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Naturschutzgebiete und Nationalpark Eifel in NRW


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Naturschutzgebiet Sauertal (PB-008)

Objektbezeichnung:

NSG Sauertal

Kennung:

PB-008

Ort: Lichtenau
Kreis: Paderborn
Bezirksregierung: Detmold
Digitalisierte Fläche: 966,73 ha
Offizielle Fläche: 961,00 ha
Flächenanzahl: 6
Schutzstatus: NSG, bestehend
Verfahrensstand: LP rechtskraeftig
Inkraft seit: 2000
Inkraft: 2014
Außerkraft: 9999
Schutzziel:
Referenzen FFH- und VS-Gebiete:
Referenzen Schutzwürdige Biotope (BK):
  • BK-4319-0004
  • BK-4319-0020
  • BK-4319-0072
  • BK-4319-0074
  • BK-4419-0010
  • BK-4419-0013
Kennung:

BK-4319-0020

Objektbezeichnung:

NSG Sauertal zwischen Grundsteinheim/Iggenhausen und Lichtenau

Link zur Karte: BK-4319-0020
Objektbeschreibung: Sauertal in einem Karstgebiet zwischen Grundsteinheim/Iggenhausen und Lichtenau. Das Sauertal ist tief eingeschnitten und wird von der Sauer, einem naturnahen, periodisch wasserführenden Karstgewässer, geprägt. Der Boden besteht im Tal aus Pseudogley, auf den Hängen und den Plateaus aus Rendzina-Braunerde. Der Talboden wird von großflächigen überwiegend intensiv genutzten Weiden, lokal auch Wiesen eingenommen. Die Talböschungen sind geprägt von Magerweiden und an den oberen Talflanken auch von Kalkhalbtrockenrasen. Nördlich und östlich von Grundsteinheim sind die Talflanken mit Waldmeister-Buchenwäldern, lokal auch mit Orchideen-Buchenwäldern bestockt. In den Buchenwäldern, Magerweiden und Trockenrasen treten immer wieder Kalkfelsköpfe zu Tage. In den oberen Talböschungen stocken zwischen Iggenhausen und Lichtenau häufiger landschaftsbildprägende alte Buchengruppen. Bei Grundsteinheim befindet sich ein kleiner Kalksteinbruch mit stark zerklüfteten Wänden. In den oberen Böschungsbereichen stockt Berg-Ahorn-Naturverjüngung. Auf der Sohle schreitet die Sukzession ebenfalls voran. Hier dominiert Eschen-Weiden-Naturverjüngung. Karstbach Sauer: Der gesamte Sauerabschnitt ist weitgehend naturnah ausgebildet und entspricht repräsentativ einem naturraumtypischen Karstbach. Er ist 4-6 m breit und hat eine steinige, plattige Sohle. In Lichtenau führt die Sauer Wasser, das nahe der ehemaligen Kläranlage von Lichtenau in einem Schwalgloch verwschwindet. Unterhalb von Lichtenau bis nach Iggenhausen handelt es sich um ein periodisch wasserführendes Karstgewässer mit einer 4-6 m breit steinig-plattigen und häufig trockenen Sohle. Zwischen Iggenhausen und Grundsteinheim führt die Sauer Wasser, das überwiegend aus dem bei Iggenhausen einmündenden Glasebaches/Schmittwasser stammt. Ebenfalls erhält die Sauer hier einen Wasserzufluß aus einem Mühlengraben, In diesem permanent wasserführenden Sauerabschnitt befinden sich auch Unterwasserpflanzen. Südlich des Mölkeberges befinden sich im nördlichen Sauerbogen weitere Schwalglöcher in den das Wasser wieder verschwindet.. n Kalkmagerrasen: Gut ausgebildete Kalkmagerrasen bzw. Enzian-Schillergrasrasen befinden sich nördlich von Grundsteinheim an den steileren Flanken eines Seitentals der Sauer, das sich in nördliche Richtung zum Hahnenberg erstreckt. Diese artenreichen Ausbildungen u.a. mit Deutschem Enzian und Fransenenzian sind überwiegend eingebettet in ebenfalls artenreiche Magerweiden. Am Südrand diese Komplexes, nördlich der Furt an der Sauer, befindet sich innerhalb eines Kalkmagerrasen-Gebüschkomplexes ein Kalkfelsbereich u.a. mit Trauben-Gamander. Teilflächen sind jedoch schon verbuscht oder drohen zu verbuschen. Weitere Kalkmagerrasenreste befinden sich an den oberen Talböschungen des Seitentales südlich des Winterberges und großflächigere Bestände im Bereich des Großen und Kleinen Hemerg zwischen Sauer und Windpark. In den letztgenannten artenreichen Ausbildungen ist u.a. auch die in NRW seltene Steppen-Spierstaude (Filipendula vulgaris) zu finden. Diese Kalkmagerrasen weisen jedoch schon Brachestadien mit hohen Anteilen der Fieder-Zwenke auf. Magerwiesen- und weiden: Die Hänge des zwischen Lichtenau und Iggenhausen in N-S-Richtung verlaufenden Sauertales werden überwiegend als Grünland genutzt, es haben sich neben Fettweiden, insbesondere an den süd- und südwestexponierten Hängen teils noch artenreiche und großflächige Magerweiden erhalten, die stellenweise in Kalkhalbtrockenrasen übergehen. Gegenüber der Kirche von Iggenhausen am Talhang des Glasebaches oder südlich des Winteberges befinden sich noch ausgesprochen gut ausgestattete, artenreiche Magerweiden. Einige Magerweiden bzw. -wiesen verbuschen aufgrund der ausbleibenden bzw. reduzierten Nutzung stark z.B. nördlich des Großen Hemberges. Obstweiden und Feldgehoelze unterschiedlicher Groesse zu finden. Landschaftsbildprägend sind die häufig in den oberen Hangpartien stockenden alten Buchenbaumgruppen. Buchenwälder, weitere Wälder: Nördlich von Grundsteinheim stocken im Umfeld des Mölke- und Hahnenberges noch großflächigere Kalk-Buchenwälder an den Talflanken der Sauer bzw. der Seitentäler. Südlich von Iggenhausen stockt auf südexponiertem Hang, oberhalb eines bis zur Sauer abfallenden Kalkfelsmassivs eine Orchideen-Buchenwaldausbildung mit Schwalbenwurz und Leberblümchen. Südlich und nördlich davon wurden jedoch Fichten aufgeforstet. Lokal stocken im Umfeld noch Eichen- und Hainbuchen-Niederwaldrestbestände. Landesweit bedeutsames Mosaik eines naturraumtypischen repräsentativen Karstbachtalabschnitts mit arten-, enzian- und orchideenreichen Kalkmagerrasen, Kalkfelsen und Magerweiden bzw. -wiesen sowie typisch ausgebildeten Kalk- und Orchideen-Buchenwäldern sowie landschaftsbildprägenden alten Buchenbaumgrupppen. Landesweite bedeutsames Habitatmosaik der an diese typischen Kalklandschaftsstrukturen angepassten Tierarten. Tief in die Paderborner Hochfläche eingeschnittenes regional sehr wichtiges lineares nord-südorientiertes Biotopverbundelement. Erhaltung, Pflege und Entwicklung eines naturnahen Karstbachtalabschnittes durch extensive Grünlandnutzung auch in den flachen Talweiden und -wiesen. Erhaltung und Pflege der Kalkhalbtrockenrasen durch extensive Beweidung. Erhaltung der landschaftsbildprägenden alten Buchenbaumgruppen und naturnahe Waldbewirtschaftung mit Förderung von Alt- und Totholz sowie Umwandlung der Fichtenforste in naturraumtypische Buchenbestände.
Kennung:

BK-4419-0010

Objektbezeichnung:

NSG Sauertal zwischen der Kleineberger Straße und B68 östlich von Kleinenberg

Link zur Karte: BK-4419-0010
Objektbeschreibung: NSG Sauertal zwischen der Kleineberger Straße und B68 östlich von Kleinenberg. Es handelt sich um einen großflächig-weitläufigen, strukturreichen durch Graben- und Heckenzüge gegliederten Grünlandkomplex mit größeren Feuchtwiesen- und -weidenflächen (z.B. Treischlandswiesen/Lausebrink). Typisch sind druckwasserbeeinflusste Nasswiesen, wobei das aufsteigende Grundwasser sogar die Grünlandnarbe etwas anhebt, so dass kleinflächige Sümpfe enstehen, die z.B. im Bereich Lausebrink durch die Niedermoorart Sumpf-Dreizack charakterisiert sind. Östlich des Lausebrink befinden sich Fragmente von Kalkflachmooren mit einer basenreichen Pfeifengraswiese sowie einem kleinflächigen Rest eines Kalk-Kleinseggenrieds mit Gelb-Segge. Südlich des Lausebrink ragt ein grünlandgeprägter Zwickel in den Wald hinein. Hier befindet sich am Westrand zum Wald eine struktur- und artenreiche Flächen mit Pfeifengras- und Feuchtwiesen sowie, Borstgrasrasenrestflächen. Daran schließt sich weiter südlich vollständig von Wald umgeben ein Moorkomplex in einer aufgegebenen Teichanlage an. Hier hat sich ein Zwischenmoorbereich ausgebildet, wobei insbesondere das dystrophe Gewässer eine äußerst arten- u.a. kleinseggenreiche Ufervegetation aufweist. Östlich davon befindet sich bei der Siedlung "Heilgrund" eine sehr artenreiche quellig-wasserzügige Feuchtwiese, die neben dem kleinseggenreichtum auch Orchideen aufweist. Landesweit bedeutsames, naturraumtypisches und repräsentatives Feuchtwiesenmosaik mit ca. 60 ha gesetzlich geschütztem Feuchtgrünland und regional und landesweit seltenen Ausbildungen von Pfeifengraswiesen, Borstgrasrasen und Moorrelikten. Wichtiges Biotopvernetzungselement im oberen Sauertal und großflächiger Trittsteinbiotop für an Feuchtgrünlandhabitate gebundene Tierarten. Erhaltung, Pflege und Entwicklung eines Feuchtgrünlandkomplexes durch extensive Beweidung und Mahd inkl. Weidepflege und Abräumen des Mahdgutes. Begleitendes Monitoring und Pflegekonzepte für die besonders schutzbedürftigen Borstgrasrasen Moorrelikte und Pfeifengraswiesen sowie einiger besondert artenreicher Feuchtwiesen (Lausbrink, Heilgrund). Fortführung der Weide- und Wiesennutzung - Vermeidung weiterer Nutzungsaufgaben u.a. regelmäßiges Abräumen des Mahdgutes von den Flächen.
Kennung:

BK-4419-0013

Objektbezeichnung:

NSG Sauertal am Winzenberg nördlich Kleinenberg

Link zur Karte: BK-4419-0013
Objektbeschreibung: NSG Sauertal am Winzenberg nördlich Kleinenberg. Es handelt sich um einen naturnahen Quellzufluss der Sauer mit begleitenden Feuchtwiesen- und weiden bzw. Magerweiden. Der Quellbach verläuft von Nord nach Süd in Richtung Kleinenberg und hat sich kerbtalartig in das Gelände eingeschnitten. Östlich des Quellbereichs, der sich in einem Grauweidengebüsch befindet, ist auf einer quellig-wasserzügigen und stark reliefierten Fläche eine artenreiche Feuchtweide mit lokalen Übergängen zu einer ebenfalls artenreichen Magerweide entwickelt. Im weiteren Verlauf wird der Quellbach von Feucht- und Magergrünlandausbildungen begleitet. Insbesondere Im Südteil (Abschnitt östlich Heineplatz) haben sich auf quelligem Standort sehr artenreiche Feuchtwiesenausbildungen erhalten, die Übergänge zu Pfeifengraswiesen aufweisen. Landesweit bedeutsamer strukturreicher quelliger Grünlandkomplex mit artenreichen, naturraumtypischen und lokal noch repräsentativen Feuchtwiesen- bzw. -weidenausbildungen deren Bedeutung im Kontext mit den großen Feuchtgrünlandkomplexen südlich Kleinenberg bzw. im mit dem gesamten Sauerbachtalsystem zu sehen ist. Wichtiger Quell-Grünlandkomplex des Sauerbachtals nördlich Kleinenberg mit Trittsteinbiotopfunktion. Erhaltung, Pflege und Entwicklung des Quell-Grünlandkomplexes durch extensive Wiesen- und Weidenutzung bzw. Extensivnutzung bestehenden Intensivgrünlandes (Ostteil). Fortführung der Weide- und Wiesennutzung - Vermeidung weiterer Nutzungsaufgaben u.a. regelmäßiges Abräumen des Mahdgutes von den Flächen.
Kennung:

BK-4319-0004

Objektbezeichnung:

Sauertal mit wertvollen Buchenwaldhängen zwischen Ebbinghausen und Grundsteinheim

