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Naturschutzgebiete und Nationalpark Eifel in NRW


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Naturschutzgebiet Tal- und Hangbereiche der Wupper mit Seitenbaechen (SG-002)

Objektbezeichnung:

NSG Tal- und Hangbereiche der Wupper mit Seitenbaechen

Kennung:

SG-002

Ort: Solingen
Kreis: Solingen
Bezirksregierung: Düsseldorf
Digitalisierte Fläche: 280,58 ha
Offizielle Fläche: 279,54 ha
Flächenanzahl: 1
Schutzstatus: NSG, bestehend
Verfahrensstand: LP rechtskraeftig
Inkraft seit: 1987
Inkraft: 2005
Außerkraft: 9999
Schutzziel: Die Festsetzung des 279,54 ha grossen NSG erfolgt

- Zur Erhaltung und Entwicklung der naturnahen Wuppertallandschaft in
ihrer charakteristischen, strukturreichen Auspraegung und in ihrer standoertlich
gepraegten Biotop- und Artenvielfalt,
- Zur Erhaltung und Entwicklung der besonders geschuetzten Biotope gemaess
Paragraph 62 LG,
- Zur Erhaltung und Entwicklung naturnaher standorttypischer Laubwaldgesellschaften,
- Zur Erhaltung und Entwicklung der neben den Waldbiotopen vorhandenen Biotope
(Quellen, naturnahe Bachlaeufe, bachbegleitende Feuchtwiesen, Feuchtbrachen,
Hochstaudenfluren und Stillgewaesser sowie magere Wegeboeschungen)
in ihrer Funktion fuer den Naturhaushalt und als Lebensraum fuer die naturraumtypische
Flora und Fauna,
- Zur Erhaltung und Entwicklung des Biotopkomplexes "Wupperschleife Bielsteiner Kotten"
mit seiner herausragenden Vielfalt an naturschutzfachlich wertvollen Biotopen und Arten,
- Zur Erhaltung der charakteristischen, waldgebundenen Saeugetier-, Vogel-, Reptilien-,
Amphibien- und Wirbellosenfauna der Bergischen Waldflaechen und naturnahen Quellbereiche,
des Wuppertales und der Bachtaeler,
- Zur Erhaltung der natuerlichen Felsformationen und der Aufschluesse aus geowissenschaftlichen
und landeskundlichen Gruenden,
- Zur Erhaltung und Entwicklung der besonderen Eigenart und hervorragenden Schoenheit des
Gebietes und der regionalen Bedeutsamkeit als Erholungsgebiet,
- In Ausfuehrung des Paragraphen 48 c LG in Verbindung mit der Richtlinie 92/43/EWG des Rates
vom 21. Mai 1992 zur Erhaltung der natuerlichen Lebensraeume und der wildlebenden
Tiere und Pflanzen (FFH-Richtlinie) gemaess Paragraph 20 Satz 1 Buchstabe a LG
sowie gemaess Paragraph 20 Satz 2 LG wegen der besonderen Bedeutung des Gebietes,

- a) Zur Erhaltung folgender natuerlicher Lebensraeume von gemeinschaftlichem Interesse gemaess
Anhang I der FFHRichtlinie:

- Erlen-Eschen- und Weichholz-Auenwaelder (91E0, prioritaerer Lebensraum),
- Fliessgewaesser mit Unterwasservegetation (3260),
- Feuchte Hochstaudenfluren (6430),
- Silikatfelsen mit Felsspaltenvegetation (8220),
- Hainsimsen-Buchenwald (9110),

b) Zur Erhaltung folgender Arten wildlebender Tier- und Pflanzenarten von gemeinschaftlichem
Interesse gemaess Anhang II der FFH-Richtlinie:

- Flussneunauge (Lampetra fluviatilis),
- Bachneunauge (Lampetra planeri),
- Groppe (Cottos gobio),
- Praechtiger Duennfarn (Trichomanes speciosum),

c) Zur Erhaltung von Lebensraeumen und stabilen ueberlebensfaehigen Populationen
gemaess Anhang I der Vogelschutzrichtlinie:

- Eisvogel (Alcedo atthis),

Fuer die Lebensraumtypen und Arten, die fuer die Meldung des Gebietes als FFH-Gebiet
ausschlaggebend waren, werden folgende Schutzziele festgelegt:

Schutzziele fuer Fliessgewaesser mit Unterwasservegetation (3260):

- Erhaltung und Entwicklung der naturnahen Strukturen und der Dynamik der Wupper
und einmuendender Seitengewaesser mit ihrer typischen Vegetation und Fauna entsprechend
dem jeweiligen Leitbild des Fliessgewaessertyps.

