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Naturschutzgebiete und Nationalpark Eifel in NRW


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Naturschutzgebiet Marschallshagen und Nonnenholz mit oberen Altenautal (PB-057)

Objektbezeichnung:

NSG Marschallshagen und Nonnenholz mit oberen Altenautal

Kennung:

PB-057

Ort: Lichtenau
Kreis: Paderborn
Bezirksregierung: Detmold
Digitalisierte Fläche: 1.942,95 ha
Offizielle Fläche: 1.945,00 ha
Flächenanzahl: 1
Schutzstatus: NSG, bestehend
Verfahrensstand: LP rechtskraeftig
Inkraft seit: 2002
Inkraft: 2014
Außerkraft: 9999
Schutzziel:
Referenzen FFH- und VS-Gebiete:
Referenzen Schutzwürdige Biotope (BK):
  • BK-4419-026
  • BK-4419-027
  • BK-4419-028
  • BK-4419-029
  • BK-4419-030
  • BK-4419-032
  • BK-4419-034
  • BK-4419-035
  • BK-4419-036
  • BK-4419-049
  • BK-4419-052
  • BK-4419-053
  • BK-4419-065
  • BK-4419-078
  • BK-4419-079
  • BK-4419-083
  • BK-4419-091
  • BK-4419-092
Kennung:

BK-4419-026

Objektbezeichnung:

Buchenwald bei den Herpereichen suedlich Dahlheim

Link zur Karte: BK-4419-026
Objektbeschreibung: Der Muschelkalk-Ruecken (Herpereichen) westlich des Piepenbachtales ist mit ca. 90 - 130 Jahre altem Buchenwald bestanden, dem lokal Hainbuchen, Eichen und Fichten beigemengt sind. Die Baeume erreichen eine Hoehe von 15 - 25 m, der Stammdurchmesser betraegt 30 - 70 cm. Einzelbuchen erreichen Stammstaerken von etwa 1 m, am Unterhang zum Piepenbachtal stehen einzelne uralte, z.T. bereits abgestorbene Eichen. Ueberwiegend Hallenwald mit spaerlicher bis fehlender Strauch- schicht und gut entwickelter, teils bodendeckender Krautschicht. Oertlich kommt dichter Jungwuchs von Esche oder Buche auf. Der Muschelkalkruecken wird durch zwei Kerbtaelchen gegliedert, in denen episodisch wasserfuehrende Baeche verlaufen. In den Taelchen stocken im Uebergang zum Piepenbachtal Eschen-Altholzbestaende mit brennesselreichem Unterwuchs. Der Boden besteht aus Braunerde und ist feucht bis frisch.
Kennung:

BK-4419-032

Objektbezeichnung:

Zwei Gruenlandtaeler

Link zur Karte: BK-4419-032
Objektbeschreibung: Suedoestlich Dahlheim werden zwei Gruenlandtaeler von einem mit altem Laubwald bewachsenen Bergruecken, dem Kleinen Schalksberg, voneinander getrennt. Das suedliche Taelchen wird ueberwiegend als Wiese und Maehweide genutzt. Das oertlich feuchte Gruenland wird im oberen Talabschnitt kleinflaechig nicht mehr bewirtschaftet und hat sich hier zu einer grossseggenreichen Feuchtbrache entwickelt. Der Bach wurde an die suedliche, die Kreisgrenze bildende Talkante verlegt. Am noerdlichen Talweg stockt eine Strauchhecke mit Eschenbaeumen. Das noerdliche Taelchen wird im oestlichen Abschnitt von Wiesen mit eingelagerten Gebueschstreifen gepraegt. Kleinflaechig kommen Wildacker, Brachen und Fichtenriegel vor. Der an den suedlichen Talrand (Kreisgrenze) verlegte Bach fuehrt nur temporaer Wasser. Am talbegleitenden Asphaltweg stockt ein alter Gebueschstreifen mit Weidenbueschen und Eschenbaeumen. Im westlichen Abschnitt wird das Tal von teils altem Eschenmischwald (mit Auenwaldtendenzen), einer juengeren Eschen-Ahorn-Aufforstung sowie aelterem Laubmischwald eingenommen. Die im Wald entspringenden Quellbaeche verlaufen naturnah in z.T. stark eingetieften Bachbetten. Das Bachwasser wird grossteils in zwei Fischteiche abgeleitet. Der oestliche Teich besitzt klares, der westliche Teich truebes Wasser. Der zwischen beiden Taelern liegende Kleine Schalksberg ist ueberwiegend mit altem, krautreichem Buchenhallenwald bewachsen. In der Baumschicht sind oertlich Fichten, Eichen und Eschen beigemengt. Am Nordosthang geht der Buchenwald in einen alten, lichten Eschenwald mit Buche, Ulme und Eiche ueber. Der Buchenwald ist bereichsweise gegattert.
Kennung:

BK-4419-027

Objektbezeichnung:

Piepenbachtal suedlich Dalheim

Link zur Karte: BK-4419-027
Objektbeschreibung: Verlauf des Piepenbachs von Dalheim bis zum kleinen Schalksberg. Das Bachtal wird z.T. intensiv als Pferde- und Rinderweide sowie als Maehweide genutzt, im oberen Talabschnitt wurden im Gruenland Ghoelze gepflanzt. Der oertlich maeandrierende und naturnahe, im ueberwiegenden Teil jedoch begradigte und z.T. an den Talrand verlegte Piepenbach wird lokal mitbeweidet. Kleinflaechig wurde am Bach ein junger Erlenbestand angelegt. Weitere Gehoelzstreifen stocken entlang der das Tal begrenzenden Wege. In dem Talabschnitt wurden drei Teiche angelegt. Der Teich suedlich Dahlheim weist eine gehoelzbestandene Insel auf. Am Teicheinlauf hat sich ein ausgedehntes Rohrglanzroehricht entwickelt. Der mittlere Teich besitzt an seinem Suedufer eine gut ausgebildete Verlandungsvegetation mit Schachtelhalm-Roehricht, Rohrglanzgrasroehricht und Weidengebuesch. Das Nordufer wird naturfern von einem mit Hochstaudenfluren (viel Brennessel und Weidenroeschen) bewachsenen Damm begrenzt. Im eutrophen Wasser bildet Groenlandia dichte Unterwasserrasen. Am Westufer stehen drei grosse, alte Baumweiden. Der suedliche Teich wird von brennesselbewachsenen Boeschungen begrenzt, im Einlaufbereich der Piepenbachabzweigung kommen Flutschwaden- und Rohrglanzgrasbestaende vor.
Kennung:

BK-4419-028

Objektbezeichnung:

Altenautal von Strassenabzweig nach Holtheim bis noerdlich Hayersberg

Link zur Karte: BK-4419-028
Objektbeschreibung: Das Altenautal vom Strassenabzweig nach Holtheim bis noerdlich Hayersberg wird als Weidegruenland genutzt. Fettweiden und maessig feuchte Weiden dominieren, kleinflaechig kommen Nassweiden und Nassbrachen vor. Der oertlich maeandrierende Bach weist ein Schotterbett und z.T. stark erodierte Ufer auf. Durch die Beweidung des Baches und die Nutzung als Traenke sind auch Uferabbrueche vorhanden. Oertlich wird der Bach von Erlenufergehoelzen begleitet. Im Norden wird die Altenau zu zwei Rueckhaltebecken aufgestaut. Die Rueckhaltebecken weisen in ihren Einlaufbereichen Flachwasserzonen mit gut ausgebildeten, vermutlich durch Anpflanzung initiierten Verlandungsgesellschaften auf. An die Verlandungszonen schliessen sich nach Osten teils feuchte Brachflaechen und kleinere Erlen- aufforstungen an. In Ihnen liegen einige Kleingewaesser und aufgelassene, verlandende Teiche.Die westlichen Abschnitte der Rueckhaltbecken sind Bestandteile von Naherholungsgebieten. Der zwischen beiden Rueckhaltebecken gelegene Abschnitt der Altenau fliesst ueberwiegend naturnah in einem bis zu 7 m breiten Schotterbett an der suedlichen Talkante unterhalb des Hayersbergs. Der begradigte, oestliche Bachabschnitt wird von einem dichten Erlensaum und teils seggenreichen Feucht- und Nassbrachen begleitet. Der in das oestliche Rueckhaltebecken einmuendende Holtheimer Bach fliesst geradlinig in einem naturnahen, oertlich strukturreichen, zum Umfeld meist staerker eingetieften Bett. Er wird von Gehoelzen begleitet. Das Tal wird ueberwiegend als Weide und Maehweide genutzt. Unterhalb des Boddenbergs stockt ein bereichsweise quellnasser, von Flachgraeben durchzogener Pappel-Erlenbestand. Das Altenautal wird von grossen Waldflaechen umschlossen.
Kennung:

BK-4419-029

Objektbezeichnung:

Buchenwaldkomplex suedlich Holtheim, westlich des Altenautales

Link zur Karte: BK-4419-029
Objektbeschreibung: Suedwestlich von Holtheim erstreckt sich westlich des Altenau- Bachtales ein grossflaechiger Buchenwaldkomplex mit wenigen eingelagerten Fichtenparzellen. Der Waldbestand bedeckt die Haenge zum Altenautal sowie die angrenzenden Kuppen (Hayersberg, Neuer Kamp, Stuckenberg, Rauhes Holz, Langes Holz). Die Bestaende sind altersmaessig gegliedert, von Dickung, Stangenholz bis Baumholz unterschiedlicher Staerke. Aeltere Bestaende (mittleres bis starke Baumholz) nehmen dabei etwa die Haelfte der Waldflaeche ein. Vor allem am Oberhang im Bereich zwischen Rauhem und Langem Holz sind die Altholzbestaende haeufig mehr oder weniger stark aufgelichtet (und mit dichter Buchen- Naturverjuengung), z.T. sind die Altholzbestaende bereits geschlagen und in Buchendickungen ueberfuehrt. Die Buchenwaelder lassen sich einteilen in: - Buchenwaelder ohne ausgepraegte Krautschicht (nudum), in denen oertlich auch Fichten und Laerchen beigemischt sind, - leicht staufeuchte Buchenwaelder mit Rasenschmiele und Flatterbinse, - Buchenwaelder mit spaerlicher Krautschicht, die einen groesseren Flaechenanteil einnehmen, - Buchenwaelder mit dichter Krautschicht, die ebenfalls einen groesseren Flaechenanteil einnehmen und bereichsweise gegen Wildverbiss gegattert sind und in denen Himbeere, Drahtschmiele und Eichenfarn haeufig auftreten sowie in - Eichen-Buchenwaelder, bei denen unter Eichen die Krautschicht nur maessigen Deckungsgrad erreicht. Eine Strauchschicht ist - abgesehen von oertlich dichter Buchenverjuengung - meist nicht ausgebildet. Am Neuen Kamp stockt kleinflaechig ein Eschen-Stangenholzbestand mit viel moosbewachsenem Totholz. Am Hayersberg hat sich zum befestigten Weg hin ein Waldmantel entwickelt. Suedwestlich Blindeborn entspringt eine Quelle, die zu einer Wildsuhle muldenfoermig erweitert ist. Bei Sieserkamp liegt eine groessere, jagdlich genutzte Freiflaeche. Eine hier in frueherer Zeit betriebene Glashuette ist bis auf einen alten Bruchsteingewoelbekeller abgetragen worden. Der Keller stellt nach Angaben des Fundortkataster ein wertvolles Fledermaus-Winterquartier dar.
Kennung:

BK-4419-030

Objektbezeichnung:

Aufgelassene Fischteiche südlich Lippsberg

Link zur Karte: BK-4419-030
Objektbeschreibung: Mehrere aufgelassene Teiche suedlich des Lippsberges gelegen. Der noerdlich gelegene Teichkomplex besteht aus 5 Teichen. Die beiden noerdlichsten fuehren noch staendig Wasser und weisen Schwimmblattvegetation, und eine gute Zonierung auf. Die 3 weiteren fallen temporaer trocken und bestehen aus vielfaeltigen Bewuchs der Seggenrieder, Flutrasen und Roehrichtvegetation. Durch einen Fichtenkeil abgetrennt liegt ein weiterer groesserer Teich isoliert im Sueden. Der Teich weist nur bedingt naturnahe Uferausbildungen auf. Am Rand kommen kleinflaechig Moor- bzw Heideaspekte auf. Suedoestlich des Waldbestandes Lippsberg liegen am Bach mehrere aufgelassene Fischteiche, die schon länger nicht mehr bewirtschaftet werden. Die vorderen 5 Teiche haben unterschiedliste Vegetationsstrukturen und sind z.T. temporär mit Wasser gefüllt. Die nördlichen beiden haben eine ausgeprägte Wasservegetation. Andere Bereichen weisen Seggenriede, Flutrasen und Röhrichte auf. Der südliche Teich, der durch einen Fichtenriegel abgetrennt liegt, hat nur bedingt naturnahe Ufer. Hier finden sich am Rand keinflächig Morraspekte. Die nördlichen Teich wurden als 62-Biotope eingestuft.
Kennung:

BK-4419-036

Objektbezeichnung:

Holtheimer Bachaue mit Nebenzuflüssen und Quellgebieten

Link zur Karte: BK-4419-036
Objektbeschreibung: Der oertlich maeandrierende Bach weist ein Schotterbett und z.T. stark erodierte Ufer auf. Im Bereich der Gruenlandnutzung ist durch die Beweidung des Baches und der Nutzung als Traenke sind Uferabbrueche vorhanden. Oertlich wird der Bach von Erlenufergehoelzen begleitet, die Talbereiche weisen Frisch-, z.T. Feuchtweiden auf. Nordoestlich von Marschallshagen existiert ein bachbegleitender Erlenbestand. Die Ufer sind hier recht steil, der Boden ist quellig. Umgeben ist dieser Bestand von Fichten- sowie Kiefernwald. Der gesamte Bachstrang ist durchzogen von Hangquellen in bester Ausprägung. Weiter westlich fliesst der Bach durch Gruenland und wird einige Male zu Fischteichen aufgestaut. Der ca. 150 m nordwestlich von Marschallshagen entfernte Teich ist von ruderalisierten Feuchtwiesen umgeben. Kleinflaechig ist im Gruenland ein Carex gracilis-Grosseggenried ausgebildet. Der noerdliche Talrand wird von einer Eschenreihe begrenzt. Ein aus suedoestlicher Richtung in den Holtheimer Bach fliessender kleiner Nebenbach verlaeuft durch Fichtenforst. An seinen Ufern waechst ein schmaler Streifen bachbegleitender Erlenwald, der sich im suedlichen Bereich, Tiefes Bruch, etwas aufweitet, randlich kommen hier Birken vor. Der quellig-nasse Bereich wird als Wildsuhlstelle angenommen. Weiter oberhalb liegt das Hillerbruch. Der Bereich weist Erlenbestand mit Pfeifengrasdominanz auf. In nassen Jahren ist dieser Bereich kaum zugänglich. Ein kleiner Bereich ist baumlos und als Pfeifengraswiese ausgeprägt.
Kennung:

BK-4419-049

Objektbezeichnung:

Buchenwaldkomplex suedlich Holtheim

Link zur Karte: BK-4419-049
Objektbeschreibung: Suedlich Holtheim erstreckt sich oestlich des Altenau-Bachtales ein grossflaechiger Laubwaldkomplex mit ueberwiegend alten Buchenwaeldern. Der Waldbestand bedeckt die Haenge zum Altenautal sowie die angrenzenden Kuppen (Hohe Breite, Hoher Stein, Herrenberg, Mittelberg, Krautberg). Eingelagert finden sich juengere Buchenbestaende, Schlagflaechen (mit z.T. dichter Buchen- Naturverjuengung) sowie Fichtenparzellen. Letztere nehmen etwa 10% der Waldflaeche ein. Die Buchenwaelder lassen sich einteilen: in Buchenwaelder ohne ausgepraegte Krautschicht (nudum), in denen oertlich auch Fichten und Laerchen beigemischt sind, in leicht staufeuchte Buchenwaelder mit Rasenschmiele und Flatterbinse, in Buchenwaelder mit spaerlicher Krautschicht., die den groessten Flaechenanteil einnehmen und in Buchenwaelder mit dichter Krautschicht, die bereichsweise gegen Wildverbiss gegattert sind und in denen die Himbeere, die Drahtschmiele und der Eichenfarn haeufig auftreten sowie in Eichen-Buchenwaeldern, bei denen unter Eichen die Krautschicht nur maessigen Deckungsgrad erreicht. Eine Strauchschicht ist meist nicht ausgebildet. Besonders arten- und strukturreich ist der lichte Buchenwaldbestand am nord- und nordwestexponierten Hang des Duesterer Grundes. In der gut entwickelten Krautschicht ist die Rasenschmiele haeufig, oertlich dominieren die Zwenken. Im gesamten Waldbereich findet eine starke Naturverjuengung statt. Das Waldgebiet wird im Sueden von drei bewaldeten, z.T. tief eingeschnittenen Kerb- bis Kerbsohlentaelern (Duesterer Grund, Pietschergrund und namenloses Kerbtal) durchzogen. Die in den Taelern fliessenden naturnahen bis annaehernd natuerlichen Quellbaeche gewinnen rasch an Wasser. Je nach Talform weisen sie einen geradlinigen oder maeandrierenden Verlauf auf. Der Unterlauf des Baches im Duesteren Grund wird von einem schmalen Erlenauenwaldsaum begleitet. Im mittleren Abschnitt des Pietschergrunds liegt bach- und wegnah in einer aufgelassenen Kleinabgrabung ein naturnaher Tuempel von etwa 10 m Durchmesser.
Kennung:

BK-4419-052

Objektbezeichnung:

Laubwaelder des Bodden- und Sassenberges

Link zur Karte: BK-4419-052
Objektbeschreibung: Noerdlich des Altenautales gelegene Laubholzbestaende auf dem Boddenberg und an den Haengen des Sassenberges. Am Sassenberg stockt ein aelterer Hainbuchen-Eichenwald. Der Boddenberg wird ueberwiegend von juengeren bis mittelalten, abgesehen von verlichteten Randbereichen unterwuchsarmen Buchenbestaenden eingenommen. Auf dem Ost-exponierten Hang sind den Buchen oertlich Laerchen beigemengt, daneben findet sich eine Fichtenparzelle. Auf der Kuppe des Boddenbergs sowie dem anschliessenden, steilen Westhang stockt ein lichter, verhagerter Buchen-Altholzbestand mit dichter Krautschicht. Die angrenzenden Waldbestaende werden grossflaechig von Fichten beherrscht.
Kennung:

BK-4419-065

Objektbezeichnung:

Altenautal von Blankenrode bis Strassenabzweig Holtheim

Link zur Karte: BK-4419-065
Objektbeschreibung: Das Altenautal von Blankenrode bis zum Strassenabzweig nach Holtheim wird als Weidegruenland (Rinder, Pferde) genutzt. Fettweiden dominieren, lokal ist das Gruenland noch relativ mager oder feuchter. Das Tal wird von grossen Waldflaechen umschlossen. Die Altenau ist im oberen Abschnitt grabenartig ausgebaut und speist eine naturferne Teichanlage. Im mittleren Abschnitt verlaeuft der Bach naturnah und stark maeandrierend durch Weidegruenland. Die Ufer werden beweidet. Der Bach wird von schmalen Nassgruenlandstreifen und Bachroehrichtsaeumen begleitet. Ein Ufergehoelz fehlt. Von Osten muendet ein in einem Fichtenforst beginnender Quellbach ein. Im verzweigten Quellsystem kommen Milzkrautfluren sowie quellnasse Hangbrachen mit Calthion-Arteninventar vor. Im unteren Abschnitt weist der oertlich maeandrierende Bach ein Schotterbett und z.T. stark erodierte Ufer auf. Durch die Beweidung des Baches und der Nutzung als Traenke sind auch Uferabbrueche vorhanden. Oertlich wird der Bach von Erlenufergehoelzen begleitet. Ein rechtsseitiger, aus dem Duesteren Grund kommender, naturnaher Nebenbach wird von Erlenwald bzw. Erlen-Ufergehoelz begleitet. An den talbegrenzenden Wegboeschungen wachsen vorwiegend Buchenbestaende mit einem Stammdurchmesser von 20 bis 35 cm. An zwei Stellen wurden Fischteiche im Gruenland angelegt, mit Holzhuette und Fichtenpflanzungen. Suedlich der Strasse von Holtheim waechst ein bachbegleitender Erlenbestand, an den randlich Fichtenbestaende angrenzen.
Kennung:

BK-4419-078

Objektbezeichnung:

Buchenwaldkomplex bei Dalheim und Blankenrode

Link zur Karte: BK-4419-078
Objektbeschreibung: Grossflaechiger Buchenwaldkomplex zwischen Grossem Schalksberg und Nonnenholz oestlich von Dalheim sowie Buchenwald im Haselbusch bei Blankenrode. Kleinere Flaechenanteile werden von Buchenmisch- waeldern (mit Fichten oder Eichen), Fichtenparzellen sowie sonstigen Laubholzparzellen eingenommen. Juengere Buchenhallenwaelder mit Stammstaerken von 15 - 30 cm dominieren. Daneben kommen lokal Dickungen sowie im Tiggesgrund und am Oberhang noerdlich des Grossen Schalksbergs aeltere Buchen- und Eichen-Buchenwaelder (mittleres Baumholz) vor. In den stark schattenden Bestaenden ist ein Unterwuchs spaerlich entwickelt oder fleckenhaft verteilt. Lediglich der schattentolerante Sauerklee sowie das Springkraut bilden oertlich dichte Bestaende. Im Tiggesgrund sowie am angrenzenden Nordhang des Paschenbergs wurden als Wildwiese oder Weide genutzte, durch Gebuesche, Hecken und Obstbaeume strukturierte Gruenlandflaechen in das Biotop einbezogen. Im Tiggesgrund stockt desweiteren eine alte Sommerlindenreihe. Das Waldgebiet stellt zusammen mit den oestlich angrenzenden, vielfach aelteren Buchenwaeldern ein grosses, nur durch wenige Wege erschlossenes Buchenwaldgebiet dar.
Kennung:

BK-4419-083

Objektbezeichnung:

Hillerbruch

Link zur Karte: BK-4419-083
Objektbeschreibung: Der Hillerbruch ist ein ausgedehntes Feuchtgebiet an der Wasser- scheide zwischen Weser (via Diemel) und Rhein (via Altenau, Alme und Lippe). Das ebene bis schwach nach Norden abfallende Gebiet liegt in etwa 370 m Hoehe ue.NN. Es wird von jungen Erlenaufforstungen auf nassem Untergrund gepraegt. Die Aufforstungen werden zur Entwaesserung von zahlreichen Graeben durchzogen. Im bodendeckenden Unterwuchs dominieren Rasenschmiele (im westlichen Teil) oder Pfeifengras (im oestlichen Teil). Im oestlichen Teil sind die Erlen schlechtwuechsig und z.T. abgestorben. Nach Westen schliesst sich an den Pfeifengras-Erlenwald ein jagdlich genutzter, bultig wachsender und von Graeben durchzogener Pfeifengras-Feuchtheidestreifen mit lokalen Torfmoosvorkommen an. In seinem Suedteil kommt in einer Gelaendevertiefung Zwischenmoorvegetation mit Wollgras vor. Im Sueden des Gebietes stockt ein alter, mehrstaemmiger Erlenwald mit z.T. feuchtem oder torfmoosreichem Unterwuchs. Eingelagert im Gebiet befindet sich eine Fichtenparzelle. Das Gebiet besitzt ein hohes Entwicklungspotential fuer berglandtypische Zwischenmoore. Es ist von Wald umgeben.
Kennung:

BK-4419-091

Objektbezeichnung:

Altenautal von Strassenabzweig nach Holtheim bis noerdlich Hayersberg (siehe unter Bemerkungen)

