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Naturschutzgebiete und Nationalpark Eifel in NRW


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Naturschutzgebiet Rothaarkamm am Grenzweg (SI-091)

Objektbezeichnung:

NSG Rothaarkamm am Grenzweg

Kennung:

SI-091

Ort: Bad Berleburg
Kreis: Siegen-Wittgenstein
Bezirksregierung: Arnsberg
Digitalisierte Fläche: 3.534,58 ha
Offizielle Fläche: 3.524,70 ha
Flächenanzahl: 5
Schutzstatus: NSG, bestehend
Verfahrensstand: LP rechtskraeftig
Inkraft seit: 2004
Inkraft: 2013
Außerkraft: 9999
Schutzziel: Die Unterschutzstellung erfolgt

1. Zur Erhaltung und Wiederherstellung sowie Entwicklung von

a) regional und ueberregional bedeutsamer Lebensraeume und Lebensstaetten
seltener und gefaehrdeter sowie landschaftsraumtypischer Tier- und Pflanzen-
arten eines ausgedehnten Waldkomplexes der montanen bis submontanen Stufe
mit seinen naturnahen Mittelgebirgsbaechen.

Das Schutzgebiet zeichnet sich aus durch die Verzahnung verschiedenartiger,
wertvoller Biotope mit grosser standoertlicher Vielfalt, insbesondere von:

- bodensauren Buchenwaeldern,
- Moo-, Bruch- und Sumpfwaeldern,
- Quellen und Quellfluren,
- typisch ausgebildeten Mittelgebirgsbaechen mit ihrer Unterwasservegetation,
ihren uferbegleitenden Gehoelzstrukturen, angrenzenden Auenwaeldern und Feucht-
wiesen,
- feuchten Hochstauden- und Waldsaeumen,
- stehenden Gewaessern,
- Bergmaehwiesen und Borstgrasrasen,
- Gruenlandbrachen sowie
- Stollen und Felsen mit ihren typischen Felsvegetation,

b) Von Lebensraeumen und Vorkommen der wildlebenden Tier- und Pflanzenarten,
die in den Anhaengen I und II der FFH-Richtlinie aufgefuehrt sind. Soweit Lebens-
raeume bedroht sind und ihre Erhaltung von besonderer Bedeutung ist, sind sie als
prioritaer eingestuft.

Hierbei handelt es sich um folgende Lebensraeume gemaess Anhang I der FFH-Richt-
linie:

- Fliessgewaesser mit Unterwasservegetation (3260),
- Hainsimsen-Buchenwald (9110),
- Moorwaelder (91D0, prioritaer) sowie
- Erlen-Eschen- und Weichholz-Auenwaelder (91E0, prioritaer)
- Borstgrasrasen (3260, prioritaer)

und um die Groppe (Gottus gobio), die im Anhang II der FFH-Richtlinie aufgefuehrt ist.

Ausserdem handelt es sich um Lebensstaetten fuer folgende im Schutzgebiet vorkom-
mende Vogelarten, auf die sich der Artikel 4 der Vogelschutzrichtlinie bezieht:

- Rauhfusskauz (Aegolius funereus),
- Sperlingskauz (Glaucidium passerinum),
- Rotmilan (Milvus milvus),
- Schwarzstorch (Ciconia nigra),
- Schwarzspecht (Dryocopus martius) sowie
- Grauspecht (Picus canus),

2. Zur Sicherung eines ausgedehnten Waldgebietes mit seinen Fliessgewaesser-
systemen und Wiesentaelern als Zeugnis der Naturgeschichte und als Gegenstand
der Landeskunde sowie naturwissenschaftlicher Forschung,

3. Zur Sicherung schutzwuerdiger Boeden, insbesondere Nieder- und Uebergangsmoore,
Aue- und Gleyboeden, Podsole und Ranker,

4. Wegen der Seltenheit, besonderen Eigenart sowie der hervorragenden Schoenheit
des Gebietes, das durch seine Ausdehnung, Geschlossenheit und seinen Erhaltungs-
zustand herausragt.

Dieser Schutzzweck entspricht auch den Schutzzielen für das plangebietübergreifende
FFH-Gebiet "Schanze" mit der Kennziffer DE-4816-302.
Referenzen FFH- und VS-Gebiete:
Referenzen Schutzwürdige Biotope (BK):
  • BK-4815-100
  • BK-4815-105
  • BK-4816-0058
  • BK-4816-020
  • BK-4816-031
  • BK-4816-065
  • BK-4816-072
  • BK-4816-075
  • BK-4816-149
  • BK-4915-063
  • BK-4915-067
  • BK-4915-079
  • BK-4915-083
  • BK-4915-106
  • BK-4915-108
  • BK-4915-132
  • BK-4915-136
  • BK-4915-156
  • BK-4915-163
  • BK-4915-203
  • BK-4916-004
  • BK-4916-010
Kennung:

BK-4815-100

Objektbezeichnung:

Buchenwaldkomplex nördlich Wingeshausen

Link zur Karte: BK-4815-100
Objektbeschreibung: Waldkomplex südlich des "Grenzweges" zum Hochsauerlandkreis zwischen Wingeshausen und Jagdhaus. Knapp 60% der Waldfläche wird von Buchenwäldern eingenommen, etwa ein Drittel von Fichtenforsten. Bei den Buchenwäldern überwiegen unterwuchsarme, 60 bis 80-jährige, örtlich bis 90 Jahre alte Bestände mit Stammstärken zwischen 15 und 35 cm. Eingelagert finden sich acht Altholzparzellen von < 1 bis maximal 5,5 ha Größe mit einer Gesamtfläche von etwa 12 ha. Die 210-220 Jahre alten Buchen weisen vielfach einen üppigen Moos- und Blattflechtenbewuchs auf, auch Bartflechten (vermutlich Usnea spec.) sind regelmäßig vertreten. Die vielfach aufgelichteten Altholzparzellen sind z.T. mit stehenden Totholzstämmen und Spechthöhlenbäumen durchsetzt. Aufkommender Buchen-Jungwuchs ist örtlich stark verbissen, was den Beständen einen parkartigen Eindruck gibt. Die Altholzparzellen sollten aufgrund ihres ökologischen Wertes innerhalb des von jüngeren Beständen dominierten Gebietes möglichst aus der Bewirtschaftung herausgenommen werden. Ausgedehntere, 135-145-jährige Buchen-Hallenwälder mit typischem Hainsimsen-Buchenwald-Unterwuchs kommen in Kuppen- und nordexponierter Hanglage am Ewigeberg sowie nördlich der Straße nach Jagdhaus vor. Die jeweils um 15 ha großen Wälder sind z.T. verlichtet und mit Jungwuchsbereichen durchsetzt, der Wald am Ewigeberg wird von schmalen Fichtenstreifen unterbrochen. Am Bergkamm des Ewigeberges liegt ein Bärlappvorkommen (1999 nicht bestätigt). Das Waldgebiet wird von mehreren Kerbtälchen mit naturnahen Quellbächen gegliedert. Infolge der starken Beschattung durch die Gehölze sind Quellfluren zumeist nur sporadisch ausgebildet. Der Quellbach im Dürren Hölzchen entspringt u.a. aus einer Gesteinsspalte. Am oberen Wohlbach sowie dem östlich hiervon gelegenen Siefen stocken an den Talunterhängen sowie entlang der Bachläufe kleinflächige, teils quellvernäßte Eschen- und Ahorn(misch)bestände. Im Siefentälchen am Ostrand des Ewigeberges finden sich in Bachnähe Buchen-, Eschen- und Ahornaltbäume. Neben dem farnreichen Unterwuchs ist hier ein Märzenbechervorkommen (1999 infolge des späten Kartierzeitpunkts nicht bestätigt) hervorzuheben. Nördlich der Straße nach Jagdhaus sowie im Dürren Hölzchen liegen zwei Kleingewässer. Das Waldgebiet wird im Westen von der Trasse einer Hochspannungsleitung gequert. Die Trasse ist vergrast, örtlich auch verbuscht oder zwergstrauchreich.
Kennung:

BK-4915-063

Objektbezeichnung:

Buchenwaldkomplex und Grünlandtäler im Forstbetriebsbezirk Wingeshausen

Link zur Karte: BK-4915-063
Objektbeschreibung: Ausgedehnter Buchenwaldkomplex am Rothaarkamm im Forstbetriebsbezirk Wingeshausen mit dem Bachtalsystem des oberen Westerbaches und Kasimirstal. Die Buchenwälder gehören zum Verband der bodensauren Buchenwälder vom Typ des montanen Hainsimsen-Buchenwaldes. Gut ausgebildete Buchenwaldbestände finden sich im Bereich Grummes Köpfchen. Am Mittelhang suedwestlich des Muehlentals ist der Bestand relativ licht und die Krautschicht erreicht einen relativ hohen Deckungsgrad, - hier ist die Naturverjuengung gut entwickelt. Vereinzelt ist Totholz und einige Hoehlenbaeume enthalten. Im noerdlichen Teil sind die Buchen ca. 155 Jahre alt und ca. 26 m hoch, die Krautschicht ist grasreich ausgebildet. Weiter suedlich sind die Buchen nur noch zwischen ca. 100 u. 145 Jahre alt und die Krautschicht fehlt hier fast ganz. Auf dem Osthang des Somborn südöstlich des Haerdler stockt ein Buchenwald mit "Hallenwaldcharakter". Der Bestand mit überwiegend geringem bis mittlerem Baumholzalter .weist meist eine spaerliche Krautschicht auf. Eingestreut sind einzelne Fichten. 2 Quellbereiche entwaessern zum Guttmanns Saatbach im Osten. Die altersheterogenen Buchenbestaende auf dem Bergruecken des "Homberges" befinden sich ueberwiegend im mittleren Baumholzalter, vereinzelt sind Dickungen vorhanden, kleinflaechig auch Altholzinseln. Der Kronenschluss ist zumeist dichter und die Krautschicht daher insgesamt nur spaerlich entwickelt. Im Bereich Schnabel sind einige Altholzinseln erhalten, die sich durch ihr bemerkenswert hohes Alter von ca. 220 Jahren auszeichnen. Im Oberlauf des Weissbachtals (ein noerdliches Seitental des Wester-Bach-Tals) nimmt ein schluchtwaldartiger lichter Wald aus vorwiegend 130-jaehrigen, gut 25 m hohen Buchen ein, in den einzelne, etwa gleichaltrige Ahorn, Ulmen, Eschen, Erlen und Eichen eingestreut sind. Der oberste Talbereich mit 2 Sturzquellen ist mit einem von Ahorn und Buchen dominierten schluchtwaldartigem Bestand bewachsen, die Baeume haben hier z.T. deutlichen Hakenwuchs. Der bachbegleitende Buchenmischbestand ist eingegattert und weist eine gute Buchen-Naturverjüngung auf. Einige quellige Erlenwäldchen stocken südlich des oberen Kasimirstales. Die sumpfigen Hangbereiche sind locker mit Schwarzerlen bewachsen. Hier treten zahlreiche Sumpfquellen und diffuse Hangvernaessungen auf. In der östl. Fläche ist Blauer Eisenhut zu finden. Die Bäche weisen ueberwiegend steinig-schotterige Sohlen auf und fliessen in den unteren Abschnitten in kleinen Mäandern. In den kleinen Seitentälchen sind einige Grünlandflächen brachgefallen. Die schlecht zu bearbeitenden Lagen verbuschen allmaehlich mit Himmbeere. In der Aue finden sich zahlreich Wuehlschaeden und Dominanzbestaende von Stoerzeigern wie Gr. Brennessel und Hohlzahn. Der Wsterbach teilt sich in mehrere Oberläufe: Das Tal Muehlenbaches ist durch Gruenlandnutzung bzw. Gruenlandbrachen geprägt. Im unteren Teil begleitet ein Gehoelzsaum das Tal. Hier im unteren Drittel ist der Bach begradigt und von Erlenufergehoelz und einigen Bruchweiden gesaeumt, das Gruenland ist stärker geduengt und drainiert. Noerdlich angrenzend wurden einige Fischteiche angelegt, die den Talverlauf unterbrechen. Das Westerbachtal stellt sich als offenes Gruenlandtal dar, das vorwiegend als Maehweide genutzt wird. Die bachnahen Gruenlandzonen sind vielfach feucht bis nass. Zu den Talraendern hin ist zumeist ein allmaehlicher Uebergang zu frischen bis maessig feuchten Fettweiden und -wiesen zu verzeichnen. Insbesondere die vernaessten Zonen sind sehr artenreich. Der Bachlauf scheint weitgehend begradigt zu sein. Stellenweise sind Befestigungen von Sohle und Ufer zu beobachten. Abschnittsweise scheint der Bach auch an den Talrand verlegt worden zu sein, naturnahe Abschnitte sind nur noch auf sehr kurzen Fliesstrecken anzutreffen. Im Talverlauf wurden mehrere, zumeist intensiv bewirtschaftete Fischteiche angelegt. Das Kasimirstal wird extensiv bewirtschaftet, wenige Teilflaechen sind brachgefallen. Neben Schafbeweidung und Schnittnutzung ist das Gruenland vor allem eine Aesungsflaeche fuer Wild. Das Magergruenland zeigt deutliche Uebergaenge zu Borstgrasrasen (fragmentarische Bestaende). Im oberen Talbereich liegen mehrere Quellen im Gruenland bzw. in einer Brachflaeche. In letzterer wurden ca. 5 Kleingewässer angelegt. Hier und entlang des Baches sind Ohrweidengebuesche aufgekommen. Der noerdliche Hang ist leicht nach Sueden geneigt und wird von einigen Siepen zerschnitten. Im Sueden reichen die Fichten bis in den Talgrund, wo der Bach verlaeuft. Am Bach und im Bereich der Siepen nass, ansonsten wechselfeuchter bis wechseltrockener Charakter der Haenge. Der obere Teil des Tals verbreitet sich durch Auslaeufer nach Sueden und erreicht hier eine Breite von ca. 150 m. Im Sueden wurde im Muendungsbereich eines Seitenbaches ein ca. 20 m breiter Streifen mit Erlen (Stangen bis geringes Baumholz) aufgeforstet, der sich gut in das Bild einpasst. Hier ist es sumpfig bis anmoorig (u.a. Torfmoose). Weiter talabwärts finden sich mehr oder weniger intensiv genutzte bzw. beweidete Flächen. Der Guttmannsbach ist ein in nord-suedlicher Richtung verlaufendes Kerbsohlental mit hohem Anteil an nassen Gruenlandflaechen, die ueberwiegend extensiv als Viehweide genutzt weden. Am Talausgang sowie im oberen Talraum wurden Fischteiche angelegt. Unterhalb der letztgenannten Teichanlage ist ein besonders bemerkenswerter Bereich, in dem mehrere gefaehrdete Pflanzenarten gehaeuft vorkommen. Kurz vor dem Talausgang stehen am westlichen Hangbereich einige Felsenpartien an. Den Guttmanns Saatbach begleiten extensiv genutzte Magerwiesen und Brachflaechenan an den sanften Talhaengen und Boeschungen des Muldentales. Der Rohrbach weist ein nach Sueden geoeffnetes, vorwiegend als Gruenland genutztes Tal auf, dessen Talgrund mulden- bis flach kerbtalfoermig ausgebildet ist. Der Bach ist in seinen Strukturmerkmalen weitgehend naturnah ausgepraegt, allerdings fehlen die begleitenden Ufergehoelze. An deren Stelle treten schmale, nasse Gruenlandstreifen, die hangaufwaerts rasch in trockenere Auspraegungen uebergehen. An den Talrandkanten sind nicht selten Ausprägungen des trockenen Magerguenlands zu finden. Die Nutzung der Flaechen ist nur maessig intensiv. Das Weidevieh hat stellenweise Zutritt zum Bach. An diesen Stellen sind die Ufer zertreten oder abgebrochen. Ueber groessere Strecken ist der Bach jedoch abgezaeunt. Quellen und Oberlauf des Rohrbaches liegen im Wald. Der Bach bilde hier die Grenze zwischen Laub- und Nadelwaldbestaenden. Besonders bemerkenswert ist eine kleine, heute wohl kaum mehr genutzte Gruenlandflaeche in der Quellregion mit Vorkommen zahlreicher gefaehrdeter Pflanzenarten (div. Sauergraeser, Wollgras, Knabenkraeter). Im oberen Talbereich liegen mehrere Quellen im Gruenland bzw. in einer Brachflaeche. In letzterer wurden ca. 5 Kleingewässer angelegt. Hier und entlang des Baches sind Ohrweidengebuesche aufgekommen. Der noerdliche Hang ist leicht nach Sueden geneigt und wird von einigen Siepen zerschnitten. Im Sueden reichen die Fichten bis in den Talgrund, wo der Bach verlaeuft. Am Bach und im Bereich der Siepen nass, ansonsten wechselfeuchter bis wechseltrockener Charakter der Haenge. Der obere Teil des Tals verbreitet sich durch Auslaeufer nach Sueden und erreicht hier eine Breite von ca. 150 m. Im Sueden wurde im Muendungsbereich eines Seitenbaches ein ca. 20 m breiter Streifen mit Erlen (Stangen bis geringes Baumholz) aufgeforstet, der sich gut in das Bild einpasst. Hier ist es sumpfig bis anmoorig (u.a. Torfmoose). Die Bedeutung des Gebietes liegt zu einen in der großen Ausdehnung des naturnahen montanen Rotbuchenwaldes mit hohem Altholzanteil, zum anderen zählt das Emmegrabental wegen seines geomorphologischen Formenschatzes aus limnologischen, vegetationskundlichen und floristischen Gründen mit zu den wertvollsten Talräumen des Wittgensteiner Landes.
Kennung:

BK-4915-067

Objektbezeichnung:

Buchenwälder am Rothaarkamm im Forstbetriebsbezirk Röspe

Link zur Karte: BK-4915-067
Objektbeschreibung: Das Gebiet umfasst die grossflächigen, zusammenhängenden Buchenwälder am südwestlichen Ausläufer des Rothaarkammes im Forstbetriebsbezirkes Röspe. Der zentrale Bereich ist ein grossflaechig-langgestreckter, altholzreicher, gut strukturierter Buchenbestand, der den Bergruecken zwischen "Burgkopf", "Rehhecke" und "Darre" entlang der Grenze zum Kreis Olpe bestockt, sowie den im Osten liegenden "Großen Kopf". Die Bestaende werden zu hohen Anteilen noch aus Altbuchen aufgebaut, deren Alter vereinzelt 150 Jahre ueberschreitet. Grosse Flaechen sind aber aufgelichtet und mit Naturverjuengungen unterschiedlicher Altersstufen bestockt. Die Altbuchen sind zumeist dicht mit Flechten, u.a. auch Bartflechten ueberzogen. In der suedlichen Haelfte sind neben Fichten auch einige Eichen und Ahorne beigemischt. Der Totholzanteil ist ueberall gering. Hoehlenbaeume sind besonders in den Altholzinseln zu finden. Der Buchenwaldstreifen am sued- und ostexponierten Hang des Breitenberges wurde größtenteils abgetrieben und ist von einem Buchen-Buschwald aus Naturverjuengung abgeloest worden. Sehr wenige Ueberhaelter stehen in der Flaeche. Einzig auf dem Osthang und im Westen verblieben noch lichte Altbuchenbestaende mit zumeist dichtem Buchen-Unterwuchs. Der nördlich angrenzende Bestand im überwiegend geringen bis mittleren Baumholzalter weist Schälschäden auf. Der östliche, jüngere Buchenbestand weist einige Fichtenbeimischungen auf. Westlich der "Kappler Bracht" befindet sich eine kleine quellnasse bis staunasse Waldwiese. Die eigentliche Nutzung wurde vor langer Zeit aufgegeben, die Flaeche ist brach gefallen. Alte Entwaesserungsgraeben sind noch vorhanden, aber stark verlandet. Am suedlichen Rand der Flaeche wurde in juengere Zeit ein Teich angelegt, der die zeitweilig ueber die Graeben ablaufenden Niederschlagswaesser aufnimmt. Eine Verlandung des Teiches ist bereits von einem Seggenbestand eingeleitet. Stellenweise kommt viel Fichtenanflug auf. In der Flaeche stehen zahlreiche Eichen und Vogelbeeren mit Verbisschutz, zudem einzelne Fichten. Am Südostrand entspringen die kleinen, naturnahen Quellsiepen des Freberbaches.
Kennung:

BK-4816-065

Objektbezeichnung:

Buchenwälder und Täler im westlichen Bereich Schüllar

Link zur Karte: BK-4816-065
Objektbeschreibung: Das Gebiet umfasst den Buchenwald-dominierten, westlichen Teil des Forstbetriebsbezirkes Schüllar südlich des SW-NE streichenden Rothaarkammes mit seinen montanen Buchenwäldern und weitgehend offenen Bachtälern. Die Buchenwälder gehören zum Verband der bodensauren Buchenwälder vom Typ des montanen Hainsimsen-Buchenwaldes. Vereinzelt sind im Bereich des Kammes Anklänge an Bärlapp-Buchenwälder zu finden. Bei den Buchewaldbeständen handelt sich i.d.R. um Altersklassenwälder überwiegend im mittleren Baumholzalter. Einige Bestaende auf den Steilhaengen besitzen mittleres, tlw. auch starkes Baumholz. Hier ist der Unterwuchs überwiegend gut entwickelt, stellenweise ist eine Buchen-Naturverjuengung ausgebildet. Stärker aufgelichtete Parzellen mit Überhältern bilden strukturreiche Bestände mit z.T. stehendem und liegendem Totholz. Der Bereich am Rammelsberg wird dagegen von großflächigen, einheitlichen wenig strukturierten Buchenbeständen im mittleren Baumholzalter eingenommen, deren Krautschicht nur mäßig entwickelt ist. Als Folge des hohen Rotwildbestandes sind an älteren Stämmen und am Buchen-Jungwuchs oertlich Verbiss- und Schaelschaeden zu beobachten. Die bis zum Rothaarkamm aufsteigenden, tief eingeschnittenen Kerbsohlentäler bilden nach Sueden ausgerichtete Nebentaeler von Odeborn bzw. Eder. Mit den unterschiedlichen Quelltypen (von Sicker- bis Sturzquellen), den Quellmulden und tiefen Talkerben, dem Feucht- und Magergruenland bis zum montanen Buchenwald weist das Gebiet einen vielfaeltigen und repraesentativen limnologischen, geomorphologischen, floristisch und vegetationskundlichen Formenschatz von regionaler Bedeutung auf. Am westlichen Gebietsrand verläuft die Litzige, das mittlere Tal bildet die Mennerte, die unterhalb Kühude entspringt und in den Radebach mündet, der nach dem Zusammenfluß Lausebach heißt. Im Südosten beginnt im Bereich Hammergefälle das Schüllarsbachtal. Die Litzige verläuft im oberen Kerbtalbereich naturnah über eine Schottersohle, maeandriert stärker im mittleren Talabschnitt über viel Festgestein und wird nördlich Bärenköpfchen von Winkelseggen-Erlen-Auenwaldbeständen begleitet. Die Talhänge sind im Oberlauf von stark ruderalisierten Magerbrachen eingenommen. Im unteren Abschnitt bis zum Forsthaus Homrighausen ist Intensivgrünland zu finden. Das Mennertetal entspringt unterhalb der baeuerlichen Kleinsiedlung Kuehhude. Die Flächen werden übrwiegend beweidet, der untere Talabschnitt wird noch (gelegentlich) gemaeht. Oertlich sind kleinere Laubholz-Aufforstungen vorgenommen worden. Der rechte Talhang unterhalb von Kuehhude traegt einen artenreichen Eschen-Ahorn-Hangwald, im Talraum liegen vier kleine, aufgegebene Teiche (ohne Fischbesatz), die eine relativ reichhaltige Amphibienfauna beherbergen. Das Feuchtgruenland in Bachnahe und auf sickerquelligen Hangstandorten ist oertlich orchideenreich. Als floristische Besonderheit wird für das Mennertetal das Vorkommen von Arnika an mehreren Wuchsorten angegeben. In 1999 konnten die Fundorte nicht nachgewiesen werden. Die Mennerte ist ein naturnaher Mittelgebirgsbach, oertlich gewunden, tlw. mit Kaskaden. An den Talhaengen treten stellenweise Sickerquellen zutage. Eine Besonderheit im Gebiet stellen die gut ausgebildeten Magergrünland- und Borstgrasrasen-Bestände bei Kühude dar. Die Radebach-Hauptquelle entspringt am Rande eines tlw. auf suedexponiertem Steilhang stockenden montanen Buchen-Altholzes. Viele Baeume sind von Krustenflechten ueberzogen, örtlich findet sich stehendes und liegendes Totholz. In der geomorphologisch ausgepraegten Quellmulde haben Quellen plattiges Gesteinsmaterial offengelegt, randlich stehen stellenweise flache Felsrippen. Im mittleren Talabschnitt weitet sich das Kerbtal zu einem Kerbsohlental auf. Entlang des unverbauten, oertlich auch maeandrierenden Baches und auf grossflaechig sichkerquelligen Standorten ist Feucht- und Nassgruenland ausgebildet, die Talhaenge tragen Magergruenland. Stellenweise sind die Magergrünlandflächen durch Wühl- bzw. Frassschäden von Wildschweinen beeinträchtigt. Insbesondere im unteren Abschnitt ist der Bachlauf recht breit und häufig von Pestwurzfluren begleitet. Im Forst Schuellar und im unteren Talraum wurden vom Bachlauf getrennte Artenschutzgewaesser angelegt, teilweise ist der Bach aufgestaut. Die Uferzonen sind überwiegend von Roehrichtsaeumen besiedelt, dabei sind in die neu gestalteten Gewaesser Sumpf- und Wasserpflanzen eingebracht worden. Im unteren Talraum stehen am linken Talrand Alt-Eichen mit einem Besatz von Bartflechten. Das obere Schuellarsbachtal, ein tief eingeschnittenes Grünlandtal, weist besonders noch im oberen Talabschnitt artenreiches Feucht- und Magergruenland auf, oertlich durchsetzt von Sickquellen. Am oberen Hang ist ein kleiner Borstgrasrasen erhalten. Der nicht begradigte, leicht maeandrierende Bach wird stw. von Baumreihen begleitet. Stellenweise sind groessere Uferabbruechen, bedingt durch Viehtritt zu finden. Solitaere, Baumreihen und Gehoelzen auf Hangkanten gliedern den Talraum. In den Tälern ist ein Teil des Magergrünlandes brachgefallen und wird zunehmend durch randlich eindringende Himbeerherden ruderalisiert. Die offenen Bachtäler stellen einen landschaftsaesthetisch und landschaftsoekologisch gleichermassen reizvollen Kontrast-Lebensraum zum ueberwiegend von Fichten gepraegten angrenzenden bewaldeten Rothaarkamm dar. Ein zentraler Schwerpunkt des Naturschutzes innerhalb des Naturraumes sollte die langfristige Sicherung der noch offenen Talraumsysteme im ausgedehnten Forst Schuellar sein. Im oberen Radebachtal Teiche, Feuchtgrünland
Kennung:

BK-4915-079

Objektbezeichnung:

Die Bruecher

Link zur Karte: BK-4915-079
Objektbeschreibung: Das Gebiet umfasst den gut ausgebildeten Karparten-Birkenbruch westlich Kapplermühle. Der grossflaechige Moor-Birkenbruch stockt auf einem leicht nach suedost geneigten Hang. Alte, knorrige Birken und dicke Erlen verleihen dem Gebiet einen urtuemlichen Charakter. Die lichte Baumschicht ermoeglicht die Ausbildung einer dichten, deckenden Krautschicht, vor allem aus Torfmoosen, Moosen, Graesern und Sauergraesern. Einzelne, besonders stark vernaesste, kleine Teilflaechen sind nahezu baumfrei. Dominierend sind Wollgräser und Sphagnen. Eingestreut finden sich etwas trockenere Bereiche mit Waldsimse. Der hohe Vernaessungsgrad in Verbindung mit der leichten Hanglage hat zur Ausbildung einzelner Rinnsaale gefuehrt. Im Gebiet entspringen die beiden Quellbäche des Steinsbach. Stellenweise finden sich kleine Tuempel mit braunem, huminsäurehaltigem Wasser. Am nördlichen Rand der Flaeche wurde vor einigen Jahren ein Teich angelegt, der zwar die Strukturvielfalt erhoeht, den Gebietscharakter aber etwas verfremdet. Der Teich und einige der Tuempel weisen randlich Torfmoosbestände auf. Angrenzend ist eine quellig-vermoorte Fläche mit jüngeren Fichten bestanden, die die Moorarten verdrängen. Der Gebietscharakter ist durch die vorgenannten Strukturmerkmale sehr abwechlungsreich, ohne jedoch seinen seinen "Moor-" bzw. "Bruchtypus" einzubuessen. Kulturhistorisch interessant ist der im Gebiet stehende " Wolfsstein" (einer der letzten Woelfe wurde hier geschossen). Im Südosten befindet sich eine grössere Windwurffläche. Stellenweise finden sich quellig-nasse und vermoorte Bereiche. Etwas höher gelegene Flächen sind trockener und gehen in bodensaure, friche Buchenwaldstandorte über.
Kennung:

BK-4915-106

Objektbezeichnung:

Bockeshorntal mit Nebentälern

Link zur Karte: BK-4915-106
Objektbeschreibung: Das Bockeshorntal ist ein langgestrecktes, S-förmig gewundenes Kerbtal, in dem abschnittsweise eine schmale Bachsohle ausgebildet ist. Hier wurde der Bach vermutlich vor längerer Zeit an den südlichen Talrand verlegt. Die Talsohle sowie die weniger stark geneigten Unterhänge werden von Weidegrünland eingenommen. Nur im oberen, östlichen Talraum liegen Brachflächen. Standörtlich sind die Flächen den frischen bis mäßig feuchten Fettweiden zuzuordnen. Naßgrünland tritt nur sehr kleinflächig, zumeist entlang der Gewässer auf. Am steileren Südrand des Tales stockt ein wechselnd breiter Gehölzstreifen aus Laubbäumen und Fichten. Der Bockeshornbach fließt vorwiegend am südlichen Talrand und besitzt hier längere, naturnahe bis bedingt naturnahe Abschnitte. Lediglich im Unterlauf verläuft der Bach nahezu mittig durch das Weidegrünland. Hier wurden die Bachufer z.T. mit Baumstämmen, seltener auch mit Steinplatten befestigt. Ausgangs des Bockeshorntales befindet sich am westlichen Talrand ein kleiner, aufgelassener Grauwacke-Steinbruch, dessen Kuppe mit Gebüsch, trockenheideähnlicher Vegetation und Grasfluren bewachsen ist. Von Norden münden zwei Nebensiefen in das Bockeshorntal. Beide Nebentäler werden vorwiegend von Grünlandflächen eingenommen, die in den unteren Talabschnitten beweidet, in den oberen vorwiegend wohl als Wildäsungsflächen genutzt werden. Der mittlere Talabschnitt des westlichen Tales wurde mit Fichten aufgeforstet. Die Täler werden von unverbauten, teils naturnahen, teils begradigten und vertieften Bachläufen durchflossen, die abschnittsweise von schmalen Naßgrünlandstreifen gesäumt werden. Aus dem östlichen Bachlauf (Wohlbach) wird Wasser zu einem Fischteich abgeleitet, infolge der Wasserableitung fällt der Bach auf Höhe des Teiches vermehrt trocken. Unterhalb des Teiches besitzt der Bach z.T. bis 1 m hohe Steilufer. Die Quellbereiche beider Bäche liegen in angrenzenden Waldflächen (vorwiegend jüngerer Buchenwald).
Kennung:

BK-4915-156

Objektbezeichnung:

Nördlicher Paulsgrund und oberes Preisdorftal

Link zur Karte: BK-4915-156
Objektbeschreibung: Das Gebiet umfasst die ausgedehnten Buchenwälder auf dem Bergruecken des Gramberges sowie suedlich des Hoehenzuges "Auf der Redder" zwischen dem Grenzweg und dem Oberen Preisbachtal bei Forsthaus Paulsgrund und zählt zum nördlichen Teil des Forstbetriebsbezirkes Paulsgrund. Es handelt sich überwiegend um Bestände im mittleren Baumholzalter, die stellenweise etwas aufgelichtet sind, um eine Naturverjuengung einzuleiten. Die Krautschicht ist meist spaerlich entwickelt. Ein grösserer Anteil der Jungbuchen wie an alten Staemmen weist Verbiss- bzw. Schaelschaeden auf. Einige Bereiche sind mit Verbiss-Schutz ausgestattet. Die Bachlaeufe der Preisdorf sowie des Romsgraben entspringen innerhalb bewaldeter Kerb-Siefen und sind in ihrer Profilgestaltung und Substratausstattung naturnah. Im südlichen Abschnitt sind allerdings Trittschaeden an den Bachboeschungen zu verzeichnen. Am Forsthauses sind an den oberen Talhängen gut ausgebildete Magerweiden entwickelt, ein steilerer Hangbereich ist brachgefallen. Die unteren Talbereiche weisen eine Gruenlandnutzung auf und sind durch einige Baumreihen und Einzelbaeume gegliedert und oberhalb des Forsthauses Paulsgrund werden einzelne Boeschungskanten durch Obstbaeume markiert. Hierdurch erhaelt der Talzug einen hohen landschaftlichen Reiz.
Lebensraumtypen:
Geschützte Biotope (§62):
Biotoptypen:
  • Fichtenwald <AJ0> (850,46 ha)
  • Eschenmischwald <AM1> (3,84 ha)
  • Ahorn-/Lindenwald <AR0> (7,89 ha)
  • Ahornmischwald <AR1> (3,84 ha)
  • Windwurfflaeche <AT2> (2,25 ha)
  • Gebuesch, Strauchgruppe <BB0> (9,00 ha)
  • Gehoelzstreifen <BD3> (7,89 ha)
  • Baumgruppe, Baumreihe <BF0> (14,69 ha)
  • Baumreihe <BF1> (9,00 ha)
  • Fettwiese <EA0> (15,22 ha)
  • Fettweide <EB0> (94,95 ha)
  • Nass- und Feuchtweide <EC2> (0,32 ha)
  • Gruenlandbrache <EE0> (0,32 ha)
  • Brachgefallenes Nass- und Feuchtgruenland <EE3> (11,23 ha)
  • brachgefallenes Magergruenland <EE4> (7,89 ha)
  • stehendes Kleingewaesser <FD0> (11,94 ha)
  • Teich <FF0> (11,23 ha)
  • Fischteich <FF2> (0,32 ha)
  • Bach <FM0> (9,00 ha)
  • Bachoberlauf im Mittelgebirge <FM1> (8,21 ha)
  • Bachmittellauf im Mittelgebirge <FM2> (0,32 ha)
  • Graben <FN0> (2,23 ha)
  • Silikatsteinbruch <GC2> (0,32 ha)
  • Brachflaeche der technischen Ver- und Entsorgungsanlagen <HW7> (3,84 ha)
  • ohne Zuordnung <OZ> (NaN ha)
  • Buchenwald <xAA0> (1.039,85 ha)
  • Eichen-Buchenmischwald <xAA1> (10,71 ha)
  • Buchenmischwald mit einheimischen Laubbaumarten <xAA2> (24,78 ha)
  • Nadelbaum-Buchenmischwald <xAA4> (52,79 ha)
  • Fichtenmischwald mit einheimischen Laubbaumarten <xAJ1> (3,84 ha)
  • Eschenwald <yAM0> (3,84 ha)
  • Bachbegleitender Eschenwald <yAM2> (3,84 ha)
  • Bruchgebuesch <yBB5> (9,00 ha)
  • Weiden-Ufergehoelz <yBE1> (9,00 ha)
  • Erlen-Ufergehoelz <yBE2> (0,32 ha)
  • Kleinseggenried, Binsensumpf <yCC0> (NaN ha)
  • Bodensaures Kleinseggenried <yCC1> (9,00 ha)
  • Rasen-Grossseggenried <yCD1> (9,00 ha)
  • Nass- und Feuchtgruenland <yEC0> (9,00 ha)
  • Nass- und Feuchtwiese <yEC1> (9,00 ha)
  • Nass- und Feuchtweide <yEC2> (16,89 ha)
  • Magergruenland <yED0> (16,89 ha)
  • Magerwiese <yED1> (9,00 ha)
  • Magerweide <yED2> (9,61 ha)
  • Brachgefallenes Nass- und Feuchtgruenland <yEE3> (17,21 ha)
  • brachgefallenes Magergruenland <yEE4> (18,60 ha)
  • stehendes Kleingewaesser <yFD0> (16,89 ha)
  • Quelle, Quellbereich <yFK0> (20,84 ha)
  • Sicker-, Sumpfquelle <yFK2> (20,73 ha)
  • Sturzquelle <yFK3> (3,84 ha)
  • Bachoberlauf im Mittelgebirge <yFM1> (9,31 ha)
  • Bachmittellauf im Mittelgebirge <yFM2> (0,32 ha)
  • Fels, Felswand, -klippe <yGA0> (9,00 ha)
  • Bachbegleitender Erlenwald <zAC5> (16,89 ha)
  • Birken-Moorwald <zAD5> (15,32 ha)
  • Bachbegleitender Eschenwald <zAM2> (7,89 ha)
  • Borstgrasrasen <zDF0> (7,89 ha)
  • Bachoberlauf im Mittelgebirge <zFM1> (22,65 ha)
  • Bachmittellauf im Mittelgebirge <zFM2> (0,32 ha)
Rote Liste Arten 2010 NRW:
Planungsrelevante Arten:
Pflanzenarten:
  • Acker-Kratzdistel (Cirsium arvense)
  • Acker-Minze (Mentha arvensis)
  • Acker-Witwenblume (Knautia arvensis)
  • Arznei-Thymian (Thymus pulegioides)
  • Asch-Weide (Salix cinerea subsp. cinerea)
  • Bach-Nelkenwurz (Geum rivale)
  • Bach-Quellkraut (Montia fontana)
  • Bach-Quellkraut (Montia fontana subsp. fontana)
  • Bach-Spatenmoos (Scapania undulata)
  • Bachbunge (Veronica beccabunga (subsp. beccabunga))
  • Baeren-Lauch (Allium ursinum (subsp. ursinum))
  • Behaarte Segge (Carex hirta)
  • Berg-Ahorn (Acer pseudoplatanus)
  • Berg-Platterbse (Lathyrus linifolius)
  • Berg-Ulme (Ulmus glabra)
  • Bergfarn (Thelypteris limbosperma)
  • Besenginster (Cytisus scoparius)
  • Besenheide (Calluna vulgaris)
  • Binse (unbestimmt) (Juncus spec.)
  • Bitteres Schaumkraut (Cardamine amara)
  • Bleiche Segge (Carex pallescens)
  • Blutwurz (Potentilla erecta (subsp. erecta))
  • Borsten-Moorbinse (Isolepis setacea)
  • Borstgras (Nardus stricta)
  • Braune Segge (Carex nigra)
  • Breit-Wegerich (Plantago major)
  • Breitblaettriges Knabenkraut (Dactylorhiza majalis)
  • Brennender Hahnenfuss (Ranunculus flammula (subsp. flammula))
  • Buchenfarn (Phegopteris connectilis)
  • Busch-Windroeschen (Anemone nemorosa)
  • Deutsches Weidelgras (Lolium perenne)
  • Draht-Schmiele (Deschampsia flexuosa)
  • Dreizahn (Danthonia decumbens)
  • Echte Nelkenwurz (Geum urbanum)
  • Echtes Johanniskraut (Hypericum perforatum)
  • Echtes Labkraut (Galium verum (subsp. verum))
  • Echtes Maedesuess (Filipendula ulmaria (subsp. ulmaria))
  • Echtes Springkraut (Impatiens noli-tangere)
  • Eichenfarn (Gymnocarpium dryopteris)
  • Einbeere (Paris quadrifolia)
  • Esche (Fraxinus excelsior (subsp. excelsior))
  • Faden-Binse (Juncus filiformis)
  • Feld-Hainsimse (Luzula campestris (subsp. campestris))
  • Feld-Hainsimse Sa. (Luzula campestris agg.)
  • Fichte (Picea abies)
  • Fieberklee (Menyanthes trifoliata)
  • Flatter-Binse (Juncus effusus (subsp. effusus))
  • Flutender Schwaden (Glyceria fluitans)
  • Flutender Schwaden Sa. (Glyceria fluitans agg.)
  • Frauenfarn (Athyrium filix-femina)
  • Frauenmantel unbestimmt (Alchemilla spec.)
  • Fruehlings-Segge (Carex caryophyllea)
  • Fuchs' Greiskraut (Senecio ovatus)