Link zur Karte: BK-4319-0004
Objektbeschreibung: Abschnitt des Sauertales zwischen Ebbinghausen und Grundsteinheim. Die naturnah verlaufende Sauer ist in diesem Abschnitt 1 - 2 m tief eingeschnitten und führt im Sommer kein Wasser. Das Bachbett ist überwiegend steinig und wird von Hochstauden gesäumt. Lokal sind Schwalglöcher erkennbar. Im unteren Abschnitt wird die Sauer stellenweise von alten Ufergehölzen (Eschen, Erlen, Stieleichen) begleitet. Die Aue wird überwiegend von Fettweiden eingenommen. Die Talhänge und Böschungskanten werden von artenreichen Buchenbeständen überwiegend mittleren Baumholzalters bestockt. Die Krautschicht ist gebietsweise reich an Frühjahrsgeophyten, insbesondere Bärlauch. Häufig dominiert Buchennaturverjüngung die Strauchschicht auf. Bemerkenswert sind die Buchenwälder am Saalberg und am "ND Hirschzunge". Beim letzteren handelt es sich um einem stark geneigten, N-exponierten Hang des Sauertales, bei dem auf einer Länge von ca. 100 m und einer Höhe von 20 m Felsklippen zutage treten. Der Saalberg wird von einer bemerkenswerten Kalkrippe durchzogen. Auf dem forstlich etwas aufgelichteten Kuppenbereich treten Arten des Orchideen-Buchenwaldes auf. Die Felsstandorte tragen eine typische Felsvegetation mit Farnen und Hirschzunge, die hier ihre nordwestliche Verbreitung findet. Landesweit bedeutsames Trockenbachtal mit gut ausgebildeten Buchenwaldhängen und schutzwürdigen Felsbildungen. Der zusammenhängende Grünland- und Laubwald - Komplex bietet Lebensraum für teils seltene Tier- und Pflanzenarten und ist ein wertvolles Biotopverbundelement am Westhang des Eggegebirges. Erhalt und Optimierung des naturnahen Bachtales durch extensive Grünlandnutzung (Umbruch vermeiden!) sowie Erhalt und Entwicklung von wertvollen Buchenwaldhängen durch naturnahe Waldbewirtschaftung
Kennung:

BK-4319-0074

Objektbezeichnung:

NSG Sauertal zwischen Lichtenau und Kleinenberger Straße K24 (Teil 3)

Link zur Karte: BK-4319-0074
Objektbeschreibung: Das Sauertal zwischen Lichtenau und Kleinenberger Straße K24 (Teil 3) ist zweigeteilt. Der noch tiefer eingeschnittene Talabschnitt zwischen Lichtenau und dem Hochwasserrückhaltebecken Sudheim und das sich öffnende flacher ausgezogene Muldental der Sauer vom Hochwasserückhaltebecken (HRB) bis zu Kleinenberger Straße. Vom RRB bis Lichtenau fließt die Sauer naturnah durch Weiden und Waldbereiche, die überwiegend von Erlen, Eschen und Hybrid-Pappeln eingenommen werden. Südlich der Ortslage Lichtenau wird die Sauer von einem langezogenen naturnahen Eschenauenwald begleitet. Nördlich der Hofanlage Sudheim geht der naturnahe Auenwald in einen Hybrid-Pappelwald auf Auenstandort über. Der Bach ist hier 4-8 m breit, flach und schnellfliessend. Seine Sohle weist einen kiesig-sandigen Untergrund auf. Der mäandrierende Lauf schliesst z.T. Bauminseln ein. Suedlich der Hofanlage Sudheim stocken grosse Eichen und Eschen mit Brusthöhendurchmessern von bis zu 2 m an den beiden talbegrenzenden Wegen. Etwa 1 km südlich von Sudheim befindet sich der Stauwall des HRB Sudheim. Am Fuß des Stauwalls befindet sich ein Großseggenried auf ehemaligem Teichstandort, der mit Lehm verfüllt wurde. Südlich daran schließt sich ein nasser Auenwald mit einem Altwasser der Sauer an. Westlich des Stauwalls öffnet das Sauertal weiträumig. Die lokal quelligen Talflanken sind vergleichsweise flach ausgezogenen. Hier befindet sich ein überwiegend extensiv genutzter Grünlandkomplex, der beiderseits der Sauer von großflächigen, artenreichen, Feuchtbracheflächen geprägt wird, die zur Sauer auch in bachbegleitenden Hochstaudenfluren übergehen. Die Sauer mäandriert in diesem Abschnitt sehr naturnah durch den Grünlandkomplex. Südlich der Voßwiese verzweigt sich die Sauer. Aus Osten (Gut Bülheim) trifft der Quellbachabschnitt der Sauer auf das Haupttal. Nach Süden setzt sich das Haupttal bis in den Bereich der Kleineberger Wiesen fort. Der Bachlauf ist hier jedoch begradigt und wird hier oberhalb der Kleineberger Straße auch zur Teichwirtschaft genutzt. Nördlich der Teiche befinden sich noch Feuchtweiden- bzw. brache-Restflächen. Westlich der Teich befinden sich im Bereich Taubenheide noch zwei Borstgrasrasen-Restflächen auf ehemaligen Heidestandorten. Landesweit bedeutsamer, überwiegend naturnaher Abschnitt der Sauer mit bachbegleitenden Hochstaudenfluren und repräsentativen großflächigen, artenreichen Feuchtbrache- bzw. Feuchtweiden- und -wiesenflächen sowie Ried- und Borstgrasrasenresten im Südteil und einem naturnahen bachbegleitenden Eschen-Auenwald im Nordteil. Wichtiges Biotopverbundelement im Naturraum Paderborner Hochfläche. Dieser Abschnitt markiert den Übergang vom flach ausgezogenen feuchtgrünlandgeprägten Sauertal im Süden zum stark eingeschnittenen und von Trockenrasen und Magergrünland begleitenden Karstbach im Norden. Erhaltung, Pflege und Entwicklung des Sauertalabschnittes durch extensive Grünlandnutzung, Pflege der Feuchtgrünlandbrachen und Borstgrasrasenrest sowie Überlassen der Sukzession innerhalb des Eschen-Auenwaldes südlich von Lichtenau.

Hinweis: Die Angaben zu den Lebensraumtypen, Biotoptypen, Pflanzen- und Tierarten beziehen sich jeweils auf ein oder mehrere referenzierte BK-Objekte. Wenn diese in Einzelfällen größer als das NSG sind, können sich die Angaben auf Teilflächen außerhalb des NSG beziehen und damit z.B. die Flächensumme aller LRTs größer als die Fläche des NSGs sein kann.

