Titel:

Naturschutzgebiete und Nationalpark Eifel in NRW


Logo:

Naturschutzgebiete und Nationalpark Eifel in NRW


Suche:


Schriftmenü:

Schriftgrösse: ||

Inhalt:

Naturschutzgebiet Rosenaue <LP> (SO-083)

Objektbezeichnung:

NSG Rosenaue <LP>

Kennung:

SO-083

Ort: Lippetal
Kreis: Soest
Bezirksregierung: Arnsberg
Digitalisierte Fläche: 17,86 ha
Offizielle Fläche: NaN ha
Flächenanzahl: 1
Schutzstatus: NSG, bestehend
Verfahrensstand: LP rechtskraeftig
Inkraft seit: 2002
Inkraft: 2006
Außerkraft: 9999
Schutzziel: Beschreibung:
Das Naturschutzgebiet liegt zwischen Weslarn, Brockhausen und Hüttinghausen. Es handelt sich
im Wesentlichen um einen Teilbereich des Naturschutzgebietes Rosenaue, d. h. um Niederungs-
bereiche der Rosenaue und den Zufluss des Hüttinghauser Baches. Der Teilbereich der Rosenaue
wird von starker Mäandrierung geprägt. Beide Bäche sind meist einseitig von dichtem Ufergehölz,
ansonsten von Grünland und Ackernutzung, die oftmals bis an die Bachufer grenzt, gesäumt.
Innerhalb der intensiv genutzten Hellwegbörde bilden die Niederung der Rosenaue und des Hütting-
hauser Baches ein wichtiges Vernetzungsbiotop und ein belebendes Element für das Landschaftsbild.
In diesem Gebiet wurden vom Kreis Soest und vom Land NRW mit Mitteln des Naturschutzes und der
Wasserwirtschaft Grundstücke erworben, um auf diesem Wege eine naturnahe Entwicklung des Ge-
wässers und seiner Aue zu sichern.

Die Unterschutzstellung erfolgt
1.- zur Erhaltung, Förderung und Wiederherstellung eines möglichst naturnahen Bach- und Auenge-
bietes mit den dazugehörigen Grünland-, Gehölz- und Brachlandbereichen und deren Lebens-
gemeinschaften und Lebensräumen, einer Anzahl schutzwürdiger Arten, insbesondere von selte-
nen zum Teil stark gefährdeten Vogel-, Amphibien-, Fisch- und Libellenarten sowie Pflanzenge-
sellschaften des feuchten Grünlandes, der fließenden und stehenden Gewässer und der autoch-
tonen Schwarzpappelbestände,
2.- aus wissenschaftlichen, naturgeschichtlichen und landeskundlichen Gründen,
3.- wegen der besonderen Eigenart und Schönheit dieser naturnahen Bachauen mit ihren durch ver-
schiedene Landschaftselemente reich strukturierten Gebiete: Bach, Bachaltarme, bachbegelei-
tende Auengehölze, Hochstaudenfluren, Grünlandbereiche, Brachen, Kopfbaumbestände,
Heckengehölze.
Referenzen FFH- und VS-Gebiete:
Referenzen Schutzwürdige Biotope (BK):
  • BK-4314-044
  • BK-4314-045
  • BK-4314-083
  • BK-4314-084
Kennung:

BK-4314-083

Objektbezeichnung:

Ahse zwischen Haus Ahse und Wiltrop

Link zur Karte: BK-4314-083
Objektbeschreibung: Das Gebiet umfasst den Verlauf der Ahse zwischen Haus Ahse im Osten und Wiltrop im Westen sowie den Unterlauf der Rosenaue, der bei Oestinghausen in die Ahse mündet. Westlich von Brockhausen verlaufen die Rosenaue, die Ahse sowie der davon abgezweigte Mühlengraben bis nach Oestinghausen parallel. Die Ahse wie auch die Rosenaue sind im gesamten Abschnitt stark begradigt und mit lockeren Steinschüttungen befestigt. Lediglich westlich von Oestinghausen ist die Ahse abschnittsweise naturnah mit Steilufern und einem mäandrierenden Verlauf entwickelt. Zwischen Brockhausen und Oestinghausen wird das Gewässer aktuell renaturiert. Westlich von Oestinghausen hat sich ein einseitiges, abschnittsweise auch beidseitiges Ufergehölz mit Weiden, Erlen und Eschen entwickelt, während östlich nur kurze Uferpartien von Gehölzen begleitet werden. Westlich von Brockhausen sowie weiter westlich um Wiltrop prägen weite, intensiv und überwiegend als Fettweide genutzte Grünlandbereiche die Aue, während in den anderen Teilbereichen die Ackernutzung bis an den Bach reicht. Während einer gesonderten Nachkartierung in 2011 wurden östlich und westlich des Hofes "Balksen" weitere Biotope arrondiert. Hierbei handelt es sich um einen Abschnitt des Mühlengraben, einer Obstweide sowie weiterer Weideflächen östlich des Hofes. Der Mühlengraben weist eine lokal intakte Fließgewässervegetation auf und wird von vereinzelten alten Kopfweiden und Bruchweiden gesäumt. Nordwestlich von Balksen wurde ein Eichen-Feldgehölz, eine Mähweide, sowie der von feuchten Uferhochstauden geprägte, Ufergehölzfreie Verlauf der Alten Ahse arrondiert. Die besondere Bedeutung dieses Gebietes liegt in der hohen strukturellen Vielfalt der Aue begründet. Das Gebiet besitzt eine wichtige Funktion als Vernetzungsbiotop. Hauptentwicklungsziel ist es, diesen Biotopkomplex in seiner Vielfalt zu erhalten und durch geeignete Maßnahmen, wie der naturnahen Gestaltung der Ahse, der Abpufferung und der Erhöhung des Grünlandanteils in seiner ökologischen Funktion zu stärken und zu verbessern.
Kennung:

BK-4314-044

Objektbezeichnung:

Rosenaue

Link zur Karte: BK-4314-044
Objektbeschreibung: Das Gebiet umfasst den Verlauf der Rosenaue auf einer Länge von ca. 2 km zwischen Weslarn im Osten und Brockhausen im Westen. Der in diesem Teilstück etwa 3-4 m breite Bach ist insgesamt naturnah ausgebildet. Der Verlauf mäandriert leicht; Steilufer, Kiesbänke, Totholz und Kolke sind regelmäßig vorhanden. Im mittleren, von Ost nach West verlaufenden Bereich sind zudem mehrere Altarme vorhanden, die zumindest bei Hochwässern noch regelmäßig überflutet werden. Nördlich von Weslarn wird die Rosenaue beidseitig von Ufergehölzen, meist Erlen und Eschen, begleitet. Westlich des Baches findet sich ein breiterer Grünlandstreifen, überwiegend als Fettweiden entwickelt. Im mittleren Bereich wird ein Feldgehölz, überwiegend bestockt mit Weiden, Eichen und Eschen, durchflossen. In der Krautschicht dominieren zumindest lokal Brennnessel und andere Eutrophierungszeiger. Während hier am südlichen Rand direkt Äcker an die Aue grenzen, sind auf der Nordseite Brachen entstanden, in denen die Brennnessel dominiert. Der westliche Abschnitt wird wiederum beidseitig von Ufergehölzen eingenommen, an die überwiegend direkt oder mit schmalen Säumen Äcker grenzen. Im Norden dieses Abschnittes befindet sich eine ehemalige, nach Westen exponierte Lehmgrube mit z. T. lückiger Magerrasenvegetation. An verschiedenen Stellen des Gebietes - überwiegend nördlich von Weslarn - sind Baumreihen, Hecken und Kopfbaumreihen vorhanden. Der besondere Wert dieses Abschnitts der Rosenaue liegt in der naturnahen Ausprägung des Baches und der hohen strukturellen Vielfalt in der Aue begründet. Aus diesem Grund kommt dem Gebiet regionale Bedeutung zu. Speziell als Vernetzungsbiotop besitzt es eine wichtige Funktion. Hauptentwicklungsziel ist es, diesen Biotopkomplex in seiner Vielfalt zu erhalten und durch geeignete Maßnahmen aufzuwerten.
Kennung:

BK-4314-045

Objektbezeichnung:

Huettinghausen

Link zur Karte: BK-4314-045
Objektbeschreibung: Das Gebiet Hüttinghausen umfasst zwei Höfe (mit Ausnahme der Gebäude) westlich von Weslarn in der ausgeräumten Agrarlandschaft der Hellwegbörde. Jeweils südlich der Höfe befinden sich kleine Eichen-Feldgehölze, von denen das östliche mit einer 1,5 m hohen Hecke aus Hainbuche umgeben ist. Die Strauchschicht beider Gehölze besteht aus Holunder, Hasel und andern Sträuchern. In der Krautschicht dominiert lokal Brombeere, es kommt aber auch Maiglöckchen vor. Zwischen beiden Höfen finden sich mehrere Streuobstwiesen, deren Obstbaumbestand aber z. T. nur noch aus wenigen Bäumen besteht. Im Norden und Westen ist der östlich gelegene Hof von einem zu einer Gräfte aufgestauten Bach umgeben. Im Nordosten wurde der Bach zu einem Teich aufgestaut, dessen Ufer von Hochstauden und einzelnen Gehölzen eingenommen werden. Der Bach verläuft von Hüttinghausen in nördliche Richtung und entwässert in die Rosenaue. Am westlichen Ufer stockt neben durchgehenden Ufergehölzen, ein Feldgehölz aus Pappeln. Östlich des Baches befindet sich eine verarmte, frische Glatthaferwiese. Diese geht im Norden in eine Feuchtwiesenbrache über, deren Aspekt lokal von Kohldiesteln bestimmt wird. Vereinzelt finden sich im Gebiet artenreiche Hecken. Mit dem Vorkommen von hofnahen Feldgehölzen, Grünländern, Streuobstwiesen und Teichen sind die beiden Höfe ein Beispiel dafür, wie die Umgebung von Höfen in der bäuerlichen Kulturlandschaft früherer Zeiten ausgesehen hat. Aus diesem Grund kommt dem Gebiet lokale Bedeutung zu. Ziel ist es, diesen Biotopkomplex in seiner Gesamtheit aus naturschützerischer, wie kulturhistorischer Sicht zu erhalten und zu entwickeln.
Kennung:

BK-4314-084

Objektbezeichnung:

Teich nördlich Hüttinghausen

Link zur Karte: BK-4314-084
Objektbeschreibung: Nördlich von Hüttinghausen gelegenes, etwa 200 m² großes, periodisch trocken fallendes Kleingewässer. Die westliche Uferpartie wird von Hochstauden, das Süd-, Ost und Nordufer von Ufergehölzen eingenommen. Der Teich selber wird von Wasserlinsen bedeckt. Westlich des Teiches befindet sich eine Grünlandbrache, die aktuell von Brennnesseln dominiert wird. Vereinzelt haben sich Holundersträucher etabliert. Im Westen wird die Fläche von einer artenreichen, dichten Hecke begrenzt. Als insgesamt seltener Biotoptyp in der gewässerarmen Hellwegbörde kommt dem Gebiet lokale Bedeutung zu, speziell als Lebensraum des Laubfrosches. Neben dem Erhalt ist es das Ziel die Funktion des Kleingewässers als Lebensraum von Amphibien und Libellen durch geeignete Biotoppflegemaßnahmen zu verbessern.
Lebensraumtypen:
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Laubwaelder ausserhalb von Sonderstandorten (nicht FFH-LRT) <NA00> (1,65 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Feldgehoelze (nicht FFH-LRT) <NBA0> (7,37 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete linienfoermige Gehoelzstrukturen und Einzelbaeume <NBD0> (0,07 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Ufergehoelze (nicht FFH-LRT) <NBE0> (10,74 ha)
  • Schutzwuerdiges und gefaehrdetes mesophiles Wirtschaftsgruenland incl. Brachen (nicht FFH-LRT) <NE00> (63,96 ha)
  • Schutzwuerdiges und gefaehrdetes Nass- und Feuchtgruenland incl. Brachen (nicht FFH-LRT) <NEC0> (0,33 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Stillgewaesser (nicht FFH-LRT) <NFD0> (2,88 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Fliessgewaesser (nicht FFH-LRT) <NFM0> (13,47 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Fels- und Rohbodenstandorte (nicht FFH) <NGA0-ung.> (0,26 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Obstbaumbestaende <NHK0> (0,65 ha)
Geschützte Biotope (§62):
Biotoptypen:
  • Feldgehoelz <BA0> (6,50 ha)
  • Feldgehoelz aus einheimischen Baumarten <BA1> (0,87 ha)
  • Feldgehoelz aus gebietsfremden Baumarten <BA2> (0,41 ha)
  • Strauchhecke, ebenerdig <BD2> (1,76 ha)
  • Ufergehoelz <BE0> (12,40 ha)
  • Baumreihe <BF1> (1,61 ha)
  • Einzelbaum <BF3> (1,35 ha)
  • Kopfbaumreihe <BG1> (1,61 ha)
  • Kopfbaum <BG3> (1,35 ha)
  • Fettwiese, Flachlandausbildung (Glatthaferwiese) <EA1> (64,85 ha)
  • Fettwiese, Neueinsaat <EA3> (0,79 ha)
  • Fettweide <EB0> (26,90 ha)
  • Fett-Maehweide <EB0a> (1,30 ha)
  • Gruenlandbrache <EE0> (0,55 ha)
  • Brachgefallenes Nass- und Feuchtgruenland <EE3> (0,33 ha)
  • stehendes Kleingewaesser <FD0> (1,98 ha)
  • Tieflandbach <FM5> (7,56 ha)
  • Graben <FN0> (2,01 ha)
  • Lehm-, Tonabgrabung <GD2> (0,26 ha)
  • Acker <HA0> (28,04 ha)
  • Streuobstwiese <HK2> (2,18 ha)
  • Streuobstweide <HK3> (3,28 ha)
  • Gebaeude, Mauerwerk, Ruine <HN0> (1,35 ha)
  • ohne Zuordnung <OZ> (NaN ha)
  • Altarm, Altwasser <yFC0> (1,31 ha)
  • Tieflandbach <yFM5> (5,32 ha)
Rote Liste Arten 2010 NRW:
Planungsrelevante Arten:
Pflanzenarten:
  • Acker-Kratzdistel (Cirsium arvense)
  • Apfelbaum unbestimmt (Malus spec.)
  • Aronstab (Arum maculatum)
  • Asch-Weide (Salix cinerea subsp. cinerea)
  • Bachbunge (Veronica beccabunga (subsp. beccabunga))
  • Behaarte Karde (Dipsacus pilosus)
  • Behaarte Segge (Carex hirta)
  • Berg-Ahorn (Acer pseudoplatanus)
  • Birnbaum (Pyrus communis)
  • Bittersuesser Nachtschatten (Solanum dulcamara)
  • Blauer Wasser-Ehrenpreis (Veronica anagallis-aquatica (subsp. anagallis-aquatica))
  • Blauroter Hartriegel (Cornus sanguinea)
  • Breit-Wegerich (Plantago major)
  • Breitblaettrige Stendelwurz (Epipactis helleborine)
