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Naturschutzgebiete und Nationalpark Eifel in NRW


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Naturschutzgebiet Hederaue mit Thueler Moorkomplex (PB-038)

Objektbezeichnung:

NSG Hederaue mit Thueler Moorkomplex

Kennung:

PB-038

Ort: Delbrueck
Kreis: Paderborn
Bezirksregierung: Detmold
Digitalisierte Fläche: 487,57 ha
Offizielle Fläche: 488,00 ha
Flächenanzahl: 2
Schutzstatus: NSG, bestehend
Verfahrensstand: VO rechtskraeftig
Inkraft seit: 1951
Inkraft: 2005
Außerkraft: 2025
Schutzziel:
Referenzen FFH- und VS-Gebiete:
Referenzen Schutzwürdige Biotope (BK):
  • BK-4216-084
  • BK-4217-0001
  • BK-4217-123
  • BK-4217-907
  • BK-4317-018
  • BK-4317-114
  • BK-4317-115
  • BK-4317-120
  • BK-4317-904
Kennung:

BK-4217-0001

Objektbezeichnung:

NSG Hederaue

Link zur Karte: BK-4217-0001
Objektbeschreibung: Strukturreiche Niederung entlang des kleinen Flusses Heder sowie einer weiteren, oestlich gelegenen Niederung. Das Gebiet wird weitgehend von feuchtem und nassem Gruenland beherrscht, das zumeist maessig intensiv genutzt wird. Ein kleinerer Anteil wird extensiv bewirtschaftet oder hat sich lokal zur Feuchtbrache mit Grosseggenried entwickelt. Eingestreut liegen kleinere und groessere Ackerflaechen. Vor allem zeigen die vorhandenen Graeben die feucht-nassen Bodenverhaeltnisse an. Sie sind dicht mit Hochstaudengesellschaften (z.B. Maedesuess, Baldrian, Zaunwinde) zugewachsen. Die Heder fliesst auf sandigem Untergrund überwiegend sehr naturnah maeandrierend und ist nur im suedlichen Abschnitt begradigt. Sie wird streckenweise von altem Ufergehoelz (Kopfweiden) und vor allem Weidengebuesch begleitet, zeigt hier und dort Roehrichte und flutende Unterwasservegetation. Das Wasser ist leicht getruebt, augenscheinlich aber wenig belastet. Oestlich Holsen liegen in feuchtem Weideland einige Altarme der Heder, die z.T. ganz verlandet sind. Sie sind reich mit Roehricht bewachsen und werden teilweise von altem Ufergehoelz beschattet. Des weiteren strukturieren Hecken, Feldgehoelze, Baumgruppen und -reihen (darunter viele Kopfbaumbestaende) das Gebiet. Abgesehen von Fichtenanpflanzungen dominieren Eichen, Weidengebuesche, lokal auch Erlen und Waldkiefer in Feldgehoelzen.
Kennung:

BK-4317-904

Objektbezeichnung:

NSG Hederwiesen

Link zur Karte: BK-4317-904
Objektbeschreibung: Feuchtgruenland-Komplex in der Hederaue bei Gut Wandschicht. Der geologische Untergrund des Hedergebietes ist sehr heterogen aufgebaut. Waehrend im Sueden Loess, z.T. ueber tiefliegenden Fliesserdeschichten, Geschiebelehm, pleistozaenen Terassenschottern oder Mergelkalksteinen der Oberkreide, die geologische Formation bestimmt, liegen im Norden Loess Sande ueber bodennahem Kalksteinschotterlehm und darunter in geringer Tiefe Schotter der pleistozaenen Mittelterrasse. Im engeren Talbereich der Heder, welcher nahezu das gesamte Naturschutzgebiet in diesem Bereich einnimmt, sind im Untergrund nacheiszeitliche schluffig-tonige bzw. -lehmige Flussablagerungen ueber pleistozaenen Sanden und Schottern zu finden. Die Bodentypen im Plangebiet sind Niedermoor, stellenweise Moorgley, Anmoorgley und auch Gley. Die landwirtschaftliche Nutzung ist vielfach durch hohe Grundwasserstaende eingeschraenkt. Der auf den Hederwiesen die Nutzung bestimmende Bodentyp Niedermoor weist natuerliche Grundwasserstaende von 0 - 4 dm unter GOF auf, waehrend sich das Grundwasser unter Gley bei 4 - 8 dm unter GOF bewegt und damit mit Einschraenkungen trittfest ist. Die Heder, ein Nebenfluss der oberen Lippe, durchfliesst die "Hederwiesen" von Ost nach West. Im Naturschutzgebiet wurde das Gewaesser vor einigen Jahren stark veraendert, sein Lauf begradigt und das Gewaesserbett kanalartig ausgebaut. Die Ufer weisen nunmehr eine einheitliche Boeschungsneigung auf. Durch Aufstau und Eindaemmung liegt der Wasserspiegel streckenweise ueber der Gelaendeoberflaeche der angrenzenden Parzellen. Bei einer Breite von ca. 5 m und einer Tiefe von 50 cm ist die Stroemung gleichmaessig und die Fliessgeschwindigkeit eher gering. Gewaesserbegleitend hat sich eine nitrophile Hochstaudenflur unter Erlen- und Pappelreihen entwickelt. Ca. 5 - 8 dm tiefe Graeben, die zum Teil von Hecken, Baum- und Kopfbaumreihen gesaeumt werden, entwaessern die Parzellen und muenden in zwei Hauptgraeben, die parallel zur Heder nach Westen fliessen. Vegetationskundlich bedeutsam sind im Naturschutzgebiet verschiedene Gesellschaften der Feucht- und Nasswiesen, die durch den landwirtschaftlichen Nutzungswandel jedoch bereits stark reduziert worden sind. Die im NSG "Hederwiesen meist anzutreffenden Land-Roehrichte sind naturnahe Folgegesellschaften unterschiedlicher Vegetationstypen des Feuchtgruenlandes. Nach Nutzungsaufgabe koennen sich Schilfbestaende dort vegetativ ausbreiten. Die naturnahen Grosseggenriede bilden mit Schilfroehrichten Verlandungsstadien in naehrstoffreichen Gewaessern und finden sich stellenweise in den verlandeten Altarmen der Heder. Eine ornithologische Besonderheit ist die Graureiher-Kolonie bei Gut Wandschicht, die mit ca. 100 Paaren eine der groessten Kolonien Westfalens darstellt. Die Graureiher suchen ihre Nahrung vornehmlich auf den Feuchtwiesen von NSG "Hederwiesen" und NSG "Thuele". Gleichzeitig brueten zahlreiche auf Gruenland angewiesene Vogelarten im Naturschutzgebiet. Ferner ist ein Brutplatz der Rohrweihe in Schilfbestaenden bemerkenswert. Zahlreiche feuchtwiesenbewohnende Insektenarten konnten festgestellt werden. Die Tier- und Pflanzengemeinschaften der Hederwiesen zeigen das hohe Entwicklungspotential der Lebensgemeinschaft "Feuchtgruenland" im NSG. Ein Teich bei Gut Wandschicht zeigt die charakteristische Vegetation eines Kalksumpfes mit einigen Reliktarten der postglazialen atlantischen Waeremezeit
Kennung:

BK-4217-907

Objektbezeichnung:

NSG Thueler Moorkomplex

Link zur Karte: BK-4217-907
Objektbeschreibung: Komplex aus Gruenland, Erlenbruchwaeldern und Feldgehoelzen suedlich Thuele auf Niedermoor. Das Gruenland wird teils noch intensiv genutzt (Maehwiese, Weide), teils hat es sich zu Feucht- und Nassbrachen entwickelt. Diese sind dann sehr dicht mit Hochstauden (Brennesseln, Behaartes Weidenroeschen, Wasserdost, Baerenklau u.a.) oder mit viel Schilfroehricht bewachsen. Einige Flaechen sind auch dicht mit Ruhrwurz bestanden. Feucht- und Nassgruenland ist mit Binsen- und Seggenriedern durchsetzt. Etwa in der Mitte des Gebietes stocken Erlen- und Pappelbruchwaelder. Sie sind mit dichter Bodenvegetation aus verschiedenen Hochstauden, Seggenriedern und auch Schilfroehrichten ausgestattet und von einem dichten Grabennetz durchzogen. Im NO steht etwas Eichenwald. Im uebrigen gliedern Kleingehoelze und Baumreihen, auch Kopfweidenreihen das Gelaende. Ein artenreiches kleines Flachmoor oestlich der K 32 ist durch Eutrophierung gefaehrdet. Noch vorhandene seltene Moorvegetation droht hier auszusterben. Den Brachen vergleichbar, sind die Entwaesserungsgraeben artenreich mit Hochstauden und Roehrichten (Schilf) bewachsen. Oestlich des Erlenbruchwald-Komplexes befinden sich einige Kleingewaesser, Weiher und Tuempel mit viel Flachwasserzonen. Es gedeihen hier viel Roehrichte aus Binse, Rohrkolben und z.T. auch viel Schwaden.