Lebensraumtypen:
  • <> (446,21 ha)
  • <> (8,93 ha)
  • Natürliche eutrophe Seen und Altarme <3150> (0,22 ha)
  • Dystrophe Seen und Teiche <3160> (0,44 ha)
  • Fließgewässer mit Unterwasservegetation <3260> (4,28 ha)
  • Lückige basophile oder Kalk-Pionierrasen (Alysso-Sedion albi) <6110> (0,01 ha)
  • Naturnahe Kalk-Trockenrasen und deren Verbuschungsstadien (Festuco-Brometalia)(* bes. Bestände mit bemerkenswerten Orchideen) <6210> (9,53 ha)
  • Borstgrasrasen <6230> (1,11 ha)
  • Pfeifengraswiesen auf lehmigen oder torfigen Böden <6410> (0,74 ha)
  • Glatthafer- und Wiesenknopf-Silgenwiesen <6510> (31,20 ha)
  • Übergangs- und Schwingrasenmoore <7140> (0,17 ha)
  • Kalkfelsen mit Felsspaltenvegetation <8210> (0,19 ha)
  • Nicht touristisch erschlossene Höhlen <8310> (0,00 ha)
  • Waldmeister-Buchenwald <9130> (94,32 ha)
  • Orchideen-Kalk-Buchenwald <9150> (2,05 ha)
  • Schlucht- und Hangmischwälder <9180> (1,10 ha)
  • Erlen-Eschen- und Weichholz-Auenwälder <91E0> (4,50 ha)
  • Laubwälder ausserhalb von Sonderstandorten <NA00> (2,35 ha)
  • Wärmeliebende Wälder und Gebüsche <NAB0> (2,35 ha)
  • Sumpf-, Moor- und Bruchwälder <NAC0> (6,41 ha)
  • Schutzwürdige und gefährdete Gehölzstrukturen <NB00-ung.> (1,58 ha)
  • Schutzwürdige und gefährdete Feldgehölze (nicht FFH-LRT) <NBA0> (3,06 ha)
  • Schutzwürdige und gefährdete flächige Gebüsche und Baumgruppen <NBB0> (5,61 ha)
  • Sümpfe, Riede und Röhrichte <NCC0> (2,62 ha)
  • Mesophiles Wirtschaftsgrünland incl. Brachen <NE00> (103,28 ha)
  • Nass- und Feuchtgrünland incl. Brachen <NEC0> (99,37 ha)
  • Magergrünland incl. Brachen <NED0> (50,36 ha)
  • Stillgewässer <NFD0> (3,21 ha)
  • Fließgewässer <NFM0> (16,10 ha)
  • Streuobstbestände <NHK0> (9,89 ha)
  • Säume und Hochstaudenfluren (nicht FFH-LRT) <NK00> (0,53 ha)
Geschützte Biotope (§62):
Biotoptypen:
  • Buchenwald <AA0> (76,50 ha)
  • Eichen-Buchenmischwald <AA1> (8,82 ha)
  • Buchenmischwald mit einheimischen Laubbaumarten <AA2> (5,00 ha)
  • Nadelbaum-Buchenmischwald <AA4> (4,00 ha)
  • Orchideen-Buchenwald <AA5> (2,05 ha)
  • Buchenwald auf Schluchtwald- / Blockschuttstandort <AA7> (1,10 ha)
  • Eichenwald <AB0> (2,98 ha)
  • Hainbuchen-Eichenmischwald <AB9> (2,35 ha)
  • Erlenwald <AC0> (2,98 ha)
  • Bachbegleitender Erlenwald <AC5> (3,65 ha)
  • Pappelwald auf Auenstandort <AF2> (3,17 ha)
  • Fichtenwald <AJ0> (28,48 ha)
  • Fichtenmischwald mit einheimischen Laubbaumarten <AJ1> (2,50 ha)
  • Kiefernwald <AK0> (1,58 ha)
  • Eschenmischwald <AM1> (2,50 ha)
  • Bachbegleitender Eschenwald <AM2> (4,02 ha)
  • Hainbuchenwald <AQ0> (1,00 ha)
  • Eichen-Hainbuchenmischwald <AQ1> (2,35 ha)
  • Ahornmischwald <AR1> (3,17 ha)
  • Schlagflur <AT0> (1,00 ha)
  • Kahlschlagflaeche <AT1> (2,35 ha)
  • Aufforstung <AU0> (1,50 ha)
  • Wald, Jungwuchs <AU1> (5,35 ha)
  • Feldgehoelz aus einheimischen Baumarten <BA1> (9,63 ha)
  • Feldgehoelz aus gebietsfremden Baumarten <BA2> (1,58 ha)
  • Gebuesch, Strauchgruppe <BB0> (1,50 ha)
  • Bruchgebuesch <BB5> (0,07 ha)
  • Gebuesche mittlerer Standorte <BB9> (3,27 ha)
  • Strauchhecke, ebenerdig <BD2> (2,31 ha)
  • Baumhecke, ebenerdig <BD6> (3,93 ha)
  • Baumreihe <BF1> (2,65 ha)
  • Baumgruppe <BF2> (2,35 ha)
  • Einzelbaum <BF3> (2,35 ha)
  • Uebergangs-, Zwischenmoor, Quellmoor <CA3> (0,17 ha)
  • Bodensaures Kleinseggenried <CC1> (0,54 ha)
  • Kalk-Kleinseggenried <CC2> (0,07 ha)
  • Bodensaurer Binsensumpf <CC3> (0,22 ha)
  • Rasen-Grossseggenried <CD1> (1,78 ha)
  • Enzian-Schillergrasrasen <DD1> (9,53 ha)
  • Borstgrasrasen <DF0> (1,11 ha)
  • Fettwiese <EA0> (40,13 ha)
  • Fettwiese, Flachlandausbildung (Glatthaferwiese) <EA1> (22,29 ha)
  • Fettwiese, Neueinsaat <EA3> (9,58 ha)
  • Fettweide <EB0> (392,07 ha)
  • Nass- und Feuchtgruenland <EC0> (6,34 ha)
  • Nass- und Feuchtwiese <EC1> (20,76 ha)
  • Nass- und Feuchtweide <EC2> (42,83 ha)
  • basenreiche Pfeifengraswiese <EC3> (0,23 ha)
  • basenarme Pfeifengraswiese <EC4> (0,52 ha)
  • Flutrasen <EC5> (5,82 ha)
  • Magerwiese <ED1> (27,31 ha)
  • Magerweide <ED2> (41,23 ha)
  • Gruenlandbrache <EE0> (5,95 ha)
  • Brachgefallenes Nass- und Feuchtgruenland <EE3> (33,96 ha)
  • brachgefallenes Magergruenland <EE4> (2,96 ha)
  • Altwasser (abgebunden) <FC2> (0,18 ha)
  • Tuempel (periodisch) <FD1> (0,07 ha)
  • Blaenke <FD2> (0,01 ha)
  • Heideweiher <FE1> (0,44 ha)
  • Teich <FF0> (6,15 ha)
  • Bach <FM0> (8,18 ha)
  • Quellbach <FM4> (0,11 ha)
  • Mittelgebirgsbach <FM6> (12,09 ha)
  • natuerlicher Kalkfels <GA1> (0,19 ha)
  • Kalksteinbruch <GC1> (2,35 ha)
  • Hoehle <GE1> (0,00 ha)
  • Acker <HA0> (7,35 ha)
  • Streuobstwiese <HK2> (2,98 ha)
  • Streuobstweide <HK3> (5,32 ha)
