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Naturschutzgebiete und Nationalpark Eifel in NRW


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Naturschutzgebiet Buchenwaelder und Wiesentaeler bei Stuenzel (SI-088)

Objektbezeichnung:

NSG Buchenwaelder und Wiesentaeler bei Stuenzel

Kennung:

SI-088

Ort: Bad Berleburg
Kreis: Siegen-Wittgenstein
Bezirksregierung: Arnsberg
Digitalisierte Fläche: 454,39 ha
Offizielle Fläche: 453,20 ha
Flächenanzahl: 4
Schutzstatus: NSG, bestehend
Verfahrensstand: LP rechtskraeftig
Inkraft seit: 2004
Inkraft: 2013
Außerkraft: 9999
Schutzziel: Die Unterschutzstellung erfolgt

1. Zur Erhaltung und Wiederherstellung sowie Entwicklung

a) ueberregional bedeutsamer Biotope seltener und gefaehrdeter sowie landschafts-
raumtypischer Tier- und Pflanzenarten innerhalb eines grossflaechigen, natur-
nahen Biotopkomplexes aus ueberwiegend bodensauren Buchenwaeldern,
weitgehend natuerlichen Quellen und Baechen sowie arten- und strukturreichen
Wiesentaelern. Das Naturschutzgebiet ist Teil eines grossen Waldkomplexes,
der in seiner Ausdehnung, Geschlossenheit und in seinem Erhaltungszustand
von herausragender Bedeutung ist.
In ihrer natuerlichen Vergesellschaftung sind insbesondere zu schuetzen:

- dieLaubwaelder in ihrer standorttypischen Auspraegung, insbesondere bodensaure
Buchenwaelder, bachbegleitenden Erlen-Eschenwaelder sowie Bruch- und Sumpfwaelder,

- die Quellen und typisch ausgebildeten Mittelgebirgsbäche mit ihrer Unterwasservegetation,
ihren uferbegleitenden Gehölzstrukturen sowie angrenzenden Auenwäldern,

- die Einzelbaeume, Baumgruppen und Gebuesche,

- die Felsen und Blockhalden,

- die Borstgrasrassen,

- die feuchte Hochstauden- und Waldsaeume,

- die Nass- und Feuchtwiesen,

- die Seggenriede,

- Magerweiden und -wiesen,

- die Gruenlandbrachen,

b) von Lebensraeumen und Vorkommen der wildlebenden Tier- und Pflanzenarten,
die in den Anhaengen I und II der FFH-Richtlinie aufgefuehrt sind. Soweit Lebens-
raeume oder Arten bedroht sind und ihre Erhaltung von besonderer Bedeutung ist,
sind sie als prioritaer eingestuft.

Hierbei handelt es sich um folgende Lebensraeume gemaess Anhang I der FFH-Richtlinie:

- Fliessgewaesser mit Unterwasservegetation (3260),
- Borstgrasrasen im Mittelgebirge (6230, prioritaer),
- Feuchte Hochstaudenfluren (6430),
- Glatthafer- und Wiesenknopf-Silgenwiesen (6510),
- Berg-Maehwiesen (6520),
- Erlen-Eschen- und Weichholz-Auenwaelder (91E0, prioritaer) sowie
- Hainsimsen-Buchenwald (9110),

und folgende Arten gemaess Anhang II der FFH-Richtlinie:

- Bechsteinfledermaus (Myotis bechsteini),
- Grosses Mausohr (Myotis myotis) sowie
- Groppe (Cottus gobio).

Ausserdem handelt es sich um Lebensstaetten fuer folgende im Schutzgebiet
vorkommende Vogelarten, auf die sich der Artikel 4 der Vogelschutzrichtlinie bezieht:

- Grauspecht (Picus canus),
- Rauhfusskauz (Aegolius funereus),
- Schwarzspecht (Dryocopus martius),
- Schwarzstorch (Ciconia nigra) sowie
- Bekassine (Gallinago gallinago).