  • Brombeere Sa. (Rubus sectio Rubus)
  • Brombeere unbestimmt (Rubus spec.)
  • Bruch-Weide (Salix fragilis)
  • Deutsches Weidelgras (Lolium perenne)
  • Dornige Hauhechel (Ononis spinosa (subsp. spinosa))
  • Druesiges Springkraut (Impatiens glandulifera)
  • Echte Nelkenwurz (Geum urbanum)
  • Echte Zaunwinde (Calystegia sepium)
  • Echter Kreuzdorn (Rhamnus cathartica)
  • Echtes Lungenkraut (Pulmonaria officinalis)
  • Echtes Maedesuess (Filipendula ulmaria (subsp. ulmaria))
  • Echtes Tausendgueldenkraut (Centaurium erythraea)
  • Efeu (Hedera helix (subsp. helix))
  • Eingriffliger Weissdorn (Crataegus monogyna)
  • Esche (Fraxinus excelsior (subsp. excelsior))
  • Fichte (Picea abies)
  • Fieder-Zwenke (Brachypodium pinnatum)
  • Fingerkraut unbestimmt (Potentilla spec.)
  • Flatter-Binse (Juncus effusus (subsp. effusus))
  • Flattergras (Milium effusum)
  • Flutender Schwaden (Glyceria fluitans)
  • Gaensebluemchen (Bellis perennis)
  • Garten-Apfel (Malus domestica)
  • Gefleckte Taubnessel (Lamium maculatum)
  • Gefluegelte Braunwurz (Scrophularia umbrosa subsp. umbrosa)
  • Gelbe Schwertlilie (Iris pseudacorus)
  • Gelbe Teichrose (Nuphar lutea)
  • Gemeine Braunelle (Prunella vulgaris)
  • Gemeiner Beinwell (Symphytum officinale)
  • Gemeiner Blutweiderich (Lythrum salicaria)
  • Gemeiner Schneeball (Viburnum opulus)
  • Gewoehnliche Eberesche (Sorbus aucuparia)
  • Gewoehnliche Goldnessel (Galeobdolon luteum)
  • Gewoehnliche Kratzdistel (Cirsium vulgare (subsp. vulgare))
  • Gewoehnliche Schlehe (Prunus spinosa)
  • Gewoehnliche Wald-Engelwurz (Angelica sylvestris)
  • Gewoehnlicher Glatthafer (Arrhenatherum elatius (subsp. elatius))
  • Gewoehnlicher Hornklee (Lotus corniculatus)
  • Gewoehnliches Pfaffenhuetchen (Euonymus europaeus)
  • Giersch (Aegopodium podagraria)
  • Glieder-Binse (Juncus articulatus (subsp. articulatus))
  • Grau-Erle (Alnus incana (subsp. incana))
  • Grosse Brennessel (Urtica dioica)
  • Grosses Hexenkraut (Circaea lutetiana)
  • Grossfruechtiger Weissdorn (Crataegus macrocarpa (C. laevigata x rhipidophylla))
  • Gundermann (Glechoma hederacea)
  • Hainbuche (Carpinus betulus)
  • Haselnuss (Corylus avellana)
  • Herbst-Loewenzahn (Scorzoneroides autumnalis)
  • Hunds-Rose (Rosa canina)
  • Jakobs Greiskraut (Senecio jacobaea)
  • Kanadische Pappel (Populus canadensis (P. deltoides x nigra))
  • Kanadische Wasserpest (Elodea canadensis)
  • Kleine Wasserlinse (Lemna minor)
  • Kletten-Labkraut (Galium aparine)
  • Knaeuel-Ampfer (Rumex conglomeratus)
  • Knoblauchsrauke (Alliaria petiolata)
  • Kohl(-Kratz)distel (Cirsium oleraceum)
  • Korb-Weide (Salix viminalis)
  • Kriechender Hahnenfuss (Ranunculus repens)
  • Loewenzahn (Taraxacum spec.)
  • Maigloeckchen (Convallaria majalis)
  • Minze (Mentha spec.)
  • Mittlerer Wegerich (Plantago media (subsp. media))
  • Nessel-Seide (Cuscuta europaea)
  • Pappel unbestimmt (Populus spec.)
  • Pfirsichblaettrige Glockenblume (Campanula persicifolia (subsp. persicifolia))
  • Riesen-Schwingel (Festuca gigantea)
  • Rohr-Glanzgras (Phalaris arundinacea (subsp. arundinacea))
  • Rohr-Schwingel (Festuca arundinacea)
  • Rose unbestimmt (Rosa spec.)
  • Rotbuche (Fagus sylvatica (subsp. sylvatica))
  • Rote Johannisbeere (Ribes rubrum)
  • Rote Taubnessel i.w.S. (Lamium purpureum)
  • Rotschwingel (Festuca rubra)
  • Ruprechtskraut (Geranium robertianum)
  • Sal-Weide (Salix caprea (subsp. caprea))
  • Sauerampfer (Rumex acetosa (subsp. acetosa))
  • Scharfer Hahnenfuss (Ranunculus acris)
  • Schilf (Phragmites australis (subsp. australis))
  • Schlank-Segge (Carex acuta)
  • Schlehe (Prunus spinosa agg.)
  • Schmalblaettriger Merk (Berula erecta)
  • Schneebeere (Symphoricarpos albus)
