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Naturschutzgebiete und Nationalpark Eifel in NRW


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Naturschutzgebiet Wahner Heide im Rhein-Sieg-Kreis (SU-003)

Objektbezeichnung:

NSG Wahner Heide im Rhein-Sieg-Kreis

Kennung:

SU-003

Ort: Troisdorf
Kreis: Rhein-Sieg-Kreis
Bezirksregierung: Köln
Digitalisierte Fläche: 2.009,98 ha
Offizielle Fläche: 2.011,00 ha
Flächenanzahl: 1
Schutzstatus: NSG, bestehend
Verfahrensstand: LP rechtskraeftig
Inkraft seit: 1968
Inkraft: 2007
Außerkraft: 9999
Schutzziel: Die Unterschutzstellung erfolgt gemäß § 20 Satz 1 Buchstabe a sowie Satz 2 LG zur Erhaltung und Wiederherstellung folgender natürlicher Lebensräume gemäß Anhang 1 der Richtlinie (92/43/EWG):
- 6230 Borstgrasrasen im Mittelgebirge (prioritärer Lebensraum)
- 91 D0 Moorwälder (prioritärer Lebensraum)
- 2310 Sandheiden auf Binnendünen
- 2330 Sandtrockenrasen auf Binnendünen
- 3110 Nährstoffarme Littorellagewässer
- 3130 Nährstoffärmere basenarme Stillgewässer
- 31 50 Natürliche eutrophe Seen
- 4010 Feuchte Heidegebiete mit Glockenheide
- 4030 Trockene Heidegebiete
- 6430 Feuchte Hochstaudenfluren
- 6510 Glatthafer- und WiesenknopfsiIgenwiesen
- 7140 Übergangs- und Schwingrasenmoore
- 9110 Hainsimsen-, Buchenwald
- 91 60 Sternmieren-, Eichen-, Hainbuchenwald
- 9190 Alte bodensaure Eichenwälder auf Sandebenen
- zur Erhaltung folgender wildlebender Tierarten gemäß Anhang II der Richtlinie (92/43/EWG):
- /Bergunke (Born bina variegata)
sowie zur Erhaltung und Wiederherstellung ihrer Lebensräume;
- zur Wiederherstellung von Lebensräumen und stabilen überlebensfähigen Populationen folgender wildlebender Tierarten gemäß Anhang II der Richtlinie (92/43/EWG):
- Kammmolch (Triturus cristatus)
- zur Erhaltung folgender wildlebender Vogelarten gemäß Anhang 1 der Vogelschutz- richtlinie 79/409/EWG:
- Ziegenmelker (Caprimulgus europaeus)
- Schwarzspecht (Dryocopus martius)
- Neuntäter (Lanius collurio)
- Heidelerche (Lullula arborea)
- Wespenbussard (Pernis apivorus)
- Mittelspecht (Picoides (Dendrocopos) medius)
- Grauspecht (Picus canus)
sowie zur Erhaltung und Wiederherstellung ihrer Lebensräume;
- zur Erhaltung folgender Arten:
- Eisvogel (Alcedo atthis)
- Kornweihe (Circus cyaneus)
- Wanderfalke (Falco peregrinus)
- Kranich (Grus grus)
- Rotmilan (Milvus milvus)
- Laubfrosch (Hyla arborea)
sowie zur Erhaltung und Wiederherstellung ihrer Lebensräume;
- zur Erhaltung und Wiederherstellung von Lebensräumen und stabilen überlebensfä- higen Populationen folgender Zugvögel gemäß Artikel 4 Abs. 2 der Vogelschutzrichtlinie 79/409/EWG:
- Wiesenpie per (Anthus pratensis)
- Wendehals (Jynx torquilla)
- Raubwürger (Lanius excubitor)
- Nachtigall (Luscinia megarhynchos)
- Pirol (Oriolus oriolus)
- Schwarzkehlchen (Saxicola torquata)
- Zwergtaucher (Podiceps ruficollis)
- Wasserralle (Rallus aquaticus)
- Flußregenpfeifer (Charadrius dubius)
- zur Wiederherstellung von Lebensräumen und stabilen überlebensfähigen Populationen folgender Zugvögel gemäß Artikel 4
Abs. 2 der Vogelschutzrichtlinie 79/409/EWG:
- Bekassine (Gallinago gallinago)-
- zur Sicherung und Weiterentwicklung der regionalen und überregionalen Biotopverbundfunktionen zwischen der Nord- und der Südheide;
- zur Erhaltung und Wiedervernässung der Moore und Moorreste zur Sicherung und Optimierung der Moorentwicklung aufgrund ihrer Biotop- und Vernetzungsfunktion;
- zur Erhaltung und Wiederherstellung der Offenlandbiotope insbesondere in der Südheide aufgrund des differenzierten
Biotop- und Artenspektrums;
- Erhaltung und Wiederherstellung der Heide- und Sandmagerrasenbiotope als Lebensraumsicherungsmaßnahme für hoch spezialisierte Tier- und Pflanzenarten;
- Erhaltung und Entwicklung von Extensivgrünland und extensiv genutzten Äckern;
- Erhaltung und Entwicklung natürlicher und naturnaher Waldgesellschaften;
- Erhaltung des autochthonen, rheinischen Rotwildbestandes;
- Erhaltung und Entwicklung von Bruchwaldstandorten.
Die Unterschutzstellung erfolgt gemäß § 20 Satz 1 Buchstabe b LG wegen der wissenschaftlichen, naturgeschichtlichen und landeskundlichen Bedeutung der Wahner Heide
- als ein Gebiet mit Relikten historischer Landnutzungsformen und militärischer Nutzung;
- als ein Gebiet mit zahlreichen kulturhistorischen Bau- und Bodendenkmälern sowie sonstigen Kulturlandschaftsbestandteilen;
- als Gebiet, welches hinsichtlich seiner Relief- und Bodenausstattung äußerst abwechslungsreich ist;
- als ein Gebiet, welches vielfältig mit Heiden, Mooren, Binnendünen, Altgewässern und extensiv genutztem Grünland ausgestattet ist und Hudewaldreste, ehemalige Tongruben und Sandhohlwege aufweist;
- zur Erhaltung schutzwürdiger Böden.
Die Unterschutzstellung erfolgt gemäß § 20 Satz 1 Buchstabe c LG wegen der Seltenheit, besonderen Eigenart und hervorragenden Schönheit der Wahner Heide, insbesondere
- aufgrund ihrer abwechslungsreichen Re- liefgestaltung;
- aufgrund ihres kleinflächig wechselnden Standortmosaiks aus Heiden, Mooren, offenen Grasflächen, Stillgewässern sowie verschiedenen Wäldern;
- aufgrund ihrer einzigartigen Diversität an gefährdeten Biotoptypen;
- aufgrund des Vorkommens seltener Tier- und Pflanzenarten.
Referenzen FFH- und VS-Gebiete:
Referenzen Schutzwürdige Biotope (BK):
  • BK-5108-043
  • BK-5108-044
  • BK-5108-045
  • BK-5108-046
  • BK-5108-905
  • BK-5109-001
  • BK-5109-002
  • BK-5109-005
  • BK-5109-006
  • BK-5109-007
  • BK-5109-008
  • BK-5109-023
  • BK-5109-035
Kennung:

BK-5108-046

Objektbezeichnung:

Bereich Huehnerbruch

Link zur Karte: BK-5108-046
Objektbeschreibung: Die Flaeche ist zu 75 % bewaldet und zwar ueberwiegend mit Eichen-Birken-Pionierwaeldern mittleren Alters, die sehr adlerfarn- und pfeifengrasreich sind. Das Gelaende ist mit vielen Panzertrassen durchzogen, auf denen sich zahlreiche Kleingewaesser gebildet haben, die 1997 nur trockengefallen vorgefunden wurden. Je nach Stoerungsgrad sind diese Gewaesser vegetationslos, oder mit Zwergbinsen Gesellschaften, Kleinroehrichten oder ersten Moorbildungen besiedelt. Auf einer gut erhaltenen Binnenduene ist ein grosser Silbergrasrasen entwickelt. Sonst sind die Freiflaechen entweder mit einem vielfaeltigen Heide- Sandmagerrasenkomplex oder mit Schlagfluren bedeckt und unterschiedlich stark verbuscht. Die Katasterflaeche ist Teil des Wahner Heide- Kerngebietes und zugleich wichtiges Vernetzungselement zwischen Nord- und Suedheide.
Kennung:

BK-5108-905

Objektbezeichnung:

NSG-Wahner Heide <SU>

Link zur Karte: BK-5108-905
Objektbeschreibung: Das NSG Wahner Heide im Rhein-Sieg-Kreis wird von den belgischen Streitkraeften militaerisch genutzt. Lediglich 71 ha befinden sich auf dem Betriebsgelaende des Koeln/Bonner Flughafens. Dieser Bereich ist z.T. mit Birken-Pionierwaeldern und niederwaldartigen Aufforstungen bestockt, ueberwiegend jedoch waldfrei. Die Flaechen um die suedliche Anflugbefeuerung der Grossen Parallelbahn werden regelmaessig gemaeht. Hier befinden sich grossflaechige Magerrasen sowie Feucht- und Trockenheiden. Im Bereich Roonhuegel und Entenbach sind stark entwaesserte Heidemoor-Reste erhalten geblieben. Das NSG ausserhalb des Flughafens gliedert sich in drei Hauptraeume: Der naehrstoffarmen Mittelterrassen-Ebene im Zentrum, dem tertiaeren und devonischen Huegelland im Sueden und Osten und der Aggeraue. Die Mittelterrassen-Ebene steigt nach Osten sanft an, wo sie flache Huegel aus tertiaeren Kiesen und Tonen einschliesst. Die Mittelterrassen-Sedimente sind ueberwiegend mit einer unterschiedlich maechtigen Schicht Flugsand bedeckt, der in mehreren Bereichen zu Duenen aufgeworfen ist. Die Ebene wird in Ost-West-Richtung vom Scheuerbach durchflossen, in den zahlreiche Drainagegraeben und Seitenbaeche entwaessern. Die Flaeche ist zu rund 70% bewaldet. Die Freiflaechen sind eher inselartig in den Wald eingestreut. Der Wald besteht ueberwiegend aus gleichfoermigen, 30-50 jaehrigen Birken- Pionierbestaenden, denen zumeist Eichen, daneben auch Erlen und Kiefern beigemischt sind. Kleinflaechig hat die Eiche bereits die Birke als vorherrschende Baumart verdraengt. In der Krautschicht dominiert je nach Feuchtigkeit Pfeifengras oder Land-Reitgras, z.T. mit Adlerfarn oder Brombeere. Auf groesseren Flaechen sind bereits naturnahe Eichen- Birkenwaelder ausgebildet. Mit Schwerpunkt im Osten sind Kiefern-Pionierwaelder und Kiefernforsten vorhanden. Im Nordosten wurden kleine Flaechen mit Roteichen und Robinien aufgeforstet. Entlang des Scheuerbaches sind naturnahe Erlen- Eschen-Auenwaelder und ein Erlenbruchwald entwickelt. Die aeltesten Baumbestaende der Mittelterrassen-Ebene stellen kleine Eichen-Hudewaeldchen dar. Aus der starken Streuung heben sich vier Freiflaechenschwerpunkte ab: Im Bereich Hirzenbachmoor/Unterer Scheuerbach, zwischen Sallbachhuegel und Dachsberg, um den Schwarzenberg und in der Altenrather Tongrube. In enger Verzahnung und mit fliessenden Uebergaengen dominieren auf den Freiflaechen Pfeifengras-Wiesen und Feuchtheiden, degenerierte und intakte Heidekraut-Heiden, Schlagfluren und Adlerfarnbestaende, Straussgrasrasen und Heidemoore. Eingestreut sind diverse Gewaessertypen, Roehrichte, Seggenriede und Grossbinsenbestaende, Ruderalfluren und Wildaecker, Zwergbinsen-Gesellschaften und Sandtrockenrasen, extensives Gruenland und Besenginster- Heiden. Z.T. sind die Freiflaechen mit Birken stark verbuscht. Groessere Flaechen sind zudem durch die militaerischen Gelaendeuebungen vegetationsfrei. Auf den tertiaeren Randhuegeln im Sueden (Telegraphen- und Ravensberg) und den devonischen Randhuegeln im Osten des NSG (Lohmar-, Guelden- und Fliegenberg) befindet sich eine nahezu geschlossene