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Naturschutzgebiete und Nationalpark Eifel in NRW


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Naturschutzgebiet Schwarzbachsystem mit Haberg und Krenkeltal (OE-010)

Objektbezeichnung:

NSG Schwarzbachsystem mit Haberg und Krenkeltal

Kennung:

OE-010

Ort: Kirchhundem
Kreis: Olpe
Bezirksregierung: Arnsberg
Digitalisierte Fläche: 315,16 ha
Offizielle Fläche: 312,00 ha
Flächenanzahl: 6
Schutzstatus: NSG, bestehend
Verfahrensstand: VO rechtskraeftig
Inkraft seit: 1961
Inkraft: 2003
Außerkraft: 2023
Schutzziel: Die Unterschutzstellung erfolgt
1. Zur Erhaltung und Wiederherstellung
a) Ueberregional bedeutsamer Biotope seltener und gefaehrdeter sowie landschaftsraumtypischer
Tier- und Pflanzenarten innerhalb eines wertvollen Biotopkomplexes.
Insbesondere sind schuetzenswert:
- das naturnahe, ausgedehnte, stark verzweigte Bachsystem des Schwarzbaches, des Meinscheidbaches
und ihrer Nebenbaeche,
- zahlreiche Quellbaeche, die teilweise in groesseren oder kleineren Hangquellmooren oder Moor- und
Bruchwaeldern entspringen,
- bachbegleitende Erlen-Auenwaelder und Ufergehoelze sowie Birken- und Erlen-Bruch- bzw.Moorwaelder,
- kleinflaechige Borstgrasrasen und Bergheiden, teils mit Wacholder,
- artenreiche feuchte Hochstaudenfluren,
- Klein- und Grossseggenriede,
- Feucht- und Magerbrachen,
- Nass-, Feucht- und Magergruenland sowie
- ein bedeutendes Winterquartier fuer Fledermaeuse im stillgelegten Eisenbahntunnel zwischen Krenkel-
und Schwarzbachtal.

b) Von Biotopen und Vorkommen der wildlebenden Tier- und Pflanzenarten, die in den Anhaengen I und II
der FFH-Richtlinie aufgefuehrt sind. Soweit Biotope oder Arten bedroht sind und ihre Erhaltung von
besonderer Bedeutung ist, sind sie als prioritaer eingestuft.
Hierbei handelt es sich um folgende Biotope gemaess Anhang I der FFH-Richtlinie:
- Borstgrasrasen im Mittelgebirge (6230, prioritaerer Biotop),
- Erlen-Eschen- und Weichholz-Auenwaelder (91E0, prioritaerer Biotop),
- Moorwaelder (91D0, prioritaerer Biotop),
- Feuchte Hochstaudenfluren (6430),
- Fliessgewaesser mit Unterwasservegetation (3260),
- Hainsimsen-Buchenwald ( 9110),
- Trockene Heidegebiete (4030),
- Uebergangs- und Schwingrasenmoore (7140),
- Wacholderbestaende auf Zwergstrauchheiden oder Kalktrockenrasen (5130)
und folgende Arten gemaess Anhang II der FFH-Richtlinie:
- Groppe,
- Bachneunauge,
- Grosses Mausohr,
und folgende Arten gemaess Anhang IV der FFH-Richtlinie:
- Wasserfledermaus,
- Grosse Bartfledermaus,
- Braunes Langohr
und folgende Arten gemaess der Vogelschutzrichtlinie:
- Eisvogel,
- Schwarzspecht,
- Rauhfusskauz,
- Schwarzstorch,
- Raubwuerger,

b) Aus wissenschaftlichen, naturgeschichtlichen, landeskundlichen und erdgeschichtlichen Gruenden.

Das ueber die Geltungsdauer der Verordnung hinausgehende langfristige Ziel fuer die Waldflaechen
ist die Entwicklung eines Laubwaldgebietes mit den fuer die heimischen Laubwaldgesellschaften typi-
schen Arten. Dazu gehoert auch die Ueberfuehrung der Altersklassenbestaende in naturnahe Laub-
waelder mit einem Mosaik der standoertlichen Variationen und der verschiedenen Bestandsstufen
einschliesslich der Alt- und Totholzphase.
Referenzen FFH- und VS-Gebiete:
Referenzen Schutzwürdige Biotope (BK):
  • BK-4915-0042
  • BK-4915-007
  • BK-4915-020
  • BK-4915-021
  • BK-4915-028
  • BK-4915-030
  • BK-4915-031
  • BK-4915-035
  • BK-4915-037
  • BK-4915-046
  • BK-4915-167
  • BK-4915-171
  • BK-4915-207
  • BK-4915-902
  • BK-4915-903
Kennung:

BK-4915-046

Objektbezeichnung:

Meinscheidbach und Seitentaeler

Link zur Karte: BK-4915-046
Objektbeschreibung: Die Kurze Meinscheid entspringt im Quellmoor Hahnenquelle (BK-4915-031). Sie fliesst in einem Kerbtal durch Fichtenforste, direkt am Bach befinden sich meist sehr vereinzelt Erlen. Die Krautschicht entlang des Baches ist z.T ueppig. Am suedlichen Hang mehrere kleine Quellrinnsale mit z.T. ausgedehnten Quellfluren des Gegenblaettrigen Milzkrautes. Sie sind gefaehrdet durch die 1996 begonnene Neuanlage von Wegen. Im Muendungsbereich der Kurzen und der Langen Meinscheid befindet sich ein groesserer Holzlagerplatz. Der vereinigte Meinscheidbach fliesst dann zunaechst wiederum durch Fichtenforste, teilweise auch in der Schneise einer 10 kV-Leitung Im mittleren Talabschnitt ist der Bach zu einem Teich aufgestaut mit teilweise schoen ausgepraegten Teich-Schachtelhalm- und Schnabelseggen-Roehrichten. Hier auch Staudenknoeterich. Unterhalb schliesst sich ein Mosaik aus Feuchtgruenlandbrachen und Fichtenparzellen an. Zwischen Ruesperwerk und Ruespe auf der Westseite des Tales Gruenlandnutzung, ueberwiegend Intensivweiden, aber auch Feuchtgruenland (z.T. Brachen), am Bach Erlen-Ufergehoelz. Auf der Ostseite eine meist steile gehoelzbestandene Boeschung zur Strasse. Bei Ruespe weitet sich das hier ueberwiegend als Gruenland genutzte Haupttal auf. Neben kleineren intensiven Fettweiden ist artenreiches, zumeist beweidetes Feuchtgruenland mit gliedernden Gehoelzen zu finden. Groessere Brachflaechen tragen artenreiche Hochstaudenfluren, z.T. von Pfeifengras dominiert und ein bultenreiches, mooriges Seggenried mit Scheidigem Wollgras in unmittelbarer Bachnaehe. Als Kontaktgesellschaft schliesst ein kleiner Birkenmoorwald an. Die gut ausgebildeten, gefaehrdeten Pflanzengesellschaften sind kleinflaechig verzahnt, Weiden und Birken dringen von den Flaechenraendern ein, leider wurden auch Sitka-Fichten angepflanzt (inzwischen geringes bis mittleres Baumholz). Unter- und z.T. auch schon oberhalb Ruespe setzt sich der Gehoelzbestand an der Meinscheid aus Weiden, Birken und vorwiegend Fichten zusammen. Weiter suedlich in der Aue ein Birkenstangenholz mit zahlreich eingestreuten Fichten und vorherrschend Drahtschmiele und nur lokal Pfeifengras und Torfmoosen. Der Bach maeandriert naturnah. Entlang der Meinscheid wurde ein ca. 10-15 m breiter Streifen entfichtet. In Hoehe Ruesperwerk muendet von NO der Dengessiepen ein. An seinem Unterlauf ist eine ausgedehnte Feuchtwiesenbrache zu finden. Die Brachflaeche ist relativ stark vernaesst, stellenweise kommt Weidengebuesch auf. Sie wurde locker mit jungen Eschen bepflanzt. Am Bach, der im westlichen Teil des Talbereichs fliesst, ist zum Teil ein Gehoelzsaum ausgebildet. Weiter oberhalb wird der Bach von einem schmalen Erlen-Auwald mit kleineren, eingestreuten Feuchtbrachen mit Bitterschaumkraut-Quellfluren am Bach begleitet. Im hoehergelegenen Kerbtal fliesst der Bach durch Fichtenforste. In Hoehe einer westl. Seitenquelle ein kleinflaechiger (ca. 0,5 ha) Erlenbruch am Bach, Erlen und Moorbirken meist geringes bis mittleres Baumholz. In der 2. Baumschicht herrscht jedoch Fichte vor. Hier ist dringend die Fichte selektiv zu schlagen. In Ruespe muendet von NO ein weiteres Seitental ein. Unterhalb der Ruesper Kapelle befindet sich neben Fettweiden und einem Fischteich artenreiches beweidetes Feuchtgruenland. Das Tal ist oberhalb zu grossen Teilen mit Fichten aufgeforstet, ein Feuerloeschteich ("Burgsee") ist als Bachstau im Kerbtal angelegt worden. Nordwestlich dieses Teiches befindet sich ein Hangquellmoor. Auf der suedexponierten Talflanke liegen zahlreiche diffuse Quellvermoorungen. Auf der gegenueberliegenden Talseite befinden sich zwei kleine Sickerquellen. Das gesamte Gebiet ist von Fichten bestockt. Wertbestimmend ist insbesondere der quellig vermoorte suedexponierte Hang. Diverse Torf- und Laubmoose bilden hier den Hauptaspekt der Krautschicht. In trockeneren Bereichen werden sie durch Arten der Heiden und Borstgrasrasen abgeloest. Es muss jedoch ausdruecklich gesagt werden, dass diese floristisch- soziologischen Merkmale nur in den kleinflaechigen Auflichtungen innerhalb des Fichtenbestandes deutlich werden. Ansatzweise auch in den kleinen Kahlschlagflaechen entlang der westlich das Gebiet begrenzenden Strasse. Am Unterhang, oestlich des grossen Fischteiches, wurden mehrere kleine stehende Gewaesser angelegt. Auch bei diesen sind starke Vermoorungserscheinungen festzustellen. Insbesondere die Ausbildung von randlichen Schwingrasen aus Schnabelsegge und Torfmoosen sind deutliche Kennzeichen. Zur Erhaltung, insbesondere aber zur Wiederherstellung des vollstaendigen Gebietscharakters und seiner oekologischen Wertigkeit ist es erforderlich, die Fichten moeglichst bald aus dem Gebiet zu entfernen. Neben der Reduzierung des Schattendruckes ist es vor allem die Verminderung des ganzjaehrigen Wasserentzugs durch die Transpiration der Nadelbaeume, die abgestellt werden muss. Auch die bestehenden, meist stark verkrauteten Entwaesserunggraeben sollten geschlossen, zumindest nicht weiter unterhalten werden. Die weitere Entwicklung sollte der natuerlichen Sukzession ueberlassen bleiben. Allenfalls kann ueber Initialpflanzungen von Schwarzerle und Moorbirke eine standortgerechte Bestockung eingeleitet werden. Auch der Burgsee sollte dahingehend umgestaltet werden, dass der Damm nicht laenger den Talraum absperrt und ein Wanderhindernis fuer alle Wassertiere darstellt. Oberhalb dieses Bereiches verlauft der Bach durch Fichtenforste. Mehrere kleine Nebenbaeche entspringen in torfmoosreichen, teilweise mit Erlen bestockten Quellbereichen. Die Quellen des Hauptbaches liegen in einem ausgedehnten entfichteten, torfmoos- und seggenreichen Quellmoor und einem Erlenbruch an der Kreisgrenze westlich des Heiligenholzes. Angrenzende trockenere Bereiche wurden frisch mit Fichten wieder aufgeforstet. Auch in dem Quellmoor-Bereich findet sich viel Fichten-Naturverjuengung. Das gesamte Gebiet ist ueberwiegend stark beeintraechtigt, es sind aber noch zahlreiche nach Par. 62 LG NRW geschuetzte, landesweit bedeutsame Biotope erhalten, insbesondere - Quellen (FK2) - Quellmoore (CA3) - Naturnahe und unverbaute Bachabschnitte (FM1, FM2) - Feuchtgruenland mit Seggenriedern (EC2, EE3, CC1, CD1) - Bruch- und Moorwaelder (AC4, AD4, AD5) - Auwaelder (AC5). Im Gebiet wird bei Unterschutzstellung neben der Erhaltung ein Schwerpunkt die Entwicklung sein, hier vor allem Entfichtung der Bachlaufe, Quell- und Moorbereiche.
Kennung:

BK-4915-0042

Objektbezeichnung:

NSG Schwarzbachsystem mit Haberg und Krenkeltal, Exklave im Krenkeltal

Link zur Karte: BK-4915-0042
Objektbeschreibung: Steiler, stillgelegter Bahneinschnitt mit montanen Staudenfluren in der im Krenkeltal gelegenen Teilfläche des NSG "Schwarzbachsystem mit Haberg und Krenkeltal" südöstlich Heinsberg. Tiefer und steiler Einschnitt einer aufgelassenen Bahntrasse, die am Ostrand des NSG in einen Tunnel mündet. An den Hängen stocken teilweise Fichtenbestände, teilweise ein Ahornmischwald, letzterer insbesondere im Bereiche der Hünge am Tunnel. Die Sohle der schluchtartig eingetieften Trasse besitzt ein kühlfeuchtes, halbschattiges Mikroklima. Zahlreiche quellnasse Stellen führen ihr Wasser den beiden trassenbegleitenden Seitengrüben zu. Die überwiegend sumpfige, stellenweise überrieselte Sohle wird von Hochstauden besiedelt. Inzwischen haben sich hier jedoch bereits zahlreiche junge Gehölze angesiedelt, die bei weiter zunehmender Beschattung die Hochstauden-Vegetation beeintrüchtigen. Oberhalb des Einschnitts und nördlich daran anschließend findet sich eine Fettweide, die weiter im Südosten brach gefallen ist. Im Südosten der BK-fläche quert der Krenkelsbach über einen Aquaedukt die Trassenschlucht, sein Wasser wird dann oberhalb der Weide als Graben entlanggeführt. Es handelt sich um einen international wertvollen Biotopkomplex mit schluchtwaldartigem Charakter und artenreichen montanen Hochstaudenfluren. Vorkommen mehrerer Rote-Liste-Pflanzenarten. Die Biotopfläche gehört zum Biotopverbund des Heinsberger-Krenkelsbach-Talsystems und erfüllt hier eine wichtige Funktion als Vernetzungsbiotop für Auenlandschaften und Staudenfluren in dem ansonsten stark mit Fichten aufgeforsteten Landschaftsraum. Wichtige Maßnahme ist die Offenhaltung der Sohle mit den Hochstaudenfluren und die Verhinderung der Verbuschung.
Kennung:

BK-4915-020

Objektbezeichnung:

Quellmoor und Bruchwaldrest nordwestlich Zinse, "Auf der Sidde"

Link zur Karte: BK-4915-020
Objektbeschreibung: Die noerdliche Teilflaeche enthaelt drei kleinflaechige, von Fichtenforsten bzw. mit Fichten wiederaufgeforsteten Kahlschlaegen umgebene Quellmoore, die fast vollstaendig baumfrei sind. Bei der suedlichen Teilflaeche handelt es sich um einen ehemaligen Birkenbruch, umgeben von Fichtenforsten bzw. Kahlschlag- flaechen. Die Birken stehen in Baumgruppen, ausserdem einige Fichten. Stellenweise ist in dem sonst weitgehend baumfreien Quellmoor Birkenjungwuchs (Krautschicht) aufgekommen. Der durch Quellwasser durchtraenkte Boden wird grossflaechig von Torfmoosen besiedelt. Die gut entwickelte Krautschicht wird im wesentlichen aus Seggen und Binsen (u.a. Juncus acutiflorus-Dominanzgesellschaft des Carion nigrae) gebildet. Es sind aber auch trockenere Bereiche vor allem mit Vaccinium myrtilus und Avenella unter Birken und Fichten vorhanden, am Suedostrand auch trockenere Offenbereiche mit Schlagflurarten. Vor allem das suedliche Teilgebiet sollte mit dem anschliessenden Quellbach (BK-4915-055, Kreis Siegen!) als Naturschutzgebiet ausgewiesen werden. Im Gebiet kommen folgende Biotoptypen nach Par. 62 LG vor: - Quellmoor (GA3) - Brikenbruchwaldreste (BF2-ll)
Kennung:

BK-4915-030

Objektbezeichnung:

Oberer Schwarzbach mit Nebenbaechen

Link zur Karte: BK-4915-030
Objektbeschreibung: Unterhalb von BK-4915-169 wurde der Schwarzbach nach 1991 entfichtet und es haben sich landschaftlich schoene Feuchtbrachen entwickelt. Hier wurden im Hauptschluss 2 Bachstaue angelegt. Die Daemme wurden mittlerweile vom Bach durchbrochen, weshalb die Stauhoehe stark reduziert ist (vgl. GB-4915-087). An seitlichen Haengen wurden Wildaecker angelegt, die das Gebiet ebenfalls beeintraechtigen. Noch oberhalb der Teiche ein Erlen- (mit Grau- und Schwarzerle) und Pappelbestand am Bach. Die Pappeln und Grauerlen sollten gefaellt werden. Unterhalb fliesst der Schwarzbach naturnah maeandrierend zunaechst durch alte, lichte, 1999 frisch durchforstete Fichtenforste, dann durch ein eingegattertes (ehemaliges ?) Wildgehege und im Bereich der Einmuendung des Kattmeckebaches wieder durch Fichtenforst, ist hier aber auf ca. 10 m Breite weitgehend freigestellt und wird von einzelnen Erlen gesaeumt. Der von Westen her einmuendende Kattmeckebach entspringt im Bereich des Hangquellmoores am Haus Marmecke (vgl. BK-4915-007). Unterhalb des Quellmoores (noch BK-007) und kurz vor der Muendung fliesst die Kattmecke durch Fichtenforste. Das uebrige Tal wird von ausgedehnten, artenreichen, v.a. im oberen Teil sumpfig-anmoorigen Gruenlandbrachen eingenommen. Im unteren Abschnitt auch trocken-magere Brachen und Uebergaenge zu Pfeifengras-Wiesen. Auch hier sind randlich groessere Wildaecker angelegt. Ein Hauptschluss- Teich im mittleren Teil des Tales, der 1997 nicht genutzt wurde, war 1999 wieder voll eingestaut bei starkem Fischbesatz (vgl. GB-4915-097). Am Seitenbach des Kattmeckebaches befindet sich oberhalb des querenden Weges ein weiterer kleiner Artenschutzteich im Hauptschluss mit einem Rohrkolben-Roehricht. Oberhalb fliesst dieser Bach durch eine Gruenlandbrache, dann streckenweise von Erlen begleitet durch Buchenwald. Die zweite Teilflaeche umfasst jenen Teil eines weiteren Nebentals des Schwarzbachs, der in der Natura 2000-Kulisse liegt, aber noch nicht im erweiterten NSG "Schwarzbachtal". Einer der Quellbereiche dieses Baches befindet sich in einem kleinen Birken-Moorwald und dem angrenzenden, offenen Quellmoor. Unterhalb ist der Bach zu zwei Teichen aufgestaut und fliesst dann durch juengere Fichtenforste, die mosaikartig von offenen, z.T. stark vernaessten Bereichen durchzogen sind.
Kennung:

BK-4915-035

Objektbezeichnung:

Quellmoor und Birkenbruch noerdl. des Schmalenberg

Link zur Karte: BK-4915-035
Objektbeschreibung: Nur flach geneigter Quellbereich des Langen Doernbachs (vgl. BK-4915-037). Der Bach verlaeuft durch Fichtenforst, z.T. evtl. eher ein Entwaesserungsgraben. Auf der noerdlichen Talflanke liegen zwei z.T. offene Hauptquellbereiche, die stark anmoorig sind. Beide Flaechen sind durch einen Grasweg im Fichtenforst verbunden, der eine gut ausgebildete Borstgrasrasenvegetation mit florisitschen Besonderheiten wie Tannenbaerlapp, Sparrige Binse und Keulen-Baerlapp traegt. Weil es sich um einen Weg handelt, kann dieser Bestand nicht als geschuetztes Biotop nach §62 LG NRW kartiert werden. Im Westen ein z.T. stark aufgelichteter Birkenbruch mit beigemischten Fichten, geringes bis mittleres Fichten-, geringes Birkenbaumholz. Hier und auf der angrenzenden Freiflaeche ein grosses Vorkommen des Scheiden-Wollgrases (sehr gut ausgepraegtes Quellmoor). Die oestliche Teilfaeche ist offen, wird aber von Erlen-Baumgruppen z.T. erst im Dickungsalter, z.T. im geringen Baumholzalter gepraegt. In deren Unterwuchs u.a. Torfmoose. Vor allem auf dieser Teilflaeche finden sich auch diverse Arten des Wirtschaftsgruenlands und nur 1x Scheiden-Wollgras. Dieser Quellbereich kann als Braunseggensumpf angesprochen werden, evtl. aus Gruenlandnutzung hervorgegangen. Lokal herrscht Schnabelsegge vor. Am oberen Rand entlang des angrenzenden Fichtenforstes streifenförmig ein Borstgrasrasen mit Arnika-Vorkommen, z.T. auch heideartig. Suedlich des Waldweges parallel zum im Fichtenforst verlaufenden Bach eine von Rohrglanzgras beherrschte Flaeche und kleinflaechig ein bachbegleitender Erlenwald. Der Bachlauf sollte grosszuegig von Fichten freigestellt werden, auf den Quellbereichen sollten regelmaessig ggf. aufkommende Fichten entfernt werden. Das Gebiet ist der Sukzession zu ueberlassen und sollte von einem Pufferstreifen aus Laubwald umgeben werden. Der Weg mit seiner wertvollen Flora sollte offengehalten, aber nicht zu haeufig befahren werden. Das Gebiet ist Teil des Gebietes zum Schutz der Natur "Schwarzbachquellsystem" im LEP III (A_SL-155) und ist fuer die erhebliche Erweiterung des NSG Schwarzbachtal vorgesehen.
Kennung:

BK-4915-037

Objektbezeichnung:

Doernbachtal suedlich des NSG "Schwarzbachtal"

