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Naturschutzgebiete und Nationalpark Eifel in NRW


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Naturschutzgebiet Buchenwaelder und Wiesentaeler Bad Laasphe (SI-097)

Objektbezeichnung:

NSG Buchenwaelder und Wiesentaeler Bad Laasphe

Kennung:

SI-097

Ort: Bad Laasphe
Kreis: Siegen-Wittgenstein
Bezirksregierung: Arnsberg
Digitalisierte Fläche: 1.210,27 ha
Offizielle Fläche: 1.211,60 ha
Flächenanzahl: 2
Schutzstatus: NSG, bestehend
Verfahrensstand: LP rechtskraeftig
Inkraft seit: 1987
Inkraft: 2006
Außerkraft: 9999
Schutzziel: Die Festsetzung des NSG erfolgt zur Erhaltung und Wiederherstellung der typischen Arten
und Lebensgemeinschaften eines grossen, zusammenhaengenden Waldgebietes mit
ueberwiegend unbewaldeten aber auch bewaldeten Bachtalauen, insbesondere
von

- Borstgrasrasen, (RLP 2/2), stark gefaehrdet, prioritaerer FFH-Lebensraum,
- Erlen-Eschen- und Weichholz-Auenwaelder, prioritaerer FFH-Lebensraum,
- Quellen und naturnahen Fliessgewaessern,
- Fliessgewaesser mit Unterwasservegetation, FFH-Lebensraum,
- feuchten Hochstaudenfluren, FFH-Lebensraum,
- Bergmaehwiesen in Form von Glatthafer- und Wiesenknopf-Silgenwiesen, FFH-Lebensraum,
- Hainsimsen-Buchenwald, FFH-Lebensraum,

einschliesslich der typischen Tier- und Pflanzenarten sowie Lebensgemeinschaften der
Buchenwaelder, Nass- und Feuchtwaldbereiche, der Magerwiesen und -weiden und der
Quell- und Fliessgewaesserbereiche.
Die Festsetzung des NSG erfolgt ausserdem zur Erhaltung und Wiederherstellung
der oben genannten FFH-Lebensraeume sowie der Vorkommen von Grossem Mausohr,
Wasserfledermaus, Kleiner Bartfledermaus, Schwarzstorch, Schwarzspecht,
Grauspecht, Raufußkauz und Rotmilan als Arten von gemeinschaftlichem Interesse
nach FFH-Richtlinie oder EU-Vogelschutzrichtlinie.
Dieser Schutzzweck entspricht auch den Schutzzielen fuer das FFH-Gebiet "Buchenwaelder
und Wiesentaeler bei Bad Laasphe" mit der Kennziffer DE-5016-304.
Ausserdem soll die landschaftliche Schoenheit und Vielfalt des Gebietes erhalten und
entwickelt werden.

Zonen im NSG:

- Zone b (Laubholzwiederaufforstung und Kahlschlagverbot): Groesse: 611,4 ha,
- Zone c (Ungenutzte Naturraeume): Groesse: 12,9 ha,
- Zone e (Sonderregelungen zur Gruenlandbewirtschaftung): Groesse: 21,8 ha,
davon Zone e1 (Borstgrasrasen): Groesse: 0,8 ha.
Referenzen FFH- und VS-Gebiete:
Referenzen Schutzwürdige Biotope (BK):
  • BK-5016-011
  • BK-5016-014
  • BK-5016-017
  • BK-5016-027
  • BK-5016-029
  • BK-5016-031
  • BK-5016-032
  • BK-5016-038
  • BK-5016-042
  • BK-5016-044
  • BK-5016-053
  • BK-5016-055
  • BK-5016-060
  • BK-5016-109
  • BK-5016-110
  • BK-5016-121
  • BK-5016-137
  • BK-5016-138
  • BK-5016-139
  • BK-5016-142
  • BK-5016-152
  • BK-5016-156
  • BK-5016-162
  • BK-5016-163
  • BK-5016-503
  • BK-5016-901
  • BK-5016-902
  • BK-5016-904
Kennung:

BK-5016-902

Objektbezeichnung:

NSG Noerdliches Weisenbachtal

Link zur Karte: BK-5016-902
Objektbeschreibung: Das noerdliche Weisenbachtal ist ein sehr schmales Muldental mit maeandrierendem, naturnahem, 1-1,5 m breiten Bach mit steinig-schottriger Sohle. Im Tal sind alte Bachmaeander anzutreffen, die zeitweise ueberflutet werden. Der Bach wird von einem mehrstaemmigen Erlen-Ufergehoelz begleitet. Der Talraum wird groesstenteils von einer Gruenlandbrache, auf der komplexhaft Pestwurz-, Maedesuess- und Waldengelwurz-Fluren sowie ein Bestand von ca. 100 Orchideen anzutreffen sind. Oertlich sind Weidengebuesche entwickelt. Auf einer etwas erhoehten Flaeche am oestlichen Ufer wurden Erlen angepflanzt, der Bestand ist als bachbegleitender Erlenwald anzusprechen. Die Roterlen haben einen Stammdurchmesser von 15-20 cm, im Bestand sind quellige Mulden mit Quellflur ausgebildet.
Kennung:

BK-5016-904

Objektbezeichnung:

NSG Huelshofer Grund

Link zur Karte: BK-5016-904
Objektbeschreibung: Der Huelshofer Grund im oberen Laasphetal wird von der maeandrierenden Laasphe in einem Schotterbett mit bach- begleitendem Erlenufergehoelz durchflossen. Am noerdlichen, suedexponierten Hang stockt ein sehr strauchreiches Eichen- waeldchen mit 40 bis 60% deckender artenreicher Krautschicht. Im Grund hat sich eine grasreiche Pestwurz-Hochstaudenflur aus brachgefallenem Feuchtgruenland entwickelt. Der feuchte Unter- hangbereich ist stellenweise von Roterlen und einigen Baumweiden bestockt. Der Bestand wird von quelligen Rinnen durchzogen. Die Krautschicht ist zu 100% deckend und es ist viel Totholz anzutreffen. In einem oberhalb gelegenen morastigen Quellbereich sind Quellfluren und ein Waldsimsensumpf ausgebildet. Im nordoestlichen Bereich des NSG oberhalb und unterhalb des Weges befindet sich eine quellige und wechselfeuchte, teilweise gemaehte Weideflaeche mit haeufigem Vorkommen der Herbstzeitlosen. Auf der Gruenlandflaeche wachsen stellenweise Gebuesche. An der von Suedosten kommenden Siefenrinne waechst im Gruenlandbereich ein Roterlen-Ufergehoelz. Der obere Bereich der 10 bis 15 m breiten, schottrigen Siefenrinne ist von einem bachbegleitenden Erlenwald bewachsen. Hier findet sich viel liegendes Totholz, das mit Moosen und Flechten bewachsen ist. Der uebrige Siefenbereich ist mit Buchen bestockt, eine Kraut- schicht ist kaum entwickelt. Die Abgrenzungen des NSG sind im Gelaende kaum nachvollziehbar, da sie sich nicht an bestehenden Parzellen-, Nutzungs- oder Bestandsgrenzen orientieren
Kennung:

BK-5016-901

Objektbezeichnung:

NSG Fossnacker

Link zur Karte: BK-5016-901
Objektbeschreibung: Das NSG liegt als offene Gruenlandflaeche innerhalb eines Waldgebietes und als Siefenanfangsmulde im Quellbereich des Erbaches. Der noerdliche Bereich besteht zum Grossteil aus mageren Wiesen. Im Quellbereich des Erbaches liegt eine nasse Brachflaeche. In suedlichen Talabschnitten finden sich nasses Grünland. Manche Partien darin sind gepraegt von einem kleinraeumigen Wechsel zwischen quellig-nassen, morastigen Rinnen mit Binsen-, Seggen- bestaenden und Orchideen und trockneren bzw. wechselfeuchten "Ruecken" mit Magerweiden-Vegetation und Borstgrasrasen. Im oberen Bereich sind einige Gehoelzgruppen vorhanden, in deren Umfeld zwei kleinere Bestaende des Guten Heinrich (Chenopodium bonus-henricus) stehen (1997). Wohl aus einer ehemaligen Wildacker- flaeche ist am Nordrand eine frische Wiese hervorgegangen. Im NW verlaeuft die NSG-Grenze quer durch eine Magerwiese und schliesst einen wertvollen Teil aus, der mit in das Schutzgebiet einbezogen werden sollte
Kennung:

BK-5016-011

Objektbezeichnung:

Laubwald am Georgenhau

Link zur Karte: BK-5016-011
Objektbeschreibung: Naturnaher, alter Buchenwald, im suedlichen Hangbereich mit Beimischung von Eiche und Laerche. Am oestlichen Hang sowie Der alte Wald vermittelt einen ausserordentlich aesthetischen Gesamteindruck. Er nimmt nahezu den gesamten Berg ein und ist deshalb besonders landschaftspraegend. Es ist eine oft hoch deckende, von der Drahtschmiele dominierte Krautschicht und auffallend viel Buchen-Naturverjuengung entwickelt. Benachbarte alte Laubwaldbestaende wurden bereits abgetrieben.
Kennung:

BK-5016-017

Objektbezeichnung:

Laubwaelder am Sparberg

Link zur Karte: BK-5016-017
Objektbeschreibung: Das Gebiet umfasst Buchenbestände unterschiedlicher Ausprägung umgeben von Nadelholzforsten. Die Bestaende der suedlichen Parzelle nehmen eine nach Westen gerichtete, gewaesserlose Talhangmulde ein. Im unteren Bereich bilden Jungbuchen unter alten Eichen eine zweite Baumschicht. Darueber, am suedlich exponierten Hang, steht ein reiner Altbuchtenbestand. Mit Ausnahme einiger lichter Stellen ist die Krautschicht spaerlich. Vor allem an Wegraendern Buchen-Naturverjuengung im Dickungsalter. Auf dem oestlich exponierten Oberhang und auf Hoehenverebnungen des Sparberg-Rueckens stocken Restbestaende vormals groesserer, alter Buchenwaelder. Im Suedteil der mittleren Teilfaeche ist nur noch ein sehr lockerer Schirm aus Altbaeumen ueber Naturverjeungung verblieben. Angrenzende Parzellen sind reine Buchendickungen bzw. Kahlschlagflaechen. Stellenweise ist in lichten Bereichen eine hoch deckende Krautschicht entwickelt. Die Baeume sind in allen Teilbestaenden oft reich mit Strauchflechten bewachsen.
Kennung:

BK-5016-027

Objektbezeichnung:

Laubwald am Hoefer-Buchholz-Berg

Link zur Karte: BK-5016-027
Objektbeschreibung: Der Laubwald nimmt noerdliche, oestliche und suedoestliche steile Haenge an der Osthaelfte des sich in sw-no-Richtung erstreckenden Bergrueckens ein. Es handelt sich um naturnahen Buchen-Hochwald aus ueberwiegend starkem Baumholz. Er stockt auf verschiedenen Standorten mit differenziertem Wasserhaushalt: Trocken-flachgruendige Bereiche finden sich an Kuppe und so-exponiertem Oberhang, sickernasse Stellen mit Erlengruppen am oestlichen Unterhang. Im Osten steht das Schiefergestein in kleinen Klipppenzuegen an, die sich den steilen Hang hinauf ziehen. Die gestuften Klippen haben maximale Hoehen von etwa 4,5 m. In deren Umgebung sind reich bemooste Blockschuttdecken vorhanden. Hier sind den Buchen auch Bergahorne beigemischt. Fuer die Komplexe aus Felsbildungen und Sickerquellen ist eine Sicherung als LB oder auch ND zu empfehlen sowie fuer den Wald auf diesen Sonderstandorten eine Herausnahme aus der Bewirtshaftung. Die zumeist schuettere Krautvegetation des Waldes ist an lichten und feuchteren Stellen ueppiger entwickelt. In manchen Bereichen sind stehendes und liegendes Totholz bwz. vom Wind gefallene Baeume und deren Wurzelteller vermehrt vorhanden. Am Suedrand wurde im angrenzenden Nebental zur Lahn der kleine, mit Fichten bestockte Bachlauf in die Abgrenzung einbezogen. Zusammen mit Waeldern "am Kalkberg" und "westlich Kunst Wittgenstein" gehoert das Biotop zu einem grossflaechigen Band von Laubwaeldern westlich der Lahn.
Kennung:

BK-5016-031

Objektbezeichnung:

Laubwaelder am Kalkberg oestlich Laaspherhuette

Link zur Karte: BK-5016-031
Objektbeschreibung: Laub-Nadel-Mischwaelder und naturnahe Laubwaelder an Ober- und Mittelhaengen des Kalkberges (Die Kuppe selbst ist von Fichtenforst eingenommen). Am suedlich exponierten Mittelhang sockt ein heterogen aufgebauter Eichen-Buchen-Kiefern-Mischbestand mit Hainbuchen in einer weiteren Baumschicht. Stellenweise ist Buchennaturverjuengung vorhanden. Die Krautvegetation ist unter dem mehrschichtigen, dichten Baumbestand spaerlich entwickelt. Der Wald ist weist reichlich stehendes und liegendes Totholz auf. Darueber an der Suedostseite des oberen Bergrueckens steht ein lichter Traubeneichenwald. Am blockschuttreichen, flachgruendigen Boden ist eine sehr moosreiche Feldschicht ausgebildet. Diese sonnigen Waldbereiche sind Habitat der Waldgrille (16.09.1997 mind. 10 stridulierende Tiere, bei 440-462 m NN). Die Nordoestlich ausgerichteten Hangpartien tragen einen Buchenwald aus starkem Baumholz mit Anteilen von Altholz. Zusammen mit den Waeldern "westlich Kunst Wittgenstein" und "am Hoefer Buchholzberg" gehoert das Biotop zu einem groessflaechigen Band von Laubwaeldern westlich der Lahn.
Kennung:

BK-5016-032

Objektbezeichnung:

Huteweiher bei Sassmannshausen und Umgebung

Link zur Karte: BK-5016-032
Objektbeschreibung: Verlandender ehemaliger Huettenweiher. Die jetzige Nutzung als Fischteich mit starkem Karpfen-Besatz mindert den oekologischen Wert betraechtlich. Das Wasser ist sehr trueb. Am Ufer sind Hochstaudenfluren, Roehricht- und Grossseggenbestaende, niedrigwuechsige Uferfluren und freie Schlammflaechen vorhanden. Im Osten der Flaeche liegt ein Bogen der Lahn mit Erlensaum und Pestwurzfluren. Zwischen Lahn und Teich steht ein Erlenwaeldchen mit ueppiger Krautschicht. Im Westen angrenzende steile Unterhangpartien sind mit Buchenwald- und Fichtenforsten bestanden.
Kennung:

BK-5016-038

Objektbezeichnung:

Laubwaelder auf "Alte Burg", "Schlossberg und "Schnittelsberg"

Link zur Karte: BK-5016-038
Objektbeschreibung: Naturnahe Buchen- und Eichenwaelder sowie ahornreiche Laubmischwaelder in verschiedenen Alters- und Entwicklungsphasen auf dem suedlichen Teil des Hoehenrueckens, der sich zwischen Lahn und Laasphe erstreckt. An den steilen Suedwesthaengen der "Alten Burg" stehen aeltere,lichte Traubeneichenwaelder mit Hainbuchen als zweiter Baumschicht und grasreicher, hoch deckender Krautschicht, in denen neben einigen weiteren Gehoelzen die Mehlbeere (Sorbus aria) auftritt. Die Staemme einiger aelterer Eschen in dem Bestand weisen reichen Strauchflechtenbewuchs und auch Bartfechten auf. Die sehr steilen oestlich bis nordoestlich exponierten Haenge zum Laasphetal tragen neben Jungbuchenbestaenden (teils mit lockerem Schirm aus Altbaeumen) auch Ahorn-reiche Waelder, die mit Bergulmen und Eschen sowie anspruchsvollen Arten in der Krautschicht zu den Schatthangwaeldern ueberleiten. Auf den Kuppen und kleinen Hoehenverebnungen sind teils lichte Altbuchenbestaende mit ueppig entwickelter Krautschicht, oertlich mit dichter Buchennaturverjuengung vorhanden. Auf der "Alten Burg" sind Reste einer alten Ringwallanlage aus der La-Tene-Zeit zu erkennen. An einer suedlichen Nebenkuppe des Berges ragen am Rande eines Altbuchenbestandes moosbewachsene Felsbloecke aus dem Boden. Hier ist eine Krautschicht mit Bergrispengras (Poa chaixii) und Waldreitgras (Calamagrostis arundinacea) entwickelt. Im Zentrum zwischen Schloss und Schule wurde ein etwas verwilderter Park mit altem, strukturreichem Baumbestand miteinbezogen. Darin liegt eine ueppig bewachsene, fast 10 m hohe, steile Felswand eines alten Steinbruchs.
Kennung:

BK-5016-042

Objektbezeichnung:

Waldgebiet "Bracht"

Link zur Karte: BK-5016-042
Objektbeschreibung: Naturnaher, alter Buchen-Hochwald auf einem nach Osten exponierten, sehr steilen Hang mit einer weiten Hangmulde. Im Randbereich reichen Fichtenforste in den Laubwald hinein. Die bis zu den angrenzenden Bachtälern reichenden umgebenden Fichtenforste unterschiedlichen Alters sind einbezogen worden.
Kennung:

BK-5016-053

Objektbezeichnung:

Laubwald auf dem Obernberg

Link zur Karte: BK-5016-053
Objektbeschreibung: Auf der Kuppe des Obernberges stockt auf einer kleinen Hoehenverebnung, die im Suedosten in einer deutlich ausgepraegten Gelaendekante endet, ein fast parkartig lichter Altbuchenbestand aus weitkronigen Baeumen (Buchen mit Stammdurchmessern von um 50 cm in Brusthoehe). Der flachgruendige Boden ist blockschuttreich und stellenweise von kleinen Felsstufen durchsetzt. Es ist eine hoch deckende, grasreiche Krautschicht entwickelt. Die alten Baeume sind reich mit Flechten bewachsen. Grosswuechsige Staruch- und Blattflechten finden sich auch an den Felsen und Bloecken am Boden. Reichlich Totholz und mehrere Wurzelteller von durch Windwurf gestuerzten Baeumen sind vorhanden. An den angrenzenden westlich, noerdlich und oestlich exponierten, steilen Haengen stehen Buchenbestaende aus schwachem Baumholz. Oberhalb eines hangparallelen Wirtschaftsweges liegt an der Nordseite eine ca. 3,8 m hohe Felsklippe
Kennung:

BK-5016-060

Objektbezeichnung:

Laubwald am Neesbach

Link zur Karte: BK-5016-060
Objektbeschreibung: Naturnaher, mittelalter bis alter Buchen-Hochwald auf Kuppe und Hoehenverebnungen sowie an steilen, nach Norden und Westen exponierten Haengen. In der Altkartierung noch enthaltene Bestandesteile im Sueden sind inzwischen in grossflaechigem Kahlschlag abgetrieben und die Flaechen mit Fichten aufgeforstet worden. Der jetzt durch Aufforstungsflaechen vom Hauptbestand getrennte Teil im SW ist ein bereits aufgelichteter Altbaumbestand.
Kennung:

BK-5016-121

Objektbezeichnung:

Laubwaelder westlich Kunst Wittgenstein

Link zur Karte: BK-5016-121
Objektbeschreibung: Grossflaechiges zusammenhaengendes Laubwaldgebiet an ueberwiegend nach Osten und Nordosten zur Lahn abfallenden Haengen von Gr. Buchholzberg, Sange und Teichenkopf. Es handelt sich um Buchenbestaende aus zumeist mittlerem bis starkem Baumholz. Zertreut sind Althoelzer vorhanden. An den Unterhaengen auf feuchten bis quellnassen Standorten sind gruppenweise Erlen und Bergahorne vertreten. Ferner sind wenige kleinflaechige Fichtenbestaende eingesprengt. An den sonnenabgewandten Haengen ist unter dem zumeist dichten Kronendach eine nur spaerliche Krautschicht entwickelt, die in Lichtungen und an vernaessten Stellen ueppiger ausfaellt. Streckenweise sind stehendes und liegendes Totholz sowie durch Windwurf gefallene Baume vermehrt vorhanden. Zusammen mit den Waeldern "am Hoefer Buchholzberg" und "am Kalkberg" gehoert das Biotop zu einem grossflaechigen Band von Laubwaeldern westlich der Lahn.
Kennung:

BK-5016-142

Objektbezeichnung:

Laubwaelder am Reiserberg

Link zur Karte: BK-5016-142
Objektbeschreibung: Grossflaechiger, durch eingesprengte Fichtenbestaende aber stark zergliederter Laubwaldkomplex am Reiserberg auf dem Hoehenruecken zwischen den Taelern von Lahn und Laasphe. Die alten und z. T. bereits stark ausgelichteten Buchenwaelder stocken auf den Haengen rund um die Kuppe. Die Rücken selbst ist von Fichtenforsten bestanden. Verschiedene Expositionen und Hangneigungen bedingen eine standoertliche Differenzierung, die sich in der Auspraegung v. a. der Krautvegetation aeussert. Im Nordwesten ist innerhalb von Fichtenforsten ein flachgruendiger Haertlingsgrat mit einem lichten Bestand aus Traubeneichen, Buchen und Hainbuchen bestanden. Darunter ist eine gras- und moosreiche, flaechendeckende Feldschicht vorhanden. Lokal steht das Gestein in kleinen Stufen an. Staemme und Aeste der Baeume tragen ueppigen Bewuchs aus Blatt- und Strauchflechten, einige Buchen auch Bartflechten. Am steilen, westexponierten Unterhang zum Lahntal steht zwischen den Strassen ein strukturreicher Laubmischwaldstreifen mit Eschen und Ahornen, in dem mehrfach Felsklippen anstehen. Die Krautvegetation weist hier einige anspruchsvolle Arten auf.
Lebensraumtypen:
Geschützte Biotope (§62):
Biotoptypen:
  • Buchenwald <AA0> (11,69 ha)
  • Buchenmischwald mit einheimischen Laubbaumarten <AA2> (15,24 ha)
  • Nadelbaum-Buchenmischwald <AA4> (11,17 ha)
  • Buchenwald auf Schluchtwald- / Blockschuttstandort <AA7> (1,02 ha)
  • Eichenwald <AB0> (5,96 ha)
  • Buchen-Eichenmischwald <AB1> (10,47 ha)
  • Nadelbaum-Eichenmischwald <AB5> (2,25 ha)
  • Erlenwald <AC0> (4,02 ha)
  • Fichtenwald <AJ0> (187,36 ha)
  • Gebuesch, Strauchgruppe <BB0> (0,56 ha)
  • Ufergehoelz <BE0> (0,46 ha)
  • Erlen-Ufergehoelz <BE2> (0,20 ha)
  • Fettwiese <EA0> (0,92 ha)
  • Nass- und Feuchtweide <EC2> (1,94 ha)
  • Gruenlandbrache <EE0> (0,41 ha)
  • Teich <FF0> (0,92 ha)
  • Quelle, Quellbereich <FK0> (0,05 ha)
  • Bachoberlauf im Mittelgebirge <FM1> (0,33 ha)
  • Graben <FN0> (0,05 ha)
  • Mittelgebirgsfluss <FO1> (0,19 ha)
  • Fels, Felswand, -klippe <GA0> (2,23 ha)
  • Blockschutt- / Feinschutthalde <GB0> (0,28 ha)
  • Steinbruch <GC0> (0,51 ha)
  • Strukturreicher Stadtpark, Schlosspark mit altem Baumbestand <HM1> (2,03 ha)
  • ohne Zuordnung <OZ> (NaN ha)
  • Buchenwald <xAA0> (239,34 ha)
  • Eichen-Buchenmischwald <xAA1> (8,31 ha)
  • Buchenmischwald mit einheimischen Laubbaumarten <xAA2> (1,72 ha)
  • Nadelbaum-Buchenmischwald <xAA4> (62,68 ha)
  • Fettwiese, Mittelgebirgsausbildung (Goldhaferwiese) <xEA2> (2,58 ha)
  • Bachbegleitender Erlenwald <yAC5> (3,01 ha)
  • Erlen-Ufergehoelz <yBE2> (0,21 ha)
  • Nass- und Feuchtwiese <yEC1> (1,00 ha)
  • Brachgefallenes Nass- und Feuchtgruenland <yEE3> (3,23 ha)
  • Sicker-, Sumpfquelle <yFK2> (2,40 ha)
  • Bach <yFM0> (0,51 ha)
  • Bachoberlauf im Mittelgebirge <yFM1> (2,14 ha)
  • Fels, Felswand, -klippe <yGA0> (2,34 ha)
  • Blockschutt- / Feinschutthalde <yGB0> (0,33 ha)
  • Borstgrasrasen <zDF0> (0,41 ha)
  • Bachoberlauf im Mittelgebirge <zFM1> (0,05 ha)
Rote Liste Arten 2010 NRW:
Planungsrelevante Arten:
Pflanzenarten:
  • Acker-Kratzdistel (Cirsium arvense)
  • Acker-Minze (Mentha arvensis)
  • Acker-Schachtelhalm (Equisetum arvense (subsp. arvense))
  • Acker-Vergissmeinnicht (Myosotis arvensis)
  • Acker-Witwenblume (Knautia arvensis)
  • Aehrige Teufelskralle (Phyteuma spicatum)
  • Alpen-Johannisbeere (Ribes alpinum)
  • Aronstab (Arum maculatum)
  • Arznei-Baldrian Sa. (Valeriana officinalis agg.)
  • Asch-Weide (Salix cinerea subsp. cinerea)
  • Aufrechter Igelkolben (Sparganium erectum)
  • Bach-Quellkraut (Montia fontana)
  • Bachbunge (Veronica beccabunga (subsp. beccabunga))
  • Behaarte Segge (Carex hirta)
  • Berg-Ahorn (Acer pseudoplatanus)
  • Berg-Ehrenpreis (Veronica montana)
  • Berg-Goldnessel (Galeobdolon montanum)
  • Berg-Platterbse (Lathyrus linifolius)
  • Berg-Ulme (Ulmus glabra)
  • Besen-Gabelzahnmoos (Dicranum scoparium)
  • Besenginster (Cytisus scoparius)
  • Besenheide (Calluna vulgaris)
  • Bitteres Schaumkraut (Cardamine amara)
  • Blut-Ampfer (Rumex sanguineus)
  • Blutwurz (Potentilla erecta (subsp. erecta))
  • Borstgras (Nardus stricta)
  • Braune Segge (Carex nigra)
  • Breitblaettrige Glockenblume (Campanula latifolia)
  • Breitblaettriges Knabenkraut (Dactylorhiza majalis)
  • Brennender Hahnenfuss (Ranunculus flammula (subsp. flammula))
  • Brombeere Sa. (Rubus sectio Rubus)
  • Bruch-Weide (Salix fragilis)
  • Buchenfarn (Phegopteris connectilis)
  • Busch-Windroeschen (Anemone nemorosa)
  • Christophskraut (Actaea spicata)
  • Draht-Schmiele (Deschampsia flexuosa)
  • Duerrwurz (Inula conyzae)
  • Echte Nelkenwurz (Geum urbanum)
  • Echtes Johanniskraut (Hypericum perforatum)
  • Echtes Labkraut (Galium verum (subsp. verum))
  • Echtes Maedesuess (Filipendula ulmaria (subsp. ulmaria))
