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Naturschutzgebiete und Nationalpark Eifel in NRW


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Naturschutzgebiet Eder <LP Bad Berleburg> (SI-096)

Objektbezeichnung:

NSG Eder <LP Bad Berleburg>

Kennung:

SI-096

Ort: Bad Berleburg
Kreis: Siegen-Wittgenstein
Bezirksregierung: Arnsberg
Digitalisierte Fläche: 119,58 ha
Offizielle Fläche: 119,30 ha
Flächenanzahl: 1
Schutzstatus: NSG, bestehend
Verfahrensstand: LP rechtskraeftig
Inkraft seit: 2004
Inkraft: 2013
Außerkraft: 9999
Schutzziel:
Referenzen FFH- und VS-Gebiete:
Referenzen Schutzwürdige Biotope (BK):
  • BK-4915-0085
  • BK-4915-087
  • BK-4916-012
  • BK-4916-017
  • BK-4916-021
  • BK-4916-032
  • BK-4916-081
  • BK-4916-092
  • BK-4916-122
  • BK-4916-191
  • BK-4916-703
Kennung:

BK-4916-021

Objektbezeichnung:

Edertal von Schwarzenau bis Beddelhausen

Link zur Karte: BK-4916-021
Objektbeschreibung: Das Gebiet umfasst das ca. 3 km lange Flusstal zwischen Schwarzenau im Norden und Beddelhausen im Sueden. Die Aue wird ueberwiegend als Wirtschaftsgruenland intensiv genutzt. Mehrere Entwaesserungsgraeben durchziehen das Gebiet. Die Eder erreicht eine Breite bis zu 25 m. Suedlich Schwarzenau wird der Fluss auf laengeren Abschnitten von Ufergehoelzen gesaeumt, in denen Erlen, Eschen und Weiden abwechselnd dominieren. Ferner sind ausgedehnte Uferhochstaudenfluren und Roehrichte ausgebildet. Bei Beddelhausen stehen, vermutlich bedingt durch Strassenbau und der Siedlungsnaehe, Weiden und Eschen nur noch Gruppen oder einzeln am Flussufer. Einzelne Gruenlandparzellen werden aktuell im Rahmen des KULAP bewirtschaftet und weisen geschuetzte Biotope (§62) auf. Ebenfalls nach §62 geschuetzt sind groeßere Feuchtgruenlandbrachen. Bedingt durch die zahlreichen Entwaesserungsgraeben beschraenkt sich die Feuchtgruenlandvegetation auf einige kleinere Flaechen. Direkt neben der Kreisstrasse im SO von Schwarzenau liegt im Edertal eine Nasswiese, in der auch zu trockenen Perioden noch Staunaesse vorhanden ist. Es handelt sich vermutlich um einen alten Ederarm, der von einer Hochstaudenflur bzw. Roehricht bestanden und vom Hangdruckwasser beeinflusst ist. In einer suedwestlichen Teilflaeche gedeiht niedrigwuechsige Sumpfvegetation. Hier ist auch das Bruthabitat von Braunkehlchen und Wiesenpieper.
Kennung:

BK-4916-092

Objektbezeichnung:

Gersbachtal

Link zur Karte: BK-4916-092
Objektbeschreibung: Noerdlich der bauerlichen Kleinsiedlung "Im Gersbach" erstreckt sich das nach Norden ausgerichtete Gersbachtal, ein steiles Nebental der Eder. Es wird von dem geradlinigen, tlw. von Pappeln gesaeumten Bachlauf durchflossen. Auf den Talhaengen kommt grossflaechig artenreiches Magergruenland zur Auspraegung, kleinflaechig auch Borstgrasrasen mit reichen Arnika-bestaenden. Auf der Magerweide des oberen Talraumes hat eine grossflaechige Verbuschung mit Besenginster eingesetzt. Die Fläche wird extensiv mit einer Rinder-Herde beweidet und wird im Rahmen des Kulturlandschaftsprogramms bewirtschaftet.
Kennung:

BK-4915-0085

Objektbezeichnung:

Edertal zwischen Grünewald und Raumland mit Steilhang Haushelle

Link zur Karte: BK-4915-0085
Objektbeschreibung: Das Gebiet umfasst einen strukturreichen Biotopkomplex aus naturnahem Fluss mit schmalen Uferhochstaudenfluren und Auengrünland sowie angrenzenden, bewaldeten Prallhängen. Im Süden des Gebietes stockt ein lückiger, sehr strukturreicher und mit z.T. sehr alten Bruchweiden bestockter kleiner Auewaldrest. In diesem Bereich biegt der Lauf die Eder nach Norden ab. Hier fließt sie nun zunächst an einem kleinen, mit einem Mischwald bestocktem Prallhang entlang, Weiter im Norden des Gebietes befindet sich an der Haushelle ein sehr steiler Prallhang, mit ausgedehntem Schluchtwald auf felsigem Standort bestockt ist. Im Fluss ist charakteristische Fließgewässervegetation anzutreffen. Ufergehölze aus Baumweiden und Erlen sind abschnittsweise ausgebildet. Die Substrate der Sohle sind kiesig-steinig, stellenweise auch felsig. An schwach strömenden Stellen ist der Gewässergrund sandig bis schlammig. Über den gesamten Fließgewässerabschnitt sind Hochstaudenfluren ausgeprägt, die durch die intensive, umgebende Grünlandnutzung nur noch sehr schmal ausgeprägt sind. Der schmale Ufergehölzstreifen des östlichen Ufers geht nahtlos in einen steilen, von Felsen und Felsköpfen durchsetztem Hangwald über. Bergahorn und Eschen in der Baumschicht einerseits, Silberblatt und Farne in der Krautschicht andererseits weisen dabei auf den Schluchtwaldcharakter des Bestandes mit bewegtem Untergrund hin. Negative Auswirkungen gehen innerhalb des Gebietes von zwei Stauwehren mit Sohlgleiten aus. Besonders beeinträchtigend ist die Durchschneidung des Schluchtwald-Komplexes durch die stark befahrene Landstraße 553. Der Schluchtwald oberhalb der Landstraße wird ebenfalls von mehreren, z.T. hohen und überwiegend beschatteten Felsen durchzogen. Wertbestimmend für das Gebiet ist der naturnahe Charakter dieses Ederabschnitts mit den Fluss begleitenden Hochstaudenfluren, den steilen Prallhängen und den kleinflächig ausgebildeten Auwaldfragmenten. Insbesondere der an einem Steilhang ausgebildete Schluchtwald mit einem großen Bestand der lebensraumtypischen Mondviole machen das Gebiet zu einem naturschutzfachlich wertvollen Lebensraumkomplex im Naturraum Sauerland/Bergisches Land. Dieser Ederabschnitt ist im räumlichen und funktionalem Zusammenhang mit dem westlich und östlich sich fortsetzendem Gebiet DE-4916-301 "Eder zwischen Erndtebrück und Beddelhausen" zu sehen. Dadurch ist ein Biotopverbund von naturnahen Fließgewässern über den Naturraum Bergisches Land/Sauerland hinaus mit dem gesamten Einzugsgebiet der Weser gegeben. Dieser Verbund ist insbesondere für wandernde Arten von Bedeutung. Ebenso stellt das Gebiet für die spezialisierte Flora und Fauna der Schluchtwaldgesellschaften im stark durch Fichtenforste geprägtem Rothaargebirge einen bedeutenden Refugial- und ggf. Ausbreitungsraum dar. Darüberhinaus ist die Ederaue ein wichtiges Nahrungshabitat von Schwarzstorch, Rotmilan und diversen Fledermausarten, darunter Zwerg-, Wasser-, Fransen-, Breitflügel-, Kleiner- und Großer Bartfledermaus, Großes Mausohr, Braunes Langohr, Kleinsabendsegler und vermutlich Nordfledermaus.

