel-Teilgebiet Jungfernsprung

Kennung:

MK-141

Ort: Plettenberg
Kreis: Maerkischer Kreis
Bezirksregierung: Arnsberg
Digitalisierte Fläche: 9,40 ha
Offizielle Fläche: 9,40 ha
Flächenanzahl: 1
Schutzstatus: NSG, bestehend
Verfahrensstand: LP rechtskraeftig
Inkraft seit: 2012
Inkraft: 2012
Außerkraft: 9999
Schutzziel:
Referenzen FFH- und VS-Gebiete:
Referenzen Schutzwürdige Biotope (BK):
  • BK-4713-0036
Kennung:

BK-4713-0036

Objektbezeichnung:

Naturschutzgebiet Siesel, Teilgebiete Auf dem Pütte, Lenne und Jungfernsprung

Link zur Karte: BK-4713-0036
Objektbeschreibung: Das aus mehreren Teilgebieten bestehende Naturschutzgebiet Lenne liegt zwischen Plettenberg-Siesel und Plettenberg-Pasel im Osten des Märkischen Kreises. Im Westen beginnt das Schutzgebiet westlich von Siesel und umfasst die Lenne sowie angrenzende Grünland- und Waldbereiche bis zum Ortsteil Pasel. Mit Impatiens glandulifera und Fallopia japonica sind hier zahlreiche Uferbereiche neophytendominiert. Die nördlich von Siesel gelegenen Teilbereiche umfassen den Lennealtarm mit südlich angrenzendem Laubwald mit hohen Alt- und Totholzanteilen. Als weiteres zählen die steilen, mit Felsen durchsetzten Waldbereiche in der Schleife der B 236 zum Gebiet. Nordöstlich von Siesel befindet sich eine Staustufe. Der Lennetalabschnitt bei Plettenberg Siesel - Pasel ist der letzte große Mäanderbereich innerhalb des Märkischen Kreises, der bis heute noch relativ unverbaut geblieben ist. Die beiden Mäanderschleifen legten sich ehemals eng aneinander und wurden nur durch den schmalen Bergsporn (Jungfernsprung) getrennt. Der am gegenüberliegenden, linksseitigen Lenneufer vorhandene Bergrücken läuft hingegen als Gleithang in einer breiten Terrassenflur aus, auf dem sich das heutige NSG "Auf dem Pütte" befindet. Da erhaltene Altarme und Altwasser im Märkischen Kreis zu den seltensten Biotoptypen gehören, wird dem Bereich "Auf dem Pütte" eine besondere Bedeutung zugesprochen. Das Altwasser und die angrenzenden Uferbereiche sind sehr strukturreich befindet sich in einem guten Erhaltungszustand. Aufgrund des hohen Alt- und Totholzanteils ist auch der angrenzende Eichen-Buchenmischwald von hoher Wertigkeit; der hervorragende Erhaltungszustand verdeutlicht dieses. Die bewaldeten Lennehänge im Teilgebiet Jungfernsprung erlangen ihre besondere Bedeutung vor allem durch die Verzahnung von Eichen-Buchenmischwäldern und Schluchtwäldern. Ergänzt wird diese Vielfalt durch eingestreute Felsbereiche. Weite Teile weisen einen hervorragenden Erhaltungszustand auf. Die Lenne weist sowohl Bereiche mit deutlich als auch mäßig veränderter Gewässerstrukturgüte auf. Die angrenzenden schmalen Buchen- und Schluchtwälder erlangen ihre besondere Bedeutung durch den hervorragenden Erhaltungszustand. Die Lenne wird aufgrund der Wehranlage nicht als Lebensraumtyp eingestuft, da sich der Rückstaubereich und die Ausleitungsstrecke auf das Fließgewässer auswirken. Der Biotopkomplex hat eine Bedeutung für den regionalen und landesweiten Biotopverbund. Die Vielfältigkeit der verschiedenen Biotope mit diversen Übergangsstadien lassen dem Bereich eine besondere Bedeutung zukommen. Der gute Erhaltungszustand des naturräumlich seltenen Lebensraum Altwasser und die Existenz der zahlreichen Waldbeständen mit hervorragendem Erhaltungszustand unterstreichen dieses. Die Verbesserung der Gewässerstruktur der Lenne ist das Hauptziel für diesen Bereich. Wenn auch aufgrund der einengenden Infrastruktur (Wohn- und Gewerbegebiet, B 236, Eisenbahnlinie) nur eingeschränkt möglich, sollte der Dynamik des Fließgewässers mehr Raum gegeben werden. Auch dem Erhalt des Altarms kommt eine besondere Bedeutung zu. Neben dem Erhalt des Alt- und Totholzes in zahlreichen naturnahen Waldbeständen ist der Umbau der Nadelholzbestände in standortgerechte Laubholzbestände voranzutreiben.

