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Naturschutzgebiete und Nationalpark Eifel in NRW


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Naturschutzgebiet Magergruenland Richstein (SI-038)

Objektbezeichnung:

NSG Magergruenland Richstein

Kennung:

SI-038

Ort: Bad Berleburg
Kreis: Siegen-Wittgenstein
Bezirksregierung: Arnsberg
Digitalisierte Fläche: 169,13 ha
Offizielle Fläche: 168,70 ha
Flächenanzahl: 1
Schutzstatus: NSG, bestehend
Verfahrensstand: LP rechtskraeftig
Inkraft seit: 1991
Inkraft: 2013
Außerkraft: 9999
Schutzziel: Die Unterschutzstellung erfolgt

1. Zur Erhaltung, Herstellung und Wiederherstellung

a) Regional und ueberregional bedeutsamer Biotope seltener und gefaehrdeter
sowie landschaftsraumtypischer Tier- und Pflanzenarten eines ueberwiegend
extensiv genutzten, durch Baumgruppen, Gebuesche und Bachlaeufe gegliederten
Gruenlandkomplexes sowie standorttypischer Laubwaelder. Das Gebiet zeichnet
sich durch ein breites Spektrum von basenreichen bis sauren und trockenen bis
nassen Standorten mit einer aussergewoehnlich reichen Artenausstattung und grossen
Strukturvielfalt aus. Eine Besonderheit stellen die grossflaechigen, hervorragend aus-
gepraegten Borstgrasrasen mit hochgradig gefaehrdeten Arten dar. Hervorzuheben
sind ausserdem die blumenbunten, submontanen Maehwiesen, die artenreichen
Mager- und Nassweiden sowie die reich strukturierten Laubwaelder.

In ihrer natuerlichen Vergesellschaftung sind insbesondere zu schuetzen:

- die Magerwiesen und -weiden,
- die Borstgrasrasen und Maehwiesen,
- das Nass- und Feuchtgruenland,
- die Großseggenriede,
- die Niedermoore und Seggensuempfe,
- die Quellen und Quellfluren,
- die Brachen,
- die artenreiche Wegraine,
- die naturnahe Bachabschnitte und Uferbereiche,
- die Einzelbaeume, Baumgruppen und Gebuesche,
- die Laubwaelder in ihrer standorttypischen Auspraegung, insbesondere die
Hainsimsen-Buchenwaelder und die Eichen-Buchenwaelder sowie
- die Lebensraeume von Neuntoeter, Rotmilan und Schwarzstorch.

b) Von Lebensraeumen, die im Anhang I der FFH-Richtlinie aufgefuehrt sind. Soweit
Lebensraeume bedroht sind und ihre Erhaltung von besonderer Bedeutung ist,
sind sie als prioritaer eingestuft.

Hierbei handelt es sich um:

- Borstgrasrasen im Mittelgebirge (6230, prioritaer),
- Trockene Heidegebiete (4030),
- Glatthafer- und Wiesenknopf-Silgenwiesen (6510),
- Hainsimsen-Buchenwaelder (9110).

2. Zur Sicherung der durch die jahrhundertelange, kontinuierliche extensive Nutzung
entstandenen Lebensgemeinschaften der Magerweiden und Maehwiesen als
Zeugnisse der Landschaftsgeschichte sowie zur Erforschung sehr seltener und
vom Aussterben bedrohter Tier- und Pflanzenarten, insbesondere der Borstgrasrasen.

3. Wegen der Seltenheit und besonderen Eigenart einer alten Kulturlandschaft sowie der
hervorragenden Schoenheit der bluetenreichen und vielfaeltig gegliederten Wiesen
und Weiden.

Dieser Schutzzweck entspricht auch den Schutzzielen für das FFH-Gebiet "Finkental
und Magergrünland bei Didoll" mit der Kennziffer DE- 5016-301.
Referenzen FFH- und VS-Gebiete:
Referenzen Schutzwürdige Biotope (BK):
  • BK-5016-004
  • BK-5016-083
  • BK-5016-089
  • BK-5016-096
  • BK-5016-097
  • BK-5016-100
  • BK-5016-102
  • BK-5016-144
  • BK-5016-151
  • BK-5016-906
Kennung:

BK-5016-089

Objektbezeichnung:

"Kautzwiese" und "Grosses Schimmelchen" (westliche Teilflächen des FFH-Gebietes DE-5016-301)