2. Zur Sicherung eines fuer den Naturraum typischen Waldgebietes mit seinen
Fliessgewaessersystemen und Waldwiesentaelern als Zeugnis der Naturgeschichte
und als Gegenstand der Landeskunde sowie naturwissenschaftlicher Forschung,

3. Zur Sicherung schutzwuerdiger Boeden, insbesondere Nieder- und Uebergangs-
moore, Ranker, Aue- und Gleyboeden,

4. Wegen der Seltenheit und besonderen Eigenart des vielfaeltig strukturierten und ab-
wechslungsreichen Gebietes.

Dieser Schutzzweck entspricht auch den Schutzzielen für das plangebietübergreifende
FFH-Gebiet "Buchenwälder und Wiesentäler bei Bad Laasphe" mit der Kennziffer DE-
5016-304.
Referenzen FFH- und VS-Gebiete:
Referenzen Schutzwürdige Biotope (BK):
  • BK-5016-015
  • BK-5016-016
  • BK-5016-019
  • BK-5016-024
  • BK-5016-029
  • BK-5016-030
  • BK-5016-036
  • BK-5016-044
  • BK-5016-055
  • BK-5016-071
  • BK-5016-109
  • BK-5016-110
  • BK-5016-139
  • BK-5016-140
  • BK-5016-141
  • BK-5016-157
  • BK-5016-159
  • BK-5016-161
Kennung:

BK-5016-015

Objektbezeichnung:

Buchenwaelder am Mittelkopf westlich Stuenzel

Link zur Karte: BK-5016-015
Objektbeschreibung: Zwei kleinere alte Buchenwaldbestaende auf einem Riedel der Eder-Lahn-Wasserscheide werden von Fichtenforsten getrennt. Der noerdliche stockt an einem Suedhang, der suedliche in Kulminationslage und an westlich bzw. suedoestlich ausgerichteten Haengen. Im noerdlichen Bestand sind den Buchen einzelstammweise und in kleinen Gruppen Fichten beigemischt. Die Bestände repräsentieren die naturraumtypischen bodensauren Buchenwälder.
Kennung:

BK-5016-016

Objektbezeichnung:

Buchenwald 'Pfarrershain' bei Stuenzel

Link zur Karte: BK-5016-016
Objektbeschreibung: Grossflaechiger, alter Buchenwald (Starkes Baumholz und Altholz) auf ueberwiegend westexponierten Haengen an der Eder-Lahn-Wasserscheide. Der Bestand ist ein recht lichter Hallenwald mit stellenweise hoch deckender, typisch artenarmer Krautschicht. Eingestreut sind kleinere Inseln aus Fichten und Laerchen. Mehrere kleine Quellbaeche haben Einschnitte geschaffen.
Kennung:

BK-5016-019

Objektbezeichnung:

Feucht- und Magergruenland bei Stuenzel-Drehbach

Link zur Karte: BK-5016-019
Objektbeschreibung: Groessere zusammenhaenge Gruenlandflaeche am Beginn eines von der Eder-Lahn-Wasserscheide nach Sueden verlaufenden Tales. Auf dem Gelaende liegen zwei sich vereinigende Quellmulden. In der oestlichen Quellmulde sind an einem Hangrutsch groessere Vorkommen des gefaehrdeten Bachquellkrauts zu finden. In den Quellmulden und den durchsickerten Bereichen haben sich wollgras- und orchideenreiche Schwarzseggenrieder, kleinflächig Schnabelseggenrieder ausgebildet. An den seitlichen Haengen Magerweiden, die grossflaechig in Borstgrasrasen uebergehen. Darauf Vorkommen von Arnika. Die Magerweide ist Vertragsflaeche im Mittelgebirgspogramm und wird von Pferden beweidet. Der Quelltopf ist hier stark durch Viehtritt beeinträchtigt (2000). Im noerdlichen Teilgebiet eine artenreiche Goldhaferwiese mit ebenfalls reichen Bestaenden der Arnika (konnte 2000 nicht mehr nachgewiesen werden, aus BK herausgenommen wegen Natura 2000-Gebietsabgrenzung)
Kennung:

BK-5016-036

Objektbezeichnung:

Laubwald 'Hoher Kopf'

Link zur Karte: BK-5016-036
Objektbeschreibung: Buchenaltholz am Osthang des Hohen Kopfes und südlich des Siegenrückens mit den umgebenden Fichtenforsten. Die Laubwaldbestände weisen teilweise Rotbuchennaturverjuengung auf. Die Krautschicht ist nur schwach ausgebildet. Abseits der Naturverjuengung fehlt eine Strauchschicht weitgehend.
Kennung:

BK-5016-071

Objektbezeichnung:

Quellbach der Laasphe noerdlich Hof Huelshof

Link zur Karte: BK-5016-071
Objektbeschreibung: In einem streckenweise sehr lueckigen Altfichtenbestand verlaeuft unter dem Hang ein Bachlauf mit teils moos- und torfmoosreichen, und v. a. in Lichtungen auch krautreichen Quellfluren.Im obersten Quellbereich Beeintraechtigungen durch Wildschweinsuhlen
Kennung:

BK-5016-141

Objektbezeichnung:

Altbuchenbestand mit Blockhalden an der Suedkuppe des Hohen Kopfes

Link zur Karte: BK-5016-141
Objektbeschreibung: Ein lockerer Atbuchenbestand mit Blockhalden in steiler, suedwestexponierter Hanglage an der Suedkuppe des Hohen Kopfes. Der Bestand setzt sich aus grosskronigen, aber recht kurzstaemmigen und dicken Baeumen zu- sammen, die Stammdurchmesser um 70 cm, vereinzelt auch ueber 1 m in Brusthoehe erreichen. Auf dem skelettreichen, sehr flachgruendigen Boden ist eine streckenweise hoch deckende, azidophile Feldschicht mit hohem Moosanteil entwickelt. Am Oberhang im Altbaumbestand und im Grenzbereich zu juengeren Buchenbestaenden steht das Gestein in kleinen (bis zu 1, 5 m hohen) Stufen an. Darunter liegen in halbschattiger bis sonnenexponierter Lage Halden aus z. T. grossen Steinbloecken. Die Felsbildungen sind reich mit Moosen und Flechten bewachsen. Ueppiger Flechten- bewuchs auch an Staemmen und Aesten der Buchen
Lebensraumtypen:
Geschützte Biotope (§62):
Biotoptypen:
  • Fichtenwald <AJ0> (42,72 ha)
  • Fettweide <EB0> (4,43 ha)
  • Bachoberlauf im Mittelgebirge <FM1> (0,60 ha)
  • ohne Zuordnung <OZ> (NaN ha)
  • Buchenwald <xAA0> (30,47 ha)
  • Nadelbaum-Buchenmischwald <xAA4> (32,69 ha)
  • Bodensaures Kleinseggenried <yCC1> (0,78 ha)
  • Rasen-Grossseggenried <yCD1> (0,11 ha)
  • Nass- und Feuchtweide <yEC2> (1,11 ha)
  • Magerweide <yED2> (2,22 ha)
  • Sicker-, Sumpfquelle <yFK2> (1,14 ha)
  • Bachoberlauf im Mittelgebirge <yFM1> (2,41 ha)
  • Blockschutt- / Feinschutthalde <yGB0> (0,13 ha)
  • Borstgrasrasen <zDF0> (2,22 ha)
Rote Liste Arten 2010 NRW:
Planungsrelevante Arten:
Pflanzenarten:
  • Acker-Witwenblume (Knautia arvensis)
  • Arnika (Arnica montana (subsp. montana))
  • Aufsteigende Gelb-Segge (Carex demissa)
  • Bach-Quellkraut (Montia fontana)
  • Bach-Spatenmoos (Scapania undulata)
  • Bachbunge (Veronica beccabunga (subsp. beccabunga))
  • Behaarte Segge (Carex hirta)
  • Berg-Platterbse (Lathyrus linifolius)
  • Bergfarn (Thelypteris limbosperma)
  • Besen-Gabelzahnmoos (Dicranum scoparium)
  • Besenginster (Cytisus scoparius)
  • Bitteres Schaumkraut (Cardamine amara)
  • Blutwurz (Potentilla erecta (subsp. erecta))
  • Borstgras (Nardus stricta)
  • Braune Segge (Carex nigra)
  • Breitblaettriges Knabenkraut (Dactylorhiza majalis)
  • Brennender Hahnenfuss (Ranunculus flammula (subsp. flammula))
  • Buchenfarn (Phegopteris connectilis)
  • Busch-Windroeschen (Anemone nemorosa)
  • Doldiges Habichtskraut (Hieracium umbellatum)
  • Draht-Schmiele (Deschampsia flexuosa)
  • Dreizahn (Danthonia decumbens)
  • Echtes Maedesuess (Filipendula ulmaria (subsp. ulmaria))
