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Naturschutzgebiete und Nationalpark Eifel in NRW


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Naturschutzgebiet Rosbachtal (SU-032)

Objektbezeichnung:

NSG Rosbachtal

Kennung:

SU-032

Ort: Windeck
Kreis: Rhein-Sieg-Kreis
Bezirksregierung: Köln
Digitalisierte Fläche: 142,81 ha
Offizielle Fläche: 143,00 ha
Flächenanzahl: 1
Schutzstatus: NSG, bestehend
Verfahrensstand: VO rechtskraeftig
Inkraft seit: 1994
Inkraft: 2004
Außerkraft: 2024
Schutzziel: Die Unterschutzstellung erfolgt

a) Gemaess Paragraph 20 Satz 1 Buchstabe a) sowie Satz 2 LG zur Erhaltung und
Wiederherstellung der Lebensraeume des Gebietes, insbesondere
- des naturnahen Fliessgewaessers und dessen Lebensgemeinschaften sowie der
angrenzenden Flaechen mit den fuer Bachtaeler in diesem Landschaftsraum typischen
Lebensraeumen,
- des ueberwiegend extensiv genutzten Gruenlandes,
- der strukturreichen, ueberwiegend naturnahen und artenreichen, teils aus historischer
Nutzung hervorgegangenen Gehoelz- und Waldbestaende inklusive ihrer Vorwaelder,
Gebuesch- und Staudenfluren,
- der sonstigen Sonderbiotope, wie Felsen und Abraumhalden als Lebens- und
Rueckzugsraeume zahlreicher, teilweise in ihrem Bestand gefaehrdeter oder vom
Aussterben bedrohter, wildlebender und biotoptypischer Pflanzen- und Tierarten
(insbesondere Schmetterlinge, Voegel, Fledermaeuse und Fische),

b) In Ausfuehrung des Paragraph 48 c LG in Verbindung mit der FFH-Richtlinie und der
Richtlinie 79/409/EWG des Rates vom 2. April 1979 ueber die Erhaltung der wild-
lebenden Vogelarten (Vogelschutzrichtlinie), Abl. EG Nr. L 103 S. 1 in der jeweils
gueltigen Fassung gemaess Paragraph 20 Satz 1 Buchstabe a) sowie gemaess
Paragraph 20 Satz 2 LG wegen der besonderen Bedeutung des Gebietes

ba) Zur Erhaltung folgender Lebensraeume gemaess Anhang I der FFH-Richtlinie

- Feuchte Hochstaudenfluren (6430),
- Erlen-Eschen- und Weichholzauenwaelder (91E0).

bb) Zur Erhaltung folgender wildlebender Tierarten gemaess Anhang II der FFH-Richtlinie
und von deren Lebensraeumen

- Schwarzblauer Wiesenknopf-Blaeuling (Maculinea nausithous),
- Taubenblauer Wiesenknopf-Blaeuling (Maculinea teleius,)
- Grosses Mausohr (Myotis myotis).

bc) Zur Erhaltung folgender wildlebender Vogelarten gemaess Anhang I der
Vogelschutzrichtlinie und von deren Lebensraeumen

- Eisvogel (Alcedo atthis),
- Schwarzstorch (Ciconia nigra),
- Mittelspecht (Dendrocopos medius),
- Schwarzspecht (Dryocopus martius),
- Rotmilan (Milvus milvus).

c) Gemaess Paragraph 20 Satz 1 Buchstabe b) LG aus wissenschaftlichen,
naturgeschichtlichen und landeskundlichen Gruenden, insbesondere als
ein Gebiet mit Relikten historischer Landnutzungsformen sowie als naturnaher,
reich strukturierter, landesweit bedeutsamer Gewaesserkomplex

d) Gemaess Paragraph 20 Satz 1 Buchstabe c) LG wegen der Seltenheit, besonderen
Eigenart und hervorragenden Schoenheit
- des abwechslungsreichen Landschaftsbildes als ein Mosaik aus zahlreichen
landschaftstypischen und kulturhistorischen Biotoptypen (Feucht-, Nass- und
Magerwiesen/-weiden, Seggenrieder, feuchte Hochstaudenfluren, Brachflaechen,
verbuschende Heidereste, Auenwaelder, Eichenstockausschlagbestaende,
Eichenwaelder, Buchenhochwald, Felsen, aufgelassene Steinbrueche und
Erzabbaustollen, trockenwarme Saeume und Boeschungen) sowie
- des die Landschaft gliedernden naturnahen Bachtales.
Referenzen FFH- und VS-Gebiete:
Referenzen Schutzwürdige Biotope (BK):
  • BK-5111-0035
Kennung:

BK-5111-0035

Objektbezeichnung:

NSG Rosbachtal

Link zur Karte: BK-5111-0035
Objektbeschreibung: Das NSG Rosbachtal ist geprägt durch das Rosbach-Juchtbachtalsystem. Die überwiegend naturnahen Bäche werden von zahlreichen naturnahen Quelsiefen gespeist. Sie werden stellenweise noch von Erlenauenwaldresten begleitet und durchfließen überwiegend extensiv bis kaum genutzte Talsohlen, die von Feuchtbrachen, Nassgründland und artenreichen Wiesen durchsetzt sind. Im Sommer prägen vorallem die Mädesüßfluren das Talgefüge, sowie auch die Wald- und Gewässer begleitenden Hochstaudenfluren. Die Täler werden begrenzt von steilen mit überwiegend Traubeneichenwald, Eichenmischwald und Fichtwald bestockten Hängen. Die Traubeneichenwälder sind überwiegend aus Nieder- und Mittelwaldbewirtschaftung hervorgegangen. Stellenweise sind Kiefern beigemischt und an steilen schütteren Hängen sowie an Straßenböschungen sind Heidereste vorhanden, die ehemals stärker verbreitet waren. Ein größerer sowie mehrere kleine Steinbrüche zeugen von Grauwackeabbautätigkeiten. In einem größeren Steinbruch ist eine große Steilwand erhalten geblieben. Die strukturelle Vielfältigkeit und die Übergänge von nassen bis hin zu trockenen Biotopen zeichnet dieses Gebiet aus. Darüberhinaus ist dieses Gebiet Lebensraum für zahlreiche gefährdeteTierarten, wobei hier die Schmetterlingspopulationen und die Avifauna herauszuheben sind.
Lebensraumtypen:
  • Fliessgewaesser der planaren bis montanen Stufe mit Vegetation des Ranunculion fluitantis und des Callitricho-Batrachion <3260> (0,00 ha)
  • Feuchte Hochstaudenfluren der planaren und montanen bis alpinen Stufe <6430> (0,11 ha)
  • Magere Flachland-Maehwiesen (Alopecurus pratensis, Sanguisorba officinalis) <6510> (0,37 ha)
  • Hainsimsen-Buchenwald (Luzulo-Fagetum) <9110> (0,56 ha)
  • Schlucht- und Hangmischwaelder Tilio-Acerion <9180> (0,17 ha)
  • Auen-Waelder mit Alnus glutinosa und Fraxinus excelsior (Alno-Padion, Alnion incanae, Salicion albae) <91E0> (2,65 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Laubwaelder ausserhalb von Sonderstandorten (nicht FFH-LRT) <NA00> (14,00 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Nieder- und Mittelwaelder (nicht FFH-LRT) <NAW0> (90,00 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Auenwaelder (nicht FFH-LRT) <NAX0> (1,00 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Gehoelzstrukturen <NB00-ung.> (10,00 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete flaechige Gebuesche und Baumgruppen <NBB0> (1,00 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Moore, Suempfe, Riede und Roehrichte (nicht FFH) auf Sekundärstandorten <NCA1-ung.> (0,25 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Heideflaechen <ND00-ung.> (0,34 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete trockene Heiden (nicht FFH-LRT) <NDA0> (0,12 ha)
  • Schutzwuerdiges und gefaehrdetes mesophiles Wirtschaftsgruenland incl. Brachen (nicht FFH-LRT) <NE00> (2,00 ha)
  • Schutzwuerdiges und gefaehrdetes Nass- und Feuchtgruenland incl. Brachen (nicht FFH-LRT) <NEC0> (11,32 ha)