  • Echtes Springkraut (Impatiens noli-tangere)
  • Eichenfarn (Gymnocarpium dryopteris)
  • Einbeere (Paris quadrifolia)
  • Einbluetiges Perlgras (Melica uniflora)
  • Esche (Fraxinus excelsior (subsp. excelsior))
  • Europaeische Laerche (Larix decidua (subsp. decidua))
  • Faerber-Hundskamille (Anthemis tinctoria (subsp. tinctoria))
  • Feld-Ahorn (Acer campestre)
  • Feld-Hainsimse (Luzula campestris (subsp. campestris))
  • Fichte (Picea abies)
  • Flatter-Binse (Juncus effusus (subsp. effusus))
  • Flattergras (Milium effusum)
  • Flaum-Hafer (Helictotrichon pubescens)
  • Fluss-Stumpfdeckel (Amblystegium fluviatile)
  • Flutender Schwaden (Glyceria fluitans)
  • Frauenfarn (Athyrium filix-femina)
  • Fruehlings-Segge (Carex caryophyllea)
  • Fuchs' Greiskraut (Senecio ovatus)
  • Fuchs-Segge (Carex vulpina)
  • Fuchsschwanz-Baeumchenmoos (Thamnobryum alopecurum)
  • Gamander-Ehrenpreis (Veronica chamaedrys subsp. chamaedrys)
  • Garten-Apfel (Malus domestica)
  • Gefleckter Schierling (Conium maculatum)
  • Geflecktes Johanniskraut (Hypericum maculatum)
  • Geflecktes Knabenkraut i.w.S. (Dactylorhiza maculata agg.)
  • Gegenblaettriges Milzkraut (Chrysosplenium oppositifolium)
  • Gemeine Pestwurz (Petasites hybridus (subsp. hybridus))
  • Gemeine Waldsimse (Scirpus sylvaticus)
  • Gemeiner Frauenmantel Sa. (Alchemilla vulgaris agg.)
  • Gemeiner Froschloeffel (Alisma plantago-aquatica)
  • Gemeiner Gilbweiderich (Lysimachia vulgaris)
  • Gemeiner Schneeball (Viburnum opulus)
  • Gemeiner Tuepfelfarn (Polypodium vulgare)
  • Gemeines Brunnenmoos (Fontinalis antipyretica)
  • Gemeines Ferkelkraut (Hypochaeris radicata (subsp. radicata))
  • Gemeines Kreuzbluemchen (Polygala vulgaris)
  • Gemeines Weissmoos (Leucobryum glaucum)
  • Gemeines Zittergras (Briza media (subsp. media))
  • Gewoehnliche Goldnessel Sa. (Galeobdolon luteum agg.)
  • Gewoehnliche Wald-Engelwurz (Angelica sylvestris)
  • Gewoehnlicher Glatthafer (Arrhenatherum elatius (subsp. elatius))
  • Gewoehnlicher Hohlzahn (Galeopsis tetrahit)
  • Gewoehnlicher Hornklee (Lotus corniculatus)
  • Gewoehnlicher Wurmfarn (Dryopteris filix-mas)
  • Gewoehnliches Leinkraut (Linaria vulgaris)
  • Gewoehnliches Ruchgras (Anthoxanthum odoratum)
  • Giersch (Aegopodium podagraria)
  • Glaenzendes Hainmoos (Hylocomium splendens)
  • Gras-Sternmiere (Stellaria graminea)
  • Grosse Brennessel (Urtica dioica)
  • Grosse Sternmiere (Stellaria holostea)
  • Grosser Dornfarn (Dryopteris dilatata)
  • Grosser Wiesenknopf (Sanguisorba officinalis)
  • Grosses Hexenkraut (Circaea lutetiana)
  • Grosses Zweiblatt (Listera ovata)
  • Gundermann (Glechoma hederacea)
  • Guter Heinrich (Chenopodium bonus-henricus)
  • Haar-Schafschwingel (Festuca filiformis)
  • Hain-Gilbweiderich (Lysimachia nemorum)
  • Hain-Rispengras (Poa nemoralis)
  • Hain-Sternmiere (Stellaria nemorum)
  • Hainbuche (Carpinus betulus)
  • Harzer Labkraut (Galium saxatile)
  • Haselnuss (Corylus avellana)
  • Hasenpfoten-Segge (Carex leporina)
  • Heidelbeere (Vaccinium myrtillus)
  • Herbst-Loewenzahn (Scorzoneroides autumnalis)
  • Herbstzeitlose (Colchicum autumnale)
  • Himbeere (Rubus idaeus)
  • Hirse-Segge (Carex panicea)
  • Hohe Schluesselblume (Primula elatior)
  • Hopfen (Humulus lupulus)
  • Hunds-Rose (Rosa canina)
  • Hunds-Veilchen (Viola canina)
  • Jakobs Greiskraut (Senecio jacobaea)
  • Kahle Gaensekresse (Turritis glabra)
  • Kleine Bibernelle (Pimpinella saxifraga)
  • Kleine Klette Sa. (Arctium minus)
  • Kleiner Dornfarn (Dryopteris carthusiana)
  • Kleiner Sauerampfer (Rumex acetosella subsp. acetosella)
  • Kletten-Labkraut (Galium aparine)
  • Knackelbeere (Fragaria viridis (subsp. viridis))
  • Knoblauchsrauke (Alliaria petiolata)
  • Kriechender Guensel (Ajuga reptans)
  • Kriechender Hahnenfuss (Ranunculus repens)
  • Kuckucks-Lichtnelke (Lychnis flos-cuculi (subsp. flos-cuculi))
  • Laerche unbestimmt (Larix spec.)
  • Lanblaettriger Weissgabelzahn (Paraleucobryum longifolium)
  • Land-Reitgras (Calamagrostis epigejos)
  • Lorbeer-Weide (Salix pentandra)
  • Maerzenbecher (Leucojum vernum)
  • Maigloeckchen (Convallaria majalis)
  • Mauerlattich (Mycelis muralis)
  • Mehlbeere (Sorbus aria)
  • Meisterwurz (Peucedanum ostruthium)
  • Mittlerer Klee (Trifolium medium)
  • Mittleres Hexenkraut (Circaea intermedia (C. alpina x lutetiana))
  • Moschus-Malve (Malva moschata)
  • Oesterreichische Sumpfsimse (Eleocharis mamillata subsp. austriaca)
  • Pfirsichblaettrige Glockenblume (Campanula persicifolia (subsp. persicifolia))
  • Pillen-Segge (Carex pilulifera (subsp. pilulifera))
  • Quell-Sternmiere (Stellaria alsine)
  • Quirl-Weisswurz (Polygonatum verticillatum)
  • Rasen-Schmiele (Deschampsia cespitosa)
  • Rauhhaariger Kaelberkropf (Chaerophyllum hirsutum subsp. hirsutum)
  • Rohr-Glanzgras (Phalaris arundinacea (subsp. arundinacea))
  • Rotbuche (Fagus sylvatica (subsp. sylvatica))