Hinweis: Die Angaben zu den Lebensraumtypen, Biotoptypen, Pflanzen- und Tierarten beziehen sich jeweils auf ein oder mehrere referenzierte BK-Objekte. Wenn diese in Einzelfällen größer als das NSG sind, können sich die Angaben auf Teilflächen außerhalb des NSG beziehen und damit z.B. die Flächensumme aller LRTs größer als die Fläche des NSGs sein kann.

Lebensraumtypen:
  • <> (NaN ha)
  • <FFH-LRT> (105,52 ha)
Geschützte Biotope (§62):
Biotoptypen:
  • Eichen-Buchenmischwald <AA1> (4,73 ha)
  • Erlenmischwald mit einheimischen Laubbaumarten <AC1> (2,10 ha)
  • Erlen-Bruchwald <AC4> (8,95 ha)
  • Pappelwald <AF0> (1,05 ha)
  • Pappelwald auf Bruchwaldstandort <AF3> (8,95 ha)
  • Fichtenwald <AJ0> (3,14 ha)
  • Schlagflur <AT0> (1,05 ha)
  • Feldgehoelz <BA0> (17,35 ha)
  • Gebuesch, Strauchgruppe <BB0> (1,05 ha)
  • Hecke <BD0> (1,05 ha)
  • Strauchhecke, ebenerdig <BD2> (7,10 ha)
  • Ufergehoelz <BE0> (1,05 ha)
  • Weiden-Ufergehoelz <BE1> (4,73 ha)
  • Baumgruppe, Baumreihe <BF0> (5,78 ha)
  • Einzelbaum <BF3> (1,05 ha)
  • Kopfbaumgruppe, Kopfbaumreihe <BG0> (1,05 ha)
  • Kopfbaumreihe <BG1> (6,22 ha)
  • Kalk-Kleinseggenried <CC2> (0,75 ha)
  • Grossseggenried <CD0> (3,41 ha)
  • Roehrichtbestand <CF0> (12,04 ha)
  • Fettwiese <EA0> (36,24 ha)
  • Fettwiese, Flachlandausbildung (Glatthaferwiese) <EA1> (15,21 ha)
  • Fettweide <EB0> (78,95 ha)
  • Nass- und Feuchtwiese <EC1> (84,93 ha)
  • basenreiche Pfeifengraswiese <EC3> (1,49 ha)
  • Brachgefallenes Nass- und Feuchtgruenland <EE3> (16,57 ha)
  • Weiher (stetig) <FB0> (0,75 ha)
  • Altarm, Altwasser <FC0> (2,37 ha)
  • stehendes Kleingewaesser <FD0> (0,75 ha)
  • Teich <FF0> (2,10 ha)
  • Tieflandbach <FM5> (9,46 ha)
  • Graben <FN0> (7,27 ha)
  • Tieflandfluss <FO2> (1,05 ha)
  • Acker <HA0> (62,76 ha)
  • Ackerbrache <HB0> (1,05 ha)
  • Gewaesserbegleitender feuchter Saum bzw. linienf. Hochstaudenflur <KA2> (2,37 ha)
  • ohne Zuordnung <OZ> (NaN ha)
Rote Liste Arten 2010 NRW:
Planungsrelevante Arten:
Pflanzenarten:
  • Acker-Kratzdistel (Cirsium arvense)
  • Adlerfarn (Pteridium aquilinum (subsp. aquilinum))
  • Aronstab (Arum maculatum)
  • Asch-Weide (Salix cinerea subsp. cinerea)
  • Aufrechter Igelkolben (Sparganium erectum)
  • Bach-Nelkenwurz (Geum rivale)
  • Bachbunge (Veronica beccabunga (subsp. beccabunga))
  • Behaarte Segge (Carex hirta)
  • Bittersuesser Nachtschatten (Solanum dulcamara)
  • Blasen-Segge (Carex vesicaria)
  • Blauer Wasser-Ehrenpreis (Veronica anagallis-aquatica (subsp. anagallis-aquatica))
  • Blaugruene Binse (Juncus inflexus (subsp. inflexus))
  • Blutwurz (Potentilla erecta (subsp. erecta))
  • Braune Segge (Carex nigra)
  • Braunes Zypergras (Cyperus fuscus)
  • Breitblaettriger Rohrkolben (Typha latifolia)
  • Breitblaettriges Knabenkraut (Dactylorhiza majalis)