  • Schutzwuerdiges und gefaehrdetes Magergruenland incl. Brachen (nicht FFH-LRT) <NED0> (3,53 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Stillgewaesser (nicht FFH-LRT) <NFD0> (0,10 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Quellbereiche (nicht FFH-LRT) <NFK0> (0,02 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Fliessgewaesser (nicht FFH-LRT) <NFM0> (1,59 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Felsen (nicht FFH-LRT) <NGA0> (0,09 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Fels- und Rohbodenstandorte (nicht FFH) <NGA0-ung.> (1,04 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Brachflaechen (ausserhalb von landwirtschaftlichen Flaechen) <NHW0> (0,11 ha)
Geschützte Biotope (§62):
Biotoptypen:
  • Eichen-Buchenmischwald <AA1> (5,00 ha)
  • Eichenwald <AB0> (80,00 ha)
  • Buchen-Eichenmischwald <AB1> (4,00 ha)
  • Eichenmischwald mit einheimischen Laubbaumarten <AB3> (10,00 ha)
  • Nadelbaum-Eichenmischwald <AB5> (3,00 ha)
  • Fichtenwald <AJ0> (10,00 ha)
  • Eschenmischwald <AM1> (1,00 ha)
  • Eichen-Hainbuchenmischwald <AQ1> (2,00 ha)
  • Gebuesch, Strauchgruppe <BB0> (1,00 ha)
  • Fettwiese <EA0> (2,00 ha)
  • Nass- und Feuchtmaehweide <EC6> (1,43 ha)
  • Magerwiese <ED1> (0,86 ha)
  • Magerweide <ED2> (1,67 ha)
  • Brachgefallenes Nass- und Feuchtgruenland <EE3> (4,00 ha)
  • brachgefallenes Magergruenland <EE4> (1,11 ha)
  • Fischteich <FF2> (0,10 ha)
  • Graben <FN0> (1,00 ha)
  • Eichen-Buchenmischwald <xAA1> (0,56 ha)
  • Fettwiese, Flachlandausbildung (Glatthaferwiese) <xEA1> (0,37 ha)
  • Gewaesserbegleitender feuchter Saum bzw. linienf. Hochstaudenflur <xKA2> (0,11 ha)
  • Feuchter Waldaussensaum bzw. linienf. Hochstaudenflur <xKA4> (0,00 ha)
  • Calluna-Heide <yDA1> (0,12 ha)
  • Lineare trockene Heideelemente, -saeume <yDA6> (0,34 ha)
  • Nass- und Feuchtwiese <yEC1> (0,27 ha)
  • Nass- und Feuchtweide <yEC2> (1,83 ha)
  • Brachgefallenes Nass- und Feuchtgruenland <yEE3> (4,03 ha)
  • Quelle, Quellbereich <yFK0> (0,00 ha)
  • Sturzquelle <yFK3> (0,01 ha)
  • Bachoberlauf im Mittelgebirge <yFM1> (0,00 ha)
  • Bachmittellauf im Mittelgebirge <yFM2> (0,59 ha)
  • Quellbach <yFM4> (0,02 ha)
  • Fels, Felswand, -klippe <yGA0> (0,07 ha)
  • natuerlicher Silikatfels <yGA2> (0,09 ha)
  • sekundaerer Silikatfels <yGA4> (0,85 ha)
  • sekundaere Silikat-Blockschutt- / Feinschutthalde <yGB4> (0,12 ha)
  • Bachbegleitender Erlenwald <zAC5> (1,71 ha)
  • Weiden-Auenwald <zAE2> (0,13 ha)
  • Bachbegleitender Eschenwald <zAM2> (0,63 ha)
  • Eschen-Schlucht- bzw. Hangschuttwald <zAM4> (0,17 ha)
  • Gruenlandbrache <zEE0> (0,19 ha)
  • Bachmittellauf im Mittelgebirge <zFM2> (0,00 ha)
Rote Liste Arten 2010 NRW:
Planungsrelevante Arten:
Pflanzenarten:
  • Acker-Witwenblume (Knautia arvensis)
  • Adlerfarn (Pteridium aquilinum (subsp. aquilinum))
  • Arznei-Baldrian Sa. (Valeriana officinalis agg.)
  • Asch-Weide Sa. (Salix cinerea)
  • Aufrechter Igelkolben (Sparganium erectum subsp. erectum)
  • Bach-Kurzbuechsenmoos (Brachythecium rivulare)
  • Berg-Ahorn (Acer pseudoplatanus)
  • Berg-Mauerpfeffer (Sedum montanum)
  • Berg-Platterbse (Lathyrus linifolius)