Schutzziele fuer die Hainsimsen-Buchenwaelder (9110):

- Erhaltung und Entwicklung grossflaechig zusammenhaengender, naturnaher
Hainsimsen-Buchenwaelder mit ihrer typischen Fauna und Flora, in ihren verschiedenen
Entwicklungsstufen/Altersphasen und in ihrer standoertlichen, typischen Variationsbreite,
inklusive ihrer Vorwaelder, Waldraender, Gebuesche und Staudenfluren.

Schutzziele fuer das Flussneunauge:

- Erhaltung und Foerderung der Lebensraumqualitaet fuer das Flussneunauge durch
Erhaltung und Foerderung von zur Fortpflanzung und fuer die Larvenzeit geeigneter,
linear durchgaengiger, sauerstoffreicher Fliessgewaesser mit gut ueberstroemten, kiesigen,
sandigen Bereichen und Feinsedimentbereichen.

Schutzziel fuer das Bachneunauge:

- Erhaltung und Foerderung der Bachneunaugen-Population durch Erhaltung und Entwicklung
naturnaher, linear durchgaengiger, lebhaft stroemender, sauberer Gewaesser mit lockeren,
sandigen bis feinkiesigen Sohlsubstraten (Laichbereiche) und ruhiger Bereiche mit organischer
Auflage (Larvenhabitat) mit natuerlichem Geschiebetransport und gehoelzreichen Wasserraendern.

Schutzziele fuer den Praechtigen Duennfarn:

- Erhaltung der Population des Praechtigen Duennfarns durch Erhaltung der Felsen und der
Laubwaldbestaende.

Weiterhin werden fuer die Lebensraumtypen und Arten, die darueber hinaus fuer das Netz Natura 2000 und /
oder fuer Arten nach Anhang IV der FFH-Richtlinie bedeutsam sind, folgende Schutzziele festgesetzt:

Schutzziele fuer Erlen-Eschen- und Weichholz-Auenwaelder (91E0) als prioritaerer Lebensraum:

- Erhaltung der Erlen-Eschen-Auenwaelder und Weichholzauenwaelder mit ihrer typischen Fauna
und Flora in ihren verschiedenen Entwicklungsstufen/Altersphasen und in ihrer standoertlichen,
typischen Variationsbreite, inklusive ihrer Vorwaelder, Gebuesche und Staudenfluren.

Schutzziele fuer die Groppe:

- Schutz und Entwicklung naturnaher durchgaengiger, kuehler, sauerstoff- und totholzreicher
Gewaesser mit naturnaher, steiniger Sohle.

Festsetzung von Schutzzielen fuer Arten /Lebensraeume sowie Populationen wildlebender Vogelarten
gemaess Anhang I der FFH-Vogelschutzrichtlinie:

Schutzziele fuer den Eisvogel:

- Erhaltung und Foerderung der Eisvogelpopulation durch den Schutz geeigneter Lebensraeume
wie naturnahe Fliessgewaesser- / Auenlandschaften; Renaturierung der Fliessgewaesser;
Schutz und Entwicklung der Wirbellosenfauna sowie der gewaessertypischen Fischfauna mit einer
funktionierenden Reproduktion.
Referenzen FFH- und VS-Gebiete:
Referenzen Schutzwürdige Biotope (BK):
  • BK-4808-032
  • BK-4808-036
  • BK-4808-040
  • BK-4808-042
  • BK-4808-091
  • BK-4808-092
  • BK-4808-803
  • BK-4808-804
  • BK-4808-806
  • BK-4808-807
  • BK-4808-809
  • BK-4808-811
  • BK-4808-812
  • BK-4808-813
  • BK-4808-901
Kennung:

BK-4808-092

Objektbezeichnung:

Westhang der Wupper nordwestlich Burg

Link zur Karte: BK-4808-092
Objektbeschreibung: Das Gebiet umfasst einen Abschnitt eines bewaldeten Wupperhanges. Die oestliche Gebietsabgrenzung orientiert sich an der Stadtgrenze. Aehnlich strukturierte Waelder setzen sich auf Remscheider Gebiet fort. Der Hang faellt ueberwiegend sehr steil ab. Zur Wupper hin sind stellenweise Felswaende zu finden, die nur spaerlich mit Pionerfluren oder alten mehrstaemmigen Hainbuchen bewachsen sind. Am Hang dominiert ein alter Traubeneichen-Hainbuchenwald mit Beimischungen von Buche, Birke u.a. (ehemaliger Niederwald). Die Kraut- und Strauchschicht erreicht im allgemeinen hohe Deckung (Adlerfarn, Pfeifengras, Drahtschmiele bzw. Hasel, Stechpalme, Eberesche). Kleinflaechig sind auch Fichten- und junge Buchenbestaende zu finden. Unterhalb des Hanges verlaeuft entlang der Wupper ein asphaltierter Wanderweg. Die schmale Talsohle zwischen diesem Weg und der Wupper wird von meist noch relativ jungen und lichten Aufforstungen aus Esche und Bergahorn eingenommen. Den Unterwuchs bilden hier ueberwiegend Hochstauden wie Brennessel, Staudenknoeterich oder Goldrute. Desweiteren liegt ein Wohnhaus in der Aue. Am Haus befindet sich ein kleiner Teich mit Wasserlinse, der von einem kleinen Bach gespeist wird.
Kennung:

BK-4808-040

Objektbezeichnung:

Wupperhang bei Dorperhof

Link zur Karte: BK-4808-040
Objektbeschreibung: Suedlich der Muengstener Bruecke befindet sich auf der rechten Talseite ueber einem Wupperknie ein steil ansteigender Prallhang mit naturnahem, standorttypischen Hainbuchen-Traubeneichen-Hangwald. Der Hang ist ost-bis nordexponiert, etwa 100 m hoch, reich an Klippen, Mulden, steilen Abstuerzen. Er wird durch 2 Kerbtaelchen mit natuerlichen Baechen geglie- dert. Die Hangboeden sind - mit Ausnahme der Klippen - flachgruendige bis sehr flachgruendige Ranker-Braunerden und Ranker aus basenarmen Schiefern und Grauwacken und besonders am Unterhang durch Hangwasser sehr feucht. Klima: strahlungsarm, luftfeucht bei hohen Niederschlaegen. Den Standortbedingungen am Hang entspricht der Hainbuchen-Traubeneichenwald, eine Spezialistengesellschaft des Hainsimsen-Buchenwaldes. Er ist hier besonders gut entwickelt, wenn auch einige Baeume in der Vergangenheit auf den Stock gesetzt wurden. Infolge der Boden- und Klimaverhaeltnisse ist er reich an saeuretoleranten, feuchtigkeitsliebenden Bodenpflanzen (Trautmann, 1973, S.29, 76). Die Vegetation des Hanges kommt der potentiellen natuerlichen Vegetation nahe. Im Gebiet kommen folgende Paragraph 62 LG Biotoptypen vor: - naturnaher Bach (FM0).
Kennung:

BK-4808-091

Objektbezeichnung:

Kerbtaelchen suedwestlich Widdert

Link zur Karte: BK-4808-091
Objektbeschreibung: Es handelt sich um ein in die noerdlichen Wupperhaenge relativ steil eingeschnittenes bewaldetes Kerbtaelchen. Es dominiert ein etwa 80-100 Jahre alter Eichenwald mit Beimischungen von Buchen und Vogelkirschen. Daneben sind aeltere und juengere Buchenbestaende (am Osthang) und ein Fichtenaltholz zu finden. Die Strauch- bzw. zweite Baumschicht ist gut ausgebildet und besteht vor allem aus Hainbuchen, Ebereschen und Stechpalme. Die Krautschicht ist ebenfalls gut entwickelt und setzt sich aus Arten wie Adlerfarn, Heidelbeere, Hainsimse, Sauerklee und Brombeere zusammen. In Naehe des naturnah fliessenden Baches und an verdichteten Stellen (Wanderweg) treten auch Waldziest, Waldsegge, Winkelsegge, Hexenkraut und Goldnessel auf. Das Gebiet wird im Sueden durch eine Strasse begrenzt. Im Gebiet kommen folgende Par. 62 LG Biotoptypen vor: - naturnaher Bach (FM0, we, wf).
Kennung:

BK-4808-901

Objektbezeichnung:

NSG Wupperschleife Bielsteiner Kotten

Link zur Karte: BK-4808-901
Objektbeschreibung: Das Gebiet ist im Bereich der unteren Wupper als typischer Talabschnitt anzusehen. Im Osten befindet sich ein 50 Grad - 70 Grad geneigter, klippenreicher Prallhang der Wupper unterhalb Haus Hohenscheid mit auf Solinger Gebiet seltenen fein bis grobkoernigen Konglomeraten der Bredeneckschichten (Unterdevon). Dieser ostexponierte Hang traegt ziemlich naturnahen Laubwald aus Traubeneiche, Rotbuche, Hainbuche. Am auslaufenden Prallhang kleinflaechig Fichten und Laerchen. An seinem Fuss ein ca. 10 m x 40 m grosses seggenreiches Feuchtgebiet. Die weniger stark geneigten an den Prallhang anschliessenden suedwestexponierten Haenge werden ebenfalls von Laubwald eingenommen. Hier finden sich Eichenwaelder mit z. T. hohen Beimischungen von Hainbuchen, teilweise auch Buchen und Birken. In kleinen Parzellen auch Eschenaufforstungen. Die stellenweise ueppige Strauchschicht wird fast ausschlisslich von der Stechpalme gebildet. Der Hangwald wird im Westen durch einen Hohlweg abgeschlossen. Zwischen diesem Weg und einer nahen Hangkerbe liegt "Tonschiefer-Hori- zont" des oberen Unterordoviziums, die aeltesten Gesteine des Solinger Gebietes. Besonders wertvoll ist das am Fuss dieses Hanges gelegene Kerngebiet des Gebietes. Hier stockt in einer etwa 250 m langen 40 m breiten und 1 m tiefen Senke Erlenbruchwald. Die Senke ist dauernd vernaesst, im tieferen westlichen Teil und vor einem (durchstochenen) Querdamm ueberstaut. Sie erhaelt Wassernachschub durch Hangwasser und entwaessert in einem peren- nierenden Bach zur Wupper. Hier sind die meisten der im Gebiet vorkommen- den gefaehrdeten und bemerkenswerten Arten zu finden. Nach Osten hin schliesst sich ein dichtes Weidengebuesch an. Zur suedlich angrenzenden Weideflaeche bildet eine Baumreihe die Grenze. Flussabwaerts schliesst sich ein Gleithang an, der landwirtschaftlich ge- nutzt wird (Weide, Wiese, Acker) und mehrere kulturhistorisch interes- sante Meilerstellen aufweist. Am Fluss und auf 2 Inseln steht in grossen Bestaenden Japan-Knoeterich und Himalaya-Springkraut sowie eine Reihe aus alten Hainbuchen, Eichen, Baumweiden und Erlen. Das Schutzgebiet sollte um einen Teil des Gleithanges gegenueber von Balkhausen und um den anschliessenden Prallhang der Wupper - beide auf dem Gebiet der Stadt Wuppetal - erweitert werden. Ankauf der Feuchtgebiete - evtl. auch der uebrigen Flaechen - durch die Stadt. Die landwirtschaftlichen Flaechen sollten nur als Extensiv-Gruenland genutzt werden. Die Artangaben entstammen aelteren Erhebungen und Literaturanga- ben. Im Gebiet kommen folgende Par. 62 LG Biotoptypen vor: -Erlenbruch (AC4)
Lebensraumtypen:
Geschützte Biotope (§62):
Biotoptypen:
  • Buchenwald <AA0> (5,84 ha)
  • Eichenwald <AB0> (14,90 ha)
  • Fichtenwald <AJ0> (0,76 ha)
  • Eschenwald <AM0> (1,37 ha)
  • Eichen-Hainbuchenmischwald <AQ1> (22,87 ha)
  • Ahorn-/Lindenwald <AR0> (0,68 ha)
  • Gebuesch, Strauchgruppe <BB0> (1,71 ha)
  • Ufergehoelz <BE0> (0,34 ha)
  • Fettwiese <EA0> (0,69 ha)
  • Fettweide <EB0> (6,17 ha)