Link zur Karte: BK-4419-091
Objektbeschreibung: Das Altenautal vom Strassenabzweig nach Holtheim bis noerdlich Hayersberg wird als Weidegruenland genutzt. Fettweiden und maessig feuchte Weiden dominieren, kleinflaechig kommen Nassweiden und Nassbrachen vor. Der oertlich maeandrierende Bach weist ein Schotterbett und z.T. stark erodierte Ufer auf. Durch die Beweidung des Baches und die Nutzung als Traenke sind auch Uferabbrueche vorhanden. Oertlich wird der Bach von Erlenufergehoelzen begleitet. Im Norden wird die Altenau zu zwei Rueckhaltebecken aufgestaut. Die Rueckhaltebecken weisen in ihren Einlaufbereichen Flachwasserzonen mit gut ausgebildeten, vermutlich durch Anpflanzung initiierten Verlandungsgesellschaften auf. An die Verlandungszonen schliessen sich nach Osten teils feuchte Brachflaechen und kleinere Erlen- aufforstungen an. In Ihnen liegen einige Kleingewaesser und aufgelassene, verlandende Teiche.Die westlichen Abschnitte der Rueckhaltbecken sind Bestandteile von Naherholungsgebieten. Der zwischen beiden Rueckhaltebecken gelegene Abschnitt der Altenau fliesst ueberwiegend naturnah in einem bis zu 7 m breiten Schotterbett an der suedlichen Talkante unterhalb des Hayersbergs. Der begradigte, oestliche Bachabschnitt wird von einem dichten Erlensaum und teils seggenreichen Feucht- und Nassbrachen begleitet. Der in das oestliche Rueckhaltebecken einmuendende Holtheimer Bach fliesst geradlinig in einem naturnahen, oertlich strukturreichen, zum Umfeld meist staerker eingetieften Bett. Er wird von Gehoelzen begleitet. Das Tal wird ueberwiegend als Weide und Maehweide genutzt. Unterhalb des Boddenbergs stockt ein bereichsweise quellnasser, von Flachgraeben durchzogener Pappel-Erlenbestand. Das Altenautal wird von grossen Waldflaechen umschlossen.
Kennung:

BK-4419-092

Objektbezeichnung:

Buchenwaldkomplex suedlich Holtheim (siehe unter Bemerkungen)

Link zur Karte: BK-4419-092
Objektbeschreibung: Suedlich Holtheim erstreckt sich oestlich des Altenau-Bachtales ein grossflaechiger Laubwaldkomplex mit ueberwiegend alten Buchenwaeldern. Der Waldbestand bedeckt die Haenge zum Altenautal sowie die angrenzenden Kuppen (Hohe Breite, Hoher Stein, Herrenberg, Mittelberg, Krautberg). Eingelagert finden sich juengere Buchenbestaende, Schlagflaechen (mit z.T. dichter Buchen-Naturverjuengung) sowie Fichtenparzellen. Letztere nehmen etwa 10% der Waldflaeche ein. Die Buchenwaelder lassen sich einteilen: in Buchenwaelder ohne ausgepraegte Krautschicht (nudum), in denen oertlich auch Fichten und Laerchen beigemischt sind, in leicht staufeuchte Buchenwaelder mit Rasenschmiele und Flatterbinse, in Buchenwaelder mit spaerlicher Krautschicht., die den groessten Flaechenanteil einnehmen und in Buchenwaelder mit dichter Krautschicht, die bereichsweise gegen Wildverbiss gegattert sind und in denen die Himbeere, die Drahtschmiele und der Eichenfarn haeufig auftreten sowie in Eichen-Buchenwaeldern, bei denen unter Eichen die Krautschicht nur maessigen Deckungsgrad erreicht. Eine Strauchschicht ist meist nicht ausgebildet. Besonders arten- und strukturreich ist der lichte Buchenwaldbestand am nord- und nordwestexponierten Hang des Duesterer Grundes. In der gut entwickelten Krautschicht ist die Rasenschmiele haeufig, oertlich dominieren die Zwenken. Im gesamten Waldbereich findet eine starke Naturverjuengung statt. Das Waldgebiet wird im Sueden von drei bewaldeten, z.T. tief eingeschnittenen Kerb- bis Kerbsohlentaelern (Duesterer Grund, Pietschergrund und namenloses Kerbtal) durchzogen. Die in den Taelern fliessenden naturnahen bis annaehernd natuerlichen Quellbaeche gewinnen rasch an Wasser. Je nach Talform weisen sie einen geradlinigen oder maeandrierenden Verlauf auf. Der Unterlauf des Baches im Duesteren Grund wird von einem schmalen Erlenauenwaldsaum begleitet. Im mittleren Abschnitt des Pietschergrunds liegt bach- und wegnah in einer aufgelassenen Kleinabgrabung ein naturnaher Tuempel von etwa 10 m Durchmesser.

Hinweis: Die Angaben zu den Lebensraumtypen, Biotoptypen, Pflanzen- und Tierarten beziehen sich jeweils auf ein oder mehrere referenzierte BK-Objekte. Wenn diese in Einzelfällen größer als das NSG sind, können sich die Angaben auf Teilflächen außerhalb des NSG beziehen und damit z.B. die Flächensumme aller LRTs größer als die Fläche des NSGs sein kann.