Hinweis: Die Angaben zu den Lebensraumtypen, Biotoptypen, Pflanzen- und Tierarten beziehen sich jeweils auf ein oder mehrere referenzierte BK-Objekte. Wenn diese in Einzelfällen größer als das NSG sind, können sich die Angaben auf Teilflächen außerhalb des NSG beziehen und damit z.B. die Flächensumme aller LRTs größer als die Fläche des NSGs sein kann.

Lebensraumtypen:
  • <> (NaN ha)
  • Fließgewässer mit Unterwasservegetation <3260> (9,89 ha)
  • Feuchte Hochstaudenfluren <6430> (1,01 ha)
  • Schlucht- und Hangmischwälder <9180> (2,50 ha)
  • <FFH-LRT> (8,10 ha)
  • kein LRT <kein LRT> (13,57 ha)
  • Wärmeliebende Wälder und Gebüsche <NAB0> (0,37 ha)
  • Kleingehölze (Alleen, linienförmige Gehölzstrukturen, Einzelbäume, Ufergehölze, flächige Gebüsche, Baumgruppen und Feldgehölze) <NB00> (7,39 ha)
  • Habitate für ausgewählte Tier-, Pflanzen- und Pilzarten <NHAB> (95,17 ha)
Geschützte Biotope (§62):
Biotoptypen:
  • <> (1,25 ha)
  • Eichenmischwald mit einheimischen Laubbaumarten <AB3> (0,37 ha)
  • Fichtenwald <AJ0> (8,03 ha)
  • Ahornmischwald <AR1> (2,50 ha)
  • Feldgehoelz <BA0> (1,18 ha)
  • Feldgehoelz aus einheimischen Baumarten <BA1> (6,13 ha)
  • Gebuesch, Strauchgruppe <BB0> (1,18 ha)
  • Strauchhecke, ebenerdig <BD2> (0,10 ha)
  • Ufergehoelz <BE0> (0,59 ha)
  • Baumreihe <BF1> (0,30 ha)
  • Borstgrasrasen <DF0> (0,41 ha)
  • Fettwiese <EA0> (20,48 ha)
  • Fettweide <EB0> (115,20 ha)
  • Nass- und Feuchtgruenland <EC0> (2,96 ha)
  • Magerweide <ED2> (2,74 ha)
  • Brachgefallenes Nass- und Feuchtgruenland <EE3> (2,96 ha)
  • Bachoberlauf im Mittelgebirge <FM1> (0,05 ha)
  • Graben <FN0> (1,18 ha)
  • Mittelgebirgsfluss <FO1> (15,22 ha)
  • Acker <HA0> (6,73 ha)
  • Weihnachtsbaumkultur <HJ7> (1,18 ha)
  • Gewaesserbegleitender feuchter Saum bzw. linienf. Hochstaudenflur <KA2> (3,38 ha)
  • ohne Zuordnung <OZ> (NaN ha)
Rote Liste Arten 2010 NRW:
Planungsrelevante Arten:
Pflanzenarten:
  • Acker-Schachtelhalm (Equisetum arvense (subsp. arvense))
  • Acker-Witwenblume (Knautia arvensis)
  • Aehrige Teufelskralle (Phyteuma spicatum)
  • Alpen-Ziest (Stachys alpina)
  • Arnika (Arnica montana (subsp. montana))
  • Aronstab (Arum maculatum)
  • Arznei-Baldrian Sa. (Valeriana officinalis agg.)
  • Aufrechter Igelkolben (Sparganium erectum)
  • Bachbunge (Veronica beccabunga (subsp. beccabunga))
  • Behaarte Segge (Carex hirta)
  • Berg-Ahorn (Acer pseudoplatanus)
  • Berg-Goldnessel (Galeobdolon montanum)
  • Berg-Platterbse (Lathyrus linifolius)
  • Besenginster (Cytisus scoparius)
  • Besenheide (Calluna vulgaris)
  • Blauer Eisenhut (Aconitum napellus)
  • Bleiche Segge (Carex pallescens)
  • Blutwurz (Potentilla erecta (subsp. erecta))
