Titel:

Naturschutzgebiete und Nationalpark Eifel in NRW


Logo:

Naturschutzgebiete und Nationalpark Eifel in NRW


Suche:


Schriftmenü:

Schriftgrösse: ||

Inhalt:

Naturschutzgebiet Siegaue in den Gemeinden Windeck, Eitorf und der Stadt Hennef (SU-026)

Objektbezeichnung:

NSG Siegaue in den Gemeinden Windeck, Eitorf und der Stadt Hennef

Kennung:

SU-026

Ort: Eitorf
Kreis: Rhein-Sieg-Kreis
Bezirksregierung: Köln
Digitalisierte Fläche: 531,59 ha
Offizielle Fläche: 812,80 ha
Flächenanzahl: 3
Schutzstatus: NSG, bestehend
Verfahrensstand: VO rechtskraeftig
Inkraft seit: 1992
Inkraft: 2005
Außerkraft: 2025
Schutzziel: Die Unterschutzstellung des Naturschutzgebietes erfolgt
a) gemaess Paragraph 20 Satz 1 Buchstabe a) sowie Satz 2 LG
zur Erhaltung und Wiederherstellung

aa) einer durchgehenden, weitgehend naturnahen Flusslandschaft als Hauptachse eines
Biotopverbundes von landesweiter und europaeischer Bedeutung, welche umgeben ist von
einer historisch gewachsenen Kulturlandschaft in der Aue,

ab) von Lebensgemeinschaften oder Lebensstaetten bestimmter, zum Teil stark gefaehrdeter
bzw. vom Aussterben bedrohter, wildlebender Pflanzen- und Tierarten,

ac) der Sieg
- als zusammenhaengendes, durchwanderbares Gewaessersystem fuer einen der Groesse und
Beschaffenheit der Gewaesser entsprechenden artenreichen heimischen, sich selbst
reproduzierenden Fischbestand einschliesslich anspruchsvoller Fischarten, wie Lachs,
Meerforelle, Nase, Barbe, Bitterling, Schneider und Elritze, sowie Neunaugen,
- als Ganz- oder Teillebensraum (z.B. Nahrungshabitat, Winterrastgebiet) fuer charakteristische
Tierarten dieser Fliessgewaesser, wie Flussregenpfeifer, Flussuferlaeufer, Eisvogel, Gebirgsstelze,
Wasseramsel, Gaensesaeger, Uferschwalben, Teichhuhn, Knaekente, Prachtlibellen und Gemeiner
Keiljungfer, sowie
- als Wuchsort von charakteristischen Fliessgewaesserroehrichten, Laichkraut- und Schwimmblatt-
gesellschaften sowie von Uferhochstaudenfluren und natuerlicher Pioniervegetation mit typischen
Pflanzenarten der Fliessgewaesser und Uferbereiche,

ad) von Alt- und Seitenarmen der Sieg sowie von Klein- und temporaeren Stillgewaessern in der Aue
mit naturnahen Uferstrukturen und deren charakteristischen Vegetationstypen, einschliesslich
charakteristischer Pflanzen- und Tierarten, wie Teichrohrsaenger, Zwergtaucher, Kleines Granatauge,
Teichfrosch, , Wasserralle, Hecht und Bitterling sowie als bedeutsame Winterlager
und Rueckzugshabitate fuer Fische,
ae) von Ufergehoelzen, Weich-, Hartholz- und Bachauenwaeldern und deren Fragmenten, von Feucht-,
Sumpf- und Bruchwaeldern, von naturnahen Hangwaeldern und sonstigen standortheimischen
Laubwaeldern - einschliesslich derer strukturreichen Waldmaentel - mit ihrem charakteristischen
Pflanzen- und Tierarteninventar, wie Pirol, Blaukehlchen (ehemaliger Brutvogel), Schwarzmilan,
Graureiher, Nachtigall, Wasserfledermaus, Grosser Abendsegler, Eisvogel, Grosser Eichenbock,
Beutelmeise und Kleinspecht,
af) von landschaftstypischen Gehoelzstrukturen in der Aue, wie Feldgehoelze, Gebuesche, Hecken,
Einzelbaeume und Baumgruppen einschliesslich deren charakteristischen Tierarten, wie Neuntoeter,
Dorngrasmuecke, Goldammer, sowie von Obstwiesen und Kopfbaeumen u.a. als Lebensraum fuer
Steinkauz und Gruenspecht,
ag) von artenreichen bzw. gut ausgepraegten Gruenlandgesellschaften der Frischwiesen und -weiden
(einschliesslich der trockenen und feuchten Auspraegungen), der Feucht- und Nasswiesen und -weiden
sowie der Flutrasen und Riedwiesen in zusammenhaengenden Gruenlandkomplexen einschliesslich
Brachen, u.a. als (Teil-) Lebensraum fuer gefaehrdete Pflanzenarten sowie fuer gefaehrdete Tierarten
( z.B. als Nahrungshabitat, Winterrastgebiet), wie Kiebitz, Wiesenpieper, Braunkehlchen, Schwarzkehlchen,
Schafstelze, Feldschwirl, Wachtelkoenig (ehemaliger Brutvogel), Feldhase, Schwarzblauer Blaeuling,
Grosse Goldschrecke, Sumpfschrecke sowie Kurz- und Langfluegelige Schwertschrecke,
ah) natuerlicher Felsbildungen einschliesslich derer charakteristischen Felsvegetation und Fauna,
ai) stoerungsarmer, naturnaher Lebensraeume in der Flussaue als Lebensraum fuer stoerungsempfindliche
Arten,
aj) natuerlicher Ueberschwemmungsgebiete der Sieg und ihrer Nebengewaesser mit auentypischen Gelaende-
und Lebensraumstrukturen (Flutrinnen und -mulden, Totholz, Sedimentablagerungen) und einer auenver-
traeglichen Nutzung.