Lebensraumtypen:
  • <> (NaN ha)
Geschützte Biotope (§62):
Biotoptypen:
  • Buchenwald <AA0> (1.044,70 ha)
  • Eichen-Buchenmischwald <AA1> (163,17 ha)
  • Buchenmischwald mit einheimischen Laubbaumarten <AA2> (2,25 ha)
  • Nadelbaum-Buchenmischwald <AA4> (23,73 ha)
  • Eichenwald <AB0> (8,34 ha)
  • Erlenwald <AC0> (9,99 ha)
  • Erlenmischwald mit einheimischen Laubbaumarten <AC1> (2,03 ha)
  • Erlenmischwald mit gebietsfremden Laubbaumarten <AC2> (1,10 ha)
  • Erlen-Bruchwald <AC4> (5,15 ha)
  • Bachbegleitender Erlenwald <AC5> (0,53 ha)
  • Fichtenwald <AJ0> (111,99 ha)
  • Eschenwald <AM0> (14,90 ha)
  • Eschenmischwald <AM1> (2,96 ha)
  • Ahorn-/Lindenwald <AR0> (4,75 ha)
  • Schlagflur <AT0> (21,08 ha)
  • Feldgehoelz <BA0> (0,52 ha)
  • Gebuesch, Strauchgruppe <BB0> (9,90 ha)
  • Strauchhecke, ebenerdig <BD2> (5,57 ha)
  • Gehoelzstreifen <BD3> (0,67 ha)
  • Ufergehoelz <BE0> (1,40 ha)
  • Weiden-Ufergehoelz <BE1> (0,22 ha)
  • Erlen-Ufergehoelz <BE2> (6,83 ha)
  • Baumgruppe, Baumreihe <BF0> (1,10 ha)
  • Baumreihe <BF1> (4,97 ha)
  • Bodensaures Kleinseggenried <CC1> (0,45 ha)
  • Rasen-Grossseggenried <CD1> (0,53 ha)
  • Bulten-Grossseggenried <CD2> (1,35 ha)
  • Roehrichtbestand hochwuechsiger Arten <CF2> (0,22 ha)
  • Pfeifengras-Feuchtheide <DB2> (1,28 ha)
  • Fettwiese <EA0> (25,64 ha)
  • Fettweide <EB0> (159,36 ha)
  • Nass- und Feuchtgruenland <EC0> (0,30 ha)
  • Nass- und Feuchtweide <EC2> (10,44 ha)
  • Gruenlandbrache <EE0> (6,01 ha)
  • Brachgefallenes Nass- und Feuchtgruenland <EE3> (3,93 ha)
  • stehendes Kleingewaesser <FD0> (7,84 ha)
  • Teich <FF0> (14,90 ha)
  • Sicker-, Sumpfquelle <FK2> (15,71 ha)
  • Bachoberlauf im Mittelgebirge <FM1> (13,51 ha)
  • Bachmittellauf im Mittelgebirge <FM2> (7,18 ha)
  • Graben <FN0> (1,23 ha)
  • Acker <HA0> (5,34 ha)
  • Strassenboeschung, Damm <HH2> (1,10 ha)
  • ohne Zuordnung <OZ> (NaN ha)
Rote Liste Arten 2010 NRW:
Planungsrelevante Arten:
Pflanzenarten:
  • Acker-Kratzdistel (Cirsium arvense)
  • Acker-Minze (Mentha arvensis)
  • Adlerfarn (Pteridium aquilinum (subsp. aquilinum))
  • Aufrechter Igelkolben (Sparganium erectum)
  • Aufsteigende Gelb-Segge (Carex demissa)
  • Bach-Nelkenwurz (Geum rivale)
  • Bachbunge (Veronica beccabunga (subsp. beccabunga))
  • Berg-Ahorn (Acer pseudoplatanus)
  • Berg-Ulme (Ulmus glabra)
  • Bitteres Schaumkraut (Cardamine amara)
  • Bittersuesser Nachtschatten (Solanum dulcamara)
  • Blaugruene Binse (Juncus inflexus (subsp. inflexus))
  • Blauroter Hartriegel (Cornus sanguinea)
  • Blutwurz (Potentilla erecta (subsp. erecta))
  • Braune Segge (Carex nigra)
  • Breitblaettrige Stendelwurz (Epipactis helleborine)
  • Breitblaettriger Rohrkolben (Typha latifolia)
  • Brennender Hahnenfuss (Ranunculus flammula (subsp. flammula))
  • Brombeere Sa. (Rubus sectio Rubus)
  • Deutsches Weidelgras (Lolium perenne)
  • Draht-Schmiele (Deschampsia flexuosa)
  • Echte Brunnenkresse (Nasturtium officinale)
  • Echte Nelkenwurz (Geum urbanum)
  • Echtes Maedesuess (Filipendula ulmaria (subsp. ulmaria))
  • Echtes Springkraut (Impatiens noli-tangere)
  • Efeu (Hedera helix (subsp. helix))
  • Eichenfarn (Gymnocarpium dryopteris)
  • Einbeere (Paris quadrifolia)
  • Einbluetiges Perlgras (Melica uniflora)
  • Eingriffliger Weissdorn (Crataegus monogyna)
  • Esche (Fraxinus excelsior (subsp. excelsior))
  • Europaeische Laerche (Larix decidua (subsp. decidua))
  • Feld-Ahorn (Acer campestre)
  • Feld-Hainsimse (Luzula campestris (subsp. campestris))
  • Fichte (Picea abies)
  • Fieder-Zwenke (Brachypodium pinnatum)
  • Fischkraut (Groenlandia densa)
  • Flatter-Binse (Juncus effusus (subsp. effusus))
  • Flattergras (Milium effusum)
  • Flutender Schwaden (Glyceria fluitans)
  • Flutender Wasser-Hahnenfuss (Ranunculus fluitans)
  • Frauenfarn (Athyrium filix-femina)
  • Fuchs' Greiskraut (Senecio ovatus)
  • Gaensebluemchen (Bellis perennis)
  • Gamander-Ehrenpreis (Veronica chamaedrys subsp. chamaedrys)
  • Gefluegelte Braunwurz (Scrophularia umbrosa)
  • Gegenblaettriges Milzkraut (Chrysosplenium oppositifolium)
  • Gelbe Schwertlilie (Iris pseudacorus)
  • Gemeine Pestwurz (Petasites hybridus (subsp. hybridus))
  • Gemeine Sumpfsimse (Eleocharis palustris)
  • Gemeine Waldsimse (Scirpus sylvaticus)
  • Gemeiner Blutweiderich (Lythrum salicaria)
  • Gemeiner Frauenmantel Sa. (Alchemilla vulgaris agg.)
  • Gemeiner Froschloeffel (Alisma plantago-aquatica)
  • Gemeiner Gilbweiderich (Lysimachia vulgaris)
  • Gemeiner Schneeball (Viburnum opulus)
  • Gemeiner Wasser-Hahnenfuss (Ranunculus aquatilis)