  • Borstgras (Nardus stricta)
  • Braune Segge (Carex nigra)
  • Breitblaettriges Knabenkraut (Dactylorhiza majalis)
  • Brennender Hahnenfuss (Ranunculus flammula (subsp. flammula))
  • Brombeere Sa. (Rubus sectio Rubus)
  • Bruch-Weide (Salix fragilis)
  • Bruch-Weide Sa. (Salix fragilis agg.)
  • Buchenfarn (Phegopteris connectilis)
  • Busch-Windroeschen (Anemone nemorosa)
  • Christophskraut (Actaea spicata)
  • Deutsches Weidelgras (Lolium perenne)
  • Dreizahn (Danthonia decumbens)
  • Echte Nelkenwurz (Geum urbanum)
  • Echte Zaunwinde Sa. (Calystegia sepium agg.)
  • Echtes Labkraut (Galium verum (subsp. verum))
  • Echtes Maedesuess (Filipendula ulmaria (subsp. ulmaria))
  • Echtes Springkraut (Impatiens noli-tangere)
  • Efeu (Hedera helix (subsp. helix))
  • Einbeere (Paris quadrifolia)
  • Einbluetiges Perlgras (Melica uniflora)
  • Eingriffliger Weissdorn (Crataegus monogyna)
  • Esche (Fraxinus excelsior (subsp. excelsior))
  • Faden-Binse (Juncus filiformis)
  • Faerber-Ginster (Genista tinctoria)
  • Feld-Hainsimse (Luzula campestris (subsp. campestris))
  • Fichte (Picea abies)
  • Flatter-Binse (Juncus effusus (subsp. effusus))
  • Flutender Schwaden (Glyceria fluitans)
  • Flutender Schwaden Sa. (Glyceria fluitans agg.)
  • Flutender Wasser-Hahnenfuss (Ranunculus fluitans)
  • Frauenfarn (Athyrium filix-femina)
  • Fruehlings-Segge (Carex caryophyllea)
  • Fuchs' Greiskraut (Senecio ovatus)
  • Geflecktes Johanniskraut (Hypericum maculatum)
  • Geflecktes Knabenkraut i.w.S. (Dactylorhiza maculata agg.)
  • Gelbe Schwertlilie (Iris pseudacorus)
  • Gemeine Pestwurz (Petasites hybridus (subsp. hybridus))
  • Gemeine Sumpfsimse (Eleocharis palustris)
  • Gemeine Waldrebe (Clematis vitalba)
  • Gemeine Waldsimse (Scirpus sylvaticus)
  • Gemeiner Beinwell (Symphytum officinale)
  • Gemeiner Blutweiderich (Lythrum salicaria)
  • Gemeiner Frauenmantel Sa. (Alchemilla vulgaris agg.)
  • Gemeiner Gilbweiderich (Lysimachia vulgaris)
  • Gemeines Brunnenmoos (Fontinalis antipyretica)
  • Gemeines Ferkelkraut (Hypochaeris radicata (subsp. radicata))
  • Gemeines Kreuzbluemchen (Polygala vulgaris)
  • Gemeines Zittergras (Briza media (subsp. media))
  • Gewoehnliche Eberesche (Sorbus aucuparia)
  • Gewoehnliche Goldnessel (Gartenform) (Lamium galeobdolon var. variegatum)
  • Gewoehnliche Schlehe (Prunus spinosa)
  • Gewoehnliche Wald-Engelwurz (Angelica sylvestris)
  • Gewoehnlicher Hornklee (Lotus corniculatus)
  • Gewoehnlicher Wurmfarn (Dryopteris filix-mas)
  • Giersch (Aegopodium podagraria)
  • Goldhafer (Trisetum flavescens)
  • Gras-Sternmiere (Stellaria graminea)
  • Grosse Brennessel (Urtica dioica)