  • Streuobstbrache <HK9> (1,58 ha)
  • Feuchte Hochstaudenflur, flaechenhaft <LB1> (1,29 ha)
Rote Liste Arten 2010 NRW:
Planungsrelevante Arten:
Pflanzenarten:
  • Acker-Kratzdistel (Cirsium arvense)
  • Acker-Witwenblume (Knautia arvensis)
  • Apfelbaum unbestimmt (Malus spec.)
  • Aronstab (Arum maculatum)
  • Arznei-Thymian (Thymus pulegioides)
  • Arznei-Thymian (Thymus pulegioides subsp. carniolicus)
  • Asch-Weide Sa. (Salix cinerea)
  • Aufgeblasenes Leimkraut (Silene vulgaris)
  • Aufsteigende Gelb-Segge (Carex demissa)
  • Bach-Nelkenwurz (Geum rivale)
  • Bachbunge (Veronica beccabunga (subsp. beccabunga))
  • Baeren-Lauch (Allium ursinum (subsp. ursinum))
  • Behaarte Karde (Dipsacus pilosus)
  • Behaarte Segge (Carex hirta)
  • Berg-Ahorn (Acer pseudoplatanus)
  • Berg-Ulme (Ulmus glabra)
  • Besenheide (Calluna vulgaris)
  • Bienen-Ragwurz (Ophrys apifera)
  • Bitteres Schaumkraut (Cardamine amara)
  • Bittersuesser Nachtschatten (Solanum dulcamara)
  • Blasen-Segge (Carex vesicaria)
  • Blaugruene Binse (Juncus inflexus (subsp. inflexus))
  • Blaugruene Segge (Carex flacca (subsp. flacca))
  • Blauroter Hartriegel (Cornus sanguinea)
  • Bleiche Segge (Carex pallescens)
  • Blut-Ampfer (Rumex sanguineus)
  • Blutwurz (Potentilla erecta (subsp. erecta))
  • Borstgras (Nardus stricta)
  • Braune Segge (Carex nigra)
  • Braunrote Stendelwurz (Epipactis atrorubens)
  • Braunstieliger Streifenfarn (Asplenium trichomanes)
  • Breit-Wegerich (Plantago major)
  • Breitblaettrige Stendelwurz (Epipactis helleborine)
  • Breitblaettriger Rohrkolben (Typha latifolia)
  • Breitblaettriges Knabenkraut (Dactylorhiza majalis)
  • Brennender Hahnenfuss (Ranunculus flammula (subsp. flammula))
  • Brombeere Sa. (Rubus sectio Rubus)
  • Deutscher Enzian (Gentianella germanica)
  • Deutscher Ginster (Genista germanica)
  • Deutsches Weidelgras (Lolium perenne)
  • Dichtaehrige Segge (Carex spicata)
  • Dornfarn Sa. (Dryopteris carthusiana agg.)
  • Dornige Hauhechel (Ononis spinosa (subsp. spinosa))
  • Draht-Schmiele (Deschampsia flexuosa)
  • Dreizahn (Danthonia decumbens)
  • Druesiges Springkraut (Impatiens glandulifera)
  • Duerrwurz (Inula conyzae)
  • Echte Brunnenkresse (Nasturtium officinale)
  • Echte Glockenheide (Erica tetralix)
  • Echte Nelkenwurz (Geum urbanum)
  • Echter Salbei (Salvia officinalis)
  • Echter Wiesenhafer (Helictotrichon pratense (subsp. pratense))
  • Echtes Fettkraut (Pinguicula vulgaris)
  • Echtes Johanniskraut (Hypericum perforatum)
  • Echtes Labkraut (Galium verum (subsp. verum))
  • Echtes Labkraut Sa. (Galium verum agg.)
  • Echtes Maedesuess (Filipendula ulmaria (subsp. ulmaria))
  • Echtes Springkraut (Impatiens noli-tangere)
  • Echtes Tausendgueldenkraut (Centaurium erythraea)
  • Einbluetiges Perlgras (Melica uniflora)
  • Eingriffliger Weissdorn (Crataegus monogyna)
  • Esche (Fraxinus excelsior (subsp. excelsior))
  • Europaeische Laerche (Larix decidua (subsp. decidua))
  • Faerber-Ginster (Genista tinctoria)
  • Faerber-Scharte (Serratula tinctoria (subsp. tinctoria))
  • Faulbaum (Frangula alnus (subsp. alnus))
  • Feld-Ahorn (Acer campestre)
  • Feld-Ehrenpreis (Veronica arvensis)
  • Feld-Hainsimse (Luzula campestris (subsp. campestris))
  • Fetthenne unbestimmt (Sedum spec.)
  • Fichte (Picea abies)
  • Fieder-Zwenke (Brachypodium pinnatum)
  • Flatter-Binse (Juncus effusus (subsp. effusus))
  • Flattergras (Milium effusum)
  • Flutender Schwaden (Glyceria fluitans)
  • Flutender Schwaden Sa. (Glyceria fluitans agg.)
  • Fransen-Enzian (Gentianopsis ciliata (subsp. ciliata))
  • Frauenfarn (Athyrium filix-femina)
  • Fruehlings-Fingerkraut (Potentilla neumanniana)
  • Fruehlings-Fingerkraut Sa. (Potentilla verna agg.)
  • Fruehlings-Platterbse (Lathyrus vernus)
  • Fruehlings-Segge (Carex caryophyllea)
  • Fuchs' Greiskraut (Senecio ovatus)
  • Gaense-Fingerkraut (Potentilla anserina)
  • Gaensebluemchen (Bellis perennis)
  • Gamander-Ehrenpreis Sa. (Veronica chamaedrys)
  • Geflecktes Johanniskraut (Hypericum maculatum)
  • Geflecktes Knabenkraut (Dactylorhiza maculata)
  • Gefluegeltes Johanniskraut (Hypericum tetrapterum)
  • Gelb-Segge (Carex flava)
  • Gelbe Schwertlilie (Iris pseudacorus)
  • Gemeine Braunelle (Prunella vulgaris)
  • Gemeine Pestwurz (Petasites hybridus (subsp. hybridus))
  • Gemeine Sumpfsimse (Eleocharis palustris)
  • Gemeine Waldsimse (Scirpus sylvaticus)
  • Gemeiner Blutweiderich (Lythrum salicaria)
  • Gemeiner Dost (Origanum vulgare)
  • Gemeiner Frauenmantel Sa. (Alchemilla vulgaris agg.)
  • Gemeiner Froschloeffel (Alisma plantago-aquatica)
  • Gemeiner Gilbweiderich (Lysimachia vulgaris)