  • Schwarz-Erle (Alnus glutinosa)
  • Schwarzer Holunder (Sambucus nigra)
  • Silber-Weide (Salix alba (subsp. alba))
  • Sommer-Linde (Tilia platyphyllos)
  • Stech-Fichte (Picea pungens)
  • Stengellose Kratzdistel (Cirsium acaule (subsp. acaule))
  • Stiel-Eiche (Quercus robur (subsp. robur))
  • Stumpfblaettriger Ampfer (Rumex obtusifolius)
  • Suesskirsche (Prunus avium)
  • Sumpf-Kratzdistel (Cirsium palustre)
  • Sumpf-Segge (Carex acutiformis)
  • Sumpf-Vergissmeinnicht (Myosotis scorpioides)
  • Sumpf-Wasserstern Sa. (Callitriche palustris agg.)
  • Ufer-Wolfstrapp (Lycopus europaeus)
  • Veilchen unbestimmt (Viola spec.)
  • Vielbluetige Weisswurz (Polygonatum multiflorum)
  • Wald-Geissblatt (Lonicera periclymenum)
  • Wald-Sauerklee (Oxalis acetosella)
  • Wald-Ziest (Stachys sylvatica)
  • Wald-Zwenke (Brachypodium sylvaticum (subsp. sylvaticum))
  • Wasser-Minze (Mentha aquatica)
  • Wasser-Schwaden (Glyceria maxima)
  • Wasserdost (Eupatorium cannabinum (subsp. cannabinum))
  • Wasserlinse unbestimmt (Lemna spec.)
  • Wasserstern unbestimmt (Callitriche spec.)
  • Weide unbestimmt (Salix spec.)
  • Weisse Taubnessel (Lamium album)
  • Weissklee (Trifolium repens (subsp. repens))
  • Wiesen Knaeuelgras (Dactylis glomerata)
  • Wiesen-Baerenklau (Heracleum sphondylium)
  • Wiesen-Fuchsschwanzgras (Alopecurus pratensis)
  • Wiesen-Kerbel (Anthriscus sylvestris)
  • Wiesen-Klee (Trifolium pratense)
  • Wiesen-Lieschgras (Phleum pratense)
  • Wiesen-Loewenzahn Sa. (Taraxacum sect. Ruderalia)
  • Wiesen-Margerite Sa. (Leucanthemum vulgare agg.)
  • Wiesen-Platterbse (Lathyrus pratensis)
  • Wiesen-Schafgarbe (Achillea millefolium)
  • Wiesen-Schwingel (Festuca pratensis)
  • Wilde Moehre (Daucus carota (subsp. carota))
  • Wolliges Honiggras (Holcus lanatus)
  • Zierliche Wicke (Vicia parviflora)
  • Zottiges Weidenroeschen (Epilobium hirsutum)
  • Zweigriffliger Weissdorn (Crataegus laevigata)
  • Zwetschge (Prunus domestica)
Tierarten:
  • Gemeiner Blaeuling (Polyommatus icarus)
  • Gemeiner Heufalter (Colias hyale)
  • Laubfrosch (Hyla arborea)
  • Roesels Beissschrecke (Metrioptera roeselii)
  • Saebeldornschrecke (Tetrix subulata)
  • Teichhuhn (Gallinula chloropus)
  • Weinbergschnecke (Helix pomatia)
Schutzziele: Erhalt der gesamten strukturellen Vielfalt eines Biotopkomplexes sowie Aufwertung und Verbesserung der Funktion einzelner Biotoptypen in der ausgeräumten Agrarlandschaft der HellwegbördeErhalt der gesamten strukturellen Vielfalt eines Biotopkomplexes sowie Aufwertung und Verbesserung der Funktion einzelner Biotoptypen in der ackerbaulich intensiv genutzten HellwegbördeErhalt und Entwicklung einer reich strukturierten Hoflandschaft als Relikt der früheren bäuerlichen KulturlandschaftErhalt eines Kleingewässers und Verbesserung der Habitateigenschaften für Amphibien, Libellen und andere Artengruppen durch Abpufferung
Gefährdungen:
  • Beseitigung alter Baeume
  • Eutrophierung
  • Gewaesserausbau
  • Gruenlandbewirtschaftung
  • mangelnde Kopfbaumpflege
  • Umbruch, Umwandlung von Gruenland in Acker
  • unerwuenschte Sukzession
  • Veraenderung Vegetation
Maßnahmen:
  • Altholz erhalten
  • Beseitigung von Gehoelzen
  • Erhaltung der Landschaftsstrukturen
  • extensive Gruenlandbewirtschaftung, Beweidung
  • extensive Gruenlandbewirtschaftung, Mahd
  • Gruenland anlegen, wiederherstellen
  • Gruenlandnutzung beibehalten
  • kein Gewaesserausbau
  • Kopfbaumpflege
  • naturnahe Gewaessergestaltung
  • NSG-Erweiterung / vertragliche Regelung
  • Obstbaumpflege
  • Pufferzone anlegen
Die Kartenanwendung benötigt Javascript. Falls Sie diese Karte aufrufen möchten, schalten Sie in Ihrem Browser Javascript ein.