Hinweis: Die Angaben zu den Lebensraumtypen, Biotoptypen, Pflanzen- und Tierarten beziehen sich jeweils auf ein oder mehrere referenzierte BK-Objekte. Wenn diese in Einzelfällen größer als das NSG sind, können sich die Angaben auf Teilflächen außerhalb des NSG beziehen und damit z.B. die Flächensumme aller LRTs größer als die Fläche des NSGs sein kann.

Lebensraumtypen:
  • Fließgewässer mit Unterwasservegetation <3260> (1,64 ha)
  • Silikatfelsen mit Felsspaltenvegetation <8220> (0,12 ha)
  • Hainsimsen-Buchenwald <9110> (11,30 ha)
  • Stieleichen-Hainbuchenwald <9160> (0,55 ha)
  • Schlucht- und Hangmischwälder <9180> (1,29 ha)
  • Erlen-Eschen- und Weichholz-Auenwälder <91E0> (1,90 ha)
  • kein LRT <kein LRT> (15,65 ha)
  • Laubwälder ausserhalb von Sonderstandorten <NA00> (0,40 ha)
  • Sumpf-, Moor- und Bruchwälder <NAC0> (0,52 ha)
  • Sümpfe, Riede und Röhrichte <NCC0> (0,29 ha)
  • Nass- und Feuchtgrünland incl. Brachen <NEC0> (1,87 ha)
  • Felsen <NGA0> (0,12 ha)
Geschützte Biotope (§62):
Biotoptypen:
  • Buchenwald <AA0> (2,41 ha)
  • Eichen-Buchenmischwald <AA1> (6,27 ha)
  • Buchen-Eichenmischwald <AB1> (2,61 ha)
  • Birken-Eichenmischwald <AB2> (2,45 ha)
  • Hainbuchen-Eichenmischwald <AB9> (0,55 ha)
  • Erlenwald <AC0> (0,18 ha)
  • Erlenmischwald mit einheimischen Laubbaumarten <AC1> (1,27 ha)
  • Birkenmischwald mit heimischen Laubbaumarten <AD7> (0,40 ha)
  • Sonstiger Laubmischwald einheimischer Arten (ein Art dominat) <AG1> (0,42 ha)
  • Sonstiger Laubmischwald einheimischer Arten (ohne dominante Art) <AG2> (0,55 ha)
  • Fichtenwald <AJ0> (0,80 ha)
  • Fichtenmischwald mit einheimischen Laubbaumarten <AJ1> (1,93 ha)
  • Kahlschlagflaeche <AT1> (0,25 ha)
  • Roehrichtbestand hochwuechsiger Arten <CF2> (0,29 ha)
  • Brachgefallenes Nass- und Feuchtgruenland <EE3> (1,87 ha)
  • Altarm (angebunden, durchstroemt) <FC4> (1,64 ha)
  • Mittelgebirgsfluss <FO1> (7,67 ha)
  • natuerlicher Silikatfels <GA2> (0,12 ha)
  • sekundaerer Silikatfels <GA4> (0,12 ha)
  • ohne Zuordnung <OZ> (3,85 ha)
Rote Liste Arten 2010 NRW:
Planungsrelevante Arten:
Pflanzenarten:
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  • Acarospora fuscata (Acarospora fuscata)
  • Acker-Minze (Mentha arvensis)
  • Aspicilia caesiocinerea (Aspicilia caesiocinerea)
  • Aufgeblasenes Leimkraut (Silene vulgaris)
  • Bachbunge (Veronica beccabunga (subsp. beccabunga))
  • Berg-Ahorn (Acer pseudoplatanus)
  • Berg-Gabelzahnmoos (Dicranum montanum)
  • Berg-Ulme (Ulmus glabra)
  • Besen-Gabelzahnmoos (Dicranum scoparium)
  • Besenginster (Cytisus scoparius)
  • Besenheide (Calluna vulgaris)
  • Bitteres Schaumkraut (Cardamine amara)
  • Bogiges Krummstielmoos (Campylopus flexuosus)
  • Braunstieliger Streifenfarn (Asplenium trichomanes)
  • Brombeere Sa. (Rubus sectio Rubus)
  • Candelariella vitellina (Candelariella vitellina)
  • Chrysothrix chlorina (Chrysothrix chlorina)
  • Cladonia fimbriata (Cladonia fimbriata)