  • Gemeiner Schneeball (Viburnum opulus)
  • Gemeiner Tuepfelfarn Sa. (Polypodium vulgare agg.)
  • Gemeines Brunnenmoos (Fontinalis antipyretica)
  • Gemeines Ferkelkraut (Hypochaeris radicata (subsp. radicata))
  • Gemeines Zittergras (Briza media (subsp. media))
  • Gewoehnliche Eberesche (Sorbus aucuparia)
  • Gewoehnliche Goldnessel (Galeobdolon luteum)
  • Gewoehnliche Kratzdistel (Cirsium vulgare (subsp. vulgare))
  • Gewoehnliche Nickende Distel (Carduus nutans subsp. nutans)
  • Gewoehnliche Schlehe (Prunus spinosa)
  • Gewoehnliche Wald-Engelwurz (Angelica sylvestris)
  • Gewoehnlicher Glatthafer (Arrhenatherum elatius (subsp. elatius))
  • Gewoehnlicher Hohlzahn (Galeopsis tetrahit)
  • Gewoehnlicher Hornklee (Lotus corniculatus)
  • Gewoehnlicher Wurmfarn (Dryopteris filix-mas)
  • Gewoehnliches Pfaffenhuetchen (Euonymus europaeus)
  • Gewoehnliches Ruchgras (Anthoxanthum odoratum)
  • Giersch (Aegopodium podagraria)
  • Glieder-Binse (Juncus articulatus (subsp. articulatus))
  • Golddistel (Carlina vulgaris (subsp. vulgaris))
  • Golddistel Sa. (Carlina vulgaris agg.)
  • Goldenes Frauenhaar (Polytrichum commune)
  • Goldhafer (Trisetum flavescens)
  • Gras-Sternmiere (Stellaria graminea)
  • Grosse Bibernelle (Pimpinella major)
  • Grosse Brennessel (Urtica dioica)
  • Grosser Wiesenknopf (Sanguisorba officinalis)
  • Grosses Hexenkraut (Circaea lutetiana)
  • Grosses Schillergras (Koeleria pyramidata (subsp. pyramidata))
  • Grosses Zittergras (Briza maxima)
  • Gundermann (Glechoma hederacea)
  • Habichtskraut unbestimmt (Hieracium spec.)
  • Hain-Rispengras (Poa nemoralis)
  • Hainbuche (Carpinus betulus)
  • Harzer Labkraut (Galium saxatile)
  • Haselnuss (Corylus avellana)
  • Hasen-Klee (Trifolium arvense (subsp. arvense))
  • Hasenpfoten-Segge (Carex leporina)
  • Heil-Ziest (Betonica officinalis (subsp. officinalis))
  • Herbst-Loewenzahn (Scorzoneroides autumnalis)
  • Herbstzeitlose (Colchicum autumnale)
  • Himbeere (Rubus idaeus)
  • Hirschzunge (Asplenium scolopendrium (subsp. scolopendrium))
  • Hirse-Segge (Carex panicea)
  • Hohe Weide (Salix rubens (S. alba x fragilis))
  • Hopfenklee (Medicago lupulina)
  • Hunds-Rose (Rosa canina)
  • Hunds-Straussgras (Agrostis canina)
  • Jakobs Greiskraut (Senecio jacobaea)
  • Japan-Staudenknoeterich (Fallopia japonica)
  • Kanadische Pappel (Populus canadensis (P. deltoides x nigra))
  • Kleinbluetiges Springkraut (Impatiens parviflora)
  • Kleine Bibernelle (Pimpinella saxifraga)
  • Kleine Wasserlinse (Lemna minor)
  • Kleiner Dornfarn (Dryopteris carthusiana)
  • Kleiner Klappertopf (Rhinanthus minor)
  • Kleiner Klee (Trifolium dubium)
  • Kleiner Odermennig (Agrimonia eupatoria (subsp. eupatoria))
  • Kleiner Sauerampfer (Rumex acetosella)
  • Kleiner Wiesenknopf (Sanguisorba minor)
  • Kleines Habichtskraut (Hieracium pilosella)
  • Kleines Maedesuess (Filipendula vulgaris)
  • Knaeuel-Binse (Juncus conglomeratus)
  • Knick-Fuchsschwanz (Alopecurus geniculatus)
  • Knoblauchsrauke (Alliaria petiolata)
  • Knoeterich-Laichkraut (Potamogeton polygonifolius)
  • Knolliger Hahnenfuss (Ranunculus bulbosus (subsp. bulbosus))
  • Kohl(-Kratz)distel (Cirsium oleraceum)
  • Korb-Weide (Salix viminalis)
  • Krauses Laichkraut (Potamogeton crispus)
  • Kriech-Weide (Salix repens)
  • Kriechende Quecke (Elymus repens)
  • Kriechender Guensel (Ajuga reptans)
  • Kriechender Hahnenfuss (Ranunculus repens)
  • Kuckucks-Lichtnelke (Lychnis flos-cuculi (subsp. flos-cuculi))
  • Kuemmel-Silge (Selinum carvifolia)
  • Land-Reitgras (Calamagrostis epigejos)
  • Leberbluemchen (Hepatica nobilis)
  • Magerwiesen-Margerite (Leucanthemum vulgare)
  • Mauerraute (Asplenium ruta-muraria (subsp. ruta-muraria))
  • Milder Mauerpfeffer (Sedum sexangulare)
  • Mittlerer Klee (Trifolium medium)
  • Mittlerer Wegerich (Plantago media (subsp. media))
  • Moor-Labkraut (Galium uliginosum)
  • Moose unbestimmt (Moose unbestimmt)
  • Moschus-Malve (Malva moschata)
  • Nesselblaettrige Glockenblume (Campanula trachelium (subsp. trachelium))
  • Nestwurz (Neottia nidus-avis)
  • Nickende Distel (Carduus nutans)
  • Nordisches Labkraut (Galium boreale)
  • Ohr-Weide (Salix aurita)
  • Pappel unbestimmt (Populus spec.)
  • Pfeifengras (Molinia caerulea)
  • Pillen-Segge (Carex pilulifera (subsp. pilulifera))
  • Pinselblaettriger Wasser-Hahnenfuss (Ranunculus penicillatus)
  • Platthalm-Quellried (Blysmus compressus)
  • Purgier-Lein (Linum catharticum)
  • Purpur-Weide (Salix purpurea)
  • Quendel-Ehrenpreis (Veronica serpyllifolia)
  • Quirl-Weisswurz (Polygonatum verticillatum)
  • Rasen-Schmiele (Deschampsia cespitosa)