  • Gemeines Rispengras (Poa trivialis (subsp. trivialis))
  • Gewoehnliche Eberesche (Sorbus aucuparia)
  • Gewoehnliche Goldnessel (Galeobdolon luteum)
  • Gewoehnliche Kratzdistel (Cirsium vulgare (subsp. vulgare))
  • Gewoehnliche Wald-Engelwurz (Angelica sylvestris)
  • Gewoehnlicher Hohlzahn (Galeopsis tetrahit)
  • Gewoehnlicher Wurmfarn (Dryopteris filix-mas)
  • Gewoehnliches Pfaffenhuetchen (Euonymus europaeus)
  • Glieder-Binse (Juncus articulatus (subsp. articulatus))
  • Grau-Erle (Alnus incana (subsp. incana))
  • Grau-Segge (Carex canescens)
  • Grosse Brennessel (Urtica dioica)
  • Grosse Sternmiere (Stellaria holostea)
  • Grosser Wiesenknopf (Sanguisorba officinalis)
  • Grosses Hexenkraut (Circaea lutetiana)
  • Gundermann (Glechoma hederacea)
  • Hain-Gilbweiderich (Lysimachia nemorum)
  • Hain-Rispengras (Poa nemoralis)
  • Hain-Veilchen (Viola riviniana)
  • Hainbuche (Carpinus betulus)
  • Haselnuss (Corylus avellana)
  • Heidelbeere (Vaccinium myrtillus)
  • Herbstzeitlose (Colchicum autumnale)
  • Himbeere (Rubus idaeus)
  • Hirse-Segge (Carex panicea)
  • Hohe Schluesselblume (Primula elatior)
  • Holz-Apfel (Malus sylvestris)
  • Hunds-Rose (Rosa canina)
  • Kalmus (Acorus calamus)
  • Kanadische Goldrute (Solidago canadensis)
  • Kleinbluetiger Hohlzahn (Galeopsis bifida)
  • Kleinbluetiges Springkraut (Impatiens parviflora)
  • Kleine Wasserlinse (Lemna minor)
  • Kleiner Dornfarn (Dryopteris carthusiana)
  • Kletten-Labkraut (Galium aparine)
  • Knaeuel-Binse (Juncus conglomeratus)
  • Knotige Braunwurz (Scrophularia nodosa)
  • Kohl(-Kratz)distel (Cirsium oleraceum)
  • Korb-Weide (Salix viminalis)
  • Kriechende Quecke (Elymus repens)
  • Kriechender Arznei-Baldrian (Valeriana excelsa subsp. excelsa)
  • Kriechender Guensel (Ajuga reptans)
  • Kriechender Hahnenfuss (Ranunculus repens)
  • Kuckucks-Lichtnelke (Lychnis flos-cuculi (subsp. flos-cuculi))
  • Land-Reitgras (Calamagrostis epigejos)
  • Mauerlattich (Mycelis muralis)
  • Ohr-Weide (Salix aurita)
  • Pappel unbestimmt (Populus spec.)
  • Pfeifengras (Molinia caerulea)
  • Quell-Sternmiere (Stellaria alsine)
  • Rasen-Schmiele (Deschampsia cespitosa)
  • Riesen-Schwingel (Festuca gigantea)
  • Rippenfarn (Blechnum spicant)
  • Rispen-Segge (Carex paniculata (subsp. paniculata))
  • Rohr-Glanzgras (Phalaris arundinacea (subsp. arundinacea))
  • Rosenrotes Weidenroeschen (Epilobium roseum (subsp. roseum))
  • Ross-Minze (Mentha longifolia (subsp. longifolia))
  • Rotbuche (Fagus sylvatica (subsp. sylvatica))
  • Roter Fingerhut (Digitalis purpurea (subsp. purpurea))
  • Ruprechtskraut (Geranium robertianum)
  • Sal-Weide (Salix caprea (subsp. caprea))
  • Sand-Birke (Betula pendula)
  • Sanikel (Sanicula europaea)
  • Sauerampfer (Rumex acetosa (subsp. acetosa))
  • Scharfer Hahnenfuss (Ranunculus acris)
  • Schilf (Phragmites australis (subsp. australis))
  • Schlank-Segge (Carex acuta)
  • Schlehe (Prunus spinosa agg.)
  • Schmalblaettriger Merk (Berula erecta)
  • Schmalblaettriger Rohrkolben (Typha angustifolia)
  • Schmalblaettriges Weidenroeschen (Epilobium angustifolium)
  • Schmalblaettriges Wollgras (Eriophorum angustifolium)
  • Schwarz-Erle (Alnus glutinosa)
  • Schwarzer Holunder (Sambucus nigra)
  • Schwimmendes Laichkraut (Potamogeton natans)
  • Siebenstern (Trientalis europaea)
  • Silber-Weide (Salix alba (subsp. alba))
  • Sommer-Linde (Tilia platyphyllos)
  • Stechpalme (Ilex aquifolium)
  • Stern-Segge (Carex echinata)
  • Stiel-Eiche (Quercus robur (subsp. robur))
  • Suesskirsche (Prunus avium)
  • Sumpf-Baldrian (Valeriana dioica)
  • Sumpf-Dotterblume (Caltha palustris)
  • Sumpf-Helmkraut (Scutellaria galericulata)
  • Sumpf-Hornklee (Lotus pedunculatus)
  • Sumpf-Kratzdistel (Cirsium palustre)
  • Sumpf-Labkraut (Galium palustre)
  • Sumpf-Schachtelhalm (Equisetum palustre)
  • Sumpf-Schafgarbe (Achillea ptarmica)
  • Sumpf-Segge (Carex acutiformis)
  • Sumpf-Veilchen (Viola palustris (subsp. palustris))
  • Sumpf-Vergissmeinnicht (Myosotis scorpioides)
  • Sumpf-Wasserstern (Callitriche palustris)
  • Teich-Schachtelhalm (Equisetum fluviatile)
  • Tollkirsche (Atropa bella-donna)
  • Torfmoos unbestimmt (Sphagnum spec.)
  • Trauben-Eiche (Quercus petraea (subsp. petraea))
  • Ufer-Segge (Carex riparia)
  • Ufer-Wolfstrapp (Lycopus europaeus)
  • Wald-Erdbeere (Fragaria vesca)
  • Wald-Gerste (Hordelymus europaeus)
  • Wald-Hainsimse (Luzula sylvatica)
  • Wald-Sauerklee (Oxalis acetosella)
  • Wald-Schachtelhalm (Equisetum sylvaticum)
  • Wald-Segge (Carex sylvatica (subsp. sylvatica))