Link zur Karte: BK-5016-089
Objektbeschreibung: Ausserordentlich vielfaeltig ausgestatteter Biotopkomplex im Bereich zweier Bachtaeler und ihrer Quellmulden sowie des dazwischen liegenden Riedels. Im Sueden liegt an der noerdlichen Seite der Eder-Lahn-Wasserscheide die offene Quellmulde des Haupttals mit anschliessenden trockenen Magergruenlandflaechen innerhalb der von Fichtenforsten gepraegten Waldlandschaft. Durch Aufforstung groesserer Teilflaechen des Gruenlandes sind noch in juengerer Vergangenheit wertvolle Lebensgemeinschaften mit Vorkommen gefaehrteter Pflanzenarten zerstoert worden. Das verbliebene Gruenland wird ueberwiegend als extensive Viehweide genutzt. Eingesprengt liegen kleine Wildwiesen und Wildaecker. Am Zusammenfluss mehrerer Quellrinnen ist im stark vernaessten Grund der Mulde ein strukturreicher Komplex aus teils nassen, teils trocken-mageren Weiden, hochstaudenreichen Nassbrachen sowie Hecken und Gebueschen ausgebildet. Am unteren (noerdlichen) Rand der Quellmulde und im oberen Abschnitt des anschliessenden Bachtals wurden mehrere kleine Teiche angelegt. Der weitere Talraum ist ueberwiegend von mageren bzw. feuchten Weiden und Maehweiden, in einem unteren Abschnitt von einem jungen Fichtenforst eingenommen. Am nordwestexponierten Talhang grenzt an das offene Gruenlandtal eine locker mit Baumgruppen bestandene Magertrift an, die auf groesseren Flaechen gut ausgebildete Bergheide-Vegetation mit Dominanz der Heidelbeere sowie kleinflaechige Borstgrasrasen aufweist. Die Trift wird sehr extensiv von Rindern beweidet. Besonders am Oberhang ragen aus dem flachgruendigen Boden bis zu 2 m hohe Felsstufen und Bloecke hervor. Auf dem Hoehenruecken geht die Trift mit hudewaldaehnlichem Baumbestand fliessend in einen alten Buchenwald ueber, der sich als breiter Streifen innerhalb von Fichtenbestaenden auf dem Riedel und dessen nordwestlichem Abhang erstreckt. Die zumeist mehrstaemmigen alten Baeume mit kraeftigen Wurzelstoecken weisen auf eine ehemalige Niederwaldnutzung hin. Auch hier im Wald stehen stellenweise kleine Klippen (bis 2,40 m Hoehe) an. Am Unterhang an der Grenze zu Fichtenbestaenden und unter den Fichten liegen Sickerquellen mit teils gut ausgebildeter Quellflur. Dies sind bachnahe Nebenquellen des Bachlaufs, der im Westen der Biotopabgrenzung innerhalb von Fichtenbestaenden verlaueft - im oberen Bereich bestanden von einem Erlen-Galeriewald. Seine Hauptquelle liegt am oberen Ende einer mageren Weide. Die Quellflur mit Vorkommen von Wollgras und breitblaettrigem Knabenkraut ist durch unmittelbar angrenzende Fichtenaufforstungen akut bedroht. Im Norden am Zusammenfluss beider Bachlaeufe weitet sich das Ufergeholz zu einem strukturreichen Laubmischwald aus. Auf der Hoehe zw. "Auf der Kapp" und "Vogthecke" liegt eine weiterer Magerwiesen- und -weidenbereich. Im oestlichen Teil ist ein Borstgrasrasen ausgebildet, in dessen Zentrum sich eine weidenumfasste Quelle befindet. Trotz Beeintraechtigung durch Fichtenaufforstungen und durch Umbruch von Teilflaechen zu Wildaeckern ist das Biotop ein in der Region einzigartiger Komplex aus wertvollen Biotoptypen in engem Kontakt und einziges Vorkommen einer noch gut ausgebildeten Bergheide.
Kennung:

BK-5016-906

Objektbezeichnung:

NSG Finkental

Link zur Karte: BK-5016-906
Objektbeschreibung: Das Naturschutzgebiet "Finkental" weist floristisch hoch interessantes Magergruenland mit grossflaechig ausgepraegten Borstgrasrasen, die lokal in Silikatmagerrasen uebergehen, mageren Maehwiesen und Feuchtwiesen auf. Landschaftlich wird das Gebiet durch zahlreiche Baumgruppen, Gebuesche und kleine Gehölze reich gegliedert. Ein grosser Teil der Gruenlandflaechen wird heute noch (im Rahmen von Foerderprogrammen) bewirtschaftet. Das Gebiet wird durch zwei in suedwestliche Richtungen verlaufende Quelltaelchen, die sich mehr oder weniger steil in das Gelaende eingeschnitten haben, gegliedert. Der Talboden des suedlichen Tales ist vernaesst. Hier hat sich im Umfeld der Quellen gut ausgepraegter Quellvegetation und z.T brach liegende Feuch- und Nasswiesen etabliert. Floristisch-vegetationskundlich und faunistisch sind besonders die Bereiche suedlich des Hofes Finkental von ueberregionaler Bedeutung. Diese steile und trockene Flaeche mit Borstgrasrasen und eingestreuten Silikatmagerrasen praegt mit ihrer blassbraunen Farbe schon von weitem her das Landschaftsbild. Die Krautschicht wird von einer Reihe seltener und schuetzenswerter Arten gebildet. Darunter Katzenpfoetchen, Arnika, Deutscher Ginster, Gruenliche Waldhyazinthe und Manns-Knabenkraut. Eine Besonderheit ist das Vorkommen des vom Aussterben bedrohten Feldenzians. Das Magergruenland im Nordwesten wird nur mehr sporadisch und dann sehr extensiv beweidet. Hier breitet sich auf den Magerweiden der Ginster aus. Drahtschmiele beherrscht die Karutschicht und nur kleine Teile weisen artenreiche Borstgrasrasenvegetation auf. Der steil abfallen Westhang ist von einem Mischwald (ehem. Niederwald, z.T. Sukzessionswald) bestanden. Im Finkental befindet sich der groesste Borstgrasrasen- und Magerrasenkomplex innerhalb des Kreises Siegen-Wittgenstein. Eine Magertrift ist vom Verein "BIO-Insel" fuer 15 Jahre gepachtet. 13 ha Kernflaechen sind mittlerweile von der Kreisverwaltung kaeuflich erworben worden und werden derzeit extensiv, d.h. ohne Duengung als Magerweide/-wiese bewirtschaftet. Im Winter 91/92 fand eine grossflaechige Pflege uebermaessig verbuschter Bereiche zur Foerderung der Magerrasen statt. Im Gebiet kommen Biotoptypen nach Par. 62 vor: siehe Rubrik Biotoptypen
Lebensraumtypen:
  • Trockene europaeische Heiden <4030> (1,88 ha)
  • Artenreiche montane Borstgrasrasen (und submontan auf dem europäischen Festland) auf Silikatböden <6230> (8,22 ha)
  • Berg-Maehwiesen <6520> (1,19 ha)
  • Hainsimsen-Buchenwald (Luzulo-Fagetum) <9110> (1,80 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Laubwaelder ausserhalb von Sonderstandorten (nicht FFH-LRT) <NA00> (0,20 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Feldgehoelze (nicht FFH-LRT) <NBA0> (1,51 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete flaechige Gebuesche und Baumgruppen <NBB0> (1,15 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete linienfoermige Gehoelzstrukturen und Einzelbaeume <NBD0> (0,40 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Ufergehoelze (nicht FFH-LRT) <NBE0> (0,60 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete trockene Heiden (nicht FFH-LRT) <NDA0> (1,00 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Silikattrockenrasen (nicht FFH-LRT) <NDC0> (0,20 ha)