  • Breitblaettriges Wollgras (Eriophorum latifolium)
  • Brombeere Sa. (Rubus sectio Rubus)
  • Deutsches Weidelgras (Lolium perenne)
  • Echte Brunnenkresse (Nasturtium officinale)
  • Echte Zaunwinde (Calystegia sepium)
  • Echtes Fettkraut (Pinguicula vulgaris)
  • Echtes Maedesuess (Filipendula ulmaria (subsp. ulmaria))
  • Efeu (Hedera helix (subsp. helix))
  • Einspelzige Sumpfsimse (Eleocharis uniglumis)
  • Esche (Fraxinus excelsior (subsp. excelsior))
  • Faden-Segge (Carex lasiocarpa)
  • Faulbaum (Frangula alnus (subsp. alnus))
  • Fichte (Picea abies)
  • Fieberklee (Menyanthes trifoliata)
  • Flatter-Binse (Juncus effusus (subsp. effusus))
  • Floh-Segge (Carex pulicaris)
  • Fluss-Ampfer (Rumex hydrolapathum)
  • Flutender Schwaden (Glyceria fluitans)
  • Flutender Wasser-Hahnenfuss (Ranunculus fluitans)
  • Frauenfarn (Athyrium filix-femina)
  • Gefaerbtes Laichkraut (Potamogeton coloratus)
  • Gefleckter Schierling (Conium maculatum)
  • Gefluegelte Braunwurz (Scrophularia umbrosa)
  • Gefluegeltes Johanniskraut (Hypericum tetrapterum)
  • Gelb-Segge (Carex flava)
  • Gelbe Schwertlilie (Iris pseudacorus)
  • Gemeine Natternzunge (Ophioglossum vulgatum)
  • Gemeine Pestwurz (Petasites hybridus (subsp. hybridus))
  • Gemeine Sumpfsimse (Eleocharis palustris)
  • Gemeine Waldsimse (Scirpus sylvaticus)
  • Gemeiner Beinwell (Symphytum officinale)
  • Gemeiner Blutweiderich (Lythrum salicaria)
  • Gemeiner Frauenmantel Sa. (Alchemilla vulgaris agg.)
  • Gemeiner Froschloeffel (Alisma plantago-aquatica)
  • Gemeiner Gilbweiderich (Lysimachia vulgaris)
  • Gemeines Zittergras (Briza media (subsp. media))
  • Gewoehnliche Eberesche (Sorbus aucuparia)
  • Gewoehnliche Vogelmiere (Stellaria media)
  • Gewoehnliche Wald-Engelwurz (Angelica sylvestris)
  • Gewoehnlicher Glatthafer (Arrhenatherum elatius (subsp. elatius))
  • Gewoehnlicher Hohlzahn (Galeopsis tetrahit)
  • Gewoehnliches Ruchgras (Anthoxanthum odoratum)
  • Gift-Hahnenfuss (Ranunculus sceleratus (subsp. sceleratus))
  • ()
  • Glieder-Binse (Juncus articulatus (subsp. articulatus))
  • Graue Teichbinse (Schoenoplectus tabernaemontani)
  • Grosse Bibernelle (Pimpinella major)
  • Grosse Brennessel (Urtica dioica)
  • Grosser Klappertopf (Rhinanthus serotinus)
  • Grosses Flohkraut (Pulicaria dysenterica (subsp. dysenterica))
  • Grosses Zweiblatt (Listera ovata)
  • Gruene Teichbinse (Schoenoplectus lacustris)
  • Haarblaettriger Wasser-Hahnenfuss (Ranunculus trichophyllus)
  • Hain-Segge (Carex otrubae)
  • Haselnuss (Corylus avellana)
  • Heil-Ziest (Betonica officinalis (subsp. officinalis))
  • Herbst-Loewenzahn (Scorzoneroides autumnalis)
  • Hirse-Segge (Carex panicea)
  • Hopfen (Humulus lupulus)
  • Kanadische Pappel (Populus canadensis (P. deltoides x nigra))
