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Naturschutzgebiete und Nationalpark Eifel in NRW


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Naturschutzgebiet Dollenbruch <SI> (SI-009K2)

Objektbezeichnung:

NSG Dollenbruch <SI>

Kennung:

SI-009K2

Ort: Hilchenbach
Kreis: Siegen-Wittgenstein
Bezirksregierung: Arnsberg
Digitalisierte Fläche: 1,14 ha
Offizielle Fläche: 1,00 ha
Flächenanzahl: 1
Schutzstatus: NSG, bestehend
Verfahrensstand: VO rechtskraeftig
Inkraft seit: 2004
Inkraft: 2004
Außerkraft: 2024
Schutzziel: Die Unterschutzstellung erfolgt

1. Zur Erhaltung, Herstellung und Wiederherstellung

a ) ueberregional bedeutsamer Lebensraeume und Lebensstaetten seltener und gefaehrdeter
sowie landschaftsraumtypischer Tier- und Pflanzenarten innerhalb bedeutsamer Birken-Moor-
waelder und Erlen-Auenwaelder und Pfeifengraswiesen. In ihrer natuerlichen Vergesellschaftung
sind insbesondere zu schuetzen

- Birken-Moorwaelder,
- Erlen-Bruchwaelder,
- Erlen-Eschen-Auenwaelder,
- Eichen-Birkenwaelder,
- Pfeifengraswiesen,
- Pfeifengras-Feuchtheiden,
- Seggenriede,
- Berg-Maehwiesen,
- trockene Heidegebiete,
- Borstgrasrasen,
- und Magerweiden und brachgefallenes Magergruenland,

b) von Biotopen und Vorkommen der wildlebenden Tier- und Pflanzenarten, die in den Anhaengen I
und II der FFH-Richtlinie aufgefuehrt sind. Soweit Biotope oder Arten bedroht sind und ihre Erhaltung
von besonderer Bedeutung ist, sind sie als prioritaer eingestuft.
Hierbei handelt es sich um folgende Biotope gemaess Anhang I der FFH-Richtlinie

- trockene Heidegebiete (4030),
- Borstgrasrasen im Mittelgebirge (6230, prioritaerer Lebensraum),
- Pfeifengraswiesen (6410),
- Berg-Maehwiesen,
- Moorwaelder (91D0, prioritaerer Lebensraum),
- Erlen-Eschen- und Weichholz-Auenwaelder (91E0, prioritaerer Lebensraum).

2. Aus wissenschaftlichen, naturgeschichtlichen, landeskundlichen und erdgeschichtlichen Gruenden,
3. Wegen der Seltenheit, besonderen Eigenart und der hervorragenden Schoenheit des Gebietes.

Das ueber die Geltungsdauer dieser Verordnung hinausgehende langfristige Ziel fuer die Waldflaeche
ist die Entwicklung eines Laubwaldes mit den fuer die heimischen Laubwaldgesellschaften typischen
Arten. Dazu gehoert auch die Ueberfuehrung der Altersklassenbestaende in naturnahe Laubwaelder
mit einem Mosaik der standoertlichen Variationen und der verschiedenen Bestandsstufen einschliess-
lich der Alt- und Totholzphase.
Referenzen FFH- und VS-Gebiete:
Referenzen Schutzwürdige Biotope (BK):
  • BK-4914-301
Lebensraumtypen:
Geschützte Biotope (§62):
Biotoptypen:
Rote Liste Arten 2010 NRW:
Planungsrelevante Arten:
Pflanzenarten:
Tierarten:
Schutzziele:
Gefährdungen:
Maßnahmen:
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