  • Schutzwuerdiges und gefaehrdetes Nass- und Feuchtgruenland incl. Brachen (nicht FFH-LRT) <NEC0> (2,01 ha)
  • Schutzwuerdiges und gefaehrdetes Magergruenland incl. Brachen (nicht FFH-LRT) <NED0> (8,28 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Quellbereiche (nicht FFH-LRT) <NFK0> (0,55 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Fliessgewaesser (nicht FFH-LRT) <NFM0> (0,70 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Felsen (nicht FFH-LRT) <NGA0> (0,20 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Saeume und Hochstaudenfluren (nicht FFH-LRT) <NK00> (1,00 ha)
Geschützte Biotope (§62):
  • artenreiche Magerwiesen und -weiden (1,19 ha)
  • Borstgrasrasen (8,22 ha)
  • Zwergstrauch-, Ginster-, Wacholderheiden (1,88 ha)
Biotoptypen:
  • Buchenwald <AA0> (0,20 ha)
  • Fichtenwald <AJ0> (3,01 ha)
  • Feldgehoelz <BA0> (1,51 ha)
  • Gebuesch, Strauchgruppe <BB0> (1,15 ha)
  • Baumgruppe, Baumreihe <BF0> (0,40 ha)
  • Besenginster-Heide <DA3> (0,40 ha)
  • Fettwiese <EA0> (0,60 ha)
  • Magerweide <ED2> (0,75 ha)
  • Teich <FF0> (0,20 ha)
  • Fels, Felswand, -klippe <GA0> (0,20 ha)
  • Wildacker <HA2> (0,20 ha)
  • Gewaesserbegleitender feuchter Saum bzw. linienf. Hochstaudenflur <KA2> (0,80 ha)
  • ohne Zuordnung <OZ> (NaN ha)
  • Buchenwald <xAA0> (1,80 ha)
  • Erlen-Ufergehoelz <yBE2> (0,60 ha)
  • Besenginster-Heide <yDA3> (0,60 ha)
  • Straussgrasrasen <yDC3> (0,20 ha)
  • Nass- und Feuchtgruenland <yEC0> (1,41 ha)
  • Nass- und Feuchtweide <yEC2> (0,30 ha)
  • Magerweide <yED2> (6,93 ha)
  • Brachgefallenes Nass- und Feuchtgruenland <yEE3> (0,30 ha)
  • brachgefallenes Magergruenland <yEE4> (0,60 ha)
  • Quelle, Quellbereich <yFK0> (0,20 ha)
  • Sicker-, Sumpfquelle <yFK2> (0,55 ha)
  • Bachoberlauf im Mittelgebirge <yFM1> (0,55 ha)
  • Quellbach <yFM4> (0,15 ha)
  • Bergheide-Beerenstrauchheide <zDA5> (1,88 ha)
  • Borstgrasrasen <zDF0> (8,22 ha)
  • Magerwiese <zED1> (1,19 ha)
Rote Liste Arten 2010 NRW:
Planungsrelevante Arten:
Pflanzenarten:
  • Acker-Minze (Mentha arvensis)
  • Acker-Schachtelhalm (Equisetum arvense (subsp. arvense))
  • Acker-Witwenblume (Knautia arvensis)
  • Acker-Witwenblume Sa. (Knautia arvensis agg.)
  • Aehrige Teufelskralle (Phyteuma spicatum)
  • Alpen-Ziest (Stachys alpina)
  • Apfelbaum unbestimmt (Malus spec.)
  • Arnika (Arnica montana (subsp. montana))
  • Bach-Nelkenwurz (Geum rivale)
  • Bach-Quellkraut (Montia fontana)
  • Bachbunge (Veronica beccabunga (subsp. beccabunga))
  • Behaarte Segge (Carex hirta)
  • Berg-Platterbse (Lathyrus linifolius)
  • Bergwiesen-Frauenmantel (Alchemilla monticola)
  • Besenginster (Cytisus scoparius)
  • Besenheide (Calluna vulgaris)
  • Bitteres Schaumkraut (Cardamine amara)
  • Blasen-Segge (Carex vesicaria)
  • Bleiche Segge (Carex pallescens)
  • Blutwurz (Potentilla erecta (subsp. erecta))
  • Borstgras (Nardus stricta)
  • Braune Segge (Carex nigra)
  • Breitblaettriger Rohrkolben (Typha latifolia)
  • Breitblaettriges Knabenkraut (Dactylorhiza majalis)