Link zur Karte: BK-4915-037
Objektbeschreibung: Das Quellbachsystem Doernbach befindet sich in den suedlich an das NSG Schwarzbachtal angrenzenden Taelern, die den Homberg umschliessen. Der noerdliche Quellbach wird als Kurzer Doernbach, der suedliche als Langer Doernbach bezeichnet. Das Quellgebiet des letzteren wird ab 1997 im BK-4915-035 beschrieben. Der Kurze Doernbach entspringt im Bereich "Faules Buchholz". Entlang der seitlichen Quellbaeche befinden sich laut geologischer Karte mehrere Moorbereiche, die z.T. in Fichtenwaeldern liegen und prioritaer entfichtet werden sollten. Am Oberlauf befindet sich ein quelliges Erlenwaeldchen (GB-4915-046). Weiter unterhalb fliesst der Bach lueckig von Ufergehoelzen begleitet durch ein mehr oder weniger offenes Tal. Der hier vorherrschende Braunseggensumpf mit der Gesellschaft der Spitzbluetigen Binse zieht sich teilweise den Hang hinauf. Hier ist ein weiterer Erlenbestand erhalten geblieben, im unteren Hangbereich torfmoosreich (GB-4915-047). Auch oberhalb des talbegleitenden Waldweges ein quelliger Erlenwald mit Tendenz zum Birken-Moorwald (GB-4915-0007). Unterhalb sind nur die Bereiche um den Bachlauf mehr oder weniger offen, es dominieren unmittelbar angrenzend Fichtenforste. Der Bach wird meist lueckig von Weidengebuesch sowie meist jungen Moorbirken und Erlen begleitet , aber auch einzelne Fichten, die Krautschicht wird weiterhin von einem Kleinseggenried gebildet, potentiell daher sehr wahrscheinlich ein Sphagno-Alnetum. Der Bach maeandriert durch sein enges Muldental, hat ein kiesiges Substrat und ist voellig unverbaut (Kolke, Prall- und Gleithaenge, Fischunterstaende u.a.). Oberhalb des querenden Weges befindet sich ein groesserer Teich mit einem Schnabelseggenried als Verlandungsvegetation. Unterhalb des Weges drei weitere Teiche, ebenfalls im Nebenschluss. Hier fliessen die beiden Quellbaeche zusammen. Der Lange Doernbach verlaeuft ebenfalls sehr naturnah maeandrierend in einem durchschnittlich 10 m breiten, weitgehend offenen Tal, das aber landwirtschaftlich nicht mehrgenutzt wird. Der Talbereich ist insgesamt recht feucht und vernaesst. Im untersten, etwas breiteren Talbaschnitt sind in die Feuchtgruenlandbrachen stellenweise Fragmente von Borstgrasrasen eingestreut. Der Bach maeandriert stark und teilt sich im Unterlauf in mehrere Teilarme auf. Am Bach finden sich einzelne Ufergehoelze. Vereinzelt breiten sich Fichten, Birken und Weiden im Talgrund aus. In der Krautschicht dominieren stellenweise grosse Bestaende der Wald-Hainsimse. Die Talboeschung wird i.d.R. von einem aelteren Fichtenbestand und z.T. von Neuaufforstungen eingenommen. Lediglich im Unterlauf ist der Gehoelzbestand auf der Boeschung beseitigt worden und gibt den Blick auf das hier etwas breitere Bachtal frei. Das Gebiet ist Teil des Gebietes zum Schutz der Natur "Schwarzbachquellsystem" im LEP III (A_SL-155) und ist fuer die erhebliche Erweiterung des NSG Schwarzbachtal vorgesehen.
Kennung:

BK-4915-167

Objektbezeichnung:

NSG-Erweiterungen Haberg

Link zur Karte: BK-4915-167
Objektbeschreibung: Die erste Fläche grenzt südlich an das Naturschutzgebiet "Haberg" an und weist in weiten Teilen eine annähernd gleichartige Heidevegetation auf (Bergheide- Beerstrauchheide). Der Wacholder ist hier wie auch in den direkt angrenzenden NSG-Bereichen selten. Ein größerer Teilbereich ist allerdings stark vergrast und degeneriert. Im östlichen Teilbereich schließen sich die Einzelbäume zu einem lichten Birkenwald mit heideartiger Krautschicht zusammen. Eine weitere Teilfläche liegt östlich des Naturschutzgebietes. Es handelt sich um Borstgrasrasen und Heideflächen, die an der Teerstrasse zum Schwarzbachtal hin liegen. Nördlich der Straße am seitlichen Stellen gut ausgebildete Borstgrasrasen u.a. mit Quendel-Kreuzblümchen und viel Borstgras, im Zentralbereich Übergang zu einer trockenen Heide. Südlich der Straße hat sich im Bereich einer Kahlschlagsfläche eine gut ausgebildete Heidefläche wiederentwickelt unter anderem mit Vorkommen des gefährdeten Haar-Ginsters. Diese Flächen sollten nicht aufgeforstet werden, sondern als Erweiterung des Naturschutzgebietes extensiv beweidet werden. Zum Naturschutzgebiet hin wurde ein Fichtenwaldbereich in die Abgrenzung einbezogen, der ebenfalls zu einer Heidefläche umgewandelt werden sollte.
Kennung:

BK-4915-171

Objektbezeichnung:

Oberes Habecker Bachtal

Link zur Karte: BK-4915-171
Objektbeschreibung: Dieses Seitental des Schwarzbachtals ist im unteren Abschnitt mittlerweile als NSG ausgewiesen (erweitertes NSG "Schwarzbachtal"). Diese Beschreibung bezieht sich nur auf den oberen Abschnitt. Die Quellbereiche des Habecker Baches befinden sich noerdlich der Berg-Wacholderheide NSG Haberg in Fichtenforsten, sind jedoch moorig und sollten dringend entfichtet werden. Lediglich der noerdlichste Quellbereich stellt ein kleines baumfreies Quellmoor innerhalb einer Fichtendickung dar (vgl. GB-4915-093). Es ist anzustreben, auch die Entwaesserungsgraeben zu schliessen und damit die Regeneration von Quellmooren zu ermoeglichen. Der Quellbach verlaeuft weiterhin durch Fichtenforste, jedoch ist die 10 bis 20 m breite Talsohle versumpft bzw. moorig und mehr oder weniger offen (GB-4915-302). An mehreren Stellen tritt das Scheidige Wollgras auf. An einem kreuzenden Waldweg wurde der Bach vor wenigen Jahren an einer wertvollen sumpfigen Stelle im Hauptschluss zu einem Teich aufgestaut. Er hat eine naturnahe Verlandungsgesellschaft und beherbergt zahlreiche Molchlarven und Bergmolche, ausserdem Libellen. Im noerdlichsten Abschnitt stockt am linken Talhang ein torfmoosreicher Birken-Moorwald. Die Birken sind mehrstaaemmig, meist geringes bis mittleres Baumholz.
Kennung:

BK-4915-902

Objektbezeichnung:

NSG Haberg

Link zur Karte: BK-4915-902
Objektbeschreibung: Groessere, auf einem schwach nach Norden geneigten Hang gelegene Bergheide, von Fichtenforsten umgeben. Die von Zwergstraeuchern, vor allem Heidekraut, Preissel- und Heidelbeere gepraegte Heide ist locker mit aelteren Laub- und Nadelbaeumen durchsetzt. Der Verbuschungsgrad ist mit Ausnahme kleinerer espen-, strauchweiden- und birkenreicher Stellen gering (deutlich unter 10%). Vereinzelt sind alte Baumstubben (meist ohne Moosbewuchs) anzutreffen. Vor allem noerdlich des geteerten Weges, der das NSG in Laengsrichtung durchzieht, sind Wacholdergruppen und -buesche frequent vertreten. Die Wacholder erreichen dabei nur selten eine Hoehe von mehr als 3 m. Suedlich des Weges tritt der Wacholder deutlich zurueck und ist z.T. darbend. Auf ehemaligen und noch genutzten Wegen innerhalb des NSG findet man Fragmente von Borstgrasrasen. Im nordwestlichen Teil des NSG ist die Wacholderheide stark vergrast und degeneriert. Auf zwei etwa 100 qm grossen Probeflaechen wurde hier der Oberboden abgeschoben. Auf den offenen Bodenflaechen entwickeln sich junge Calluna-Dominanzbestaende u.a. mit Vorkommen von Borstgras. Die beiden nach Norden ragenden Zwickel sind von einem krautreichen Birken-Mischwald bestanden. Entlang des Teerweges haeufen sich Stoerungszeiger, ein Rueckbau ist daher wuenschenswert. Im NSG bruetete frueher das Haselhuhn. Angaben zu Moosen und Flechten von H. Baeppler.
Kennung:

BK-4915-903

Objektbezeichnung:

NSG Schwarzbachtal

Link zur Karte: BK-4915-903
Objektbeschreibung: Das im Jahr 2000 erweiterte NSG Schwarzbachtal umfasst einen ca. 3 km langen Abschnitt des Schwarzbachtals sowie die unteren Abschnitte des Doernbachtals und weiterer Nebentaeler. Der Schwarzbach ist ein sauberer, stark maeandrierender Bachlauf mit vielfaeltigen Strukturelementen wie Auskolkungen, Steilufern, Flachufern, Schnell- und Langsamfliesswasserstrecken, Kiesbaenken und Bachschnellen. Im mittleren Bereich ist er ueber kuerzere Strecken zweiarmig. Der Bachlauf wird meist von Erlen und Hochstaudenfluren (u.a. mit Blauem Eisenhut) begleitet. Oestlich der das Schwarzbachtal querenden, mittlerweile abgerissenen Bahnbruecke stocken bachbegleitende Erlenwaelder sowie ein torfmoos- und pfeifengrasreicher Birken-Moorwald mit Vorkommen der Moosbeere, verzahnt mit offenen Moorbereichen und Feuchtgruenlandbrachen. In den Brachflaechen befinden sich mehrere Kleingewaesser. Auf dem noerdlichen Talhang wurde der ehemalige Fichtenforst abgetrieben. Westlich der ehemaligen Bahnbruecke ist das Tal weitraeumig entfichtet worden. Auf den Kahlschlagflaechen haben sich z.T. dichte Erlen-Weidengebuesche entwickelt, grossflaechig auch Feuchtgruenlandbrachen. Relativ kleinflaechig finden sich bodensaure Kleinseggenrieder, torfmoosreiche Uebergangsmoore und eine bultig wachsende Pfeifengraswiese mit Scheidigen Wollgras (etwas oberhalb des von Suedwesten einmuendenden Doernbachs). Auch in den erst vor relativ kurzer Zeit entfichteten Bereichen westlich der alten NSG-Grenze finden sich grossflaechig vernaesste, teilweise anmoorige Bereiche, darin auch torfmoosreiche Kleinseggenrieder sowie stellenweise Erlen- und Birkenbruchwald. Von Westen muendet ein kleiner Nebenbach ein. Auch dieser in sanfter Talmulde gelegene Bach weist bereits einen hohen Anteil an Offenflaechen auf. Auf der Brachflaeche kommen Hochstauden auf, vereinzelt Weidengebuesch, im westl. Teil viel Jungwuchs von Birken, Ebereschen und Faulbaum. Am SO-Ende dieser Brache befindet sich ein kleiner Birkenmoorwald in nordexponierter Hanglage. Kleine Baeche fliessen herab zum Tal, stellenweise ist es nass und bruchig. Etwas unterhalb muendet der Habecke-Bach in den Schwarzbach. Dieser Nebenbach fliesst im unteren Abschnitt durch aeltere Fichtenforste, weiter oberhalb wird die Talsohle von anmoorigen Kleinseggenriedern mit zahlreichen seltenen und gefaehrdeten Pflanzenarten eingenommen. Am westlich angrenzenden Hang ausgedehntes Magergruenland, am Hangfuss auch Borstgrasrasen und Feuchtgruenland. Weiter hangaufwaerts ein kleiner, torfmoosreicher Birken-Moorwald sowie ein von Pfeifengras dominierter Uebergangsmoor-Bereich. Im Suedosten muendet der Doernbach in den Schwarzbach. Das Doernbachtal wird gepraegt von dem Bahndamm der aufgelassenen Eisenbahnlinie von Altenhundem nach Erndtebrueck. In seinem untersten Abschnitt verlaeuft der Bach begradigt am Fuss des Bahndamms und wird von juengeren, mehrstaemmigen Birken gesaeumt. In der Talaue finden sich hier wechselfeuchte, magerere Gruenlandbrachen, die mit Arnika partiell zu den Borstgrasrasen hin tendieren. Weiter oberhalb schliesst sich eine feuchte bis stellenweise nasse Magerwiese an. In diesem Bereich verlaeuft der Doernbach stark maeandrierend, begleitet von einem Gehoelzsaum und ausgepraegten Hochstaudensaeumen. Der Bahndamm wurde in den letzten Jahren entfichtet. Im Muendungsbereich von Kurzem und Langem Doernbach finden sich neben dem Bahndamm alte Halden mit mageren Ruderalfluren. Am Bahndammrand hat sich ein dichter Gehoelzbestand und Weidengebuesch entwickelt. Wo ehemals die Gleise verliefen, breiten sich auf dem Bahnkoerper heute kleine Magerrasen aus, u.a. mit beachtlichem Vorkommen des Kleinen Wintergruens. Mittlerweile sind diese Bereiche stark ruderalisiert, Himbeergestruepp, aufkommende Fichten, Espen und Weiden herrschen haeufig vor. Das Kleine Wintergruen konnte 1997 nicht nachgewiesen werden. Es wurden jedoch kleinflaechig Herden von Deutschem Ginster gefunden. Westlich verlaeuft die Bahntrasse bis hin zum Tunnel in einer kaum zugaenglichen, engen Schlucht. Am Grund verlaeuft ein Entwaesserungsgraben, der in weiten Bereichen dominant von Pestwurzfluren eingenommen wird. Am Hang ein Vorkommen des Tannenbaerlapps. Der angrenzende Tunnel ist ein bedeutsamer Biotop fuer Fledermaeuse, die vorhandenen mit Fledermausgittern versehenen Tueren sollten daher ganzjaehrig geschlossen bleiben, am Boden sollten Eingaenge fuer Amphibien geschaffen werden. Auch diese Schlucht wurde im Herbst 1997 entfichtet.
Lebensraumtypen:
  • Feuchte Hochstaudenfluren der planaren und montanen bis alpinen Stufe <6430> (0,36 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Laubwaelder ausserhalb von Sonderstandorten (nicht FFH-LRT) <NA00> (0,63 ha)
  • Schutzwuerdiges und gefaehrdetes mesophiles Wirtschaftsgruenland incl. Brachen (nicht FFH-LRT) <NE00> (0,42 ha)
Geschützte Biotope (§62):
Biotoptypen:
  • Erlenwald <AC0> (0,74 ha)
  • Birkenwald <AD0> (0,67 ha)
  • Eichen-Birkenmischwald <AD1> (1,08 ha)
  • Pappelwald <AF0> (0,26 ha)
  • Fichtenwald <AJ0> (88,80 ha)
  • Ahornmischwald <AR1> (0,63 ha)
  • Schlagflur <AT0> (4,54 ha)
  • Kahlschlagflaeche <AT1> (13,04 ha)
  • Gebuesch, Strauchgruppe <BB0> (1,46 ha)
  • Gehoelzstreifen <BD3> (0,26 ha)
  • Ufergehoelz <BE0> (0,74 ha)
  • Baumgruppe, Baumreihe <BF0> (0,39 ha)
  • Baumreihe <BF1> (0,62 ha)
  • Baumgruppe <BF2> (0,74 ha)
  • Degenerierte Calluna-Heide <DA2> (2,46 ha)
  • Borstgrasrasen <DF0> (0,09 ha)
  • Fettweide <EB0> (10,79 ha)
  • Magerwiese <ED1> (1,86 ha)
  • Gruenlandbrache <EE0> (0,16 ha)
  • brachgefallenes Magergruenland <EE4> (4,11 ha)
  • stehendes Kleingewaesser <FD0> (0,74 ha)
  • Teich <FF0> (1,70 ha)
  • Quelle, Quellbereich <FK0> (0,99 ha)
  • Sicker-, Sumpfquelle <FK2> (0,19 ha)
  • Bachoberlauf im Mittelgebirge <FM1> (1,53 ha)
  • Bachmittellauf im Mittelgebirge <FM2> (0,74 ha)
  • Graben <FN0> (0,10 ha)