  • Eichenfarn (Gymnocarpium dryopteris)
  • Europaeische Laerche (Larix decidua (subsp. decidua))
  • Feld-Hainsimse (Luzula campestris (subsp. campestris))
  • Fichte (Picea abies)
  • Flatter-Binse (Juncus effusus (subsp. effusus))
  • Flattergras (Milium effusum)
  • Flutender Schwaden (Glyceria fluitans)
  • Flutender Schwaden Sa. (Glyceria fluitans agg.)
  • Frauenfarn (Athyrium filix-femina)
  • Fruehlings-Segge (Carex caryophyllea)
  • Geflecktes Johanniskraut (Hypericum maculatum)
  • Gegenblaettriges Milzkraut (Chrysosplenium oppositifolium)
  • Gemeiner Frauenmantel Sa. (Alchemilla vulgaris agg.)
  • Gemeines Ferkelkraut (Hypochaeris radicata (subsp. radicata))
  • Gemeines Kreuzbluemchen (Polygala vulgaris)
  • Gemeines Zittergras (Briza media (subsp. media))
  • Gewoehnliche Eberesche (Sorbus aucuparia)
  • Gewoehnliche Nachtviole (Hesperis matronalis (subsp. matronalis))
  • Gewoehnlicher Wurmfarn (Dryopteris filix-mas)
  • Gewoehnliches Ruchgras (Anthoxanthum odoratum)
  • Girgensohnsches Torfmoos (Sphagnum girgensohnii)
  • Glattes Habichtskraut (Hieracium laevigatum)
  • Goldenes Frauenhaar (Polytrichum commune)
  • Goldhafer (Trisetum flavescens)
  • Grau-Segge (Carex canescens)
  • Grosser Dornfarn (Dryopteris dilatata)
  • Hain-Gilbweiderich (Lysimachia nemorum)
  • Harzer Labkraut (Galium saxatile)
  • Hasenpfoten-Segge (Carex leporina)
  • Himbeere (Rubus idaeus)
  • Hirse-Segge (Carex panicea)
  • Hunds-Veilchen (Viola canina)
  • Kahnblaettriges Torfmoos (Sphagnum palustre)
  • Kleine Bibernelle (Pimpinella saxifraga)
  • Kleiner Klappertopf (Rhinanthus minor)
  • Kleines Habichtskraut (Hieracium pilosella)
  • Knaeuel-Binse (Juncus conglomeratus)
  • Kriechender Guensel (Ajuga reptans)
  • Kriechender Hahnenfuss (Ranunculus repens)
  • Kuckucks-Lichtnelke (Lychnis flos-cuculi (subsp. flos-cuculi))
  • Minze (Mentha spec.)
  • Mittlerer Klee (Trifolium medium)
  • Mittleres Hexenkraut (Circaea intermedia (C. alpina x lutetiana))
  • Moor-Labkraut (Galium uliginosum)
  • Oeders Segge (Carex viridula var. viridula)
  • Pfennigkraut (Lysimachia nummularia)
  • Pillen-Segge (Carex pilulifera (subsp. pilulifera))
  • Rasen-Schmiele (Deschampsia cespitosa)
  • Rauhhaariger Kaelberkropf (Chaerophyllum hirsutum subsp. hirsutum)
  • Rotbuche (Fagus sylvatica (subsp. sylvatica))
  • Rotes Straussgras (Agrostis capillaris)
  • Rotschwingel Sa. (Festuca rubra agg.)
  • Rundblaettrige Glockenblume (Campanula rotundifolia)
  • Ruprechtskraut (Geranium robertianum)
  • Sauerampfer (Rumex acetosa (subsp. acetosa))
  • Schmalblaettriges Wollgras (Eriophorum angustifolium)
  • Schnabel-Segge (Carex rostrata (subsp. rostrata))
  • Schoenes Frauenhaarmoos (Polytrichum formosum)
  • Sparriges Torfmoos (Sphagnum squarrosum)
  • Stattliches Knabenkraut (Orchis mascula)
  • Stern-Segge (Carex echinata)
  • Sumpf-Baldrian (Valeriana dioica)
  • Sumpf-Dotterblume (Caltha palustris)
  • Sumpf-Hornklee (Lotus pedunculatus)
  • Sumpf-Kratzdistel (Cirsium palustre)
  • Sumpf-Labkraut (Galium palustre)
  • Sumpf-Pippau (Crepis paludosa)