  • Rauher Loewenzahn (Leontodon hispidus)
  • Rauhhaar-Veilchen (Viola hirta)
  • Raukenblaettriges Greiskraut (Senecio erucifolius (subsp. erucifolius))
  • Riesen-Schwingel (Festuca gigantea)
  • Rohr-Glanzgras (Phalaris arundinacea (subsp. arundinacea))
  • Rose unbestimmt (Rosa spec.)
  • Rotbuche (Fagus sylvatica (subsp. sylvatica))
  • Rote Johannisbeere (Ribes rubrum)
  • Rotes Straussgras (Agrostis capillaris)
  • Rotschwingel (Festuca rubra)
  • Rotschwingel Sa. (Festuca rubra agg.)
  • Rundblaettrige Glockenblume (Campanula rotundifolia)
  • Rundblaettriger Sonnentau (Drosera rotundifolia)
  • Ruprechtskraut (Geranium robertianum)
  • Sal-Weide (Salix caprea (subsp. caprea))
  • Salbei-Gamander (Teucrium scorodonia)
  • Sand-Birke (Betula pendula)
  • Sauerampfer (Rumex acetosa (subsp. acetosa))
  • Saum-Segge (Carex hostiana)
  • Schafschwingel (Festuca ovina)
  • Schafschwingel Sa. (Festuca ovina agg.)
  • Schaftlose Schluesselblume (Primula vulgaris (subsp. vulgaris))
  • Scharfer Hahnenfuss (Ranunculus acris)
  • Schein-Zypergras-Segge (Carex pseudocyperus)
  • Schild-Ehrenpreis (Veronica scutellata)
  • Schlank-Segge (Carex acuta)
  • Schmalblaettrige Miere (Minuartia hybrida)
  • Schmalblaettriger Merk (Berula erecta)
  • Schmalblaettriges Weidenroeschen (Epilobium angustifolium)
  • Schmalblaettriges Wollgras (Eriophorum angustifolium)
  • Schnabel-Segge (Carex rostrata (subsp. rostrata))
  • Schuppenfruechtige Gelb-Segge (Carex lepidocarpa (subsp. lepidocarpa))
  • Schwarz-Erle (Alnus glutinosa)
  • Schwarzer Holunder (Sambucus nigra)
  • Segge unbestimmt (Carex spec.)
  • Silber-Weide (Salix alba (subsp. alba))
  • Skabiosen-Flockenblume (Centaurea scabiosa)
  • Sparrige Binse (Juncus squarrosus)
  • Spitz-Ahorn (Acer platanoides)
  • Spitz-Wegerich (Plantago lanceolata)
  • Spitzbluetige Binse (Juncus acutiflorus (subsp. acutiflorus))
  • Spitzlappiger Frauenmantel (Alchemilla vulgaris)
  • Stattliches Knabenkraut (Orchis mascula)
  • Stengellose Kratzdistel (Cirsium acaule (subsp. acaule))
  • Stern-Segge (Carex echinata)
  • Stiel-Eiche (Quercus robur (subsp. robur))
  • Stumpfblaettriger Ampfer (Rumex obtusifolius)
  • Suesskirsche (Prunus avium)
  • Sumpf-Baldrian (Valeriana dioica)
  • Sumpf-Dotterblume (Caltha palustris)
  • Sumpf-Dreizack (Triglochin palustris)
  • Sumpf-Helmkraut (Scutellaria galericulata)
  • Sumpf-Hornklee (Lotus pedunculatus)
  • Sumpf-Kratzdistel (Cirsium palustre)
  • Sumpf-Labkraut (Galium palustre)
  • Sumpf-Pippau (Crepis paludosa)
  • Sumpf-Schachtelhalm (Equisetum palustre)
  • Sumpf-Schafgarbe (Achillea ptarmica)
  • Sumpf-Segge (Carex acutiformis)
  • Sumpf-Storchschnabel (Geranium palustre)
  • Sumpf-Veilchen (Viola palustris (subsp. palustris))
  • Sumpf-Vergissmeinnicht (Myosotis scorpioides)
  • Sumpf-Wasserstern (Callitriche palustris)
  • Sumpf-Wasserstern Sa. (Callitriche palustris agg.)
  • Sumpf-Weidenroeschen (Epilobium palustre)
  • Sumpf-Ziest (Stachys palustris)
  • Tauben-Skabiose (Scabiosa columbaria)
  • Teich-Schachtelhalm (Equisetum fluviatile)
  • Teichlinse (Spirodela polyrhiza)
  • Teufelsabbiss (Succisa pratensis)
  • Tollkirsche (Atropa bella-donna)
  • Torfmoos unbestimmt (Sphagnum spec.)
  • Trauben-Eiche (Quercus petraea (subsp. petraea))
  • Trauben-Gamander (Teucrium botrys)
  • Traubenkirsche (Prunus padus)
  • Ufer-Segge (Carex riparia)
  • Ufer-Wolfstrapp (Lycopus europaeus)
  • Vergissmeinnicht unbestimmt (Myosotis spec.)
  • Vielbluetige Hainsimse (Luzula multiflora (subsp. multiflora))
  • Vielbluetige Weisswurz (Polygonatum multiflorum)
  • Vogel-Wicke (Vicia cracca)
  • Wald-Bingelkraut (Mercurialis perennis)
  • Wald-Erdbeere (Fragaria vesca)
  • Wald-Gerste (Hordelymus europaeus)
  • Wald-Habichtskraut (Hieracium murorum)
  • Wald-Laeusekraut (Pedicularis sylvatica (subsp. sylvatica))
  • Wald-Sauerklee (Oxalis acetosella)
  • Wald-Segge (Carex sylvatica (subsp. sylvatica))
  • Wald-Veilchen (Viola reichenbachiana)
  • Wald-Ziest (Stachys sylvatica)
  • Wald-Zwenke (Brachypodium sylvaticum (subsp. sylvaticum))
  • Waldmeister (Galium odoratum)
  • Wasser-Greiskraut (Senecio aquaticus)
  • Wasser-Knoeterich (Persicaria amphibia)
  • Wasser-Minze (Mentha aquatica)
  • Wasserpfeffer-Knoeterich (Persicaria hydropiper)
  • Wegwarte (Cichorium intybus)
  • Weide unbestimmt (Salix spec.)
  • Weide-Kammgras (Cynosurus cristatus)
  • Weissdorn unbestimmt (Crataegus spec.)
  • Weisse Fetthenne (Sedum album (subsp. album))
  • Weisse Schwalbenwurz (Vincetoxicum hirundinaria (subsp. hirundinaria))
  • Weisses Straussgras (Agrostis stolonifera)
  • Weisses Waldvoegelein (Cephalanthera damasonium)