b) In Ausfuehrung des Paragraph 48 c LG in Verbindung mit der FFH-RL und der Richtlinie 79/409/EWG des
Rates vom 2. April 1979 (zul. geaend. durch die RL 97/49/EG der Kommission vom 29. Juli 1997) ueber die
Erhaltung der wildlebenden Vogelarten (VSch-RL) gemäss Paragraph 20 Satz 1 Buchstabe a) sowie
gemaess Paragraph 20 Satz 2 LG wegen der besonderen Bedeutung des Gebietes

ba) zur Erhaltung folgender Lebensraeume gemaess Anhang I der FFH-RL:

- Natuerliche eutrophe Seen und Altarme (3150),
- Fliessgewaesser mit Unterwasservegetation (3260);


bb) zur Wiederherstellung folgender Lebensraeume gemaess Anhang I der FFH-RL:

- Erlen-,Eschen- und Weichholz-Auenwaelder (91E0);

bc) zur Erhaltung folgender wildlebender Tier- und Pflanzenarten gemaess Anhang II der FFH-RL
und derer Lebensraeume:

- Meerneunauge (1095),
- Bachneunauge (1096),
- Flussneunauge (1099),
- Lachs (1106),
- Steinbeisser (1149),
- Groppe(1163);

bd) zur Wiederherstellung von Lebensraeumen und stabilen ueberlebensfaehigen Populationen der
folgenden wildlebenden Tierarten gemäss Anhang II der FFH-RL:

- Schwarzblauer Blaeuling (1061);


c) gemaessss Paragraph 20 Satz 1 Buchstabe b) LG aus wissenschaftlichen, naturgeschichtlichen,
landeskundlichen oder erdgeschichtlichen Gruenden, insbesondere

ca) zur wissenschaftlichen Begleitung des Wanderfischprogramms im Rheinsystem sowie zur
Durchfuehrung des allgemeinen Monitorings fuer Fische,
cb) zur Erhaltung und staerkeren Hervorhebung von Gelaendestrukturen, welche die Gewaesser-
dynamik und insbesondere die Veraenderungen des Siegverlaufs im Gelaende nachzeichnen
(Siegaltarme, ehemalige Siegschleifen u.ae.),
cc) zur Erhaltung von auentypischen Biotop- und Gelaendestrukturen der ehemaligen Naturlandschaft,
cd) zur Erhaltung historischer Nutzungsformen in der Aue, z.B. der Kopfweidennutzung,
ce) zur Erhaltung historischer Formen der Wasserkraftnutzung (Muehlen einschliesslich der hierzu
gehoerigen Muehlengraeben) und zur Erhaltung historischer und charakteristischer Baukoerper in der
Flussaue;

d) gemaess Paragraph 20 Satz 1 Buchstabe c) LG wegen der Seltenheit, besonderen Eigenart und
hervorragenden Schoenheit

da) der Sieg als naturnahem Mittelgebirgs- (Landesgrenze bis Hennef) und Tieflandfluss (Hennef bis
zur Stadtgrenze von Siegburg und Sankt Augustin) einschliesslich der Muendungsbereiche von mehreren
zustroemenden Baechen mit einer guten Wasserqualitaet, einer naturnahen Fliessgewaesserdynamik
einschliesslich hierfuer charakteristischer Gewaesserstrukturen, wie naturnahe Steil- und Flachufer,
Uferabbrueche, Auskolkungen, offene Sand- und Kiesablagerungen, Ausbuchtungen, Alt- und Seitenarme,
Rauschen, sowie eine strukturreiche, feinsedimentarme Gewaessersohle und vielfaeltige Stroemungsmuster,
db) des stark maeandrierenden Flusslaufes der Sieg mit dem Wechsel von steilen Prallhaengen und flachen
Uferbereichen, der charakteristischen Ausbildungsformen der Sieg als Mittelgebirgsfluss mit einer
vergleichsweise schmalen Aue, steilen Flusstalhaengen mit naturnahen Hang- und Laubwaeldern und als
Tieflandfluss mit einer flachwelligen, weiten Aue sowie den zahlreichen Nebengewaessern der Sieg mit
ihren vielfaeltigen Muendungsbereichen,
dc) von charakteristischen Biotopausbildungen, wie Ufergehoelze, Altarme, Kleingewaesser, Nasswiesen,
Hochstaudenfluren und Brachen, die eine auffallend grosse Strukturvielfalt und einen besonders hohen
Verzahnungsgrad mit anderen auentypischen Biotoptypen aufweisen, sowie der grossen Vielfalt an Tier-
und Pflanzenarten,
dd) einer weitgehend offenen, historisch gewachsenen Kulturlandschaft in der Aue, die durch eine Gruenland-
nutzung gepraegt wird,
de) einer offenen Auenlandschaft mit einzelnen Auwaldfragmenten sowie mit Feld- und uferbegleitenden
Gehoelzen, hohen Baumreihen, Baumgruppen, Einzel- und Kopfbaeumen, die ueberwiegend den Verlauf der
Gewässer in der Landschaft nachzeichnen sowie staerkere Gelaendebewegungen markieren,
df) der im Randbereich kleiner Siedlungen sowie im Umfeld von Hofanlagen vorhandenen ausgedehnten
Obstwiesen und -weiden, die einen landschaftstypischen Uebergang zur Aue bilden.
Referenzen FFH- und VS-Gebiete:
Referenzen Schutzwürdige Biotope (BK):
  • BK-5111-0015
  • BK-5209-0006
  • BK-5210-0028
  • BK-5211-0014
Kennung:

BK-5111-0015

Objektbezeichnung:

Altarm der Sieg, Krummauel

Link zur Karte: BK-5111-0015
Objektbeschreibung: Das BK umfasst drei verschiedene Flächen im Bereich der alten Siegschleife Krummauel: die durch den Eisenbahnbau von der Sieg abgetrennte nördliche Altarmschleife, ein Teil des Siegaltarms südlich der Bahn bei Schladern sowie eine kleine Teilfläche im Ort Schladern. Die nördliche Altarmschleife ist überwiegend mit Erlen-Auenwald bewachsen, der teilweise sehr nass ist und örtlich stehendes Wasser aufweist. Auf den ausgedehnten Schlammbänken wachsen auch Weidengebüsche, Röhrichte und Seggen. Die größeren offenen Wasserflächen sind von Seggenbulten durchsetzt. Das Gelände ist größtenteils unzugänglich. Am Berghang des östlichen Teiles der Schleife sind Felsen und deutliche Spuren einer früheren Niederwaldnutzung vorhanden. Besonders im unteren Bereich des Hanges fallen aus Stockausschlägen durchgewachsene Erlen und Hainbuchen auf. In den weniger nassen nordöstlichen Bereichen befinden sich artenreiche Eschenpflanzungen. Der Altarm umschließt eine Baumschulfläche, zu deren Grenze ein aufgeforsteter Streifen mit Pappeln, Blaufichten, Kirschen, Vogelbeeren und Buchen vorhanden ist. Durch die Baumschulnutzung und die randlich im Osten angrenzende Kläranlage wird das Altarmwasser stark eutrophiert. Der südlich der Bahn gelegene Siegaltarmteil hat neben einer größeren Flachwasserzone in der nordwestlichen Hälfte (mit Röhrichten in den Randzonen) in den offenen Bereichen vor allem Großseggenriede und Hochstaudenfluren. Im Nordosten grenzt eine verbuschte, höher liegende ehemalige Grünlandbrache an. Die Ränder des Altarms schließen hier mit undurchdringlichen Weidengebüschen ab. Die steilen Geröllböschungen der Bahnlinie im Norden sind teils von wärmeliebenden Gehölzen bedeckt. Während sich im Westen größere Wälder anschließen, befindet sich am östlichen Rand des Gebietes ein metallverarbeitender Industriebetrieb. Die östliche Teilfläche in Schladern liegt an einem westexponierten Hang mit mehreren Quellbereichen. Hangabwärts nimmt die Vernässung zu. Feuchtbrachen (brennesselreiche Mädesüßfluren), stellenweise mit Klein- und Großseggenrieden sowie ein geschlossener Fieberkleebestand von ca. 40 qm können in 2010 nicht mehr bestätigt werden. Kleinflächig befinden sich hier auch angepflanzte Erlen- und Eschenbestände. Der sehr nasse südliche Teil entlang der Straße wird von einem Erlenauenwald eingenommen. Den besonderen Wert des Gebiets macht das noch vorhandene Altwasser mit Erlen-Auenwald als prioritärer FFH- Lebensraumtyp mit herausragender Bedeutung für den Biotopverbund der Siegaue aus. Erhalt und Optimierung einer überwiegend bewaldeten, teils stark vernäßten Altarmschlinge der Sieg mit Auenwald. Anlage einer Pufferzone als Schutz vor Eutrophierung aus den höherliegenden landwirtschaftlichen Nutzflächen.
Kennung:

BK-5209-0006

Objektbezeichnung:

NSG- Siegaue , westliche Teilfläche

Link zur Karte: BK-5209-0006
Objektbeschreibung: Nachkartierung erforderlich
Kennung:

BK-5210-0028

Objektbezeichnung:

Siegtal von der Brücke bei Eitorf-Alzenbach bis Eitorf-Merten

Link zur Karte: BK-5210-0028
Objektbeschreibung: Die Sieg bei Eitorf wird begleitet von einer stark genutzten, offenen Talaue. Großflächig zusammenhängende, intensiv bewirtschaftete Frischwiesen und Weiden prägen diesen Abschnitt der Sieg. Kleinflächig ist Schluchtwald erhalten. Streckenweise begrenzen Deiche und die Gleisanlage der Bahn die Aue. In Eitorf reicht die Bebauung durch Siedlung, Gewerbe und Industrie zum Teil weit in die Aue hinein. Der Wert des Gebietes liegt im Vorhandensein von Glatthaferwiesen mit Vorkommen des Großen Wiesenknopfes als Lebensraum für den Schwarzblauen Moorbläuling. Die Flusslandschaft der Sieg ist Hauptachse eines Biotopverbundes von landesweiter und europäischer Bedeutung. Glatthaferwiesen mit Vorkommen des Schwarzblauen Moorbläulings in der Siegaue bei Eitorf können als Ausgangspunkt für die Verbreitung und Vernetzung von Populationen entlang der Sieg und über Seitentäler (z.B. Krabachtal) genutzt werden. Erhaltung und Förderung von artenreichen bzw. gut ausgeprägten Grünlandgesellschaften der Frischwiesen und Weiden als Lebensraum für gefährdete Tier- und Pflanzenarten sowie von landschaftstypischen Gehölzstrukturen in der Aue.
Kennung:

BK-5211-0014

Objektbezeichnung:

Siegtal von Fürthen bis zur Brücke bei Eitorf-Alzenbach

Link zur Karte: BK-5211-0014
Objektbeschreibung: Zwischen Fürthen und Eitorf-Alzenbach fließt die Sieg mäßig schnell bis langsam. Der etwa 1 m tiefe Fluss besitzt Stillwasserzonen, Inseln aus Sand und Kies sowie stark gegliederte Kiesbänke. In einigen Streckenabschnitten sind Wasserpflanzen in der Sieg ausgebildet. Die Ufer sind in Teilbereichen mit einer alten, von der angrenzenden Hochstaudenvegetation überwachsenen Steinschüttung befestigt und streckenweise von dichten Ufergehölzen bestanden. Fast durchgehend breiten sich am Ufer Neophytenfluren (Fallopia, Helianthus, Impatiens gl.) aus. Begleitet wird der Fluss örtlich von teils steilem, bis an das Ufer heranreichendem Eichen-Hainbuchen-Wald sowie von einem intensiv genutzten Auengrünland, in das Feuchtlebensräume, wie Mädesüß-Hochstaudenfluren, seggen- und binsenreiche Nasswiesen, Röhrichte, flache Kleingewässer und Altwässer sowie Fragmente von Feucht- und Bruchwäldern eingestreut sind. Die kleine Siegschleife westlich von Mauel und der Schladerner Wasserfall wurden 1857/58 bei einem Siegdurchstich für den Eisenbahnbau geschaffen. Eine Fischtreppe mildert am Wasserfall die Trennwirkung für die Fische. Eine Fischtreppe wurde ebenfalls am Wehr bei der Brücke bei Dattenfeld errichtet. Bei Unkelmühle liegt ein Wasserkraftwerk, an dem die Sieg zur Stromerzeugung ca. 3 m angestaut. Wird. Hier ist ebenfalls eine Fischtreppe vorhanden. Der Wert des Gebietes zeichnet sich durch einen in Teilbereichen naturnahen Flusslauf aus, dessen Kleinbiotope wichtige Elemente im funktionellen Lebensraum der zu den Fliessgewässern gehörenden Tierarten bilden. Hervorzuheben sind die für den Naturraum Mittelsieg-Bergland repräsentativen Gewässerabschnitte mit Unterwasservegetation. In der Aue haben sich Auenwaldfragmente und gut ausgeprägte Grünlandgesellschaften der Frischwiesen und Weiden sowie der Feucht- und Nasswiesen und Weiden in zusammenhängenden Grünlandkomplexen erhalten und bieten einen Lebensraum für gefährdete Pflanzen- und Tierarten. Hierbei spielen vor allem artenreiche Glatthaferwiesen sowie lokal vorhandene Fragmente der Pfeifengraswiesen (u.a. als Lebensraum für den Schwarzblauen Moorbläuling) eine bedeutende Rolle. Das Siegtal als durchgehende, weitgehend naturnahe Flusslandschaft ist Hauptachse eines Biotopverbundes von landesweiter und europäischer Bedeutung. Erhalt und Förderung eines in Teilbereichen naturnahen Flusslaufes sowie der angrenzenden Auelandschaften als wertvoller Lebensraum für verschiedene Tier- und Pflanzenarten sowie als wichtiges Element der Biotopverbindung. Optimierung und Sicherung des Lebensraumes von Lachs, Meer-, Bach- und Flussneunauge sowie Groppe, Steinbeißer und Bitterling. Erhaltung und Förderung feuchter Uferhochstaudenfluren, artenreicher Grünlandgesellschaften der Frisch- und Feucht- und Nasswiesen und -weiden sowie von landschaftstypischen Gehölzstrukturen und Weichholzauenbeständen.
Lebensraumtypen:
  • Fliessgewaesser der planaren bis montanen Stufe mit Vegetation des Ranunculion fluitantis und des Callitricho-Batrachion <3260> (3,95 ha)
  • Pfeifengraswiesen auf kalkreichem Boden, torfigen und tonig-schluffigen Böden (Molinion caeruleae) <6410> (0,61 ha)
  • Magere Flachland-Maehwiesen (Alopecurus pratensis, Sanguisorba officinalis) <6510> (30,00 ha)
  • Schlucht- und Hangmischwaelder Tilio-Acerion <9180> (0,42 ha)