  • Gaensebluemchen (Bellis perennis)
  • Gamander-Ehrenpreis (Veronica chamaedrys subsp. chamaedrys)
  • Geflecktes Ferkelkraut (Hypochaeris maculata)
  • Geflecktes Knabenkraut i.w.S. (Dactylorhiza maculata agg.)
  • Gefluegeltes Johanniskraut (Hypericum tetrapterum)
  • Gegenblaettriges Milzkraut (Chrysosplenium oppositifolium)
  • Gelb-Segge Sa. (Carex flava agg.)
  • Gelbe Schwertlilie (Iris pseudacorus)
  • Gemeine Pestwurz (Petasites hybridus (subsp. hybridus))
  • Gemeine Waldsimse (Scirpus sylvaticus)
  • Gemeiner Frauenmantel Sa. (Alchemilla vulgaris agg.)
  • Gemeiner Gilbweiderich (Lysimachia vulgaris)
  • Gemeines Brunnenmoos (Fontinalis antipyretica)
  • Gemeines Ferkelkraut (Hypochaeris radicata (subsp. radicata))
  • Gemeines Kreuzbluemchen (Polygala vulgaris)
  • Gemeines Zittergras (Briza media (subsp. media))
  • Gewelltblaettriges Kriechsternmoos (Plagiomnium undulatum)
  • Gewoehnliche Eberesche (Sorbus aucuparia)
  • Gewoehnliche Goldnessel (Galeobdolon luteum)
  • Gewoehnlicher Glatthafer (Arrhenatherum elatius (subsp. elatius))
  • Gewoehnlicher Hohlzahn (Galeopsis tetrahit)
  • Gewoehnlicher Hornklee (Lotus corniculatus)
  • Gewoehnlicher Wurmfarn (Dryopteris filix-mas)
  • Gewoehnliches Ruchgras (Anthoxanthum odoratum)
  • Goldenes Frauenhaar (Polytrichum commune)
  • Goldhafer (Trisetum flavescens)
  • Gras-Sternmiere (Stellaria graminea)
  • Grau-Segge (Carex canescens)
  • Grosse Brennessel (Urtica dioica)
  • Grosse Sternmiere (Stellaria holostea)
  • Grosser Dornfarn (Dryopteris dilatata)
  • Hain-Gilbweiderich (Lysimachia nemorum)
  • Hain-Rispengras (Poa nemoralis)
  • Hain-Sternmiere (Stellaria nemorum)
  • Hainbuche (Carpinus betulus)
  • Harzer Labkraut (Galium saxatile)
  • Haselnuss (Corylus avellana)
  • Hasenpfoten-Segge (Carex leporina)
  • Heidelbeere (Vaccinium myrtillus)
  • Herbst-Loewenzahn (Scorzoneroides autumnalis)
  • Herbstzeitlose (Colchicum autumnale)
  • Himbeere (Rubus idaeus)
  • Hirse-Segge (Carex panicea)
  • Hunds-Straussgras (Agrostis canina)
  • Hunds-Straussgras Sa. (Agrostis canina agg.)
  • Hunds-Veilchen (Viola canina)
  • Kanadische Wasserpest (Elodea canadensis)
  • Karpaten-Birke (Betula pubescens subsp. carpatica)
  • Kleine Bibernelle (Pimpinella saxifraga)
  • Kleine Wasserlinse (Lemna minor)
  • Kleiner Dornfarn (Dryopteris carthusiana)
  • Kleiner Sauerampfer (Rumex acetosella subsp. acetosella)
  • Kleiner Wiesenknopf (Sanguisorba minor)
  • Kleines Habichtskraut (Hieracium pilosella)
  • Knaeuel-Binse (Juncus conglomeratus)
  • Knolliger Hahnenfuss (Ranunculus bulbosus (subsp. bulbosus))
  • Kriechender Guensel (Ajuga reptans)
  • Kriechender Hahnenfuss (Ranunculus repens)
  • Kuckucks-Lichtnelke (Lychnis flos-cuculi (subsp. flos-cuculi))
  • Laerche unbestimmt (Larix spec.)
  • Land-Reitgras (Calamagrostis epigejos)
  • Maerzenbecher (Leucojum vernum)
  • Mittleres Hexenkraut (Circaea intermedia (C. alpina x lutetiana))
  • Moor-Birke (Betula pubescens)
  • Moor-Labkraut (Galium uliginosum)
  • Moschus-Malve (Malva moschata)
  • Oeders Segge (Carex viridula var. viridula)
  • Ohr-Weide (Salix aurita)
  • Pfeifengras (Molinia caerulea)
  • Pfennigkraut (Lysimachia nummularia)
  • Pillen-Segge (Carex pilulifera (subsp. pilulifera))
  • Preiselbeere (Vaccinium vitis-idaea (subsp. vitis-idaea))
  • Quell-Sternmiere (Stellaria alsine)
  • Quendel-Kreuzbluemchen (Polygala serpyllifolia)
  • Quirl-Weisswurz (Polygonatum verticillatum)
  • Rasen-Schmiele (Deschampsia cespitosa)
  • Rasen-Schmiele Sa. (Deschampsia cespitosa agg.)
  • Rauhhaariger Kaelberkropf (Chaerophyllum hirsutum subsp. hirsutum)
  • Rippenfarn (Blechnum spicant)
  • Rohr-Glanzgras (Phalaris arundinacea (subsp. arundinacea))
  • Rosen-Malve (Malva alcea)
  • Rosskastanie (Aesculus hippocastanum)
  • Rot-Eiche (Quercus rubra)
  • Rotbuche (Fagus sylvatica (subsp. sylvatica))
  • Rote Johannisbeere (Ribes rubrum)
  • Roter Fingerhut (Digitalis purpurea (subsp. purpurea))
  • Rotes Straussgras (Agrostis capillaris)
  • Rotschwingel (Festuca rubra)
  • Rotschwingel Sa. (Festuca rubra agg.)
  • Rundblaettrige Glockenblume (Campanula rotundifolia)
  • Rundblaettriger Sonnentau (Drosera rotundifolia)
  • Ruprechtskraut (Geranium robertianum)
  • Sal-Weide (Salix caprea (subsp. caprea))
  • Salbei-Gamander (Teucrium scorodonia)
  • Sand-Birke (Betula pendula)
  • Sauerampfer (Rumex acetosa (subsp. acetosa))
  • Schafschwingel Sa. (Festuca ovina agg.)
  • Scharbockskraut (Ficaria verna)
  • Scharfer Hahnenfuss (Ranunculus acris)
  • Scheiden-Wollgras (Eriophorum vaginatum)
  • Schlank-Segge (Carex acuta)
  • Schmalblaettriges Weidenroeschen (Epilobium angustifolium)
  • Schmalblaettriges Wollgras (Eriophorum angustifolium)
  • Schnabel-Segge (Carex rostrata (subsp. rostrata))
  • Schoenes Frauenhaarmoos (Polytrichum formosum)
  • Schwarz-Erle (Alnus glutinosa)
  • Schwimmendes Laichkraut (Potamogeton natans)
  • Segge unbestimmt (Carex spec.)
  • Siebenstern (Trientalis europaea)
  • Skabiosen-Flockenblume (Centaurea scabiosa)
  • Spitz-Ahorn (Acer platanoides)
  • Spitz-Wegerich (Plantago lanceolata)
  • Spitzbluetige Binse (Juncus acutiflorus (subsp. acutiflorus))
  • Sprossender Baerlapp (Lycopodium annotinum (subsp. annotinum))
  • Stengellose Kratzdistel (Cirsium acaule (subsp. acaule))
  • Stern-Segge (Carex echinata)
  • Stiel-Eiche (Quercus robur (subsp. robur))
  • Sumpf-Baldrian (Valeriana dioica)
  • Sumpf-Dotterblume (Caltha palustris)
  • Sumpf-Hornklee (Lotus pedunculatus)
  • Sumpf-Kratzdistel (Cirsium palustre)
  • Sumpf-Labkraut (Galium palustre)
  • Sumpf-Pippau (Crepis paludosa)
  • Sumpf-Schachtelhalm (Equisetum palustre)
  • Sumpf-Schafgarbe (Achillea ptarmica)
  • Sumpf-Veilchen (Viola palustris (subsp. palustris))
  • Sumpf-Vergissmeinnicht (Myosotis scorpioides)
  • Sumpf-Vergissmeinnicht Sa. (Myosotis scorpioides agg.)
  • Sumpf-Ziest (Stachys palustris)
  • Teich-Schachtelhalm (Equisetum fluviatile)
  • Torfmoos unbestimmt (Sphagnum spec.)
  • Trauben-Holunder (Sambucus racemosa)
  • Ufer-Wolfstrapp (Lycopus europaeus)
  • Vielbluetige Hainsimse (Luzula multiflora (subsp. multiflora))
  • Vogel-Wicke (Vicia cracca)
  • Wald-Ehrenpreis (Veronica officinalis)
  • Wald-Hahnenfuss (Ranunculus polyanthemos subsp. nemorosus)