Forstflaeche. Die dominanten Baumarten sind Kiefern, Eichen und Buchen. Als Nebenbaumarten treten in den Kiefernbestaenden vorwiegend Eichen und Birken, in den Eichenbestaenden Birken und Buchen und in den Buchenbestaenden Eichen auf. Die Eichen- und Buchen-Bestaende stellen z.T. naturnahe Waldgesellschaften dar. Aufgrund seines Alters (rund 200 Jahre) und seiner Naturnaehe hervorzuheben ist der Hainsimsen-Buchenwald auf dem Gueldenberg. Im Suedosten, wo das Gelaende zur Agger abfaellt, stocken ausgedehnte Erlenbestaende, darunter naturnahe Bruchwaelder im Bereich Leyenweiher. Ein breiter Heidestreifen zieht sich suedlich des Fliegenberg nach Osten zur Aggeraue und ein anderer von Norden auf den Telegraphenberg hinauf. Im Suedosten schliesst das NSG einen grossen Teil der Aggeraue ein. Sie ist ueberwiegend Gruenland und wird militaerisch und landwirtschaftlich (Schafweide) genutzt. Kleinflaechig eingestreut sind Roehrichte, Grossbinsenbestaende, Ruderal- und Schlagfluren sowie Brombeergebuesche. Entlang der z.T. wasserfuehrenden Altarme sind Reste der Hart- und Weichholzaue erhalten. Alte Erlen- und Weidenbestaende ziehen sich, den Flussarmen folgend, kulissenartig und mit gewundenen Raendern durch das Gruenland. Die Agger selbst ist an ihren Ufern befestigt, hat sich jedoch bereits an zwei Stellen dieser Einengung entledigt. Folgende Biotoptypen kommen in der Katasterflaeche kleinflaechig (< 1%) vor: AA0, ta-tb / AA3 / AB0, ta-tb / AB7, ta-tb / AD1 / AF0 / AJ3 / AK2 / AM0 / AM3 / AN0 / AN1 / AR0 / AS0 / AS1 / BA / BB, sq / BD0 / BE0 / BF1, ta-tb / BF2, ta-tb / BF3, ta-tb / BG1 / BG3, ta-tb / CA1, th-tt / EE2 / EE4 / FN, tg-wh / GC2 / GD1 / HA1 / HC0 / HC3 / HE1 / HF0 / HG2 / HH1 / HK9 / HN. - Binnenduene ( AA4 (<1%), AB2, AD1, AK0, AK1, AO0 (<1%), AR1 (<1%)) - Auenwald (AB7(<1%), AE2, AM3(<1%), AP1) - Bruchwald (AC4, AE3 (<1%)) - Erlenbestand (AC5, tb(>1%), BE2(<1%)) - Weidenbestand (BB, sq (<1%), BE1 (<1%)) - Uebergangsmoor (CA0, CA1(<1%), CB1, tn (<1%)) - Seggenried (CC1(<1%), CD (<1%)) - Roehrichtbestand (CF(<1%)) - Heide (DA1, DA2, DA3, DB1, DB2) - Silbergrasflur (DC2, ra-ti-tt) - Straussgrasrasen (DC3, ra-tt) - Borstgrasrasen (DF) - Nass- und Feuchtguenland (EC0) - Altwasser mit Roehrichtsaum (FC, wk (<1%)) - stehende Gewaesser (FD, wb-wg-wh-wl-wn (<1%), FE (<1%), FF, wa-wd-wf-wg-wh-wk-wl-wm-wn-wo (<1%), FG, wa-wd-wf-wg-wh-wk-wl-wm-wn (<1%) - Sumpfquelle (FK2 (<1%)) - Fliessgewaesser (FM4 wf-wh-wk-wl-wn (<1%), FM5, wf-wg-wh (<1%))
Kennung:

BK-5108-043

Objektbezeichnung:

Wahner Heide-Randbereiche oestlich Lind

Link zur Karte: BK-5108-043
Objektbeschreibung: Ueberwiegend forstlich gepraegtes Gebiet zwischen militaerischen Anlagen. Auf den nicht zu naehrstoffarmen Terrassensanden dominieren Kiefernwaelder im mittleren Baumholzalter, Eiche und stellenweise Birke sind beigemischt. Die Krautschicht ist artenarm und lueckig, in der Strauchschicht herrschen Adlerfarnherden sowie Gestrueppe aus Brombeere und Laubholz-Naturverjuengung. An einigen Stellen sind auch naturnahe Eichenwaldparzellen erhalten. Auf einer kleinen Parzelle im Suedwesten stockt ein ehemaliger Niederwald aus vorwiegend Hainbuche. Das urspruenglich flache Gelaende ist mit Sandgruben durchsetzt, die teils militaerische Anlagen enthalten, teils wassergefuellt sind. In der Mitte des Gebietes hat sich ein mesotrophes Gewaesser entwickelt, das absolut klares Waser aufweist. Es ist mit seltenen Pflanzengesellschaften bewachsen (ausgedehnte Sparganium minimum-Unterwasserrasen und Isolepis fluitans-Decken) und wird nicht beangelt. Im Flachwasser haben sich kleinflaechig Roehrichte und Weidengebuesche entwickelt. Die Ufer sind groesstenteils bewaldet. Der Westen der (Gesamt-)Flaeche wird ebenfalss von einer Sandgrube eingenommen, die ein stark bewegtes Relief aufweist und in freier Sukzession unterschiedlichste Vegetationskomplexe beinhaltet. Es dominieren Landreitgras- und Goldrutenbestaende, durchsetzt mit Brombeergebueschen, Ginsterbestaenden und Calluna-Heiden. Im Norden grenzt die "Deutsche Gesellschaft fuer Luft- und Raumfahrt" (DLR) an, durch deren bauliche Expansion bereits wertvolle Magerrasenstandorte vernichtet wurden.
Kennung:

BK-5108-045

Objektbezeichnung:

Ehemaliges Munitionsdepot und Umgebung

Link zur Karte: BK-5108-045
Objektbeschreibung: Biotopkomplex mit dem fuer das Kerngebiet der Wahner Heide typischen kleinraeumigen Wechsel von hochgradig gefaehrdeten Freiflaechenlebensraeumen, Schlagfluren, Verbuschungsstadien und Waeldern. Mager-rasen-Heide-Komplexe, Feuchtheiden, Heidemoore, Heideweiher mit fast einem Drittel der gefaehrdeten Pflanzenarten der Wahner Heide. Einziger Fundort von duftendem Mariengras, Harpalus servus und Leiosoma cribrum im noerdlichen Rheinland. Im Zentrum der Flaeche befindet sich ein Freiflaechenschwerpunkt, der von einem ehemaligen Munitionsdepot mit seinen offenen Sicherheitsbereichen herruehrt. Regelmaessige Mahd und gelegentliche Beweidung haben hier die Magerrasen- und Heidevegetation gefoerdert. In der Mitte der Flaeche ist neben einem Heideweiher eine Mosaikflaeche aus Pfeifengras-Feuchtheide, bodensaurem Kleinseggenried und einem Weiden-Ufergebuesch. Dieser Bereich ist ueberwiegend umrahmt von Birkenpionierwaeldern und kleinflaechig naturnahen Birkenwaeldern. Die Feuchtheiden und Moore sind durch Entwaesserung stark beeintraechtigt. Die Flaeche beherbergt eine der am besten erhaltenen Binnenduenen der Wahner Heide. Im oestlichen Bereich wird die Flaeche von einer breiten Panzertrasse zerschnitten. Ca. 1/3 der Flaeche ist als "Rote Zone" ausgewiesen mit absolutem Betretungsverbot.
Lebensraumtypen:
  • Trockene Sandheiden mit Calluna und Genista [Dünen im Binnenland] <2310> (1,41 ha)
  • Uebergangs- und Schwingrasenmoore <7140> (2,11 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Hochmoore, Uebergangsmoore und Torfstiche (nicht FFH-LRT) <NCA0> (4,87 ha)
Geschützte Biotope (§62):
  • Moore (6,98 ha)
  • stehende Binnengewaesser (natuerlich o. naturnah, unverbaut) (0,10 ha)
  • Zwergstrauch-, Ginster-, Wacholderheiden (1,41 ha)
Biotoptypen:
  • Eichen-Buchenmischwald <AA1> (74,46 ha)
  • Eichenwald <AB0> (1,91 ha)
  • Birken-Eichenmischwald <AB2> (116,99 ha)
  • Nadelbaum-Eichenmischwald <AB5> (18,08 ha)
  • Erlenmischwald mit einheimischen Laubbaumarten <AC1> (61,09 ha)
  • Birkenwald <AD0> (29,62 ha)
  • Eichen-Birkenmischwald <AD1> (26,36 ha)
  • Nadelbaum-Birkenmischwald <AD3> (31,06 ha)
  • Birken-Bruchwald <AD4> (1,01 ha)
  • Fichtenwald <AJ0> (14,89 ha)
  • Fichtenmischwald mit einheimischen Laubbaumarten <AJ1> (14,89 ha)
  • Kiefernwald <AK0> (60,08 ha)
  • Kiefernmischwald mit einheimischen Laubbaumarten <AK1> (125,90 ha)
  • Nadelbaum-Kiefernmischwald <AK3> (0,64 ha)
  • Robinienmischwald <AN1> (0,64 ha)
  • Roteichenmischwald <AO1> (16,92 ha)
  • Ahornmischwald <AR1> (0,64 ha)
  • Schlagflur <AT0> (14,41 ha)
  • Gebuesch, Strauchgruppe <BB0> (31,98 ha)
  • Roehrichtbestand <CF0> (0,51 ha)
  • Roehrichtbestand niedrigwuechsiger Arten <CF1> (0,28 ha)
  • Calluna-Heide <DA1> (0,92 ha)
  • Degenerierte Calluna-Heide <DA2> (1,30 ha)
  • Besenginster-Heide <DA3> (0,92 ha)
  • Zwergstrauch-Feuchtheide <DB1> (2,54 ha)
  • Silbergrasflur <DC2> (0,51 ha)
  • Straussgrasrasen <DC3> (1,20 ha)
  • Borstgrasrasen <DF0> (2,44 ha)
  • Fettwiese <EA0> (0,64 ha)
  • Fettweide <EB0> (29,78 ha)
  • Magerwiese <ED1> (0,64 ha)
  • Magerweide <ED2> (14,89 ha)
  • Gruenlandbrache <EE0> (6,37 ha)
  • stehendes Kleingewaesser <FD0> (0,28 ha)
  • Acker <HA0> (1,14 ha)
  • Deponie, Aufschuettung <HF2> (0,64 ha)
  • Gebaeude, Mauerwerk, Ruine <HN0> (1,14 ha)
  • Verkehrsbrache, ohne Brachen der Bahngelaende <HW6> (18,95 ha)
  • ohne Zuordnung <OZ> (NaN ha)
  • Buchen-Eichenmischwald <yAB1> (14,89 ha)
  • Birken-Eichenmischwald <yAB2> (14,89 ha)
  • Erlen-Bruchwald <yAC4> (14,89 ha)
  • Eichen-Birkenmischwald <yAD1> (446,76 ha)
  • Weiden-Auenwald <yAE2> (14,89 ha)
  • Kiefernwald <yAK0> (14,89 ha)
  • Ulmenmischwald auf Auenstandort <yAP1> (14,89 ha)
  • Schlagflur <yAT0> (59,57 ha)
  • Ufergehoelz <yBE0> (14,89 ha)
  • Weiden-Ufergehoelz <yBE1> (1,01 ha)
  • Hochmoor, Uebergangsmoor <yCA0> (34,66 ha)
  • Bodensaures Kleinseggenried <yCC1> (0,51 ha)
  • Grossseggenried <yCD0> (0,51 ha)