  • Auen-Waelder mit Alnus glutinosa und Fraxinus excelsior (Alno-Padion, Alnion incanae, Salicion albae) <91E0> (13,01 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Laubwaelder ausserhalb von Sonderstandorten (nicht FFH-LRT) <NA00> (25,00 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Moor- und Bruchwaelder (nicht FFH-LRT) <NAC0> (3,24 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Auenwaelder (nicht FFH-LRT) <NAX0> (2,08 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete flaechige Gebuesche und Baumgruppen <NBB0> (0,24 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete linienfoermige Gehoelzstrukturen und Einzelbaeume <NBD0> (11,50 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Suempfe, Riede und Roehrichte (nicht FFH-LRT) <NCC0> (1,02 ha)
  • Schutzwuerdiges und gefaehrdetes mesophiles Wirtschaftsgruenland incl. Brachen (nicht FFH-LRT) <NE00> (133,28 ha)
  • Schutzwuerdiges und gefaehrdetes Nass- und Feuchtgruenland incl. Brachen (nicht FFH-LRT) <NEC0> (7,19 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Stillgewaesser (nicht FFH-LRT) <NFD0> (4,24 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Quellbereiche (nicht FFH-LRT) <NFK0> (NaN ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Fliessgewaesser (nicht FFH-LRT) <NFM0> (NaN ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Obstbaumbestaende <NHK0> (1,10 ha)
Geschützte Biotope (§62):
  • Auwaelder (13,45 ha)
  • Bruch- und Sumpfwaelder (3,48 ha)
  • Fliessgewaesserbereiche (natuerlich o. naturnah, unverbaut) (75,89 ha)
  • Roehrichte (0,99 ha)
  • Schlucht-, Blockhalden-, Hangschuttwaelder (0,42 ha)
  • Seggen- und binsenreiche Nasswiesen (7,81 ha)
  • stehende Binnengewaesser (natuerlich o. naturnah, unverbaut) (4,88 ha)
  • Suempfe (0,04 ha)
Biotoptypen:
  • Hainbuchen-Eichenmischwald <AB9> (25,00 ha)
  • Erlenmischwald mit einheimischen Laubbaumarten <AC1> (1,65 ha)
  • Fichtenwald <AJ0> (0,75 ha)
  • Eschenwald <AM0> (0,70 ha)
  • Gehoelzstreifen <BD3> (11,50 ha)
  • Fettwiese <EA0> (105,00 ha)
  • Fett-Maehweide <EB0a> (7,00 ha)
  • Gruenlandbrache <EE0> (0,05 ha)
  • Brachgefallene Fettwiese <EE1> (11,23 ha)
  • stehendes Kleingewaesser <FD0> (NaN ha)
  • Quelle, Quellbereich <FK0> (NaN ha)
  • Bachunterlauf im Mittelgebirge <FM3> (NaN ha)
  • Graben <FN0> (NaN ha)
  • Mittelgebirgsfluss <FO1> (174,54 ha)
  • Fels, Felswand, -klippe <GA0> (0,25 ha)
  • natuerlicher Silikatfels <GA2> (NaN ha)
  • Acker <HA0> (NaN ha)
  • Streuobstwiese <HK2> (1,10 ha)
  • Fettwiese, Flachlandausbildung (Glatthaferwiese) <xEA1> (50,00 ha)
  • Erlenwald <yAC0> (0,44 ha)
  • Erlen-Bruchwald <yAC4> (1,06 ha)
  • Gebuesch, Strauchgruppe <yBB0> (2,42 ha)
  • Bodensaures Kleinseggenried <yCC1> (0,04 ha)
  • Roehrichtbestand <yCF0> (0,99 ha)
  • Nass- und Feuchtgruenland <yEC0> (1,82 ha)
  • Feuchtwiese <yEC1b> (0,57 ha)
  • Nass- und Feuchtweide <yEC2> (0,71 ha)
  • Brachgefallenes Nass- und Feuchtgruenland <yEE3> (4,08 ha)
  • Altarm, Altwasser <yFC0> (1,60 ha)
  • Altwasser (abgebunden) <yFC2> (0,16 ha)
  • Altarm (angebunden, nicht durchstroemt) <yFC3> (0,64 ha)
  • stehendes Kleingewaesser <yFD0> (0,90 ha)
  • Teich <yFF0> (1,58 ha)
  • Mittelgebirgsfluss <yFO1> (71,94 ha)
  • Bachbegleitender Erlenwald <zAC5> (10,60 ha)
  • Weiden-Auenwald <zAE2> (2,41 ha)
  • Eschen-Schlucht- bzw. Hangschuttwald <zAM4> (0,42 ha)
  • basenarme Pfeifengraswiese <zEC4> (0,61 ha)
  • Mittelgebirgsfluss <zFO1> (3,95 ha)
Rote Liste Arten 2010 NRW:
Planungsrelevante Arten:
Pflanzenarten:
  • Acker-Witwenblume (Knautia arvensis)
  • Ampfer-Knoeterich (Persicaria lapathifolia)
  • Aronstab (Arum maculatum)
  • Asch-Weide Sa. (Salix cinerea)
  • Aufrechter Igelkolben (Sparganium erectum)
  • Bachbunge (Veronica beccabunga (subsp. beccabunga))
  • Behaarte Segge (Carex hirta)
  • Berchtolds Zwerg-Laichkraut (Potamogeton berchtoldii)
  • Berg-Ahorn (Acer pseudoplatanus)
  • Besenginster (Cytisus scoparius)
  • Besenheide (Calluna vulgaris)
  • Birke unbestimmt (Betula spec.)
  • Bitteres Schaumkraut (Cardamine amara)
  • Bittersuesser Nachtschatten (Solanum dulcamara)
  • Blasen-Segge (Carex vesicaria)
  • Blauroter Hartriegel (Cornus sanguinea)
  • Blutwurz (Potentilla erecta (subsp. erecta))