  • Nass- und Feuchtgruenland <EC0> (0,34 ha)
  • Brachgefallenes Nass- und Feuchtgruenland <EE3> (0,34 ha)
  • Teich <FF0> (0,07 ha)
  • Bach <FM0> (0,07 ha)
  • Fluss <FO0> (0,34 ha)
  • Fels, Felswand, -klippe <GA0> (0,73 ha)
  • Acker <HA0> (4,80 ha)
  • Hohlweg <HG0> (0,34 ha)
  • Gebaeude, Mauerwerk, Ruine <HN0> (0,07 ha)
  • ohne Zuordnung <OZ> (NaN ha)
  • Erlen-Bruchwald <yAC4> (3,08 ha)
  • Bach <yFM0> (0,25 ha)
  • Bachbegleitender Erlenwald <zAC5> (0,34 ha)
  • Weiden-Auenwald <zAE2> (0,34 ha)
Rote Liste Arten 2010 NRW:
Planungsrelevante Arten:
Pflanzenarten:
  • Adlerfarn (Pteridium aquilinum (subsp. aquilinum))
  • Berg-Ahorn (Acer pseudoplatanus)
  • Bitteres Schaumkraut (Cardamine amara)
  • Blutwurz (Potentilla erecta (subsp. erecta))
  • Breitblaettriger Rohrkolben (Typha latifolia)
  • Breitblaettriges Knabenkraut (Dactylorhiza majalis)
  • Brombeere Sa. (Rubus sectio Rubus)
  • Draht-Schmiele (Deschampsia flexuosa)
  • Druesiges Springkraut (Impatiens glandulifera)
  • Echte Nelkenwurz (Geum urbanum)
  • Echtes Springkraut (Impatiens noli-tangere)
  • Eingriffliger Weissdorn (Crataegus monogyna)
  • Esche (Fraxinus excelsior (subsp. excelsior))
  • Europaeische Laerche (Larix decidua (subsp. decidua))
  • Faulbaum (Frangula alnus (subsp. alnus))
  • Fichte (Picea abies)
  • Frauenfarn (Athyrium filix-femina)
  • Fruehlings-Hainsimse (Luzula pilosa)
  • Geflecktes Knabenkraut i.w.S. (Dactylorhiza maculata agg.)
  • Gegenblaettriges Milzkraut (Chrysosplenium oppositifolium)
  • Gelbe Schwertlilie (Iris pseudacorus)
  • Gemeiner Frauenmantel Sa. (Alchemilla vulgaris agg.)
  • Gewoehnliche Akelei (Aquilegia vulgaris agg.)
  • Gewoehnliche Eberesche (Sorbus aucuparia)
  • Gewoehnliche Goldnessel (Galeobdolon luteum)
  • Gewoehnliche Wald-Engelwurz (Angelica sylvestris)
  • Gewoehnlicher Wurmfarn (Dryopteris filix-mas)
  • Grosse Brennessel (Urtica dioica)
  • Grosser Dornfarn (Dryopteris dilatata)
  • Gundermann (Glechoma hederacea)
  • Hain-Rispengras (Poa nemoralis)
  • Hainbuche (Carpinus betulus)
  • Haselnuss (Corylus avellana)
  • Heidelbeere (Vaccinium myrtillus)
  • Japan-Staudenknoeterich (Fallopia japonica)
  • Kanadische Goldrute (Solidago canadensis)
  • Keulen-Baerlapp (Lycopodium clavatum (subsp. clavatum))
  • Kleine Wasserlinse (Lemna minor)
  • Kleiner Dornfarn (Dryopteris carthusiana)
  • Koenigsfarn (Osmunda regalis)
  • Kornblume (Centaurea cyanus)
  • Kratzbeere (Rubus caesius)
  • Kriechender Hahnenfuss (Ranunculus repens)
  • Kuckucks-Lichtnelke (Lychnis flos-cuculi (subsp. flos-cuculi))
  • Langaehrige Segge (Carex elongata)
  • Moor-Birke (Betula pubescens)
  • Pfeifengras (Molinia caerulea)
  • Rippenfarn (Blechnum spicant)
  • Rohr-Glanzgras (Phalaris arundinacea (subsp. arundinacea))
  • Rotbuche (Fagus sylvatica (subsp. sylvatica))
  • Sal-Weide (Salix caprea (subsp. caprea))
  • Salbei-Gamander (Teucrium scorodonia)
  • Sand-Birke (Betula pendula)
  • Schilf (Phragmites australis (subsp. australis))
  • Schmalblaettriges Wollgras (Eriophorum angustifolium)
  • Schwarz-Erle (Alnus glutinosa)
  • Schwarzer Holunder (Sambucus nigra)