  • Calluna-Heide <yDA1> (18,95 ha)
  • Degenerierte Calluna-Heide <yDA2> (59,57 ha)
  • Besenginster-Heide <yDA3> (14,89 ha)
  • Zwergstrauch-Feuchtheide <yDB1> (14,89 ha)
  • Pfeifengras-Feuchtheide <yDB2> (45,69 ha)
  • Silikattrockenrasen <yDC0> (14,89 ha)
  • Silbergrasflur <yDC2> (1,41 ha)
  • Straussgrasrasen <yDC3> (2,03 ha)
  • Borstgrasrasen <yDF0> (14,89 ha)
  • Nass- und Feuchtgruenland <yEC0> (14,89 ha)
  • Altarm, Altwasser <yFC0> (14,89 ha)
  • Heideweiher, Moorblaenke <yFE0> (0,51 ha)
  • Abgrabungsgewaesser <yFG0> (0,64 ha)
  • Bach <yFM0> (14,89 ha)
  • Graben mit intakter Stillgewaesservegetation <yFN2> (0,10 ha)
  • Tieflandfluss <yFO2> (29,78 ha)
  • Uebergangs-, Zwischenmoor, Quellmoor <zCA3> (2,11 ha)
  • Calluna-Heide <zDA1> (1,36 ha)
  • Degenerierte Calluna-Heide <zDA2> (0,05 ha)
Rote Liste Arten 2010 NRW:
Planungsrelevante Arten:
Pflanzenarten:
  • Acker-Kleinling (Anagallis minima)
  • Adlerfarn (Pteridium aquilinum (subsp. aquilinum))
  • Aehren-Tausendblatt (Myriophyllum spicatum)
  • Aehrige Teufelskralle (Phyteuma spicatum)
  • Alpen-Laichkraut (Potamogeton alpinus)
  • Asch-Weide (Salix cinerea subsp. cinerea)
  • Aufrechter Igelkolben (Sparganium erectum)
  • Bauernsenf (Teesdalia nudicaulis)
  • Beinbrech (Narthecium ossifragum)
  • Berg-Gabelzahnmoos (Dicranum montanum)
  • Besenginster (Cytisus scoparius)
  • Besenheide (Calluna vulgaris)
  • Bewimpertes Mastkraut (Sagina apetala)
  • Birke unbestimmt (Betula spec.)
  • Blasen-Segge (Carex vesicaria)
  • Borsten-Schmiele (Deschampsia setacea)
  • Braune Segge (Carex nigra)
  • Braunes Schnabelried (Rhynchospora fusca)
  • Breitblaettriger Rohrkolben (Typha latifolia)
  • Breitblaettriges Knabenkraut (Dactylorhiza majalis)
  • Brombeere Sa. (Rubus sectio Rubus)
  • Brombeere unbestimmt (Rubus spec.)
  • Buntes Vergissmeinnicht (Myosotis discolor (subsp. discolor))
  • Cladonia spec. (Cladonia spec.)
  • Deutsche Rasenbinse (Trichophorum germanicum)
  • Draht-Schmiele (Deschampsia flexuosa)
  • Duftendes Mariengras (Hierochloe odorata (subsp. odorata))
  • Echte Glockenheide (Erica tetralix)
  • Echte Hundszunge (Cynoglossum officinale)
  • Echtes Johanniskraut (Hypericum perforatum)
  • Eingeschnittenes Bartkelchmoos (Calypogeia fissa)
  • Eingriffliger Weissdorn (Crataegus monogyna)
  • Einseitswendiges Torfmoos (Sphagnum subsecundum)
  • Englischer Ginster (Genista anglica)
  • Faden-Segge (Carex lasiocarpa)
  • Faulbaum (Frangula alnus (subsp. alnus))
  • Feder-Torfmoos (Sphagnum subnitens)
  • Feld-Hainsimse Sa. (Luzula campestris agg.)
  • Fieberklee (Menyanthes trifoliata)
  • Flatter-Binse (Juncus effusus (subsp. effusus))
  • Floh-Segge (Carex pulicaris)
  • Flutende Moorbinse (Isolepis fluitans)
  • Fruehe Haferschmiele (Aira praecox)
  • Fruehlings-Segge (Carex caryophyllea)
  • Fruehlings-Spoergel (Spergula morisonii)
  • Gebraeuchliche Ochsenzunge (Anchusa officinalis)
  • Gebraeuchlicher Steinklee (Melilotus officinalis)
  • Geflecktes Johanniskraut (Hypericum maculatum)
  • Geflecktes Knabenkraut i.w.S. (Dactylorhiza maculata agg.)
  • Gelbe Schwertlilie (Iris pseudacorus)
  • Gemeine Sumpfsimse (Eleocharis palustris)
  • Gemeine Waldsimse (Scirpus sylvaticus)
  • Gemeiner Beifuss (Artemisia vulgaris)
  • Gemeiner Blutweiderich (Lythrum salicaria)
  • Gemeiner Froschloeffel (Alisma plantago-aquatica)
  • Gemeiner Gilbweiderich (Lysimachia vulgaris)
  • Gemeiner Moor-Baerlapp (Lycopodiella inundata)
  • Gemeiner Natterkopf (Echium vulgare)
  • Gemeines Ferkelkraut (Hypochaeris radicata (subsp. radicata))
  • Gemeines Kreuzbluemchen (Polygala vulgaris)
  • Geoehrtes Torfmoos (Sphagnum denticulatum)
  • Gewoehnliche Ackerroete (Sherardia arvensis)
  • Gewoehnliche Eberesche (Sorbus aucuparia)
  • Gewoehnliche Schlehe (Prunus spinosa)
  • Gewoehnlicher Wasserschlauch (Utricularia vulgaris)
  • Goldenes Frauenhaar (Polytrichum commune)
  • Grau-Segge (Carex canescens)
  • Grossblaettriges Wurzelsternmoos (Rhizomnium magnifolium)
  • Grosses Flohkraut (Pulicaria dysenterica (subsp. dysenterica))