  • Wald-Veilchen (Viola reichenbachiana)
  • Wald-Ziest (Stachys sylvatica)
  • Wald-Zwenke (Brachypodium sylvaticum (subsp. sylvaticum))
  • Waldmeister (Galium odoratum)
  • Wasser-Minze (Mentha aquatica)
  • Wasser-Schwaden (Glyceria maxima)
  • Wasserstern unbestimmt (Callitriche spec.)
  • Wechselblaettriges Milzkraut (Chrysosplenium alternifolium)
  • Weide unbestimmt (Salix spec.)
  • Weidenroeschen unbestimmt (Epilobium spec.)
  • Weissdorn unbestimmt (Crataegus spec.)
  • Weisse Hainsimse (Luzula luzuloides)
  • Weissklee (Trifolium repens (subsp. repens))
  • Wiesen Knaeuelgras (Dactylis glomerata)
  • Wiesen-Fuchsschwanzgras (Alopecurus pratensis)
  • Wiesen-Knoeterich (Bistorta officinalis (subsp. officinalis))
  • Wiesen-Loewenzahn Sa. (Taraxacum sect. Ruderalia)
  • Wiesen-Schluesselblume (Primula veris (subsp. veris))
  • Wiesen-Schwingel (Festuca pratensis)
  • Wiesen-Storchschnabel (Geranium pratense)
  • Winkel-Segge (Carex remota)
  • Wolliges Honiggras (Holcus lanatus)
  • Zottiges Weidenroeschen (Epilobium hirsutum)
  • Zweigriffliger Weissdorn (Crataegus laevigata)
  • Zweizeilige Segge (Carex disticha)
  • Zwerg-Laichkraut (Potamogeton pusillus)
  • Zwiebel-Binse (Juncus bulbosus)
Tierarten:
  • Bisamratte (Ondatra zibethicus)
  • Braunes Langohr (Plecotus auritus)
  • Grasfrosch (Rana temporaria)
  • Graureiher (Ardea cinerea)
  • Grosses Mausohr (Myotis myotis)
  • Planaria gonocephala (Planaria gonocephala)
  • Schleie (Tinca tinca)
  • Waschbaer (Procyon lotor)
Schutzziele: Erhaltung eines naturnahen Buchenwaldes und Entwicklung zum
AltholzbestandErhaltung und Entwicklung extensiv genutzter Gruenlandtaeler mit
naturnahen Kleingewaessern und Eschenmischwaldbestand /
Schutz naturnaher BuchenwaelderErhalt und Entwicklung eines naturnahen Gruenlandtales mit
einzelnen TeichenErhaltung und Entwicklung eines naturnahen, extensiv genutzten
Gruenland-Bachtales mit Feucht- und Nassgruenland, Nassbrachen,
Quellbereichen sowie naturnahen Fliess- und StillgewaessernErhalt eines grossflaechig zusammenhaengenden Laubwaldkomplexes,
Entwicklung grossflaechiger AltholzbestaendeErhaltung und Entwicklung von naturnahen TeichenErhalt von Hangquellbereichen und gut ausgebildeten Bruchwäldern.
Entwicklung von Bruchwäldern.
Erhaltung und Entwicklung eines naturnahen Bachtales.
Erhalt und Entwicklung von extensiven Feuchtgrünland.Entwicklung eines grossflaechig Laubwaldkomplexes,
Wiederherstellung von Laubholzbestaenden.
Entwicklung grossflaechiger Altholzbestaende /
Sicherung naturnaher QuellbaecheErhalt und Entwicklung von naturnahen Laubwaeldern mit
AltholzbestaendenErhaltung und Entwicklung eines extensiv genutzten Gruenlandtales
mit naturnahem BachlaufErhalt und Entwicklung grossflaechig naturnaher BuchenwaldoekosystemeErhalt von Pfeifengrasheiden und Sumpfwaeldern,
Entwicklung eines grossflaechigen Quellmoores,
Gefährdungen:
  • Angelsport, Fischerei
  • Aufforstung
  • Beseitigung alter Baeume
  • Entwaesserung, Wasserentnahme, Wasserregime
  • Entwaesserungsgraeben
  • Eutrophierung
  • Fischerei, Teichbau (FI)
  • Gewaesserausbau
  • Gruenlandbewirtschaftung, Beweidung zu intensiv (LW)
  • Gruenlandbewirtschaftung, Mahd zu intensiv (LW)
  • intensive Forstwirtschaft (FW)
  • Isolationseffekt
  • Kahlschlag, unsachgemaesser Holzeinschlag (FW)
  • nicht bodenstaendige Gehoelze (FW)
  • nicht einheimische Gehoelze (FW)
  • Trittschaden an Vegetation
  • Verbuschung als unerwuenschte Sukzession
Maßnahmen:
  • Altholz erhalten
  • Beschraenkung der Duengung
  • Beseitigung von Gehoelzen
  • dynamisches Altholzkonzept
  • Einstellung der Bewirtschaftung
  • Entwaesserungsgraeben verfuellen, schliessen
  • Erhaltung der Gewaesser
  • Erhaltung der Landschaftsstrukturen
  • Erhaltung der Laubholzbestockung
  • Erhaltung des Kleinreliefs
  • Erhoehung des Laubholzanteils
  • extensive Gruenlandbewirtschaftung, Beweidung
  • extensive Gruenlandbewirtschaftung, Mahd
  • Gruenlandnutzung beibehalten
  • Hoehlen, Stollen erhalten, sichern
  • kein Gewaesserausbau
  • kein Kahlschlag
  • keine Aufforstung
  • keine Entwaesserung
  • keine Fischteichanlage
  • keine wegebaulichen Massnahmen
  • LB-Ausweisung
  • LB-Ausweisung-Teilflaeche
  • naturnahe Gewaessergestaltung
  • naturnahe Waldbewirtschaftung
  • NSG-Ausweisung / vertragliche Regelung
  • Pflege von Hecken
  • Totholz erhalten
  • Umwandlung in bodenstaendigen Gehoelzbestand
  • Vermeidung Eutrophierung
  • Waldmantelentwicklung
  • weiterhin keine Bewirtschaftung
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