  • Breitblaettriges Knabenkraut Sa. (Dactylorhiza majalis agg.)
  • Brennender Hahnenfuss (Ranunculus flammula (subsp. flammula))
  • Brombeere Sa. (Rubus sectio Rubus)
  • Brombeere unbestimmt (Rubus spec.)
  • Busch-Windroeschen (Anemone nemorosa)
  • Christophskraut (Actaea spicata)
  • Dornfarn Sa. (Dryopteris carthusiana agg.)
  • Dornige Hauhechel (Ononis spinosa (subsp. spinosa))
  • Draht-Schmiele (Deschampsia flexuosa)
  • Dreinervige Nabelmiere (Moehringia trinervia)
  • Dreizahn (Danthonia decumbens)
  • Echtes Labkraut (Galium verum (subsp. verum))
  • Echtes Labkraut Sa. (Galium verum agg.)
  • Echtes Maedesuess (Filipendula ulmaria (subsp. ulmaria))
  • Echtes Springkraut (Impatiens noli-tangere)
  • Eiche (Quercus spec.)
  • Eichenfarn (Gymnocarpium dryopteris)
  • Faden-Binse (Juncus filiformis)
  • Feld-Hainsimse (Luzula campestris (subsp. campestris))
  • Feld-Hainsimse Sa. (Luzula campestris agg.)
  • Feld-Klee (Trifolium campestre)
  • Fichte (Picea abies)
  • Filz-Rose (Rosa tomentosa)
  • Flatter-Binse (Juncus effusus (subsp. effusus))
  • Flutender Schwaden Sa. (Glyceria fluitans agg.)
  • Frauenfarn (Athyrium filix-femina)
  • Fruehlings-Greiskraut (Senecio vernalis)
  • Fruehlings-Segge (Carex caryophyllea)
  • Gamander-Ehrenpreis (Veronica chamaedrys subsp. chamaedrys)
  • Gamander-Ehrenpreis Sa. (Veronica chamaedrys)
  • Geflecktes Johanniskraut Sa. (Hypericum maculatum agg.)
  • Geflecktes Knabenkraut i.w.S. (Dactylorhiza maculata agg.)
  • Gegenblaettriges Milzkraut (Chrysosplenium oppositifolium)
  • Gelb-Segge Sa. (Carex flava agg.)
  • Gemeine Braunelle (Prunella vulgaris)
  • Gemeine Waldsimse (Scirpus sylvaticus)
  • Gemeiner Frauenmantel Sa. (Alchemilla vulgaris agg.)
  • Gemeines Ferkelkraut (Hypochaeris radicata (subsp. radicata))
  • Gemeines Kreuzbluemchen (Polygala vulgaris)
  • Gemeines Rispengras (Poa trivialis (subsp. trivialis))
  • Gemeines Zittergras (Briza media (subsp. media))
  • Gewelltblaettriges Kriechsternmoos (Plagiomnium undulatum)
  • Gewoehnliche Eberesche (Sorbus aucuparia)
  • Gewoehnliche Wald-Engelwurz (Angelica sylvestris)
  • Gewoehnlicher Glatthafer (Arrhenatherum elatius (subsp. elatius))
  • Gewoehnlicher Hornklee Sa. (Lotus corniculatus agg.)
  • Gewoehnliches Ruchgras (Anthoxanthum odoratum)
  • Gewoehnliches Ruchgras Sa. (Anthoxanthum odoratum agg.)
  • Gewoehnliches Sonnenroeschen (Helianthemum nummularium)
  • Ginster-Sommerwurz (Orobanche rapum-genistae (subsp. rapum-genistae))
  • Glieder-Binse (Juncus articulatus (subsp. articulatus))
  • Gras-Sternmiere (Stellaria graminea)
  • Grosse Brennessel (Urtica dioica)
  • Grosser Dornfarn (Dryopteris dilatata)
  • Grosser Wiesenknopf (Sanguisorba officinalis)
  • Grosses Zweiblatt (Listera ovata)
  • Grossfruechtiger Weissdorn (Crataegus macrocarpa (C. laevigata x rhipidophylla))
  • Gruene Waldhyazinthe (Platanthera montana)
  • Haar-Schafschwingel (Festuca filiformis)
  • Hain-Gilbweiderich (Lysimachia nemorum)
  • Hain-Rispengras (Poa nemoralis)
  • Harzer Labkraut (Galium saxatile)
  • Haselnuss (Corylus avellana)
  • Hasenpfoten-Segge (Carex leporina)
  • Heide-Nelke (Dianthus deltoides (subsp. deltoides))