  • Braune Segge (Carex nigra)
  • Breit-Wegerich (Plantago major)
  • Breitblaettriger Rohrkolben (Typha latifolia)
  • Brennender Hahnenfuss (Ranunculus flammula (subsp. flammula))
  • Bruch-Weide (Salix fragilis)
  • Bruch-Weide Sa. (Salix fragilis agg.)
  • Deutsches Weidelgras (Lolium perenne)
  • Draht-Schmiele (Deschampsia flexuosa)
  • Druesiges Springkraut (Impatiens glandulifera)
  • Dunkle Koenigskerze (Verbascum nigrum (subsp. nigrum))
  • Echte Nelkenwurz (Geum urbanum)
  • Echte Zaunwinde (Calystegia sepium)
  • Echter Arznei-Baldrian i.e.S. (Valeriana officinalis)
  • Echtes Maedesuess (Filipendula ulmaria (subsp. ulmaria))
  • Echtes Springkraut (Impatiens noli-tangere)
  • Eichenfarn (Gymnocarpium dryopteris)
  • Eingriffliger Weissdorn (Crataegus monogyna)
  • Einjaehriges Rispengras (Poa annua)
  • Esche (Fraxinus excelsior (subsp. excelsior))
  • Faulbaum (Frangula alnus (subsp. alnus))
  • Feld-Ahorn (Acer campestre)
  • Feld-Hainsimse (Luzula campestris (subsp. campestris))
  • Feld-Ulme (Ulmus minor)
  • Fichte (Picea abies)
  • Flatter-Binse (Juncus effusus (subsp. effusus))
  • Fluss-Greiskraut (Senecio sarracenicus)
  • Flutender Schwaden (Glyceria fluitans)
  • Flutender Wasser-Hahnenfuss (Ranunculus fluitans)
  • Frauenfarn (Athyrium filix-femina)
  • Gaenzefuss unbestimmt (Chenopodium spec.)
  • Gamander-Ehrenpreis Sa. (Veronica chamaedrys)
  • Garten-Apfel (Malus domestica)
  • Geflecktes Ferkelkraut (Hypochaeris maculata)
  • Geflecktes Johanniskraut (Hypericum maculatum)
  • Gegenblaettriges Milzkraut (Chrysosplenium oppositifolium)
  • Gelbe Schwertlilie (Iris pseudacorus)
  • Gelbgruener Frauenmantel (Alchemilla xanthochlora)
  • Gemeine Braunelle (Prunella vulgaris)
  • Gemeine Pestwurz (Petasites hybridus (subsp. hybridus))
  • Gemeine Sumpfsimse (Eleocharis palustris)
  • Gemeine Waldsimse (Scirpus sylvaticus)
  • Gemeiner Beifuss (Artemisia vulgaris)
  • Gemeiner Beifuss Sa. (Artemisia vulgaris agg.)
  • Gemeiner Beinwell (Symphytum officinale)
  • Gemeiner Blutweiderich (Lythrum salicaria)
  • Gemeiner Froschloeffel (Alisma plantago-aquatica)
  • Gemeiner Gilbweiderich (Lysimachia vulgaris)
  • Gemeiner Schneeball (Viburnum opulus)
  • Gemeiner Tuepfelfarn (Polypodium vulgare)
  • Gemeines Ferkelkraut (Hypochaeris radicata (subsp. radicata))
  • Gemeines Hornkraut (Cerastium holosteoides)
  • Gemeines Rispengras (Poa trivialis (subsp. trivialis))
  • Gewoehnliche Eberesche (Sorbus aucuparia)
  • Gewoehnliche Kratzdistel (Cirsium vulgare (subsp. vulgare))
  • Gewoehnliche Schlehe (Prunus spinosa)
  • Gewoehnliche Wald-Engelwurz (Angelica sylvestris)
  • Gewoehnlicher Glatthafer (Arrhenatherum elatius (subsp. elatius))
  • Gewoehnlicher Hohlzahn (Galeopsis tetrahit)
  • Gewoehnlicher Hornklee (Lotus corniculatus)
  • Gewoehnlicher Wurmfarn (Dryopteris filix-mas)
  • Gewoehnliches Pfaffenhuetchen (Euonymus europaeus)
  • Gewoehnliches Ruchgras (Anthoxanthum odoratum)
  • Gewöhnliche Traubenkirsche (Prunus padus subsp. padus)
  • Giersch (Aegopodium podagraria)
  • Glieder-Binse (Juncus articulatus (subsp. articulatus))
  • Gras-Sternmiere (Stellaria graminea)
  • Grossbluetiges Wiesenlabkraut i.e.S. (Galium album subsp. album)
  • Grosse Brennessel (Urtica dioica)
  • Grosse Sternmiere (Stellaria holostea)
  • Grosser Wiesenknopf (Sanguisorba officinalis)
  • Grosses Hexenkraut (Circaea lutetiana)
  • Gundermann (Glechoma hederacea)
  • Hahnenfuss unbestimmt (Ranunculus spec.)
  • Hain-Sternmiere (Stellaria nemorum)
  • Hainbuche (Carpinus betulus)
  • Haselnuss (Corylus avellana)
  • Hasenpfoten-Segge (Carex leporina)
  • Heidelbeere (Vaccinium myrtillus)
  • Heil-Ziest (Betonica officinalis (subsp. officinalis))
  • Herbstzeitlose (Colchicum autumnale)
  • Herkulesstaude (Heracleum mantegazzianum)
  • Hopfen (Humulus lupulus)