  • Sumpf-Veilchen (Viola palustris (subsp. palustris))
  • Sumpf-Vergissmeinnicht (Myosotis scorpioides)
  • Sumpf-Vergissmeinnicht Sa. (Myosotis scorpioides agg.)
  • Teich-Schachtelhalm (Equisetum fluviatile)
  • Torfmoos unbestimmt (Sphagnum spec.)
  • Truegerisches Torfmoos (Sphagnum fallax)
  • Ungleichaestige Zackenmuetze (Racomitrium heterostichum)
  • Wacholder-Widertonmoos (Polytrichum juniperinum)
  • Wald-Ehrenpreis (Veronica officinalis)
  • Wald-Habichtskraut (Hieracium murorum)
  • Wald-Sauerklee (Oxalis acetosella)
  • Wald-Schaumkraut (Cardamine flexuosa)
  • Wasser-Minze (Mentha aquatica)
  • Weide-Kammgras (Cynosurus cristatus)
  • Weisse Hainsimse (Luzula luzuloides)
  • Wiesen-Knoeterich (Bistorta officinalis (subsp. officinalis))
  • Wiesen-Margerite Sa. (Leucanthemum vulgare agg.)
  • Wiesen-Platterbse (Lathyrus pratensis)
  • Wiesen-Schafgarbe (Achillea millefolium)
  • Wiesen-Schaumkraut (Cardamine pratensis var. pratensis)
  • Winkel-Segge (Carex remota)
  • Zwiebel-Zahnwurz (Cardamine bulbifera)
  • Zypressen-Schlafmoos (Hypnum cupressiforme)
Tierarten:
  • Bekassine (Gallinago gallinago)
  • Bergmolch (Triturus alpestris)
  • Erdkroete (Bufo bufo)
  • Fadenmolch (Triturus helveticus)
  • Geburtshelferkroete (Alytes obstetricans)
  • Grasfrosch (Rana temporaria)
  • Roesels Beissschrecke (Metrioptera roeselii)
  • Sumpfgrashuepfer (Chorthippus montanus)
  • Wiesenpieper (Anthus pratensis)
Schutzziele: Erhalt naturnaher Buchenwaelder als naturnahe Wald-Lebensraeume und Erweiterung der Laubwaldbestände durch Umwandlung der anschließenden Fichtenforsten.Erhalt grossflaechiger, naturnaher Buchenwaelder als naturnahe Wald-Lebensraeume und oekologische Optimierung.Erhalt und Wiederherstellung von wertvollen Lebensgemeinschaften des Feucht- und Magergruenlands durch eine extensive BewirtschaftungErhalt naturnaher Buchenwaelder als Elemente entsprechend der potentiellen natuerlichen Vegetation innerhalb der von Fichtenforsten gepraegten Waldlandschaft.Erhalt eines Bachoberlaufs mit gut ausgebildeten, torfmoosreichen Quellfluren.Sicherung eines lichten Altbuchenbestandes auf flachgruendigem, teils
felsigem Sonderstandort mit kleineren Felsklippen und Blockschutthalden
als Lebensraum seltener Biozoenosen
Gefährdungen:
  • Beseitigung alter Baeume
  • Duengung
  • Gruenlandbewirtschaftung, Beweidung zu intensiv (LW)
  • Kahlschlag, unsachgemaesser Holzeinschlag (FW)
  • nicht bodenstaendige Gehoelze (FW)
Maßnahmen:
  • Altholz erhalten
  • der Sukzession ueberlassen
  • dynamisches Altholzkonzept
  • Einstellung der Bewirtschaftung
  • Erhaltung der Laubholzbestockung
  • extensive Gruenlandbewirtschaftung, Beweidung
  • extensive Gruenlandbewirtschaftung, Mahd
  • Gruenlandnutzung beibehalten
  • kein Ausbau von Quellen
  • keine Aufforstung
  • keine Biozidanwendung
  • keine Duengung
  • keine Entwaesserung
  • LB-Ausweisung
  • naturnahe Waldbewirtschaftung
  • Totholz erhalten
  • Umwandlung in bodenstaendigen Gehoelzbestand
  • Vermeidung Eutrophierung
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