  • Cladonia ramulosa (Cladonia ramulosa)
  • Cladonia spec. (Cladonia spec.)
  • Draht-Schmiele (Deschampsia flexuosa)
  • Druesiges Springkraut (Impatiens glandulifera)
  • Dunkelgruenes Weidenroeschen (Epilobium obscurum)
  • Echte Nelkenwurz (Geum urbanum)
  • Echtes Apfelmoos (Bartramia pomiformis)
  • Echtes Maedesuess (Filipendula ulmaria (subsp. ulmaria))
  • Echtes Springkraut (Impatiens noli-tangere)
  • Efeu (Hedera helix (subsp. helix))
  • Eibe (Taxus baccata)
  • Einseitwendiges Kleingabelzahnmoos (Dicranella heteromalla)
  • Enterographa zonata (Enterographa zonata)
  • Esche (Fraxinus excelsior (subsp. excelsior))
  • Faulbaum (Frangula alnus (subsp. alnus))
  • Feld-Ahorn (Acer campestre)
  • Fichte (Picea abies)
  • Flutender Schwaden (Glyceria fluitans)
  • Flutender Wasser-Hahnenfuss (Ranunculus fluitans)
  • Frauenfarn (Athyrium filix-femina)
  • Fuchs' Greiskraut (Senecio ovatus)
  • Garten-Silberblatt (Lunaria annua (subsp. annua))
  • Gefleckte Taubnessel (Lamium maculatum)
  • Geflecktes Johanniskraut (Hypericum maculatum)
  • Gelbe Schwertlilie (Iris pseudacorus)
  • Gemeine Goldrute (Solidago virgaurea)
  • Gemeine Waldsimse (Scirpus sylvaticus)
  • Gemeiner Beifuss (Artemisia vulgaris)
  • Gemeiner Beinwell (Symphytum officinale)
  • Gemeiner Blutweiderich (Lythrum salicaria)
  • Gemeiner Gilbweiderich (Lysimachia vulgaris)
  • Gemeiner Tuepfelfarn (Polypodium vulgare)
  • Gemeines Weissmoos (Leucobryum glaucum)
  • Gewimpertes Kreuzlabkraut (Cruciata laevipes)
  • Gewoehnliche Eberesche (Sorbus aucuparia)
  • Gewoehnliche Kratzdistel (Cirsium vulgare (subsp. vulgare))
  • Gewoehnliche Vogelbeere (Sorbus aucuparia subsp. aucuparia)
  • Gewoehnliche Wald-Engelwurz (Angelica sylvestris)
  • Gewoehnlicher Besenginster (Cytisus scoparius subsp. scoparius)
  • Gewoehnlicher Glatthafer (Arrhenatherum elatius (subsp. elatius))
  • Gewoehnlicher Hohlzahn (Galeopsis tetrahit)
  • Gewoehnlicher Hornklee (Lotus corniculatus)
  • Gewoehnlicher Wurmfarn (Dryopteris filix-mas)
  • Giersch (Aegopodium podagraria)
  • Glashaar-Widertonmoos (Polytrichum piliferum)
  • Glattfruechtiger Hundszahn (Cynodontium bruntonii)
  • Grosse Brennessel (Urtica dioica)
  • Grosse Sternmiere (Stellaria holostea)
  • Grosser Dornfarn (Dryopteris dilatata)
  • Grosses Gabelzahnmoos (Dicranum majus)
  • Grosses Gruenstengelmoos (Scleropodium purum)
  • Grosses Hexenkraut (Circaea lutetiana)
  • Gundermann (Glechoma hederacea)
  • Haarblaettriges Birnmoos (Bryum capillare)
  • Habichtskraut unbestimmt (Hieracium spec.)
  • Hain-Gilbweiderich (Lysimachia nemorum)
  • Hain-Rispengras (Poa nemoralis)
  • Hain-Sternmiere (Stellaria nemorum)
  • Hainbuche (Carpinus betulus)
  • Harzer Labkraut (Galium saxatile)
  • Haselnuss (Corylus avellana)
  • Heidelbeere (Vaccinium myrtillus)
  • Hellstreifiges Doppelblattmoos (Diplophyllum albicans)
  • Herkulesstaude (Heracleum mantegazzianum)
  • Himbeere (Rubus idaeus)