  • Kleine Wasserlinse (Lemna minor)
  • Kleiner Dornfarn (Dryopteris carthusiana)
  • Knick-Fuchsschwanz (Alopecurus geniculatus)
  • Kohl(-Kratz)distel (Cirsium oleraceum)
  • Kornblume (Centaurea cyanus)
  • Kratzbeere (Rubus caesius)
  • Kriechender Hahnenfuss (Ranunculus repens)
  • Kroeten-Binse (Juncus bufonius)
  • Kuemmel-Silge (Selinum carvifolia)
  • Maigloeckchen (Convallaria majalis)
  • Mauerlattich (Mycelis muralis)
  • Moor-Labkraut (Galium uliginosum)
  • Ohr-Weide (Salix aurita)
  • Pappel unbestimmt (Populus spec.)
  • Pfeifengras (Molinia caerulea)
  • Platthalm-Quellried (Blysmus compressus)
  • Rasen-Schmiele (Deschampsia cespitosa)
  • Rauhes Hornblatt (Ceratophyllum demersum)
  • Rispen-Segge (Carex paniculata (subsp. paniculata))
  • Rohr-Glanzgras (Phalaris arundinacea (subsp. arundinacea))
  • Rohr-Schwingel (Festuca arundinacea)
  • Rot-Eiche (Quercus rubra)
  • Rotbuche (Fagus sylvatica (subsp. sylvatica))
  • Rote Heckenkirsche (Lonicera xylosteum)
  • Rueben-Kaelberkropf (Chaerophyllum bulbosum (subsp. bulbosum))
  • Sal-Weide (Salix caprea (subsp. caprea))
  • Salz-Bunge (Samolus valerandi)
  • Sand-Birke (Betula pendula)
  • Schilf (Phragmites australis (subsp. australis))
  • Schlank-Segge (Carex acuta)
  • Schmalblaettriger Merk (Berula erecta)
  • Schwarz-Erle (Alnus glutinosa)
  • Schwarzer Holunder (Sambucus nigra)
  • Silber-Weide (Salix alba (subsp. alba))
  • Spitz-Wegerich (Plantago lanceolata)
  • Steife Segge (Carex elata)
  • Stern-Segge (Carex echinata)
  • Stiel-Eiche (Quercus robur (subsp. robur))
  • Stumpfblaettriger Ampfer (Rumex obtusifolius)
  • Stumpfbluetige Binse (Juncus subnodulosus)
  • Sumpf-Dotterblume (Caltha palustris)
  • Sumpf-Dreizack (Triglochin palustris)
  • Sumpf-Herzblatt (Parnassia palustris)
  • Sumpf-Hornklee (Lotus pedunculatus)
  • Sumpf-Kratzdistel (Cirsium palustre)
  • Sumpf-Labkraut (Galium palustre)
  • Sumpf-Pippau (Crepis paludosa)
  • Sumpf-Schachtelhalm (Equisetum palustre)
  • Sumpf-Schafgarbe (Achillea ptarmica)
  • Sumpf-Segge (Carex acutiformis)
  • Sumpf-Stendelwurz (Epipactis palustris)
  • Sumpf-Sternmiere (Stellaria palustris)
  • Sumpf-Storchschnabel (Geranium palustre)
  • Sumpf-Vergissmeinnicht (Myosotis scorpioides)
  • Tannenwedel (Hippuris vulgaris)
  • Trauben-Trespe (Bromus racemosus)
  • Wald-Kiefer (Pinus sylvestris)
  • Wald-Veilchen (Viola reichenbachiana)
  • Wasser-Greiskraut (Senecio aquaticus)
  • Wasser-Minze (Mentha aquatica)
  • Wasser-Schwaden (Glyceria maxima)
  • Wasserdost (Eupatorium cannabinum (subsp. cannabinum))
  • Wasserfeder (Hottonia palustris)
  • Wasserfenchel (Oenanthe aquatica)
  • Wasserstern unbestimmt (Callitriche spec.)
  • Weissdorn unbestimmt (Crataegus spec.)
  • Weisse Seerose (Nymphaea alba)