  • Wald-Hainsimse (Luzula sylvatica)
  • Wald-Rispengras (Poa chaixii)
  • Wald-Sauerklee (Oxalis acetosella)
  • Wald-Schachtelhalm (Equisetum sylvaticum)
  • Wald-Schaumkraut (Cardamine flexuosa)
  • Wald-Schwingel (Festuca altissima)
  • Wald-Segge (Carex sylvatica (subsp. sylvatica))
  • Wald-Storchschnabel (Geranium sylvaticum)
  • Wald-Veilchen (Viola reichenbachiana)
  • Wald-Ziest (Stachys sylvatica)
  • Wasser-Minze (Mentha aquatica)
  • Wasser-Schwaden (Glyceria maxima)
  • Wasserpest unbestimmt (Elodea spec.)
  • Wasserstern unbestimmt (Callitriche spec.)
  • Wechselblaettriges Milzkraut (Chrysosplenium alternifolium)
  • Weiches Honiggras (Holcus mollis (subsp. mollis))
  • Weide-Kammgras (Cynosurus cristatus)
  • Weisse Hainsimse (Luzula luzuloides)
  • Weisses Straussgras (Agrostis stolonifera)
  • Weisses Straussgras Sa. (Agrostis stolonifera agg.)
  • Weissklee (Trifolium repens (subsp. repens))
  • Wiesen Knaeuelgras (Dactylis glomerata)
  • Wiesen-Baerenklau (Heracleum sphondylium)
  • Wiesen-Flockenblume (Centaurea jacea)
  • Wiesen-Kerbel (Anthriscus sylvestris)
  • Wiesen-Klee (Trifolium pratense)
  • Wiesen-Knoeterich (Bistorta officinalis (subsp. officinalis))
  • Wiesen-Labkraut (Galium mollugo)
  • Wiesen-Labkraut Sa. (Galium mollugo agg.)
  • Wiesen-Lieschgras (Phleum pratense)
  • Wiesen-Loewenzahn Sa. (Taraxacum sect. Ruderalia)
  • Wiesen-Margerite Sa. (Leucanthemum vulgare agg.)
  • Wiesen-Platterbse (Lathyrus pratensis)
  • Wiesen-Rispengras (Poa pratensis)
  • Wiesen-Schafgarbe (Achillea millefolium)
  • Wiesen-Schaumkraut (Cardamine pratensis var. pratensis)
  • Wiesen-Schaumkraut Sa. (Cardamine pratensis agg.)
  • Wiesen-Schwingel (Festuca pratensis)
  • Wiesen-Wachtelweizen (Melampyrum pratense)
  • Winkel-Segge (Carex remota)
  • Wirbeldost (Clinopodium vulgare (subsp. vulgare))
  • Wolliges Honiggras (Holcus lanatus)
  • Zitter-Pappel (Populus tremula)
  • Zweiblaettrige Schattenblume (Maianthemum bifolium)
  • Zwetschge (Prunus domestica)
  • Zwiebel-Binse (Juncus bulbosus)
  • Zwiebel-Zahnwurz (Cardamine bulbifera)
Tierarten:
  • Admiral (Vanessa atalanta)
  • Aurorafalter (Anthocharis cardamines)
  • Bekassine (Gallinago gallinago)
  • Bergmolch (Triturus alpestris)
  • Braunkehlchen (Saxicola rubetra)
  • Buntspecht (Dendrocopos major)
  • Dukatenfalter (Lycaena virgaureae)
  • Eisvogel (Alcedo atthis)
  • Erdkroete (Bufo bufo)
  • Fadenmolch (Triturus helveticus)
  • Gammarus pulex (Gammarus pulex)
  • Gebirgsstelze (Motacilla cinerea)
  • Geburtshelferkroete (Alytes obstetricans)
  • Grasfrosch (Rana temporaria)
  • Gruenspecht (Picus viridis)
  • Kolkrabe (Corvus corax)
  • Niphargus spec. (Niphargus spec.)
  • Schwarzspecht (Dryocopus martius)
  • Schwarzstorch (Ciconia nigra)
  • Waldeidechse (Lacerta vivipara)
  • Waldlaubsaenger (Phylloscopus sibilatrix)
  • Wasseramsel (Cinclus cinclus)
Schutzziele: Erhalt großflächiger Buchenwaldkomplexe im Waldreservat Schanze und Entwicklung zu altersheterogenen naturnahen Wäldern
Sicherung von Altholzparzellen mit vielfach flechtenreichen Stämmen über das normale Umtriebsalter hinaus.
Schutz naturnaher Quellbäche.Erhalt und Optimierung eines repraesentativen, mittelgebirgstypischen Biotopmosaiks am Rothaarkamm mit montanen Buchenwaeldern, Quellen, naturnahen Bachläufen mit begleitendem Feucht- und Magergruenland sowie kleinflächigen Erlen-Auenwäldern.Erhaltung eines grossflaechigen, gut strukturierten Buchenwaldkomplexes in den Hochlagen des südlichen Rothaarkammes mit unterschiedlichen Alters- und Entwicklungsphasen und oekologische Optimierung insbesondere durch Foerderung von Alt- und TotholzinselnErhalt eines repraesentativen mittelgebirgstypischen Biotopmosaiks an der Suedabdachung des Rothaarkammes mit montanen Buchenwaeldern, Quellen und naturnahen Bachläufen mit begleitendem Feucht- und Magergruenland sowie kleinflächigen Erlen-Auenwäldern und Borstgrasrasen.Erhaltung eines gossflaechigen, nassen, montanen Moor-Birkenbruchwaldes als stark gefaehrdeter Lebensraum und oekologische Optimierung insbesondere durch Anlage einer breiten Pufferzone aus standortgemaessen Laubhoelzern.Erhalt und Entwicklung grünlandgenutzter Bachtäler als Vernetzungsbiotope innerhalb der Waldlandschaft des Rothaargebirges
Sicherung und Entwicklung naturnaher Fließgewässer mit typischer BegleitvegetationErhaltung und Entwicklung naturnaher Buchenwaelder insbesondere mit Alt- und Totholzanteilen im Bereich des suedlichen Rothaarkammes sowie Erhaltung und Entwicklung vorwiegend gruenlandgenutzter Talraeume im Bereich des suedlichen Rothaarkammes.
Gefährdungen:
  • Anstau eines Fliessgewaessers
  • Aufforstung
  • Beseitigung alter Baeume
  • Drainage
  • Entwaesserung, Wasserentnahme, Wasserregime
  • Eutrophierung
  • Fischerei, Teichbau (FI)
  • Gewaesserausbau
  • Gewaesserbegradigung (WA)
  • Gruenlandbewirtschaftung, Beweidung zu intensiv (LW)
  • Gruenlandbewirtschaftung, zu intensive Duengung (LW)
  • Grundwasserabsenkung
  • Kahlschlag, unsachgemaesser Holzeinschlag (FW)
  • nicht bodenstaendige Gehoelze (FW)
  • nicht einheimische Gehoelze (FW)
  • Pflegeumbruch (LW)
  • Stoerungs-, Eutrophierungszeiger
  • Trittschaden an Vegetation
  • Uferbefestigung (WA)
  • unerwuenschte Sukzession
  • Verbuschung als unerwuenschte Sukzession
  • Wilddichte, zu hoch (JA)
  • Wildverbiss (JA)
Maßnahmen:
  • Altholz erhalten
  • Beschraenkung der Duengung
  • Beschraenkung der Fischereiausuebung
  • Beseitigung von Gehoelzen
  • dynamisches Altholzkonzept
  • Einstellung der Bewirtschaftung
  • Erhaltung der Gewaesser
  • Erhaltung der Landschaftsstrukturen
  • Erhaltung der Laubholzbestockung
  • Erhaltung des Kleinreliefs
  • Erhoehung des Laubholzanteils
  • extensive Gruenlandbewirtschaftung, Beweidung
  • extensive Gruenlandbewirtschaftung, Mahd
  • Gruenlandnutzung beibehalten
  • Jagdausuebung beschraenken
  • kein Gewaesserausbau
  • keine Aufforstung
  • keine Entwaesserung
  • keine Fischteichanlage
  • naturnahe Waldbewirtschaftung
  • Pufferzone anlegen
  • Totholz erhalten
  • Umwandlung in bodenstaendigen Gehoelzbestand
  • Vegetationskontrolle
  • Vermeidung Eutrophierung
  • Vernetzung herstellen
  • weiterhin keine Bewirtschaftung
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