  • Hohe Schluesselblume (Sa.) (Primula elatior agg.)
  • Hohlzahn unbestimmt (Galeopsis spec.)
  • Hopfen (Humulus lupulus)
  • Hopfenklee (Medicago lupulina)
  • Huflattich (Tussilago farfara)
  • Japan-Staudenknoeterich (Fallopia japonica)
  • Kanadische Goldrute (Solidago canadensis)
  • Kiefer (unbestimmt) (Pinus spec.)
  • Kleiner Dornfarn (Dryopteris carthusiana)
  • Kleiner Sauerampfer (Rumex acetosella subsp. acetosella)
  • Kleiner Wiesenknopf (Sanguisorba minor)
  • Kleines Mausschwanzmoos (Isothecium myosuroides)
  • Kletten-Labkraut (Galium aparine)
  • Knoblauchsrauke (Alliaria petiolata)
  • Kohl(-Kratz)distel (Cirsium oleraceum)
  • Kriechende Quecke (Elymus repens)
  • Laerche unbestimmt (Larix spec.)
  • Lecanora polytropa (Lecanora polytropa)
  • Lecanora subcarnea (Lecanora subcarnea)
  • Leinmkraut unbestimmt (Silene spec.)
  • Lepraria caesioalba (Lepraria caesioalba)
  • Lepraria incana (Lepraria incana)
  • Leproloma membranaceum (Leproloma membranaceum)
  • Mauerlattich (Mycelis muralis)
  • Melanelia fuliginosa (Melanelia fuliginosa)
  • Milzkraut unbestimmt (Chrysosplenium spec.)
  • Neofuscelia verruculifera (Neofuscelia verruculifera)
  • Nickendes Pohlmoos (Pohlia nutans)
  • Opegrapha gyrocarpa (Opegrapha gyrocarpa)
  • Pappel unbestimmt (Populus spec.)
  • Porpidia crustulata (Porpidia crustulata)
  • Porpidia tuberculosa (Porpidia tuberculosa)
  • Psilolechia lucida (Psilolechia lucida)
  • Rainfarn (Tanacetum vulgare)
  • Rasen-Schmiele (Deschampsia cespitosa)
  • Rauhes Kurzbuechsenmoos (Brachythecium rutabulum)
  • Reitgras unbestimmt (Calamagrostis spec.)
  • Rohr-Glanzgras (Phalaris arundinacea (subsp. arundinacea))
  • Rose unbestimmt (Rosa spec.)
  • Rotbuche (Fagus sylvatica (subsp. sylvatica))
  • Rote Lichtnelke (Silene dioica)
  • Roter Fingerhut (Digitalis purpurea (subsp. purpurea))
  • Rotes Straussgras (Agrostis capillaris)
  • Rotschwingel (Festuca rubra)
  • Rotschwingel Sa. (Festuca rubra agg.)
  • Rundblaettrige Glockenblume (Campanula rotundifolia)
  • Ruprechtskraut (Geranium robertianum)
  • Sal-Weide (Salix caprea (subsp. caprea))
  • Salbei-Gamander (Teucrium scorodonia)
  • Sand-Birke (Betula pendula)
  • Sauerampfer (Rumex spec.)
  • Schafschwingel (Festuca ovina)
  • Schafschwingel Sa. (Festuca ovina agg.)
  • Schmalblaettriges Streifenperlmoos (Rhabdoweisia fugax)
  • Schmalblaettriges Weidenroeschen (Epilobium angustifolium)
  • Schoenes Frauenhaarmoos (Polytrichum formosum)
  • Schrebers Rotstengelmoos (Pleurozium schreberi)
  • Schwanenhals-Sternmoos (Mnium hornum)
  • Schwarz-Erle (Alnus glutinosa)
  • Schwarzer Holunder (Sambucus nigra)
  • Schwingel unbestimmt (Festuca spec.)
  • Segge unbestimmt (Carex spec.)
  • Sparriges Kranzmoos (Rhytidiadelphus squarrosus)
  • Spitz-Ahorn (Acer platanoides)
  • Spitzblaettriges Schoenschnabelmoos (Eurhynchium striatum)
  • Spitzblaettriges Torfmoos (Sphagnum capillifolium)
  • Stechpalme (Ilex aquifolium)