  • Gruene Teichbinse (Schoenoplectus lacustris)
  • Haar-Ginster (Genista pilosa)
  • Haar-Schafschwingel (Festuca filiformis)
  • Habichtskraut spec. (Hieracium sublactucaceum)
  • Hain-Gilbweiderich (Lysimachia nemorum)
  • Heide-Nelke (Dianthus deltoides (subsp. deltoides))
  • Himbeere (Rubus idaeus)
  • Hirschsprung (Corrigiola litoralis (subsp. litoralis))
  • Hirse-Segge (Carex panicea)
  • Huehnerhirse (Echinochloa crus-galli)
  • Hunds-Rose (Rosa canina)
  • Hunds-Straussgras (Agrostis canina)
  • Hunds-Veilchen (Viola canina)
  • Kahle Gaensekresse (Turritis glabra)
  • Kammfarn (Dryopteris cristata)
  • Kleiner Sauerampfer (Rumex acetosella)
  • Kleiner Sauerampfer (Rumex acetosella subsp. acetosella)
  • Kleiner Wasserschlauch (Utricularia minor)
  • Kleines Habichtskraut (Hieracium pilosella)
  • Kleines Helmkraut (Scutellaria minor)
  • Kleines Schuppenzweigmoos (Lepidozia reptans)
  • Kleinfruechtiger Acker-Frauenmantel (Aphanes australis (subsp. australis))
  • Knabenkraut (Dactylorhiza spec.)
  • Knoeterich-Laichkraut (Potamogeton polygonifolius)
  • Koenigsfarn (Osmunda regalis)
  • Kriech-Weide i.w.S. (Salix repens agg.)
  • Kurzblaettriges Torfmoos (Sphagnum angustifolium)
  • Laerche unbestimmt (Larix spec.)
  • Land-Reitgras (Calamagrostis epigejos)
  • Mittlerer Sonnentau (Drosera intermedia)
  • Moor-Birke (Betula pubescens)
  • Moos-Widertonmoos (Polytrichum strictum)
  • Moosbeere (Vaccinium oxycoccos)
  • Muellers Bartkelchmoos (Calypogeia muelleriana)
  • Nadel-Sumpfsimse (Eleocharis acicularis)
  • Nelken-Haferschmiele (Aira caryophyllea (subsp. caryophyllea))
  • Oesterreichische Sumpfsimse (Eleocharis mamillata subsp. austriaca)
  • Ohr-Weide (Salix aurita)
  • Pfeifengras (Molinia caerulea)
  • Pfeifengras Sa. (Molinia caerulea agg.)
  • Pillen-Segge (Carex pilulifera (subsp. pilulifera))
  • Pillenfarn (Pilularia globulifera)
  • Quendel-Kreuzbluemchen (Polygala serpyllifolia)
  • Quendel-Seide (Cuscuta epithymum (subsp. epithymum))
  • Quirlige Knorpelmiere (Illecebrum verticillatum)
  • Rauher Loewenzahn (Leontodon hispidus)
  • Reisquecke (Leersia oryzoides)
  • Riesen-Goldrute (Solidago gigantea)
  • Rispen-Segge (Carex paniculata (subsp. paniculata))
  • Roetliches Kleinkopfsprossmoos (Cephaloziella rubella)
  • Rohr-Glanzgras (Phalaris arundinacea (subsp. arundinacea))
  • Rosmarinheide (Andromeda polifolia)
  • Rotes Straussgras (Agrostis capillaris)
  • Rotschwingel Sa. (Festuca rubra agg.)
  • Rundblaettriger Sonnentau (Drosera rotundifolia)
  • Salbei-Gamander (Teucrium scorodonia)
  • Salomonssiegel. (Polygonatum odoratum)
  • Sand-Binse (Juncus tenageia (subsp. tenageia))
  • Sand-Birke (Betula pendula)
  • Sand-Segge (Carex arenaria)
  • Sand-Straussgras (Agrostis vinealis)
  • Sauerampfer (Rumex acetosa (subsp. acetosa))
  • Savoyer Habichtskraut (Hieracium sabaudum)
  • Schabenkraut (Verbascum blattaria)
  • Schafschwingel (Festuca ovina)
  • Schild-Ehrenpreis (Veronica scutellata)
  • Schilf (Phragmites australis (subsp. australis))
  • Schmalblaettriges Greiskraut (Senecio inaequidens)
  • Schmalblaettriges Wollgras (Eriophorum angustifolium)
  • Schnabel-Segge (Carex rostrata (subsp. rostrata))
  • Siebenstern (Trientalis europaea)
  • Silbergras (Corynephorus canescens)
  • Spaetbluehende Traubenkirsche (Prunus serotina)
  • Sparrige Binse (Juncus squarrosus)
  • Spiess-Torfmoos (Sphagnum cuspidatum)
  • Spitzblaettriges Torfmoos (Sphagnum capillifolium)
  • Spitzbluetige Binse (Juncus acutiflorus (subsp. acutiflorus))
  • Steife Segge (Carex elata)
  • Stern-Segge (Carex echinata)
  • Stiel-Eiche (Quercus robur (subsp. robur))
  • Straussfarn (Matteuccia struthiopteris)
  • Strohgelbes Schoenmoos (Calliergon stramineum)
  • Sumpf-Baldrian (Valeriana dioica)
  • Sumpf-Bartkelchmoos (Calypogeia sphagnicola)
  • Sumpf-Blutauge (Comarum palustre)
  • Sumpf-Hornklee (Lotus pedunculatus)
  • Sumpf-Johanniskraut (Hypericum elodes)
  • Sumpf-Kratzdistel (Cirsium palustre)
  • Sumpf-Rispengras (Poa palustris)
  • Sumpf-Ruhrkraut (Gnaphalium uliginosum (subsp. uliginosum))