  • Brachflaeche der Gleisanlagen, Bahngelaende <HD9> (6,21 ha)
  • Tunnel <HO0> (0,62 ha)
  • ohne Zuordnung <OZ> (NaN ha)
  • Buchenwald <xAA0> (1,58 ha)
  • Bergheide-Beerenstrauchheide <xDA5> (0,70 ha)
  • Borstgrasrasen <xDF0> (0,34 ha)
  • Gewaesserbegleitender feuchter Saum bzw. linienf. Hochstaudenflur <xKA2> (0,98 ha)
  • Erlen-Bruchwald <yAC4> (0,26 ha)
  • Bachbegleitender Erlenwald <yAC5> (1,09 ha)
  • Birken-Bruchwald <yAD4> (1,55 ha)
  • Gebuesch, Strauchgruppe <yBB0> (0,26 ha)
  • Bruchgebuesch <yBB5> (1,36 ha)
  • Ufergehoelz <yBE0> (1,32 ha)
  • Weiden-Ufergehoelz <yBE1> (1,39 ha)
  • Erlen-Ufergehoelz <yBE2> (0,62 ha)
  • Baumgruppe <yBF2> (0,15 ha)
  • Bodensaures Kleinseggenried <yCC1> (3,78 ha)
  • Rasen-Grossseggenried <yCD1> (1,63 ha)
  • Roehrichtbestand <yCF0> (0,03 ha)
  • Nass- und Feuchtgruenland <yEC0> (0,62 ha)
  • Nass- und Feuchtwiese <yEC1> (0,62 ha)
  • Nass- und Feuchtweide <yEC2> (0,74 ha)
  • Magergruenland <yED0> (0,62 ha)
  • Magerwiese <yED1> (0,62 ha)
  • Brachgefallenes Nass- und Feuchtgruenland <yEE3> (21,51 ha)
  • brachgefallenes Magergruenland <yEE4> (1,24 ha)
  • Teich <yFF0> (0,26 ha)
  • Sicker-, Sumpfquelle <yFK2> (1,26 ha)
  • Bachoberlauf im Mittelgebirge <yFM1> (2,33 ha)
  • Bachmittellauf im Mittelgebirge <yFM2> (0,74 ha)
  • Bachbegleitender Erlenwald <zAC5> (8,25 ha)
  • Birken-Moorwald <zAD5> (3,85 ha)
  • Uebergangs-, Zwischenmoor, Quellmoor <zCA3> (4,60 ha)
  • Wacholder-Heide <zDA4> (3,24 ha)
  • Bergheide-Beerenstrauchheide <zDA5> (4,05 ha)
  • Borstgrasrasen <zDF0> (0,77 ha)
  • Brachgefallenes Nass- und Feuchtgruenland <zEE3> (1,48 ha)
  • Bachoberlauf im Mittelgebirge <zFM1> (0,90 ha)
  • Bachmittellauf im Mittelgebirge <zFM2> (1,89 ha)
  • Gewaesserbegleitender feuchter Saum bzw. linienf. Hochstaudenflur <zKA2> (1,36 ha)
Rote Liste Arten 2010 NRW:
Planungsrelevante Arten:
Pflanzenarten:
  • Acker-Minze (Mentha arvensis)
  • Acker-Witwenblume (Knautia arvensis)
  • Arnika (Arnica montana (subsp. montana))
  • Arznei-Baldrian Sa. (Valeriana officinalis agg.)
  • Asch-Weide (Salix cinerea subsp. cinerea)
  • Aufrechter Igelkolben (Sparganium erectum)
  • Aufsteigende Gelb-Segge (Carex demissa)
  • Augentrost (Euphrasia spec.)
  • Bach-Nelkenwurz (Geum rivale)
  • Bach-Quellkraut (Montia fontana)
  • Bachbunge (Veronica beccabunga (subsp. beccabunga))
  • Baerenschote (Astragalus glycyphyllos (subsp. glycyphyllos))
  • Berg-Ahorn (Acer pseudoplatanus)
  • Berg-Platterbse (Lathyrus linifolius)
  • Bergfarn (Thelypteris limbosperma)
  • Besenheide (Calluna vulgaris)
  • Billards Spierstrauch (Spiraea billardii)
  • Birke unbestimmt (Betula spec.)
  • Bitteres Schaumkraut (Cardamine amara)
  • Blasen-Segge (Carex vesicaria)
  • Blauer Eisenhut (Aconitum napellus)
  • Bleiche Segge (Carex pallescens)
  • Blutwurz (Potentilla erecta (subsp. erecta))
  • Borstgras (Nardus stricta)
  • Braune Segge (Carex nigra)
  • Breitblaettriger Rohrkolben (Typha latifolia)
  • Breitblaettriges Knabenkraut (Dactylorhiza majalis)
  • Brennender Hahnenfuss (Ranunculus flammula (subsp. flammula))
  • Brombeere Sa. (Rubus sectio Rubus)
  • Brombeere unbestimmt (Rubus spec.)
  • Buchenfarn (Phegopteris connectilis)
  • Busch-Windroeschen (Anemone nemorosa)
  • Cetraria islandica (Cetraria islandica)
  • Cladonia foliacea (Cladonia foliacea)
  • Cladonia spec. (Cladonia spec.)
  • Deutscher Ginster (Genista germanica)
  • Deutsches Weidelgras (Lolium perenne)
  • Dornfarn Sa. (Dryopteris carthusiana agg.)
  • Draht-Schmiele (Deschampsia flexuosa)
  • Dreizahn (Danthonia decumbens)
  • Druesiges Springkraut (Impatiens glandulifera)
  • Echtes Johanniskraut (Hypericum perforatum)
  • Echtes Maedesuess (Filipendula ulmaria (subsp. ulmaria))
  • Echtes Springkraut (Impatiens noli-tangere)
  • Eiche (Quercus spec.)
  • Eichenfarn (Gymnocarpium dryopteris)
  • Esche (Fraxinus excelsior (subsp. excelsior))
  • Faden-Binse (Juncus filiformis)
  • Faerber-Hundskamille (Anthemis tinctoria (subsp. tinctoria))
  • Faulbaum (Frangula alnus (subsp. alnus))
  • Feder-Torfmoos (Sphagnum subnitens)
  • Feld-Hainsimse (Luzula campestris (subsp. campestris))
  • Feld-Hainsimse Sa. (Luzula campestris agg.)
  • Fichte (Picea abies)
  • Flatter-Binse (Juncus effusus (subsp. effusus))
  • Flutender Schwaden (Glyceria fluitans)
  • Flutender Schwaden Sa. (Glyceria fluitans agg.)
  • Frauenfarn (Athyrium filix-femina)
  • Fruehlings-Hainsimse (Luzula pilosa)
  • Fuchs' Greiskraut (Senecio ovatus)
  • Fuchssches Knabenkraut (Dactylorhiza fuchsii)
  • Fuenfzeiliges Torfmoos (Sphagnum quinquefarium)
  • Gaensebluemchen (Bellis perennis)
  • Gamander-Ehrenpreis (Veronica chamaedrys subsp. chamaedrys)
  • Gebirgs-Hellerkraut Sa. (Thlaspi caerulescens agg.)
  • Geflecktes Johanniskraut (Hypericum maculatum)
  • Geflecktes Johanniskraut Sa. (Hypericum maculatum agg.)
  • Geflecktes Knabenkraut i.w.S. (Dactylorhiza maculata agg.)
  • Gefranstes Torfmoos (Sphagnum fimbriatum)
  • Gegenblaettriges Milzkraut (Chrysosplenium oppositifolium)
  • Gelbe Gauklerblume (Mimulus guttatus)
  • Gemeine Braunelle (Prunella vulgaris)
  • Gemeine Pestwurz (Petasites hybridus (subsp. hybridus))
  • Gemeine Waldsimse (Scirpus sylvaticus)
  • Gemeiner Frauenmantel Sa. (Alchemilla vulgaris agg.)
  • Gemeiner Gilbweiderich (Lysimachia vulgaris)
  • Gemeines Brunnenmoos (Fontinalis antipyretica)
  • Gemeines Ferkelkraut (Hypochaeris radicata (subsp. radicata))
  • Gemeines Kreuzbluemchen (Polygala vulgaris)
  • Gemeines Zittergras (Briza media (subsp. media))
  • Gewoehnliche Eberesche (Sorbus aucuparia)
  • Gewoehnliche Kratzdistel (Cirsium vulgare (subsp. vulgare))
  • Gewoehnliche Wald-Engelwurz (Angelica sylvestris)
  • Gewoehnlicher Blauer Eisenhut (Aconitum napellus subsp. lusitanicum)
  • Gewoehnliches Ruchgras (Anthoxanthum odoratum)
  • Giersch (Aegopodium podagraria)
  • Girgensohnsches Torfmoos (Sphagnum girgensohnii)