  • Stiel-Eiche (Quercus robur (subsp. robur))
  • Straussfarn (Matteuccia struthiopteris)
  • Suessgras unbestimmt (Glyceria spec.)
  • Sumpf-Dotterblume (Caltha palustris)
  • Sumpf-Helmkraut (Scutellaria galericulata)
  • Sumpf-Labkraut (Galium palustre)
  • Sumpf-Schachtelhalm (Equisetum palustre)
  • Sumpf-Segge (Carex acutiformis)
  • Sumpf-Vergissmeinnicht (Myosotis scorpioides)
  • Taurisches Gabelzahnmoos (Dicranum tauricum)
  • Trauben-Eiche (Quercus petraea (subsp. petraea))
  • Trauben-Holunder (Sambucus racemosa)
  • Truegerisches Torfmoos (Sphagnum fallax)
  • Ufer-Wolfstrapp (Lycopus europaeus)
  • Ungleichaestige Zackenmuetze (Racomitrium heterostichum)
  • Vogel-Wicke (Vicia cracca)
  • Wald-Erdbeere (Fragaria vesca)
  • Wald-Geissblatt (Lonicera periclymenum)
  • Wald-Greiskraut (Senecio sylvaticus)
  • Wald-Labkraut (Galium sylvaticum)
  • Wald-Sauerklee (Oxalis acetosella)
  • Wald-Schwingel (Festuca altissima)
  • Wald-Ziest (Stachys sylvatica)
  • Waldmeister (Galium odoratum)
  • Wasserdost (Eupatorium cannabinum (subsp. cannabinum))
  • Weide unbestimmt (Salix spec.)
  • Weissdorn unbestimmt (Crataegus spec.)
  • Weisse Hainsimse (Luzula luzuloides)
  • Weisse Taubnessel (Lamium album)
  • Weisser Steinklee (Melilotus albus)
  • Weisses Straussgras (Agrostis stolonifera)
  • Wiesen Knaeuelgras (Dactylis glomerata)
  • Wiesen-Baerenklau (Heracleum sphondylium)
  • Wiesen-Labkraut (Galium mollugo)
  • Wiesen-Schwingel (Festuca pratensis)
  • Wiesen-Wachtelweizen (Melampyrum pratense)
  • Winkel-Segge (Carex remota)
  • Winter-Linde (Tilia cordata)
  • Wolliges Honiggras (Holcus lanatus)
  • Wurmfarn (Dryopteris spec.)
  • Wurmfarn Sa. (Dryopteris filix-mas agg.)
  • Xanthoparmelia conspersa (Xanthoparmelia conspersa)
  • Zitter-Pappel (Populus tremula)
  • Zottige Zackenmuetze (Racomitrium lanuginosum)
  • Zweiblaettrige Schattenblume (Maianthemum bifolium)
  • Zypressen-Schlafmoos (Hypnum cupressiforme)
Tierarten:
Schutzziele: Erhaltung und Entwicklung eines vielfältigen Biotopkomplexes, bestehend aus einem Mittelgebirgsfluss mit Altarm, den angrenzenden Auwald- und Bruchwaldflächen, vorwiegend brachgefallenem Feuchtgrünland, naturnahen Laubwäldern, Schluchtwäldern und eingestreuten Felsen.
Die Optimierung / Entwicklung ist vor allem im Bereich der Lenne vorzunehmen (Wehranlage).
Gefährdungen:
  • Anstau eines Fliessgewaessers
Maßnahmen:
  • Auenrenaturierung
  • Durchgaengigkeit wiederherstellen
  • Entnahme nicht bodenstaendig-standortgerechter Gehoelze
  • Erhoehung des Altholzanteils
  • Fliessgewaesser renaturireren
  • Horst- und Hoehlenbaeume erhalten, sichern
  • kein Gewaesseraufstau
  • naturnahe Waldbewirtschaftung
  • Neophyten beseitigen
  • Renaturierung des Wasserhaushaltes
  • Totholz erhalten
  • Verbot der Entnahme von Horst- und Hoehlenbaeumen
  • Waldumwandlung nicht bodenstaendigen in bodenstaendigen Wald
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