  • Grosse Sternmiere (Stellaria holostea)
  • Gundermann (Glechoma hederacea)
  • Haar-Schafschwingel (Festuca filiformis)
  • Habichtskraut unbestimmt (Hieracium spec.)
  • Hain-Rispengras (Poa nemoralis)
  • Hain-Sternmiere (Stellaria nemorum)
  • Hainbuche (Carpinus betulus)
  • Harzer Labkraut (Galium saxatile)
  • Haselnuss (Corylus avellana)
  • Herbst-Loewenzahn (Scorzoneroides autumnalis)
  • Herbstzeitlose (Colchicum autumnale)
  • Himbeere (Rubus idaeus)
  • Hirse-Segge (Carex panicea)
  • Hunds-Rose (Rosa canina)
  • Hunds-Veilchen (Viola canina)
  • Jakobs Greiskraut (Senecio jacobaea)
  • Kanadische Pappel (Populus canadensis (P. deltoides x nigra))
  • Kleine Bibernelle (Pimpinella saxifraga)
  • Kleiner Dornfarn (Dryopteris carthusiana)
  • Kleiner Wiesenknopf (Sanguisorba minor)
  • Kleines Habichtskraut (Hieracium pilosella)
  • Knoblauchsrauke (Alliaria petiolata)
  • Knolliger Hahnenfuss (Ranunculus bulbosus (subsp. bulbosus))
  • Knotige Braunwurz (Scrophularia nodosa)
  • Koerner-Steinbrech (Saxifraga granulata (subsp. granulata))
  • Kohl(-Kratz)distel (Cirsium oleraceum)
  • Kriechender Arznei-Baldrian (Valeriana excelsa subsp. excelsa)
  • Maigloeckchen (Convallaria majalis)
  • Mauerlattich (Mycelis muralis)
  • Mittlerer Wegerich (Plantago media (subsp. media))
  • Nesselblaettrige Glockenblume (Campanula trachelium (subsp. trachelium))
  • Quirl-Weisswurz (Polygonatum verticillatum)
  • Rainfarn (Tanacetum vulgare)
  • Rasen-Schmiele Sa. (Deschampsia cespitosa agg.)
  • Rauhhaariger Kaelberkropf (Chaerophyllum hirsutum subsp. hirsutum)
  • Rauhhaariger Kaelberkropf (Chaerophyllum hirsutum)
  • Rohr-Glanzgras (Phalaris arundinacea (subsp. arundinacea))
  • Rotbuche (Fagus sylvatica (subsp. sylvatica))
  • Rotes Straussgras (Agrostis capillaris)
  • Rotschwingel Sa. (Festuca rubra agg.)
  • Rundblaettrige Glockenblume (Campanula rotundifolia)
  • Ruprechtsfarn (Gymnocarpium robertianum)
  • Ruprechtskraut (Geranium robertianum)
  • Sal-Weide (Salix caprea (subsp. caprea))
  • Schafschwingel Sa. (Festuca ovina agg.)
  • Schilf (Phragmites australis (subsp. australis))
  • Schmalblaettriges Weidenroeschen (Epilobium angustifolium)
  • Schmalblaettriges Wollgras (Eriophorum angustifolium)
  • Schnabel-Segge (Carex rostrata (subsp. rostrata))
  • Schwarz-Erle (Alnus glutinosa)
  • Schwarzer Holunder (Sambucus nigra)
  • Silber-Weide (Salix alba (subsp. alba))
  • Sparrige Binse (Juncus squarrosus)
  • Spitz-Ahorn (Acer platanoides)
  • Spitz-Wegerich (Plantago lanceolata)
  • Spitzbluetige Binse (Juncus acutiflorus (subsp. acutiflorus))
  • Spring-Schaumkraut (Cardamine impatiens)
  • Stachelbeere (Ribes uva-crispa)
  • Stattliches Knabenkraut (Orchis mascula)