  • Berg-Sandknoepfchen (Jasione montana (subsp. montana))
  • Besenginster (Cytisus scoparius)
  • Besenheide (Calluna vulgaris)
  • Bitteres Schaumkraut (Cardamine amara)
  • Breitblaettriges Knabenkraut Sa. (Dactylorhiza majalis agg.)
  • Brombeere Sa. (Rubus sectio Rubus)
  • Bruch-Weide (Salix fragilis)
  • Deutsches Weidelgras (Lolium perenne)
  • Draht-Schmiele (Deschampsia flexuosa)
  • Druesiges Springkraut (Impatiens glandulifera)
  • Echte Nelkenwurz (Geum urbanum)
  • Echte Zaunwinde Sa. (Calystegia sepium agg.)
  • Echtes Labkraut (Galium verum (subsp. verum))
  • Echtes Maedesuess (Filipendula ulmaria (subsp. ulmaria))
  • Echtes Springkraut (Impatiens noli-tangere)
  • Eichenfarn (Gymnocarpium dryopteris)
  • Esche (Fraxinus excelsior (subsp. excelsior))
  • Faden-Binse (Juncus filiformis)
  • Fichte (Picea abies)
  • Flatter-Binse (Juncus effusus (subsp. effusus))
  • Gaensebluemchen (Bellis perennis)
  • Geflecktes Knabenkraut i.w.S. (Dactylorhiza maculata agg.)
  • Gegenblaettriges Milzkraut (Chrysosplenium oppositifolium)
  • Gelbe Schwertlilie (Iris pseudacorus)
  • Gelbe Teichrose (Nuphar lutea)
  • Gemeine Pestwurz (Petasites hybridus (subsp. hybridus))
  • Gemeine Waldsimse (Scirpus sylvaticus)
  • Gemeiner Blutweiderich (Lythrum salicaria)
  • Gemeiner Gilbweiderich (Lysimachia vulgaris)
  • Gemeiner Schneeball (Viburnum opulus)
  • Gemeines Brunnenmoos (Fontinalis antipyretica)
  • Gemeines Ferkelkraut (Hypochaeris radicata (subsp. radicata))
  • Gemeines Weissmoos (Leucobryum glaucum)
  • Gewoehnliche Eberesche (Sorbus aucuparia)
  • Gewoehnliche Wald-Engelwurz (Angelica sylvestris)
  • Gewoehnlicher Glatthafer (Arrhenatherum elatius (subsp. elatius))
  • Gewoehnlicher Hornklee (Lotus corniculatus)
  • Gewoehnlicher Wurmfarn (Dryopteris filix-mas)
  • Gewoehnliches Ruchgras (Anthoxanthum odoratum)
  • Grau-Erle (Alnus incana (subsp. incana))
  • Grosse Brennessel (Urtica dioica)
  • Grosse Sternmiere (Stellaria holostea)
  • Grosser Wiesenknopf (Sanguisorba officinalis)
  • Grosses Hexenkraut (Circaea lutetiana)
  • Gundermann (Glechoma hederacea)
  • Hain-Gilbweiderich (Lysimachia nemorum)
  • Hainbuche (Carpinus betulus)
  • Haselnuss (Corylus avellana)
  • Heidelbeere (Vaccinium myrtillus)
  • Heil-Ziest (Betonica officinalis (subsp. officinalis))
  • Hunds-Straussgras Sa. (Agrostis canina agg.)
  • Kleine Bibernelle (Pimpinella saxifraga)
  • Kleines Habichtskraut (Hieracium pilosella)
  • Kohl(-Kratz)distel (Cirsium oleraceum)
  • Kriechender Hahnenfuss (Ranunculus repens)
  • Kuckucks-Lichtnelke (Lychnis flos-cuculi (subsp. flos-cuculi))
  • Labkraut unbestimmt (Galium spec.)
  • Lauch-Gamander (Teucrium scordium (subsp. scordium))
  • Magerwiesen-Margerite (Leucanthemum vulgare)
  • Noerdlicher Streifenfarn (Asplenium septentrionale (subsp. septentrionale))
  • Ohr-Weide (Salix aurita)
  • Pellia unbestimmt (Pellia spec.)
  • Pfeifengras (Molinia caerulea)
  • Purpur-Fetthenne Sa. (Sedum telephium agg.)
  • Rainfarn (Tanacetum vulgare)
  • Rippenfarn (Blechnum spicant)
  • Rohr-Glanzgras (Phalaris arundinacea (subsp. arundinacea))