  • Sumpf-Schachtelhalm (Equisetum palustre)
  • Sumpf-Stendelwurz (Epipactis palustris)
  • Sumpf-Streifensternmoos (Aulacomnium palustre)
  • Sumpf-Veilchen (Viola palustris (subsp. palustris))
  • Sumpffarn (Thelypteris palustris)
  • Teichlinse (Spirodela polyrhiza)
  • Torfmoos unbestimmt (Sphagnum spec.)
  • Torfmoos-Knabenkraut (Dactylorhiza sphagnicola)
  • Truegerisches Torfmoos (Sphagnum fallax)
  • Ufer-Wolfstrapp (Lycopus europaeus)
  • Untergetauchtes Torfmoos (Sphagnum denticulatum var. inundatum)
  • Verschiedenblaettriges Kammkelchmoos (Lophocolea heterophylla)
  • Vielspaltiges Riccardimoos (Riccardia multifida)
  • Vielstengelige Sumpfsimse (Eleocharis multicaulis)
  • Vogelfuss (Ornithopus perpusillus)
  • Wald-Erdbeere (Fragaria vesca)
  • Wald-Kiefer (Pinus sylvestris)
  • Wald-Laeusekraut (Pedicularis sylvatica (subsp. sylvatica))
  • Wald-Ruhrkraut (Gnaphalium sylvaticum)
  • Warziges Torfmoos (Sphagnum papillosum)
  • Wasserdost (Eupatorium cannabinum (subsp. cannabinum))
  • Wasserfeder (Hottonia palustris)
  • Wasserfenchel (Oenanthe aquatica)
  • Wassernabel (Hydrocotyle vulgaris)
  • Wasserpfeffer-Knoeterich (Persicaria hydropiper)
  • Weisse Hainsimse (Luzula luzuloides)
  • Weisse Schwalbenwurz (Vincetoxicum hirundinaria (subsp. hirundinaria))
  • Weisse Seerose (Nymphaea alba)
  • Weisses Schnabelried (Rhynchospora alba)
  • Weisses Straussgras (Agrostis stolonifera)
  • Wiesen-Kuemmel (Carum carvi)
  • Winter-Schachtelhalm (Equisetum hyemale)
  • Zartes Torfmoos (Sphagnum tenellum)
  • Zierliches Tausendgueldenkraut (Centaurium pulchellum (subsp. pulchellum))
  • Zierliches Widertonmoos (Polytrichum longisetum)
  • Zindelkraut (Cicendia filiformis)
  • Zitter-Pappel (Populus tremula)
  • Zweispitziges Kopfsprossmoos (Cephalozia bicuspidata)
  • Zweizaehniges Kammkelchmoos (Lophocolea bidentata)
  • Zwerg-Filzkraut (Filago minima)
  • Zwerg-Igelkolben (Sparganium natans)
  • Zwerg-Laichkraut (Potamogeton pusillus)
  • Zwerg-Lein (Radiola linoides)
  • Zwiebel-Binse (Juncus bulbosus)
Tierarten:
  • Acidota crenata (Acidota crenata)
  • Acidota cruentata (Acidota cruentata)
  • Agathidium convexum (Agathidium convexum)
  • Baumfalke (Falco subbuteo)
  • Bekassine (Gallinago gallinago)
  • Bolitobius formosus (Bolitobius formosus)
  • Brauner Sandlaeufer (Cicindela hybrida)
  • Cardiophorus asellus (Cardiophorus asellus)
  • Ceutorhynchus pumilio (Ceutorhynchus pumilio)
  • Chaetocnema confusa (Chaetocnema confusa)
  • Cionus olens (Cionus olens)
  • Cryptobium collare (Cryptobium collare)
  • Cyphon ochraceus (Cyphon ochraceus)
  • Donacia thalassina (Donacia thalassina)
  • Dorngrasmuecke (Sylvia communis)
  • Fissocatops westi (Fissocatops westi)
  • Flussregenpfeifer (Charadrius dubius)
  • Gartenrotschwanz (Phoenicurus phoenicurus)
  • Gelbwuerfeliger Dickkopffalter (Carterocephalus palaemon)
  • Grosser Schlillerfalter (Apatura iris)
  • Gruenspecht (Picus viridis)
  • Habicht (Accipiter gentilis)
  • Heidelerche (Lullula arborea)
  • Herbst-Schnellaeufer (Harpalus autumnalis)
  • Hetaerius ferrugineus (Hetaerius ferrugineus)
  • Hohltaube (Columba oenas)
  • Hoplia philanthus (Hoplia philanthus)
  • Hydroporus obscurus (Hydroporus obscurus)
  • Kaisermantel (Argynnis paphia)
  • Kleine Binsenjungfer (Lestes virens vestalis)
  • Kleiner Schillerfalter (Apatura ilia)
  • Kleinspecht (Dryobates minor)
  • Kreuzkroete (Bufo calamita)
  • Lamprinodes saginatus (Lamprinodes saginatus)
  • Leiosoma cribrum (Leiosoma cribrum)
  • Lesteva sicula (Lesteva sicula)
  • Longitarsus membranaceus (Longitarsus membranaceus)
  • Lycaena tityrus (Lycaena tityrus)
  • Malven-Wuerfelfalter (Pyrgus malvae)
  • Mittelspecht (Dendrocopos medius)
  • Nachtigall (Luscinia megarhynchos)
  • Neophytobius quadrinodosus (Neophytobius quadrinodosus)
  • Nephus redtenbacheri (Nephus redtenbacheri)
  • Neuntoeter (Lanius collurio)
  • Notoxus monoceros (Notoxus monoceros)
  • Olophrum fuscum (Olophrum fuscum)
  • Orobitis cyaneus (Orobitis cyaneus)