  • Heidelbeere (Vaccinium myrtillus)
  • Herbstzeitlose (Colchicum autumnale)
  • Himbeere (Rubus idaeus)
  • Hirse-Segge (Carex panicea)
  • Hohe Schluesselblume (Primula elatior)
  • Horst-Rotschwingel (Festuca nigrescens (subsp. nigrescens))
  • Hunds-Rose (Rosa canina)
  • Hunds-Straussgras (Agrostis canina)
  • Hunds-Veilchen (Viola canina)
  • Kleine Bibernelle (Pimpinella saxifraga)
  • Kleine Bibernelle Sa. (Pimpinella saxifraga agg.)
  • Kleiner Baldrian Sa.) (Valeriana dioica agg.)
  • Kleiner Klappertopf (Rhinanthus minor)
  • Kleiner Sauerampfer (Rumex acetosella)
  • Kleiner Sauerampfer (Rumex acetosella subsp. acetosella)
  • Kleiner Wiesenknopf (Sanguisorba minor)
  • Kleines Habichtskraut (Hieracium pilosella)
  • Kleines Mausschwanzmoos (Isothecium myosuroides)
  • Knabenkraut unbestimmt (Orchis spec.)
  • Knaeuel-Binse (Juncus conglomeratus)
  • Kriechender Guensel (Ajuga reptans)
  • Kriechender Hahnenfuss (Ranunculus repens)
  • Kuckucks-Lichtnelke (Lychnis flos-cuculi (subsp. flos-cuculi))
  • Lerchensporn unbestimmt (Corydalis spec.)
  • Maigloeckchen (Convallaria majalis)
  • Mehlbeere (Sorbus aria)
  • Mittlerer Klee (Trifolium medium)
  • Mittlerer Wegerich (Plantago media (subsp. media))
  • Moor-Labkraut (Galium uliginosum)
  • Oeders Segge (Carex viridula var. viridula)
  • Ohr-Weide (Salix aurita)
  • Pillen-Segge (Carex pilulifera (subsp. pilulifera))
  • Punktiertes Wurzelsternmoos (Rhizomnium punctatum)
  • Purgier-Lein (Linum catharticum)
  • Quell-Sternmiere (Stellaria alsine)
  • Quirl-Weisswurz (Polygonatum verticillatum)
  • Rasen-Schmiele (Deschampsia cespitosa)
  • Rasen-Schmiele Sa. (Deschampsia cespitosa agg.)
  • Rauher Loewenzahn (Leontodon hispidus)
  • Rauhhaariger Kaelberkropf (Chaerophyllum hirsutum subsp. hirsutum)
  • Rose unbestimmt (Rosa spec.)
  • Rotbuche (Fagus sylvatica (subsp. sylvatica))
  • Roter Fingerhut (Digitalis purpurea (subsp. purpurea))
  • Rotes Straussgras (Agrostis capillaris)
  • Rotschwingel (Festuca rubra)
  • Rotschwingel Sa. (Festuca rubra agg.)
  • Rundblaettrige Glockenblume (Campanula rotundifolia)
  • Rundblaettrige Glockenblume Sa. (Campanula rotundifolia agg.)
  • Ruprechtskraut (Geranium robertianum)
  • Salbei-Gamander (Teucrium scorodonia)
  • Sauerampfer (Rumex acetosa (subsp. acetosa))
  • Schafschwingel Sa. (Festuca ovina agg.)
  • Scharfer Hahnenfuss (Sa.) (Ranunculus acris agg.)
  • Schlehe (Prunus spinosa agg.)
  • Schmalblaettriges Wollgras (Eriophorum angustifolium)
  • Schnabel-Segge (Carex rostrata (subsp. rostrata))
  • Schwarz-Erle (Alnus glutinosa)
  • Schwarzer Holunder (Sambucus nigra)
  • Sparrige Binse (Juncus squarrosus)
  • Sparriges Kranzmoos (Rhytidiadelphus squarrosus)
  • Spitz-Wegerich (Plantago lanceolata)
  • Spitzbluetige Binse (Juncus acutiflorus (subsp. acutiflorus))
  • Stengellose Kratzdistel (Cirsium acaule (subsp. acaule))
  • Stern-Segge (Carex echinata)
  • Suesskirsche (Prunus avium)
  • Sumpf-Baldrian (Valeriana dioica)
  • Sumpf-Dotterblume (Caltha palustris)
  • Sumpf-Hornklee (Lotus pedunculatus)
  • Sumpf-Kratzdistel (Cirsium palustre)
  • Sumpf-Labkraut (Galium palustre)