  • Steifer Augentrost (Euphrasia stricta)
  • Stengellose Kratzdistel (Cirsium acaule (subsp. acaule))
  • Stern-Segge (Carex echinata)
  • Stiel-Eiche (Quercus robur (subsp. robur))
  • Sumpf-Dotterblume (Caltha palustris)
  • Sumpf-Hornklee (Lotus pedunculatus)
  • Sumpf-Kratzdistel (Cirsium palustre)
  • Sumpf-Labkraut (Galium palustre)
  • Sumpf-Schafgarbe (Achillea ptarmica)
  • Sumpf-Veilchen (Viola palustris (subsp. palustris))
  • Sumpf-Vergissmeinnicht (Myosotis scorpioides)
  • Sumpf-Ziest (Stachys palustris)
  • Teich-Schachtelhalm (Equisetum fluviatile)
  • Teufelsabbiss (Succisa pratensis)
  • Thymian unbestimmt (Thymus spec.)
  • Trauben-Holunder (Sambucus racemosa)
  • Traubenkirsche (Prunus padus)
  • Vielbluetige Weisswurz (Polygonatum multiflorum)
  • Wald-Bingelkraut (Mercurialis perennis)
  • Wald-Ehrenpreis (Veronica officinalis)
  • Wald-Laeusekraut (Pedicularis sylvatica (subsp. sylvatica))
  • Wald-Reitgras (Calamagrostis arundinacea)
  • Wald-Rispengras (Poa chaixii)
  • Wald-Sauerklee (Oxalis acetosella)
  • Wald-Schwingel (Festuca altissima)
  • Wald-Segge (Carex sylvatica (subsp. sylvatica))
  • Wald-Veilchen (Viola reichenbachiana)
  • Wald-Witwenblume (Knautia gracilis)
  • Wald-Ziest (Stachys sylvatica)
  • Waldmeister (Galium odoratum)
  • Wasser-Knoeterich (Persicaria amphibia)
  • Wasser-Schwaden (Glyceria maxima)
  • Wasserstern unbestimmt (Callitriche spec.)
  • Weide-Kammgras (Cynosurus cristatus)
  • Weissdorn unbestimmt (Crataegus spec.)
  • Weisses Straussgras (Agrostis stolonifera)
  • Weisses Straussgras Sa. (Agrostis stolonifera agg.)
  • Wiesen-Flockenblume (Centaurea jacea)
  • Wiesen-Fuchsschwanzgras (Alopecurus pratensis)
  • Wiesen-Knoeterich (Bistorta officinalis (subsp. officinalis))
  • Wiesen-Margerite Sa. (Leucanthemum vulgare agg.)
  • Wiesen-Storchschnabel (Geranium pratense)
  • Wilde Sumpfkresse (Rorippa sylvestris)
  • Wildes Silberblatt (Lunaria rediviva)
  • Wildes Stiefmuetterchen i.e.S. (Viola tricolor)
  • Wolliges Honiggras (Holcus lanatus)
  • Zitter-Pappel (Populus tremula)
  • Zottiges Weidenroeschen (Epilobium hirsutum)
  • Zweizeilige Segge (Carex disticha)
Tierarten:
  • Aurorafalter (Anthocharis cardamines)
  • Bachforelle (Salmo trutta fario)
  • Bachneunauge (Lampetra planeri)
  • Barbe (Barbus barbus)
  • Bergmolch (Triturus alpestris)
  • Brauner Grashuepfer (Chorthippus brunneus)
  • Braunkehlchen (Saxicola rubetra)
  • Bunter Grashuepfer (Omocestus viridulus)
  • Dukatenfalter (Lycaena virgaureae)
  • Eisvogel (Alcedo atthis)
  • Elritze (Phoxinus phoxinus)
  • Erdkroete (Bufo bufo)
  • Fadenmolch (Triturus helveticus)
  • Fransenfledermaus (Myotis nattereri)