  • Glieder-Binse (Juncus articulatus (subsp. articulatus))
  • Goldenes Frauenhaar (Polytrichum commune)
  • Gras-Sternmiere (Stellaria graminea)
  • Grau-Erle (Alnus incana (subsp. incana))
  • Grau-Segge (Carex canescens)
  • Grosse Brennessel (Urtica dioica)
  • Grosse Sternmiere (Stellaria holostea)
  • Grosser Dornfarn (Dryopteris dilatata)
  • Grosses Hexenkraut (Circaea lutetiana)
  • Gruene Minze Sa. (Mentha spicata agg.)
  • Haar-Ginster (Genista pilosa)
  • Haar-Schafschwingel (Festuca filiformis)
  • Habichtskraut unbestimmt (Hieracium spec.)
  • Hain-Gilbweiderich (Lysimachia nemorum)
  • Hain-Greiskraut Sa. (Senecio nemorensis agg.)
  • Hain-Sternmiere (Stellaria nemorum)
  • Hallers Schaumkresse (Arabidopsis halleri (subsp. halleri))
  • Harzer Labkraut (Galium saxatile)
  • Haselnuss (Corylus avellana)
  • Hasenpfoten-Segge (Carex leporina)
  • Heide-Labkraut (Galium pumilum)
  • Heidelbeere (Vaccinium myrtillus)
  • Himbeere (Rubus idaeus)
  • Hirse-Segge (Carex panicea)
  • Hunds-Straussgras (Agrostis canina)
  • Hunds-Veilchen (Viola canina)
  • Jakobs Greiskraut (Senecio jacobaea)
  • Kahnblaettriges Torfmoos (Sphagnum palustre)
  • Karpaten-Birke (Betula pubescens subsp. carpatica)
  • Keulen-Baerlapp (Lycopodium clavatum (subsp. clavatum))
  • Klebriges Greiskraut (Senecio viscosus)
  • Kleine Bibernelle (Pimpinella saxifraga)
  • Kleiner Dornfarn (Dryopteris carthusiana)
  • Kleiner Klappertopf (Rhinanthus minor)
  • Kleiner Sauerampfer (Rumex acetosella subsp. acetosella)
  • Kleines Habichtskraut (Hieracium pilosella)
  • Kleines Wintergruen (Pyrola minor)
  • Knaeuel-Binse (Juncus conglomeratus)
  • Kohl(-Kratz)distel (Cirsium oleraceum)
  • Kriechender Guensel (Ajuga reptans)
  • Kriechender Hahnenfuss (Ranunculus repens)
  • Kroeten-Binse Sa. (Juncus bufonius agg.)
  • Kuckucks-Lichtnelke (Lychnis flos-cuculi (subsp. flos-cuculi))
  • Mittleres Hexenkraut (Circaea intermedia (C. alpina x lutetiana))
  • Moor-Birke (Betula pubescens)
  • Moor-Labkraut (Galium uliginosum)
  • Moosbeere (Vaccinium oxycoccos)
  • Niederliegendes Johanniskraut (Hypericum humifusum)
  • Ohr-Weide (Salix aurita)
  • Oligotrichum hercynicum (Oligotrichum hercynicum)
  • Pfeifengras (Molinia caerulea)
  • Pfennigkraut (Lysimachia nummularia)
  • Pillen-Segge (Carex pilulifera (subsp. pilulifera))
  • Platanenblaettriger Hahnenfuss (Ranunculus platanifolius)
  • Platthalm-Rispengras (Poa compressa)
  • Preiselbeere (Vaccinium vitis-idaea (subsp. vitis-idaea))
  • Purgier-Lein (Linum catharticum)
  • Quell-Sternmiere (Stellaria alsine)
  • Quendel-Kreuzbluemchen (Polygala serpyllifolia)
  • Quirl-Weisswurz (Polygonatum verticillatum)
  • Rasen-Schmiele (Deschampsia cespitosa)
  • Rauher Loewenzahn (Leontodon hispidus)
  • Rauhhaariger Kaelberkropf (Chaerophyllum hirsutum subsp. hirsutum)
  • Rippenfarn (Blechnum spicant)
  • Rispen-Segge (Carex paniculata (subsp. paniculata))
  • Rohr-Glanzgras (Phalaris arundinacea (subsp. arundinacea))
  • Rotbuche (Fagus sylvatica (subsp. sylvatica))
  • Roter Fingerhut (Digitalis purpurea (subsp. purpurea))
  • Rotes Straussgras (Agrostis capillaris)
  • Rotschwingel (Festuca rubra)
  • Rotschwingel Sa. (Festuca rubra agg.)
  • Rundblaettrige Glockenblume (Campanula rotundifolia)
  • Rundes Torfmoos (Sphagnum teres)
  • Ruprechtskraut (Geranium robertianum)
  • Sachalin-Staudenknoeterich (Fallopia sachalinensis)
  • Sal-Weide (Salix caprea (subsp. caprea))
  • Salbei-Gamander (Teucrium scorodonia)
  • Sand-Birke (Betula pendula)
  • Schafschwingel Sa. (Festuca ovina agg.)
  • Scharfer Hahnenfuss (Ranunculus acris)
  • Scheiden-Wollgras (Eriophorum vaginatum)
  • Schmalblaettriges Weidenroeschen (Epilobium angustifolium)
  • Schmalblaettriges Wollgras (Eriophorum angustifolium)
  • Schnabel-Segge (Carex rostrata (subsp. rostrata))
  • Schoenes Frauenhaarmoos (Polytrichum formosum)
  • Schrebers Rotstengelmoos (Pleurozium schreberi)
  • Schwarz-Erle (Alnus glutinosa)
  • Schwarzer Holunder (Sambucus nigra)
  • Schwarzholzige Brombeere (Rubus melanoxylon)
  • Segge unbestimmt (Carex spec.)
  • Seidelbast (Daphne mezereum)
  • Siebenstern (Trientalis europaea)
  • Sitka-Fichte (Picea sitchensis)
  • Sparrige Binse (Juncus squarrosus)
  • Spitzbluetige Binse (Juncus acutiflorus (subsp. acutiflorus))
  • Sprossender Baerlapp (Lycopodium annotinum (subsp. annotinum))
  • Stattliches Knabenkraut (Orchis mascula)
  • Stern-Segge (Carex echinata)
  • Stiel-Eiche (Quercus robur (subsp. robur))
  • Stumpfblaettriger Ampfer (Rumex obtusifolius)
  • Sumpf-Baldrian (Valeriana dioica)
  • Sumpf-Blutauge (Comarum palustre)
  • Sumpf-Dotterblume (Caltha palustris)
  • Sumpf-Hornklee (Lotus pedunculatus)
  • Sumpf-Kratzdistel (Cirsium palustre)
  • Sumpf-Labkraut (Galium palustre)
  • Sumpf-Labkraut Sa. (Galium palustre s.l.)
  • Sumpf-Pippau (Crepis paludosa)
  • Sumpf-Reitgras (Calamagrostis canescens)
  • Sumpf-Schafgarbe (Achillea ptarmica)
  • Sumpf-Veilchen (Viola palustris (subsp. palustris))
  • Sumpf-Vergissmeinnicht Sa. (Myosotis scorpioides agg.)
  • Sumpf-Wasserstern Sa. (Callitriche palustris agg.)
  • Sumpf-Weidenroeschen (Epilobium palustre)
  • Tannen-Baerlapp (Huperzia selago (subsp. selago))
  • Teich-Schachtelhalm (Equisetum fluviatile)
  • Teufelsabbiss (Succisa pratensis)
  • Torfmoos unbestimmt (Sphagnum spec.)
  • Trauben-Eiche (Quercus petraea (subsp. petraea))
  • Trauben-Holunder (Sambucus racemosa)
  • Traubenkirsche (Prunus padus)
  • Truegerisches Torfmoos (Sphagnum fallax)
  • Ufer-Wolfstrapp (Lycopus europaeus)
  • Verschiedenblaettrige Schwingel (Festuca heterophylla)
  • Vielbluetige Hainsimse (Luzula multiflora (subsp. multiflora))
  • Wacholder (Juniperus communis)
  • Wald-Ehrenpreis (Veronica officinalis)
  • Wald-Erdbeere (Fragaria vesca)
  • Wald-Hainsimse (Luzula sylvatica)
  • Wald-Kiefer (Pinus sylvestris)
  • Wald-Laeusekraut (Pedicularis sylvatica (subsp. sylvatica))