  • Segge unbestimmt (Carex spec.)
  • Stechpalme (Ilex aquifolium)
  • Stiel-Eiche (Quercus robur (subsp. robur))
  • Straussfarn (Matteuccia struthiopteris)
  • Suesskirsche (Prunus avium)
  • Sumpf-Dotterblume (Caltha palustris)
  • Sumpf-Helmkraut (Scutellaria galericulata)
  • Sumpf-Hornklee (Lotus pedunculatus)
  • Sumpf-Kratzdistel (Cirsium palustre)
  • Sumpf-Labkraut (Galium palustre)
  • Sumpf-Vergissmeinnicht (Myosotis scorpioides)
  • Trauben-Eiche (Quercus petraea (subsp. petraea))
  • Ufer-Wolfstrapp (Lycopus europaeus)
  • Wald-Geissblatt (Lonicera periclymenum)
  • Wald-Hainsimse (Luzula sylvatica)
  • Wald-Sauerklee (Oxalis acetosella)
  • Wald-Segge (Carex sylvatica (subsp. sylvatica))
  • Wald-Ziest (Stachys sylvatica)
  • Weisse Hainsimse (Luzula luzuloides)
  • Wiesen-Platterbse (Lathyrus pratensis)
  • Wildes Silberblatt (Lunaria rediviva)
  • Winkel-Segge (Carex remota)
  • Zittergras-Segge (Carex brizoides)
Tierarten:
  • Bergmolch (Triturus alpestris)
  • Blindschleiche (Anguis fragilis)
  • Dachs (Meles meles)
  • Eisvogel (Alcedo atthis)
  • Erdkroete (Bufo bufo)
  • Gartenrotschwanz (Phoenicurus phoenicurus)
  • Gebaenderter Feuersalamander (Salamandra salamandra terrestris)
  • ()
  • Grasfrosch (Rana temporaria)
  • Habicht (Accipiter gentilis)
  • Kleinwuehlmaus (Microtus subterraneus)
  • Langfluegelige Schwertschrecke (Conocephalus fuscus)
  • Reiherente (Aythya fuligula)
  • Ringelnatter (Natrix natrix)
  • Teichfrosch (Rana kl. esculenta)
  • Teichmolch (Triturus vulgaris)
  • Waldschnepfe (Scolopax rusticola)
  • Wiesengrashuepfer (Chorthippus dorsatus)
  • Zweigestreifte Quelljungfer (Cordulegaster boltonii)
Schutzziele: Erhaltung bzw. Entwicklung eines naturnahen LaubwaldesErhaltung eines naturnahen Waldes an einem Prallhang der Wupper mit tief eingeschnittenen, naturnahen Baechen sowie Felsklippen und FelsabstuerzenErhalt und Entwicklung eines naturnahen Hangwaldes aus bodenstaendigstandortgerechten Baumarten mit Altholz- und
Totholzanteilen in einem steil eingeschnittenen Bachtal.Erhalt eines geologisch und kulturhistorischen bedeutsamen, reich
strukturierten und artenreichen Talabschnittes der unteren Wupper.
Gefährdungen:
  • Aufforstung
  • Beseitigung alter Baeume
  • Entwaesserung, Wasserentnahme, Wasserregime
  • Eutrophierung
  • intensive Forstwirtschaft (FW)
  • Kahlschlag, unsachgemaesser Holzeinschlag (FW)
  • nicht bodenstaendige Gehoelze (FW)
  • Rodung (FW)
  • Umbruch, Umwandlung von Gruenland in Acker
  • Wegebau
Maßnahmen:
  • Altholz erhalten
  • Anlegen von Laubgehoelzen
  • der Sukzession ueberlassen
  • dynamisches Altholzkonzept
  • Erhaltung der Gewaesser
  • Erhaltung der Landschaftsstrukturen
  • Erhaltung der Laubholzbestockung
  • Erhaltung des Kleinreliefs
  • kein Gewaesserausbau
  • keine Entwaesserung
  • keine wegebaulichen Massnahmen
  • naturnahe Waldbewirtschaftung
  • Pufferzone anlegen
  • Totholz erhalten
  • Umwandlung in bodenstaendigen Gehoelzbestand
  • Vermeidung Eutrophierung
  • Waldmantelentwicklung
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