  • Weissklee (Trifolium repens (subsp. repens))
  • Wenigbluetige Sumpfsimse (Eleocharis quinqueflora)
  • Wiesen Knaeuelgras (Dactylis glomerata)
  • Wiesen-Baerenklau (Heracleum sphondylium)
  • Wiesen-Flockenblume (Centaurea jacea)
  • Wiesen-Klee (Trifolium pratense)
  • Wiesen-Kuemmel (Carum carvi)
  • Wiesen-Lieschgras (Phleum pratense)
  • Wiesen-Loewenzahn Sa. (Taraxacum sect. Ruderalia)
  • Wiesen-Silau (Silaum silaus)
  • Wildes Stiefmuetterchen i.e.S. (Viola tricolor)
  • Wolliges Honiggras (Holcus lanatus)
  • Zitter-Pappel (Populus tremula)
  • Zottiges Weidenroeschen (Epilobium hirsutum)
  • Zweigriffliger Weissdorn (Crataegus laevigata)
Tierarten:
  • Admiral (Vanessa atalanta)
  • Aesche (Thymallus thymallus)
  • Arenostola phragmitidis (Arenostola phragmitidis)
  • Bachforelle (Salmo trutta fario)
  • Baumpieper (Anthus trivialis)
  • Bekassine (Gallinago gallinago)
  • Bergmolch (Triturus alpestris)
  • Blindschleiche (Anguis fragilis)
  • Brauner Waldvogel (Aphantopus hyperantus)
  • Braunkehlchen (Saxicola rubetra)
  • Buntspecht (Dendrocopos major)
  • Craniophora ligustri (Craniophora ligustri)
  • Distelfalter (Vanessa cardui)
  • Dorngrasmuecke (Sylvia communis)
  • Drepana curvatula (Drepana curvatula)
  • Eisvogel (Alcedo atthis)
  • Eupithecia analoga (Eupithecia analoga)
  • Federlibelle (Platycnemis pennipes)
  • Feldlerche (Alauda arvensis)
  • Feuerfalter (Lycaena phlaeas)
  • Fluss-Napfschnecke (Ancylus fluviatilis)
  • Flussregenpfeifer (Charadrius dubius)
  • Flussuferlaeufer (Actitis hypoleucos)
  • Gartenbaumlaeufer (Certhia brachydactyla)
  • Gartengrasmuecke (Sylvia borin)
  • Gebaenderte Prachtlibelle (Calopteryx splendens)
  • Gemeine Kahnschnecke (Theodoxus fluviatilis)
  • Gemeiner Blaeuling (Polyommatus icarus)
  • Gemeiner Grashuepfer (Chorthippus parallelus)
  • Grasfrosch (Rana temporaria)
  • Graureiher (Ardea cinerea)
  • Groppe (Cottus gobio)
  • Grosse Pechlibelle (Ischnura elegans)
  • Grosser Brachvogel (Numenius arquata)
  • Grosser Kohlweissling (Pieris brassicae)
  • Gruenes Heupferd (Tettigonia viridissima)
  • Habicht (Accipiter gentilis)
  • Honiggelber Haarbueschelspanner (Eulithis mellinata)
  • Ipimorpha retusa (Ipimorpha retusa)
  • Kiebitz (Vanellus vanellus)
  • Kleiber (Sitta europaea)
  • Kleiner Fuchs (Aglais urticae)
  • Kleiner Heufalter (Coenonympha pamphilus)
  • Kleiner Kohlweissling (Pieris rapae)
  • Kleinspecht (Dryobates minor)
  • Kurzfluegelige Schwertschrecke (Conocephalus dorsalis)
  • Landkaertchen (Araschnia levana)
  • Mauerfuchs (Lasiommata megera)
  • Nachtigall (Luscinia megarhynchos)
  • Nachtigall-Grashuepfer (Chorthippus biguttulus)
  • Neuntoeter (Lanius collurio)
  • Ochsenauge (Maniola jurtina)
  • Pirol (Oriolus oriolus)