  • Gefleckte Keulenschrecke (Myrmeleotettix maculatus)
  • Gemeine Dornschrecke (Tetrix undulata)
  • Gemeiner Grashuepfer (Chorthippus parallelus)
  • Grasfrosch (Rana temporaria)
  • Groppe (Cottus gobio)
  • Grosse Bartfledermaus (Myotis brandtii)
  • Grosser Perlmutterfalter (Argynnis aglaja)
  • Kleine Bartfledermaus (Myotis mystacinus)
  • Kleine Zangenlibelle (Onychogomphus forcipatus)
  • Kleiner Heufalter (Coenonympha pamphilus)
  • Landkaertchen (Araschnia levana)
  • Nachtigall-Grashuepfer (Chorthippus biguttulus)
  • Nase (Chondrostoma nasus)
  • Neuntoeter (Lanius collurio)
  • Ochsenauge (Maniola jurtina)
  • Rapsweissling (Pieris napi)
  • Rohrammer (Emberiza schoeniclus)
  • Rostfarbiger Dickkopffalter (Ochlodes venata)
  • Rotmilan (Milvus milvus)
  • Schachbrettfalter (Melanargia galathea)
  • Schmerle (Noemacheilus barbatulus)
  • Schwarzstorch (Ciconia nigra)
  • Teichmolch (Triturus vulgaris)
  • Waldeidechse (Lacerta vivipara)
  • Wasseramsel (Cinclus cinclus)
  • Wiesenpieper (Anthus pratensis)
Schutzziele: Erhalt eines naturnahen Flusstales mit naturnaher gut ausgebildeter
Ufervegetation und Erhalt und Entwicklung von Feuchtbiotopen in der
Ederaue.Erhalt und oekologische Entwicklung eines Wiesenhanges mit grossflaechig artenreichem Magergruenland.Schutzziel ist die Erhaltung der Fließgewässerdynamik mit ihrem naturnahen Charakters, der Erhalt und die Entwicklung strukturreicher Hochstaudenfluren und die Entwicklung von naturnahen Vegetationsstrukturen gemäß dem Leibild eines von Gehölzen begleiteten naturnahen Mittelgebirgsflusses. Des Weiteren ist auf die forstliche Nutzung des Schluchtwaldes zu verzichten.
Gefährdungen:
  • Aufforstung
  • Biozideinsatz
  • Duengung
  • Entwaesserung, Wasserentnahme, Wasserregime
  • Eutrophierung
  • Gewaesserausbau
  • Gruenlandbewirtschaftung, Beweidung zu intensiv (LW)
  • Gruenlandbewirtschaftung, zu intensiv (LW)
  • Gruenlandbewirtschaftung, zu intensive Duengung (LW)
  • intensive Forstwirtschaft (FW)
  • Isolation von Lebensgemeinschaften
  • Pflegeumbruch (LW)
  • Siedlung, Flaechenverbrauch
  • Verbuschung als unerwuenschte Sukzession
Maßnahmen:
  • Beschraenkung der Duengung
  • Erhaltung der Gewaesser
  • extensive Gruenlandbewirtschaftung, Beweidung
  • extensive Gruenlandbewirtschaftung, Mahd
  • Gruenlandnutzung beibehalten
  • Gruenlandnutzung extensivieren
  • kein Gewaesserausbau
  • keine Aufforstung
  • keine Biozidanwendung
  • keine Duengung
  • keine Entwaesserung
  • LB-Ausweisung
  • Pufferzone anlegen
  • Sonstige extensive Bewirtschaftungs- bzw. Pflegemassnahmen
  • Vegetationskontrolle
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