  • Ovaler Schnellaeufer (Harpalus servus)
  • Pelenomus olssoni (Pelenomus olssoni)
  • Pelenomus waltoni (Pelenomus waltoni)
  • Philopedon plagiatus (Philopedon plagiatus)
  • Phyllobrotica quadrimaculata (Phyllobrotica quadrimaculata)
  • Pirol (Oriolus oriolus)
  • Platydracus latebricola (Platydracus latebricola)
  • Rebhuhn (Perdix perdix)
  • Rhaetischer Grablaeufer (Pterostichus rhaeticus)
  • Ringelnatter (Natrix natrix)
  • Rotmilan (Milvus milvus)
  • Rutidosoma globulus (Rutidosoma globulus)
  • Schlingnatter (Coronella austriaca)
  • Schmalhalsiger Kahnlaeufer (Calathus erratus)
  • Schwachgestreifter Laublaeufer (Notiophilus substriatus)
  • Schwarzkehlchen (Saxicola rubicola)
  • Schwarzspecht (Dryocopus martius)
  • Seidenmatter Schnellaeufer (Harpalus anxius)
  • Sericus brunneus (Sericus brunneus)
  • Sharps Rundbauchläufer (Bradycellus sharpi)
  • Sperber (Accipiter nisus)
  • Steinschmaetzer (Oenanthe oenanthe)
  • Stenus gallicus (Stenus gallicus)
  • Sumpf-Grablaeufer (Pterostichus minor)
  • Sumpf-Pelzdeckenlaeufer (Trichocellus placidus)
  • Sumpfwald-Ahlenlaeufer (Bembidion mannerheimii)
  • Teichrohrsaenger (Acrocephalus scirpaceus)
  • Ungefleckter Schwarzkugelkaefer (Exochomus nigromaculatus)
  • Waldschnepfe (Scolopax rusticola)
  • Wasserfrosch-Komplex (Rana esculenta-Synklepton)
  • Wasserralle (Rallus aquaticus)
  • Wendehals (Jynx torquilla)
  • Wespenbussard (Pernis apivorus)
  • Wiesenpieper (Anthus pratensis)
  • Zauneidechse (Lacerta agilis)
  • Ziegenmelker (Caprimulgus europaeus)
  • Zweipunkt-Ahlenlaeufer (Bembidion bipunctatum)
  • Zwerg-Kamellaeufer (Amara tibialis)
  • Zwergtaucher (Tachybaptus ruficollis)
Schutzziele: Erhaltung und Entwicklung eines Magerrasenkomplexes mit Binnenduenen im Bereich Huehnerbruch im Zentrum der Wahner Heide.Erhaltung und Entwicklung eines grossflaechigen,
reichstrukturierten Biotopkomplexes mit herausragender
Artenschutzfunktion im Landschaftsraum Wahner Heide. Erhaltung
und Optimierung von Freiraumfunktionen fuer Erholung, Klima,
Immissionsschutz, WasserretentionEntwicklung und Erhaltung naturnaher Waelder, Erhaltung eines mesotrophen Abgrabungsgewaessers.Erhaltung und Regeneration von Heidemooren, grossflaechigen Magerrasen- und Heidebiotopen mit herausragender
Artenschutzfunktion, Entwicklung und Erhaltung naturnaher Waelder im Kerngebiet der Wahner Heide oestlich des Eisenweges
Gefährdungen:
  • Abbau Sand und Kies
  • Abbau Ton
  • Aufforstung
  • Aufschuettung
  • Beseitigung alter Baeume
  • Biozideinsatz
  • Drainage
  • Duengung
  • Entwaesserungsgraeben
  • Eutrophierung
  • Fischerei, Teichbau (FI)
  • Freizeitaktivitaeten
  • Gewaesserausbau
  • Gewaesserverunreinigung (SP)
  • Gewerbe, Flaechenverbrauch
  • Gruenlandbewirtschaftung, Beweidung zu intensiv (LW)
  • Grundwasserabsenkung
  • Immissionen
  • Jagd
  • Kahlschlag, unsachgemaesser Holzeinschlag (FW)
  • militaerische Aktivitaeten
  • Muellablagerung
  • nicht bodenstaendige Gehoelze (FW)
  • nicht einheimische Gehoelze (FW)
  • Rekultivierung, unsachgemaess
  • Strassenbau
  • Umbruch, Umwandlung von Gruenland in Acker
  • Umwandlung in Hochwald (FW)
  • Verbuschung als unerwuenschte Sukzession
  • Verfuellung
  • Verkehr
  • Wegebau
  • Zerschneidung durch Strassenbau
Maßnahmen:
  • Beseitigung von Gehoelzen
  • Beseitigung von Muell
  • dynamisches Altholzkonzept
  • Einstellung der Bewirtschaftung
  • Erhaltung der Gewaesser
  • Erhaltung der Laubholzbestockung
  • Erhaltung der Ueberschwemmungsdynamik
  • Erhoehung des Laubholzanteils
  • extensive Gruenlandbewirtschaftung, Beweidung
  • kein Gewaesserausbau
  • kein Kahlschlag
  • keine Aufforstung
  • keine Biozidanwendung
  • keine Duengung
  • keine Entwaesserung
  • keine wegebaulichen Massnahmen
  • Kopfbaumpflege
  • naturnahe Waldbewirtschaftung
  • Totholz erhalten
  • Umwandlung in bodenstaendigen Gehoelzbestand
  • Vegetationskontrolle
  • Vermeidung Eutrophierung
  • Wasserstand regeln
  • weiterhin keine Bewirtschaftung
  • Wiedervernaessung
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