  • Hunds-Straussgras (Agrostis canina)
  • Jakobs Greiskraut (Senecio jacobaea)
  • Japan-Staudenknoeterich (Fallopia japonica)
  • Kalmus (Acorus calamus)
  • Kamm-Laichkraut (Potamogeton pectinatus)
  • Kanadische Pappel (Populus canadensis (P. deltoides x nigra))
  • Kleinbluetiges Weidenroeschen (Epilobium parviflorum)
  • Kleine Bibernelle (Pimpinella saxifraga)
  • Kleine Wasserlinse (Lemna minor)
  • Kleiner Dornfarn (Dryopteris carthusiana)
  • Kleinkoepfiger Pippau (Crepis capillaris)
  • Kletten-Labkraut (Galium aparine)
  • Kletten-Labkraut Sa. (Galium aparine agg.)
  • Knaeuel-Binse (Juncus conglomeratus)
  • Knoblauchsrauke (Alliaria petiolata)
  • Knotige Braunwurz (Scrophularia nodosa)
  • Kohl(-Kratz)distel (Cirsium oleraceum)
  • Korb-Weide (Salix viminalis)
  • Krauses Laichkraut (Potamogeton crispus)
  • Kriechende Quecke (Elymus repens)
  • Kriechender Guensel (Ajuga reptans)
  • Kriechender Hahnenfuss (Ranunculus repens)
  • Kuckucks-Lichtnelke (Lychnis flos-cuculi (subsp. flos-cuculi))
  • Land-Reitgras (Calamagrostis epigejos)
  • Mandel-Weide (Salix triandra)
  • Moor-Labkraut (Galium uliginosum)
  • Moschus-Malve (Malva moschata)
  • Nickender Zweizahn (Bidens cernua)
  • Ohr-Weide (Salix aurita)
  • Pfeifengras (Molinia caerulea)
  • Pfeilkraut (Sagittaria sagittifolia)
  • Pfennigkraut (Lysimachia nummularia)
  • Purpur-Weide (Salix purpurea)
  • Quell-Sternmiere (Stellaria alsine)
  • Quirl-Minze (Mentha verticillata (M. aquatica x arvensis))
  • Rainfarn (Tanacetum vulgare)
  • Rapunzel-Glockenblume (Campanula rapunculus)
  • Rasen-Schmiele (Deschampsia cespitosa)
  • Rasen-Schmiele Sa. (Deschampsia cespitosa agg.)
  • Rauhes Hornblatt (Ceratophyllum demersum)
  • Rauhhaar-Wicke (Vicia hirsuta)
  • Rispen-Segge (Carex paniculata (subsp. paniculata))
  • Robinie (Robinia pseudoacacia)
  • Rohr-Glanzgras (Phalaris arundinacea (subsp. arundinacea))
  • Rohr-Schwingel (Festuca arundinacea)
  • Rosskastanie (Aesculus hippocastanum)
  • Rotbuche (Fagus sylvatica (subsp. sylvatica))
  • Rote Lichtnelke (Silene dioica)
  • Rotes Straussgras (Agrostis capillaris)
  • Rotschwingel (Festuca rubra)
  • Ruprechtskraut (Geranium robertianum)
  • Sal-Weide (Salix caprea (subsp. caprea))
  • Salbei-Gamander (Teucrium scorodonia)
  • Sauerampfer (Rumex acetosa (subsp. acetosa))
  • Scharfer Hahnenfuss (Ranunculus acris)
  • Schild-Ehrenpreis (Veronica scutellata)
  • Schlank-Segge (Carex acuta)
  • Schnabel-Segge (Carex rostrata (subsp. rostrata))
  • Schoenes Frauenhaarmoos (Polytrichum formosum)
  • Schoenes Johanniskraut (Hypericum pulchrum)
  • Schwarz-Erle (Alnus glutinosa)
  • Schwarzer Holunder (Sambucus nigra)
  • Schwimmendes Laichkraut (Potamogeton natans)
  • Spitz-Ahorn (Acer platanoides)
  • Spitz-Wegerich (Plantago lanceolata)
  • Spitzbluetige Binse (Juncus acutiflorus (subsp. acutiflorus))
  • Stiel-Eiche (Quercus robur (subsp. robur))
  • Stumpfblaettriger Ampfer (Rumex obtusifolius)
  • Suesskirsche (Prunus avium)
  • Sumpf-Dotterblume (Caltha palustris)
  • Sumpf-Helmkraut (Scutellaria galericulata)
  • Sumpf-Hornklee (Lotus pedunculatus)
  • Sumpf-Kratzdistel (Cirsium palustre)
  • Sumpf-Labkraut (Galium palustre)
  • Sumpf-Schachtelhalm (Equisetum palustre)
  • Sumpf-Schafgarbe (Achillea ptarmica)
  • Sumpf-Segge (Carex acutiformis)
  • Sumpf-Vergissmeinnicht (Myosotis scorpioides)
  • Sumpf-Vergissmeinnicht Sa. (Myosotis scorpioides agg.)
  • Sumpf-Ziest (Stachys palustris)
  • Sumpfkresse unbestimmt (Rorippa spec.)
  • Teich-Schachtelhalm (Equisetum fluviatile)
  • Teufelsabbiss (Succisa pratensis)
  • Topinambur (Helianthus tuberosus)
  • Trauben-Eiche (Quercus petraea (subsp. petraea))
  • Traubenkirsche (Prunus padus)
  • Ufer-Wolfstrapp (Lycopus europaeus)
  • Vielbluetige Weisswurz (Polygonatum multiflorum)