  • Sumpf-Pippau (Crepis paludosa)
  • Sumpf-Schachtelhalm (Equisetum palustre)
  • Sumpf-Schafgarbe (Achillea ptarmica)
  • Sumpf-Veilchen (Viola palustris (subsp. palustris))
  • Sumpf-Vergissmeinnicht (Myosotis scorpioides)
  • Sumpf-Vergissmeinnicht Sa. (Myosotis scorpioides agg.)
  • Teich-Schachtelhalm (Equisetum fluviatile)
  • Teufelsabbiss (Succisa pratensis)
  • Trauben-Eiche (Quercus petraea (subsp. petraea))
  • Trauben-Eiche (Sa.) (Quercus petraea agg.)
  • Trauben-Holunder (Sambucus racemosa)
  • Veilchen unbestimmt (Viola spec.)
  • Vielbluetige Hainsimse (Luzula multiflora (subsp. multiflora))
  • Vielbluetiger Hahnenfuss Sa. (Ranunculus polyanthemos agg.)
  • Vogel-Wicke Sa. (Vicia cracca agg.)
  • Wald-Ehrenpreis (Veronica officinalis)
  • Wald-Laeusekraut (Pedicularis sylvatica (subsp. sylvatica))
  • Wald-Sauerklee (Oxalis acetosella)
  • Wald-Schachtelhalm (Equisetum sylvaticum)
  • Wald-Ziest (Stachys sylvatica)
  • Waldmeister (Galium odoratum)
  • Wasser-Minze (Mentha aquatica)
  • Wasserpfeffer-Knoeterich (Persicaria hydropiper)
  • Weiches Honiggras (Holcus mollis (subsp. mollis))
  • Weide unbestimmt (Salix spec.)
  • Weide-Kammgras (Cynosurus cristatus)
  • Wein-Rose (Rosa rubiginosa)
  • Weissdorn unbestimmt (Crataegus spec.)
  • Weisse Hainsimse (Luzula luzuloides)
  • Weisses Labkraut (Galium album)
  • Weissklee (Trifolium repens (subsp. repens))
  • Wiesen-Baerenklau (Heracleum sphondylium)
  • Wiesen-Flockenblume (Centaurea jacea)
  • Wiesen-Klee (Trifolium pratense)
  • Wiesen-Knoeterich (Bistorta officinalis (subsp. officinalis))
  • Wiesen-Margerite Sa. (Leucanthemum vulgare agg.)
  • Wiesen-Schluesselblume (Primula veris (subsp. veris))
  • Wiesen-Segge (Sa.) (Carex nigra agg.)
  • Winkel-Segge (Carex remota)
  • Wolliges Honiggras (Holcus lanatus)
  • Zitter-Pappel (Populus tremula)
  • Zweiblaettrige Schattenblume (Maianthemum bifolium)
  • Zweigriffliger Weissdorn (Crataegus laevigata)
  • Zypressen-Schlafmoos (Hypnum cupressiforme)
Tierarten:
  • Aphrophora alni (Aphrophora alni)
  • Aurorafalter (Anthocharis cardamines)
  • Bachstelze (Motacilla alba)
  • Baumpieper (Anthus trivialis)
  • Blaugruene Mosaikjungfer (Aeshna cyanea)
  • Blindschleiche (Anguis fragilis)
  • Boloria selene (Boloria selene)
  • Braune Tageule (Euclidia glyphica)
  • Brauner Haarbueschelspanner (Eulithis prunata)
  • Brombeer-Zipfelfalter (Callophrys rubi)
  • Callistege mi (Callistege mi)
  • Cosmotriche lobulina (Cosmotriche lobulina)
  • Diacrisia sannio (Diacrisia sannio)
  • Dorngrasmuecke (Sylvia communis)
  • Dukatenfalter (Lycaena virgaureae)
  • Dunkers Quellschnecke (Bythinella dunkeri)
  • Eichhoernchen (Sciurus vulgaris)
  • Feingestreifter Laufkaefer (Carabus monilis)
  • Feldschwirl (Locustella naevia)
  • Fitis (Phylloscopus trochilus)
  • Frischwiesen-Gruenwidderchen (Adscita statices)
  • Gartenbaumlaeufer (Certhia brachydactyla)
  • Gelbwuerfeliger Dickkopffalter (Carterocephalus palaemon)
  • Gemeiner Grashuepfer (Chorthippus parallelus)
  • Gewoehnliche Strauchschrecke (Pholidoptera griseoaptera)
  • Grasfrosch (Rana temporaria)
  • Graue Heidelbeereule (Eurois occulta)
