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Naturschutzgebiete und Nationalpark Eifel in NRW


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Naturschutzgebiet Kleiner Stein (SI-006)

Objektbezeichnung:

NSG Kleiner Stein

Kennung:

SI-006

Ort: Burbach
Kreis: Siegen-Wittgenstein
Bezirksregierung: Arnsberg
Digitalisierte Fläche: 4,34 ha
Offizielle Fläche: 4,30 ha
Flächenanzahl: 1
Schutzstatus: NSG, bestehend
Verfahrensstand: LP rechtskraeftig
Inkraft seit: 1953
Inkraft: 2003
Außerkraft: 9999
Schutzziel: Die Festsetzung des Naturschutzgebietes erfolgt zur Erhaltung und zur Wiederherstellung
eines naturnahen und strukturreichen Waldes im Bereich von Basaltklippen
als Lebensraum für zum Teil gefährdete Tier- und Pflanzenarten, insbesondere von

- Linden-Ahorn-Blockschuttwald, RL R/R (durch Seltenheit gefährdet)
- Buchenwald / Ahorn-Buchenwald
einschließlich der Vorkommen gefährdeter Tier- und Pflanzenarten sowie zur Sicherung
der tertiären Basaltkuppen.
Referenzen FFH- und VS-Gebiete:
Referenzen Schutzwürdige Biotope (BK):
  • BK-5214-906
  • BK-5214-909
Kennung:

BK-5214-909

Objektbezeichnung:

NSG Kleiner Stein (siehe unter Bemerkungen)

Link zur Karte: BK-5214-909
Objektbeschreibung: Der "Kleiner Stein", eine ca. vier Meter hohe Basalt-Blockhalde im Waldgebiet "Die Hoehe" zwischen Burbach und Holzhausen, wird von einem Ahorn-Buchenmischwald mit mittlerem Baumholz bewachsen ist. Die Baeume sind tlw. mehrstaemmig (ehemals Niederwald), eine Krautschicht ist fleckenhaft vorhanden. Die Basaltbloecke sind von einer dichten Moosvegetation bewachsen.
Kennung:

BK-5214-906

Objektbezeichnung:

NSG Der grosse und der kleine Stein (westl. Teilflaeche Kleiner Stein)

Link zur Karte: BK-5214-906
Objektbeschreibung: Bei dem Bereich "Kleiner Stein" handelt es sich um eine ca. sechs Meter hohe Basaltkuppe, die von einem Ahorn-Buchenmischwald im geringen Baumholzalter bewachsen ist. Die Baeume sind mehrstaemmig (ehemals Niederwald), eine Krautschicht ist nur fleckenhaft vorhanden. Es ist viel liegendes und stehendes Totholz anzutreffen, die Basaltfelsen sind von einer ueppigen Moosvegetation bewachsen.
Lebensraumtypen:
Geschützte Biotope (§62):
Biotoptypen:
  • Buchenmischwald mit einheimischen Laubbaumarten <AA2> (1,69 ha)
  • ohne Zuordnung <OZ> (NaN ha)
  • Buchenwald auf Schluchtwald- / Blockschuttstandort <yAA7> (0,75 ha)
  • Ahorn-Schlucht- bzw. Hangschuttwald <yAR2> (0,14 ha)
  • Fels, Felswand, -klippe <yGA0> (0,02 ha)
  • Blockschutt- / Feinschutthalde <yGB0> (1,73 ha)
Rote Liste Arten 2010 NRW:
Planungsrelevante Arten:
Pflanzenarten:
  • Berg-Ahorn (Acer pseudoplatanus)
  • Besen-Gabelzahnmoos (Dicranum scoparium)
  • Draht-Schmiele (Deschampsia flexuosa)
  • Eichenfarn (Gymnocarpium dryopteris)
  • Einbluetiges Perlgras (Melica uniflora)
  • Fichte (Picea abies)
  • Flattergras (Milium effusum)
  • Fuchs' Greiskraut (Senecio ovatus)
  • Gewoehnliche Eberesche (Sorbus aucuparia)
  • Gewoehnlicher Wurmfarn (Dryopteris filix-mas)
  • Hain-Rispengras (Poa nemoralis)
  • Kleiner Dornfarn (Dryopteris carthusiana)
  • Maerzenbecher (Leucojum vernum)
  • Quirl-Weisswurz (Polygonatum verticillatum)
  • Rotbuche (Fagus sylvatica (subsp. sylvatica))
  • Vielbluetige Weisswurz (Polygonatum multiflorum)
  • Wald-Bingelkraut (Mercurialis perennis)
  • Wald-Sauerklee (Oxalis acetosella)
  • Wald-Veilchen (Viola reichenbachiana)
  • Waldmeister (Galium odoratum)
  • Zypressen-Schlafmoos (Hypnum cupressiforme)
Tierarten:
Schutzziele: Erhaltung der markanten Basalt-Blockhalde mit seinem Buchen-Ahorn-Mischwald als seltener Lebensraumkomplex des Westerwald-VorlandesErhaltung eines artenreichen und anspruchsvollen Mischwaldes
(Schluchtwald) im Bereich von Basaltklippen und Blockschutthalden
sowie Erhaltung eines Maerzenbechervorkommens
Gefährdungen:
  • Beseitigung alter Baeume
  • Freizeitaktivitaeten
  • Muellablagerung
  • nicht bodenstaendige Gehoelze (FW)
  • Trittschaden an Vegetation
Maßnahmen:
  • Altholz erhalten
  • Beschraenkung der Freizeitaktivitaeten
  • Beseitigung von Gehoelzen
  • Erhaltung der Landschaftsstrukturen
  • Erhaltung der Laubholzbestockung
  • Erhaltung des Kleinreliefs
  • keine wegebaulichen Massnahmen
  • Totholz erhalten
  • weiterhin keine Bewirtschaftung
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