  • Vierkantiges Weidenroeschen (Epilobium tetragonum)
  • Vogel-Wicke (Vicia cracca)
  • Wald-Geissblatt (Lonicera periclymenum)
  • Wald-Hainsimse (Luzula sylvatica)
  • Wald-Reitgras (Calamagrostis arundinacea)
  • Wald-Segge (Carex sylvatica (subsp. sylvatica))
  • Wald-Ziest (Stachys sylvatica)
  • Wasser-Schwaden (Glyceria maxima)
  • Wasser-Sumpfkresse (Rorippa amphibia)
  • Wasserdost (Eupatorium cannabinum (subsp. cannabinum))
  • Wasserlinse unbestimmt (Lemna spec.)
  • Wasserpfeffer-Knoeterich (Persicaria hydropiper)
  • Weide unbestimmt (Salix spec.)
  • Weide-Kammgras (Cynosurus cristatus)
  • Weisses Labkraut (Galium album)
  • Weisses Straussgras (Agrostis stolonifera)
  • Weissklee (Trifolium repens (subsp. repens))
  • Welsches Weidelgras (Lolium multiflorum)
  • Wiesen Knaeuelgras (Dactylis glomerata)
  • Wiesen-Baerenklau (Heracleum sphondylium)
  • Wiesen-Flockenblume (Centaurea jacea)
  • Wiesen-Fuchsschwanzgras (Alopecurus pratensis)
  • Wiesen-Kerbel (Anthriscus sylvestris)
  • Wiesen-Klee (Trifolium pratense)
  • Wiesen-Knoeterich (Bistorta officinalis (subsp. officinalis))
  • Wiesen-Lieschgras (Phleum pratense)
  • Wiesen-Loewenzahn Sa. (Taraxacum sect. Ruderalia)
  • Wiesen-Platterbse (Lathyrus pratensis)
  • Wiesen-Rispengras (Poa pratensis)
  • Wiesen-Schafgarbe (Achillea millefolium)
  • Wiesen-Schaumkraut (Cardamine pratensis)
  • Wiesen-Schwingel (Festuca pratensis)
  • Wiesen-Wachtelweizen (Melampyrum pratense)
  • Wildes Silberblatt (Lunaria rediviva)
  • Winkel-Segge (Carex remota)
  • Wolliges Honiggras (Holcus lanatus)
  • Zaun-Wicke (Vicia sepium)
  • Zitter-Pappel (Populus tremula)
  • Zottiges Weidenroeschen (Epilobium hirsutum)
  • Zweigriffliger Weissdorn (Crataegus laevigata)
  • Zweizahn unbestimmt (Bidens spec.)
  • Zweizeilige Segge (Carex disticha)
Tierarten:
  • Graureiher (Ardea cinerea)
Schutzziele: Erhaltung und Optimierung einer überwiegend bewaldeten, teils stark vernäßten Altarmschlinge der Sieg mit Auenwald.Erhaltung und Förderung von artenreichen bzw. gut ausgeprägten Grünlandgesellschaften der Frischwiesen und Weiden als Lebensraum für gefährdete Tier- und Pflanzenarten sowie von landschaftstypischen Gehölzstrukturen in der Aue.Erhalt und Förderung eines in Teilbereichen naturnahen Flusslaufes sowie der angrenzenden Auelandschaften als wertvoller Lebensraum für verschiedene Tier- und Pflanzenarten sowie als wichtiges Element der Biotopverbindung.
Optimierung und Sicherung des Lebensraumes von Lachs, Meer-, Bach- und Flussneunauge sowie Groppe, Steinbeißer und Bitterling.
Erhaltung und Förderung feuchter Uferhochstaudenfluren, artenreicher Grünlandgesellschaften der Frisch- und Feucht- und Nasswiesen und -weiden sowie von landschaftstypischen Gehölzstrukturen und Weichholzauenbeständen.
Gefährdungen:
  • Anstau eines Fliessgewaessers
  • Aufforstung
  • Bewirtschaftung, unzureichend
  • Drainage
  • Duengerdrift (LW)
  • Einwanderung, Ausbreitung Neophyten
  • Entwaesserung, Wasserentnahme, Wasserregime
  • Eutrophierung
  • Eutrophierung (LW)
  • Gewerbe, Flaechenverbrauch
  • Muellablagerung
  • nicht bodenstaendige Gehoelze (FW)
  • Siedlung, Flaechenverbrauch
  • unerwuenschte Sukzession
Maßnahmen:
  • Beschraenkung der Fischereiausuebung
  • Beseitigung von Muell
  • Entschlammung
  • Erhaltung der Gewaesser
  • Erhaltung der Laubholzbestockung
  • Erhaltung der Ueberschwemmungsdynamik
  • extensive Gruenlandbewirtschaftung, Beweidung
  • extensive Gruenlandbewirtschaftung, Mahd
  • Gruenlandnutzung beibehalten
  • keine Aufforstung
  • naturnahe Gewaessergestaltung
  • Pufferzone anlegen
  • Umwandlung in bodenstaendigen Gehoelzbestand
  • Vegetationskontrolle
  • Vermeidung Eutrophierung
  • Vernetzung herstellen
Die Kartenanwendung benötigt Javascript. Falls Sie diese Karte aufrufen möchten, schalten Sie in Ihrem Browser Javascript ein.