  • Grosser Perlmutterfalter (Argynnis aglaja)
  • Grosses Mausohr (Myotis myotis)
  • Gruenes Heupferd (Tettigonia viridissima)
  • Hausrotschwanz (Phoenicurus ochruros)
  • Himmelblauer Blaeuling (Polyommatus bellargus)
  • Honiggelber Haarbueschelspanner (Eulithis mellinata)
  • Kaisermantel (Argynnis paphia)
  • Kiefernspinner (Dendrolimus pini)
  • Klee-Widderchen (Zygaena trifolii)
  • Kleiner Fuchs (Aglais urticae)
  • Kleiner Heufalter (Coenonympha pamphilus)
  • Kleines Nachtpfauenauge (Saturnia pavonia)
  • Kommafalter (Hesperia comma)
  • Labkraut-Haarbueschelspanner (Eulithis pyraliata)
  • Maerzveilchenfalter (Argynnis adippe)
  • Malven-Wuerfelfalter (Pyrgus malvae)
  • Nachtigall-Grashuepfer (Chorthippus biguttulus)
  • Netzspanner (Eustroma reticulata)
  • Neuntoeter (Lanius collurio)
  • Perlgras-Wiesenvoegelchen (Coenonympha arcania)
  • Phlogophora scita (Phlogophora scita)
  • Photedes minima (Photedes minima)
  • Plusia festucae (Plusia festucae)
  • Pseudopanthera macularia (Pseudopanthera macularia)
  • Purpurspanner (Lythria cruentaria)
  • Roesels Beissschrecke (Metrioptera roeselii)
  • Rosenspanner (Cidaria fulvata)
  • Rundaugen-Mohrenfalter (Erebia medusa)
  • Satyrium pruni (Satyrium pruni)
  • Satyrium spini (Satyrium spini)
  • Schachbrettfalter (Melanargia galathea)
  • Schwarzes L (Arctornis l-nigrum)
  • Schwarzspanner (Odezia atrata)
  • Stauropus fagi (Stauropus fagi)
  • Tannenhaeher (Nucifraga caryocatactes)
  • Trauerschnaepper (Ficedula hypoleuca)
  • Violetter Silberfalter (Brenthis ino)
  • Violetter Waldblaeuling (Polyommatus semiargus)
  • Waldeidechse (Lacerta vivipara)
  • Waldlaubsaenger (Phylloscopus sibilatrix)
  • Wegerichbaer (Parasemia plantaginis)
  • Wiesenpieper (Anthus pratensis)
  • Zwitscherschrecke (Tettigonia cantans)
Schutzziele: Erhalt eines aussergewoehnlich vielfaeltig ausgetatteten Biotopkomplexes mit gefaehrdeten und/oder gut ausgepraegten Lebensgemeinschaften montaner Zwergstrauchheiden, des Feucht- und Magergruenlands, offener und bewaldeter Quellen und Bachlaeufe sowie naturnaher Laubwaelder und oekologische Optimierung insbesondere durch die Umwandlung stoerender Fichtenforste in standort- udn landschaftsgerechte BiotoptypenErhaltung und Entwicklung und Optimierung der Borstgrasrasen und Silikatmagerrasen bevorzugt durch pflegliche Nutzung und Erhalt der feuchten Quelltaelchen und der Magerwiesenvegetation als Lebensraum für zahlreiche gefaehrdete konkurrenzschwache Arten des mageren Gruenlandes und der Borstgrasrasen.
Gefährdungen:
  • Aufforstung
  • Duengung
  • Gewaesserausbau
  • Gruenlandbewirtschaftung, zu intensive Duengung (LW)
  • nicht bodenstaendige Gehoelze (FW)
  • Strassenbau
  • unerwuenschte Sukzession
Maßnahmen:
  • Beseitigung von Gehoelzen
  • extensive Gruenlandbewirtschaftung, Beweidung
  • extensive Gruenlandbewirtschaftung, Mahd
  • Gruenlandnutzung beibehalten
  • Jagdausuebung beschraenken
  • keine Aufforstung
  • keine Duengung
  • keine Entwaesserung
  • keine Fischteichanlage
  • Umwandlung in bodenstaendigen Gehoelzbestand
  • Vegetationskontrolle
  • Vermeidung Eutrophierung
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