  • Weissklee (Trifolium repens (subsp. repens))
  • Wiesen Knaeuelgras (Dactylis glomerata)
  • Wiesen-Baerenklau (Heracleum sphondylium)
  • Wiesen-Bocksbart Sa. (Tragopogon pratensis)
  • Wiesen-Flockenblume (Centaurea jacea)
  • Wiesen-Fuchsschwanzgras (Alopecurus pratensis)
  • Wiesen-Kerbel (Anthriscus sylvestris)
  • Wiesen-Klee (Trifolium pratense)
  • Wiesen-Knoeterich (Bistorta officinalis (subsp. officinalis))
  • Wiesen-Labkraut (Galium mollugo)
  • Wiesen-Loewenzahn Sa. (Taraxacum sect. Ruderalia)
  • Wiesen-Margerite Sa. (Leucanthemum vulgare agg.)
  • Wiesen-Pippau (Crepis biennis)
  • Wiesen-Platterbse (Lathyrus pratensis)
  • Wiesen-Schafgarbe (Achillea millefolium)
  • Wiesen-Schluesselblume (Primula veris (subsp. veris))
  • Wiesen-Schwingel (Festuca pratensis)
  • Wiesen-Storchschnabel (Geranium pratense)
  • Wilde Moehre (Daucus carota (subsp. carota))
  • Wilde Sumpfkresse (Rorippa sylvestris)
  • Winter-Linde (Tilia cordata)
  • Wolliges Honiggras (Holcus lanatus)
  • Zaun-Wicke (Vicia sepium)
  • Zerbrechlicher Blasenfarn (Cystopteris fragilis)
  • Zitter-Pappel (Populus tremula)
  • Zottiges Weidenroeschen (Epilobium hirsutum)
  • Zweigriffliger Weissdorn (Crataegus laevigata)
  • Zweizeilige Segge (Carex disticha)
  • Zwerg-Laichkraut Sa. (Potamogeton pusillus agg.)
  • Zwiebel-Binse (Juncus bulbosus)
  • Zwiebel-Lieschgras (Phleum nodosum)
Tierarten:
  • Coenonympha spec. (Coenonympha spec.)
  • Feuerfalter (Lycaena phlaeas)
  • Kleines Ochsenauge (Hyponephele lycaon)
  • Rotmilan (Milvus milvus)
  • Tagpfauenauge (Inachis io)
Schutzziele: Erhaltung, Pflege und Entwicklung eines naturnahen Karstbachtalabschnittes durch extensive Grünlandnutzung auch in den flachen Talweiden und -wiesen. Erhaltung und Pflege der Kalkhalbtrockenrasen durch extensive Beweidung. Erhaltung der landschaftsbildprägenden alten Buchenbaumgruppen und naturnahe Waldbewirtschaftung mit Förderung von Alt- und Totholz sowie Umwandlung der Fichtenforste in naturraumtypische Buchenbestände.Erhaltung, Pflege und Entwicklung eines Feuchtgrünlandkomplexes durch extensive Beweidung und Mahd inkl. Weidepflege und Abräumen des Mahdgutes. Begleitendes Monitoring und Pflegekonzepte für die besonders schutzbedürftigen Borstgrasrasen Moorrelikte und Pfeifengraswiesen sowie einiger besondert artenreicher Feuchtwiesen (Lausbrink, Heilgrund).
Fortführung der Weide- und Wiesennutzung - Vermeidung weiterer Nutzungsaufgaben u.a. regelmäßiges Abräumen des Mahdgutes von den Flächen.Erhaltung, Pflege und Entwicklung des Quell-Grünlandkomplexes durch extensive Wiesen- und Weidenutzung bzw. Extensivnutzung bestehenden Intensivgrünlandes (Ostteil). Fortführung der Weide- und Wiesennutzung - Vermeidung weiterer Nutzungsaufgaben u.a. regelmäßiges Abräumen des Mahdgutes von den Flächen.Erhalt und Optimierung des naturnahen Bachtales durch extensive Grünlandnutzung (Umbruch vermeiden!) sowie Erhalt und Entwicklung von wertvollen Buchenwaldhängen durch naturnahe WaldbewirtschaftungErhaltung, Pflege und Entwicklung des Sauertalabschnittes durch extensive Grünlandnutzung, Pflege der Feuchtgrünlandbrachen und Borstgrasrasenrest sowie Überlassen der Sukzession innerhalb des Eschen-Auenwaldes südlich von Lichtenau.
Fortführung der Weide- und Wiesennutzung - Vermeidung weiterer Nutzungsaufgaben u.a. regelmäßiges Abräumen des Mahdgutes von den Flächen.
Gefährdungen:
  • Gruenlandbewirtschaftung
  • Gruenlandbewirtschaftung, Beweidung zu intensiv (LW)
  • Gruenlandbewirtschaftung, Mahd zu intensiv (LW)
  • Gruenlandbewirtschaftung, zu intensiv (LW)
  • intensive Beweidung
  • intensive Forstwirtschaft (FW)
  • nicht bodenstaendige Gehoelze (FW)
  • Nutzungsaenderung (LW)
  • Rodung (FW)
  • Umbruch, Umwandlung von Gruenland in Acker
  • unerwuenschte Sukzession
  • Verbuschung als unerwuenschte Sukzession
Maßnahmen:
  • Altholz erhalten
  • Beseitigung von Gehoelzaufwuchs
  • Beseitigung von Muell
  • dynamisches Altholzkonzept
  • Erhaltung der Gewaesser
  • Erhaltung der Landschaftsstrukturen
  • Erhaltung der Laubholzbestockung
  • Erhaltung des Kleinreliefs
  • extensive Gruenlandbewirtschaftung, Beweidung
  • extensive Gruenlandbewirtschaftung, Mahd
  • Gruenland anlegen, wiederherstellen
  • Gruenlandnutzung beibehalten
  • Gruenlandnutzung extensivieren
  • Heide wiederherstellen, anlegen, optimieren
  • keine Beweidung
  • keine Duengung
  • Maehgut entfernen
  • Mahd im langjaehrigem Rhythmus (Pflegemahd)
  • naturnahe Waldbewirtschaftung
  • NSG-Ausweisung / vertragliche Regelung
  • Umwandlung in bodenstaendigen Gehoelzbestand
  • Vegetationskontrolle
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