  • Roter Fingerhut (Digitalis purpurea (subsp. purpurea))
  • Rotes Straussgras (Agrostis capillaris)
  • Rotgelber Fuchsschwanz (Alopecurus aequalis)
  • Rotschwingel Sa. (Festuca rubra agg.)
  • Rundblaettrige Glockenblume (Campanula rotundifolia)
  • Ruprechtskraut (Geranium robertianum)
  • Saat-Hohlzahn (Galeopsis segetum)
  • Sal-Weide (Salix caprea (subsp. caprea))
  • Salbei-Gamander (Teucrium scorodonia)
  • Sauerampfer (Rumex acetosa (subsp. acetosa))
  • Schachtelhalm unbestimmt (Equisetum spec.)
  • Schafschwingel Sa. (Festuca ovina agg.)
  • Scharbockskraut (Ficaria verna)
  • Scharfer Hahnenfuss (Ranunculus acris)
  • Schlank-Segge (Carex acuta)
  • Schlehe (Prunus spinosa agg.)
  • Schnabel-Segge (Carex rostrata (subsp. rostrata))
  • Schneebeere (Symphoricarpos albus)
  • Schoenes Frauenhaarmoos (Polytrichum formosum)
  • Schoenes Kranzmoos (Rhytidiadelphus loreus)
  • Schrebers Rotstengelmoos (Pleurozium schreberi)
  • Schwanenhals-Sternmoos (Mnium hornum)
  • Schwarz-Erle (Alnus glutinosa)
  • Schwarze Teufelskralle (Phyteuma nigrum)
  • Schwarzer Holunder (Sambucus nigra)
  • Silber-Fingerkraut (Potentilla argentea)
  • Spaete Wald-Trespe (Bromus ramosus)
  • Sparriges Kranzmoos (Rhytidiadelphus squarrosus)
  • Spitz-Ahorn (Acer platanoides)
  • Spitz-Wegerich (Plantago lanceolata)
  • Spitzbluetige Binse (Juncus acutiflorus (subsp. acutiflorus))
  • Stachelbeere (Ribes uva-crispa)
  • Stattliches Knabenkraut (Orchis mascula)
  • Stiel-Eiche (Quercus robur (subsp. robur))
  • Stumpfblaettriger Ampfer (Rumex obtusifolius)
  • Sumpf-Baldrian (Valeriana dioica)
  • Sumpf-Dotterblume (Caltha palustris)
  • Sumpf-Hornklee (Lotus pedunculatus)
  • Sumpf-Kratzdistel (Cirsium palustre)
  • Sumpf-Labkraut (Galium palustre)
  • Sumpf-Pippau (Crepis paludosa)
  • Sumpf-Schachtelhalm (Equisetum palustre)
  • Sumpf-Schafgarbe (Achillea ptarmica)
  • Sumpf-Segge (Carex acutiformis)
  • Sumpf-Veilchen (Viola palustris (subsp. palustris))
  • Sumpf-Vergissmeinnicht (Myosotis scorpioides)
  • Sumpf-Weidenroeschen (Epilobium palustre)
  • Teich-Schachtelhalm (Equisetum fluviatile)
  • Teufelsabbiss (Succisa pratensis)
  • Torfmoos unbestimmt (Sphagnum spec.)
  • Trauben-Eiche (Quercus petraea (subsp. petraea))
  • Trauben-Holunder (Sambucus racemosa)
  • Ufer-Schnabeldeckelmoos (Platyhypnidium riparioides)
  • Vielbluetige Weisswurz (Polygonatum multiflorum)
  • Vogel-Wicke (Vicia cracca)
  • Wacholder (Juniperus communis)
  • Wald-Bingelkraut (Mercurialis perennis)
  • Wald-Ehrenpreis (Veronica officinalis)
  • Wald-Goldstern (Gagea lutea)
  • Wald-Habichtskraut (Hieracium murorum)
  • Wald-Hainsimse (Luzula sylvatica)
  • Wald-Kiefer (Pinus sylvestris)
  • Wald-Reitgras (Calamagrostis arundinacea)
  • Wald-Rispengras (Poa chaixii)
  • Wald-Sauerklee (Oxalis acetosella)
  • Wald-Schachtelhalm (Equisetum sylvaticum)
  • Wald-Schwingel (Festuca altissima)
  • Wald-Segge (Carex sylvatica (subsp. sylvatica))
  • Wald-Veilchen (Viola reichenbachiana)
  • Wald-Ziest (Stachys sylvatica)
  • Wald-Zwenke (Brachypodium sylvaticum (subsp. sylvaticum))
  • Waldmeister (Galium odoratum)
  • Wasserpfeffer-Knoeterich (Persicaria hydropiper)
  • Wechselblaettriges Milzkraut (Chrysosplenium alternifolium)
  • Weiches Honiggras (Holcus mollis (subsp. mollis))
  • Weide unbestimmt (Salix spec.)
  • Weissdorn unbestimmt (Crataegus spec.)
  • Weisse Hainsimse (Luzula luzuloides)
  • Weissklee (Trifolium repens (subsp. repens))
  • Wiesen Knaeuelgras (Dactylis glomerata)
  • Wiesen-Augentrost Sa. (Euphrasia officinalis)
  • Wiesen-Baerenklau (Heracleum sphondylium)
  • Wiesen-Flockenblume (Centaurea jacea)
  • Wiesen-Fuchsschwanzgras (Alopecurus pratensis)
  • Wiesen-Kerbel (Anthriscus sylvestris)
  • Wiesen-Klee (Trifolium pratense)
  • Wiesen-Knoeterich (Bistorta officinalis (subsp. officinalis))
  • Wiesen-Labkraut (Galium mollugo)
  • Wiesen-Margerite Sa. (Leucanthemum vulgare agg.)
  • Wiesen-Platterbse (Lathyrus pratensis)
  • Wiesen-Schafgarbe (Achillea millefolium)
  • Wiesen-Schaumkraut (Cardamine pratensis var. pratensis)
  • Wiesen-Schluesselblume (Primula veris (subsp. veris))
  • Wimpern-Hedwigsmoos (Hedwigia ciliata)
  • Winkel-Segge (Carex remota)
  • Wolliges Honiggras (Holcus lanatus)
  • Zitter-Pappel (Populus tremula)
  • Zwiebel-Zahnwurz (Cardamine bulbifera)
  • Zypressen-Schlafmoos (Hypnum cupressiforme)
Tierarten:
  • Aurorafalter (Anthocharis cardamines)
  • Bergmolch (Triturus alpestris)
  • Blaugruene Mosaikjungfer (Aeshna cyanea)
  • Brauner Grashuepfer (Chorthippus brunneus)
  • Buntspecht (Dendrocopos major)
  • C-Falter (Polygonia c-album)
  • Dukatenfalter (Lycaena virgaureae)
  • Erdkroete (Bufo bufo)
  • Fadenmolch (Triturus helveticus)
  • Fitis (Phylloscopus trochilus)
  • Fluss-Napfschnecke (Ancylus fluviatilis)
  • Fruehe Adonislibelle (Pyrrhosoma nymphula)
  • Gebirgsstelze (Motacilla cinerea)