  • Rotbuche (Fagus sylvatica (subsp. sylvatica))
  • Roter Fingerhut (Digitalis purpurea (subsp. purpurea))
  • Rotschwingel (Festuca rubra)
  • Rundblaettrige Glockenblume (Campanula rotundifolia)
  • Saat-Hohlzahn (Galeopsis segetum)
  • Sal-Weide (Salix caprea (subsp. caprea))
  • Salbei-Gamander (Teucrium scorodonia)
  • Sand-Birke (Betula pendula)
  • Sand-Thymian Sa. (Thymus serpyllum agg.)
  • Scapania unbestimmt (Scapania spec.)
  • Schlehe (Prunus spinosa agg.)
  • Schnabel-Segge (Carex rostrata (subsp. rostrata))
  • Schoenes Frauenhaarmoos (Polytrichum formosum)
  • Schwarz-Erle (Alnus glutinosa)
  • Seerosen-Hybride (Nymphaea x hybrida)
  • Spitz-Wegerich (Plantago lanceolata)
  • Spitzlappiger Frauenmantel (Alchemilla vulgaris)
  • Stechpalme (Ilex aquifolium)
  • Steife Segge (Carex elata)
  • Steifer Augentrost (Euphrasia stricta)
  • Sumpf-Dotterblume (Caltha palustris)
  • Sumpf-Helmkraut (Scutellaria galericulata)
  • Sumpf-Kratzdistel (Cirsium palustre)
  • Sumpf-Labkraut Sa. (Galium palustre s.l.)
  • Sumpf-Schachtelhalm (Equisetum palustre)
  • Sumpf-Schafgarbe (Achillea ptarmica)
  • Sumpf-Segge (Carex acutiformis)
  • Sumpf-Vergissmeinnicht (Myosotis scorpioides)
  • Sumpf-Vergissmeinnicht Sa. (Myosotis scorpioides agg.)
  • Teufelsabbiss (Succisa pratensis)
  • Trauben-Eiche (Quercus petraea (subsp. petraea))
  • Trauben-Holunder (Sambucus racemosa)
  • Traubenkirsche (Prunus padus)
  • Ufer-Wolfstrapp (Lycopus europaeus)
  • Wald-Kiefer (Pinus sylvestris)
  • Wald-Sauerklee (Oxalis acetosella)
  • Wald-Ziest (Stachys sylvatica)
  • Wasserdost (Eupatorium cannabinum (subsp. cannabinum))
  • Weisse Hainsimse (Luzula luzuloides)
  • Weissklee (Trifolium repens (subsp. repens))
  • Widertonmoos (Polytrichum spec.)
  • Wiesen Knaeuelgras Sa. (Dactylis glomerata agg.)
  • Wiesen-Kerbel (Anthriscus sylvestris)
  • Wiesen-Storchschnabel (Geranium pratense)
  • Wiesen-Wachtelweizen (Melampyrum pratense)
  • Winkel-Segge (Carex remota)
  • Wurmfarn Sa. (Dryopteris filix-mas agg.)
  • Zitter-Pappel (Populus tremula)
  • Zottiges Weidenroeschen (Epilobium hirsutum)
Tierarten:
  • Sericostoma spec. (Sericostoma spec.)
Schutzziele: Erhalt, Foerderung und Wiederherstelllung der Lebensräume von selten und gefährdeten Tier- und Pflanzenarten des Anhangs I der FFH-Richtlinie, Erhalt und Foerderung der offenen Talsohlen und naturnahen Gewässer mit seinen Hochstaudenfluren und Auenwaldresten
Gefährdungen:
  • Anstau eines Fliessgewaessers
  • Aufforstung
  • Bauliche Anlagen
  • Beweidung ungeeigneter Standorte (LW)
  • Duengung
  • Fischerei, Teichbau (FI)
  • Kahlschlag, unsachgemaesser Holzeinschlag (FW)
  • Muellablagerung
  • unerwuenschte Sukzession
  • Verbuschung
  • Verkehr
Maßnahmen:
  • Bekaempfung des Adlerfarns
  • Erhaltung der Landschaftsstrukturen
  • Erhaltung des Kleinreliefs
  • extensive Beweidung
  • extensive Gruenlandbewirtschaftung, Mahd
  • Gruenlandnutzung extensivieren
  • keine Aufforstung
  • keine Duengung
  • Umwandlung in bodenstaendigen Gehoelzbestand
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