  • Pyrrhia umbra (Pyrrhia umbra)
  • Rapsweissling (Pieris napi)
  • Rebhuhn (Perdix perdix)
  • Rohrweihe (Circus aeruginosus)
  • Rostfarbiger Dickkopffalter (Ochlodes venata)
  • Saebeldornschrecke (Tetrix subulata)
  • Schleiereule (Tyto alba)
  • Schmerle (Noemacheilus barbatulus)
  • Schwarzspecht (Dryocopus martius)
  • Sperber (Accipiter nisus)
  • Steinkauz (Athene noctua)
  • Sumpfgrashuepfer (Chorthippus montanus)
  • Sumpfrohrsaenger (Acrocephalus palustris)
  • Sumpfschrecke (Stethophyma grossum)
  • Tagpfauenauge (Inachis io)
  • Teichmolch (Triturus vulgaris)
  • Teichnapfschnecke (Acroloxus lacustris)
  • Waldeidechse (Lacerta vivipara)
  • Waldkauz (Strix aluco)
  • Waldschnepfe (Scolopax rusticola)
  • Waldwasserlaeufer (Tringa ochropus)
  • Weinbergschnecke (Helix pomatia)
  • Weissrandiger Grashuepfer (Chorthippus albomarginatus)
  • Wespenbussard (Pernis apivorus)
  • Wiesenpieper (Anthus pratensis)
  • Wiesenschafstelze (Motacilla flava)
  • Zitronenfalter (Gonepteryx rhamni)
Schutzziele: Erhalt und Wiederherstellung eines sehr strukturreichen Wiesen-
und Weidengelaendes mit Feldgehoelzen, Hecken und Baumgruppen
sowie naturnahen Fliessgewaessern als Lebensraum einer arten-
reichen Avifauna mit z.T. gefaehrdeten Arten- Erhalt und Wiederherstellung des Lebensraums Feuchtwiese
- Erhalt der Graureiherkolonie bei Gut Wandschicht
- Erhalt und Foerderung der Feuchtwiesen-LebensgemeinschaftenErhalt und Optimierung der Flachmoorwiesen, Roehrichte und
Hochstaudengesellschaften sowie der Erlenbruchwaelder mit seltenen
Pflanzenarten und -gesellschaften
Gefährdungen:
  • Aufforstung
  • Biozideinsatz
  • Drainage
  • Duengung
  • Entwaesserung, Wasserentnahme, Wasserregime
  • Entwaesserungsgraeben
  • Eutrophierung
  • Fischerei, Teichbau (FI)
  • Gewaesserausbau
  • Gewaesserbegradigung (WA)
  • Gruenlandbewirtschaftung, Beweidung zu intensiv (LW)
  • Hochspannungsleitung
  • mangelnde Kopfbaumpflege
  • nicht bodenstaendige Gehoelze (FW)
  • Pflegeumbruch (LW)
  • Stoerungs-, Eutrophierungszeiger
  • Umbruch, Umwandlung von Gruenland in Acker
  • unerwuenschte Sukzession
Maßnahmen:
  • Anlegung von Gewaessern
  • Beschraenkung der Duengung
  • Beschraenkung der Fischereiausuebung
  • Erhaltung der Landschaftsstrukturen
  • extensive Gruenlandbewirtschaftung, Beweidung
  • extensive Gruenlandbewirtschaftung, Mahd
  • Gruenland anlegen, wiederherstellen
  • Gruenlandnutzung beibehalten
  • Jagdausuebung beschraenken
  • keine Biozidanwendung
  • keine Duengung
  • keine Entwaesserung
  • Kopfbaumpflege
  • naturnahe Gewaessergestaltung
  • naturnahe Waldbewirtschaftung
  • Pflege von Hecken
  • Umwandlung in bodenstaendigen Gehoelzbestand
  • Vermeidung Eutrophierung
  • Wiedervernaessung
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