  • Gefleckte Keulenschrecke (Myrmeleotettix maculatus)
  • Gemeiner Grashuepfer (Chorthippus parallelus)
  • Gewoehnliche Strauchschrecke (Pholidoptera griseoaptera)
  • Grasfrosch (Rana temporaria)
  • Graureiher (Ardea cinerea)
  • Grauspecht (Picus canus)
  • Grosse Pechlibelle (Ischnura elegans)
  • Gruenspecht (Picus viridis)
  • Kleiber (Sitta europaea)
  • Kleinspecht (Dryobates minor)
  • Nachtigall-Grashuepfer (Chorthippus biguttulus)
  • Plattbauch (Libellula depressa)
  • Roesels Beissschrecke (Metrioptera roeselii)
  • Schwanzmeise (Aegithalos caudatus)
  • Schwarzspecht (Dryocopus martius)
  • Stockente (Anas platyrhynchos)
  • Teichhuhn (Gallinula chloropus)
  • Teichmolch (Triturus vulgaris)
  • Violetter Silberfalter (Brenthis ino)
  • Waldgrille (Nemobius sylvestris)
  • Waldlaubsaenger (Phylloscopus sibilatrix)
  • Wasseramsel (Cinclus cinclus)
  • Zilpzalp (Phylloscopus collybita)
Schutzziele: gemaess LG Paragraph 20,
-zur Erhaltung von Lebensstaetten bedrohter oder seltener Tier- und
Pflanzenarten sowie zur Sicherung von Flaechen, die wegen ihrer
Eigenart oder Schoenheit besonders wertvoll sindErhalt naturnaher Buchenwaelder verschiedener Alters- und Entwicklungsphasen und oekologische Optimierung.Erhalt und Wiederentwicklung naturnaher Buchenwaldbestaende als Elemente entsprechend der potentiellen natuerlichen Vegetation innerhalb einer ueberwiegend von Kunstforsten gepraegten Waldlandschaft und oekologische Optimierung insbesondere durch Foerderung von Alt- und TotholzErhalt grossflaechiger, naturnaher Buchenwaldbestaende als Lebensraeume gemaess der potentiellen natuerlichen Vegetation
innerhalb einer von Kunstforsten gepraegten Landscahft und oekologische Optimierung insbesondere durch Foerderung von
Alt- und Totholz sowie hier durch Erhalt und Entwicklung der typischen Laubholzbestockung auf blockschuttreichen, schattig-feuchten und quellnassen Sonderstandorten.Erhalt und Entwicklung grossflaechiger naturnaher Laubwaelder innerhalb der von Fichtenforsten gepraegen Waldlandschaft
und oekologische Optimierung insbesondere duch Foerderung von Alt- und Totholz.
Sicherung der Lebensgemeinschaften lichter Eichenwaelder auf flachgruendigem, strahlungsexponiertem Standort (Population der Waldgrille, Nemobius sylvestris)Erhalt und Optimierung von Stillgewaessern und FeuchtbiotopenErhalt und Entwicklung naturnaher Laubwaelder, oekologische Optimierung insbesondere durch Foederung standortgerechter
Laubholzbestockung und Erhalt von Alt- und Totholz.Erhalt naturnaher Buchenwaelder und oekologische Optimierung insbesondere durch Foerderung von Alt- und Totholz und Umwandlung der Fichtenforste in bodenständige Laubholzbestände.Erhalt und Entwicklung naturnaher Buchenhochwaelder und oekologischen Optimierung insbesondere durch Foerderung von Alt- und Totholz, Sicherung eines Buchenaltbestandes in landschaftlich exponierter, teils felsiger und blockschuttreicher KuppenlangeErhalt grossflaechiger Buchenwaldgebiete als Lebensraeume entprechend der potentielen natuerlichen Vegetation innerhalb einer von Kunstforsten gepraegten Landschaft und oekologische Optimierung insbesondere durch Foerderung von Alt- und Totholz.Erhalt grossflaechiger Buchenwaelder mit unterschiedlichen Alters-und Entntwicklungsphasen innerhalb einer ueberwiegend von
Fichtenforsten gepraegen Waldlandschaft des Rothaargebirges und oekologische Optimierung insbesondere duch Foerderung
von Alt- und Totholz.Erhalt grossflaechiger Buchenwaldbestaende als Lebensraeume entsprechend der potentiellen natuerlichen Vegetation innerhalb der von Fichtenforsten gepraegten Waldlandschaft und oekologische Optimierung insbesondere durch Foerderung von Alt- und Totholz.
Gefährdungen:
  • Angelsport, Fischerei
  • Aufforstung
  • Beseitigung alter Baeume
  • Entwaesserung, Wasserentnahme, Wasserregime
  • Eutrophierung
  • Gruenlandbewirtschaftung, Beweidung zu intensiv (LW)
  • Kahlschlag, unsachgemaesser Holzeinschlag (FW)
  • Muellablagerung
  • nicht bodenstaendige Gehoelze (FW)
  • Strassenbau
  • unerwuenschte Sukzession
  • Wegebau
Maßnahmen:
  • Altholz erhalten
  • Beschraenkung der Fischereiausuebung
  • Beseitigung von Muell
  • der Sukzession ueberlassen
  • dynamisches Altholzkonzept
  • Einstellung der Bewirtschaftung
  • Erhaltung der Gewaesser
  • Erhaltung der Landschaftsstrukturen
  • Erhaltung der Laubholzbestockung
  • Erhaltung des Kleinreliefs
  • Erhoehung des Laubholzanteils
  • extensive Gruenlandbewirtschaftung, Beweidung
  • extensive Gruenlandbewirtschaftung, Mahd
  • kein Kahlschlag
  • keine Aufforstung
  • keine Duengung
  • keine Entwaesserung
  • keine wegebaulichen Massnahmen
  • LB-Ausweisung-Teilflaeche
  • naturnahe Waldbewirtschaftung
  • ND-Ausweisung
  • Totholz erhalten
  • Umwandlung in bodenstaendigen Gehoelzbestand
  • Vermeidung Eutrophierung
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