  • Wald-Rispengras (Poa chaixii)
  • Wald-Sauerklee (Oxalis acetosella)
  • Wald-Schachtelhalm (Equisetum sylvaticum)
  • Wald-Segge (Carex sylvatica (subsp. sylvatica))
  • Wald-Storchschnabel (Geranium sylvaticum)
  • Wald-Witwenblume (Knautia maxima (subsp. maxima))
  • Wald-Ziest (Stachys sylvatica)
  • Wasser-Greiskraut Sa. (Senecio aquaticus agg.)
  • Wasser-Minze (Mentha aquatica)
  • Wechselblaettriges Milzkraut (Chrysosplenium alternifolium)
  • Weiches Honiggras (Holcus mollis (subsp. mollis))
  • Weide unbestimmt (Salix spec.)
  • Weide-Kammgras (Cynosurus cristatus)
  • Weissdorn unbestimmt (Crataegus spec.)
  • Weisse Hainsimse (Luzula luzuloides)
  • Weisse Pestwurz (Petasites albus)
  • Weisses Straussgras (Agrostis stolonifera)
  • Weissklee (Trifolium repens (subsp. repens))
  • Wiesen Knaeuelgras (Dactylis glomerata)
  • Wiesen-Baerenklau (Heracleum sphondylium)
  • Wiesen-Flockenblume (Centaurea jacea)
  • Wiesen-Knoeterich (Bistorta officinalis (subsp. officinalis))
  • Wiesen-Labkraut Sa. (Galium mollugo agg.)
  • Wiesen-Loewenzahn Sa. (Taraxacum sect. Ruderalia)
  • Wiesen-Margerite Sa. (Leucanthemum vulgare agg.)
  • Wiesen-Schafgarbe (Achillea millefolium)
  • Wiesen-Schaumkraut (Cardamine pratensis var. pratensis)
  • Wiesen-Wachtelweizen (Melampyrum pratense)
  • Winkel-Segge (Carex remota)
  • Wolliges Honiggras (Holcus lanatus)
  • Zitter-Pappel (Populus tremula)
  • Zweiblaettrige Schattenblume (Maianthemum bifolium)
  • Zwiebel-Binse (Juncus bulbosus)
Tierarten:
  • Admiral (Vanessa atalanta)
  • Aurorafalter (Anthocharis cardamines)
  • Bachforelle (Salmo trutta fario)
  • Baumpieper (Anthus trivialis)
  • Bergmolch (Triturus alpestris)
  • Blaugruene Mosaikjungfer (Aeshna cyanea)
  • Buchfink (Fringilla coelebs)
  • Eisvogel (Alcedo atthis)
  • Fadenmolch (Triturus helveticus)
  • Fitis (Phylloscopus trochilus)
  • Gebirgsstelze (Motacilla cinerea)
  • Grasfrosch (Rana temporaria)
  • Groppe (Cottus gobio)
  • Haselhuhn (Tetrastes bonasia)
  • Ischyropsalis helwigi (Ischyropsalis helwigi)
  • Kuckuck (Cuculus canorus)
  • Stockente (Anas platyrhynchos)
  • Tannenhaeher (Nucifraga caryocatactes)
  • Waldeidechse (Lacerta vivipara)
  • Wasseramsel (Cinclus cinclus)
  • Zilpzalp (Phylloscopus collybita)
Schutzziele: Erhalt und Entwicklung eines naturnahen Bachsystems mit Quellen,
Quellmooren, z.T. anmoorigem Feuchtgruenland, Bruch- und Auwaeldern
in umgebenden Fichtenforsten als wertvoller Biotopkomplex und
als Verbundflaeche zwischen MoorbereichenErhaltung und Optimierung von Lebensstütten montaner Pflanzengesellschaften und geführdeter PflanzenartenErhaltung und Optimierung eins Hangquellmoores sowie
Wiederherstellung eines BirkenbruchwaldesErhaltung und Entwicklung eines naturnahen Quellbachsystems in
submontaner Lage mit Quellbiotopen, Bruchwaeldern, extensiv
genutztem Feucht- und Magergruenland, z.T. moorigen Feucht-
und Nassbrachen in umgebenden Fichtenforsten als Lebensraum
von gefaehrdeten Tier- und Pflanzenarten und als Verbundflaeche
zwischen bestehenden Naturschutzgebieten und MoorenErhaltung und Optimierung eines Quellmoorbereiches und BachoberlaufesErhaltung und Entwicklung eines Quellbachsystems mit z.T. moorigen
Quellbiotopen, Erlenwaeldern, naturnahem Bachlauf und mageren Feuchtwiesenbrachen
in ansonsten vorherrschenden FichtenforstenErhaltung und Optimierung einer zwergstrauchreichen BergheideErhaltung und Entwicklung eines naturnahen Quellbachsystems in
submontaner Lage mit Quellbiotopen, Moorwaeldern, extensiv
genutztem Feucht- und Magergruenland, z.T. moorigen Feucht-
und Nassbrachen in umgebenden Fichtenforsten als Lebensraum
von gefaehrdeten Tier- und Pflanzenarten und als Verbundflaeche
zwischen bestehenden Naturschutzgebieten und MoorenErhaltung und Optimierung einer zwergstrauchreichen Bergheide
mit zahlreichen WacholdergruppenErhaltung des naturnahen Mittelgebirgsbachtales und zur
Foerderung insbesondere der seltenen und gefaehrdeten
Lebensgemeinschaften der naehrstoffarmen Nasswiesen,
Pfeifengraswiesen, Torfmoosgesellschaften, Seggensuempfe,
Borstgrasraasen und Bruchwaelder sowie zur Wiederherstellung
natuerlicher Laubwaldgesellschaften in der Talaue
Gefährdungen:
  • Aufforstung
  • Duengerdrift (LW)
  • Einwanderung, Ausbreitung Neophyten
  • Entwaesserung, Wasserentnahme, Wasserregime
  • Entwaesserungsgraeben
  • Fischerei, Teichbau (FI)
  • Freizeitaktivitaeten
  • Gewaesserausbau
  • Gewaesserbegradigung (WA)
  • Gruenlandbewirtschaftung, Beweidung zu intensiv (LW)
  • Gruenlandbewirtschaftung, zu intensive Duengung (LW)
  • Holzlagerplatz an ungeeignetem Standort (FW)
  • intensive Forstwirtschaft (FW)
  • Isolationseffekt
  • nicht bodenstaendige Gehoelze (FW)
  • Stoerungs-, Eutrophierungszeiger
  • Strassenbau
  • unerwuenschte Sukzession
  • Verbuschung als unerwuenschte Sukzession
  • Wegebau
Maßnahmen:
  • Beschraenkung der Duengung
  • Beseitigung von Gehoelzaufwuchs
  • Beseitigung von Gehoelzen
  • der Sukzession ueberlassen
  • Drainagen verschliessen, entfernen
  • Einstellung der Bewirtschaftung
  • Entwaesserungsgraeben verfuellen, schliessen
  • Erhaltung der Gewaesser
  • Erhaltung der Laubholzbestockung
  • Erhaltung des Kleinreliefs
  • Erhaltung von Steilwaenden
  • Erhoehung des Laubholzanteils
  • extensive Gruenlandbewirtschaftung, Beweidung
  • extensive Gruenlandbewirtschaftung, Mahd
  • Gruenlandnutzung beibehalten
  • Gruenlandnutzung extensivieren
  • kein Gewaesseraufstau
  • kein Gewaesserausbau
  • keine Aufforstung
  • keine Biozidanwendung
  • keine Duengung
  • keine Entwaesserung
  • keine Fischteichanlage
  • keine wegebaulichen Massnahmen
  • naturnahe Waldbewirtschaftung
  • NSG-Ausweisung / vertragliche Regelung
  • NSG-Erweiterung / vertragliche Regelung
  • Pufferzone anlegen
  • Vegetationskontrolle
  • Vernetzung herstellen
  • Wiederherstellung von Biotopen
  • Wiedervernaessung
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