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Naturschutzgebiete und Nationalpark Eifel in NRW


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Naturschutzgebiet Broel, Waldbroelbach und suedlich angrenzende Waldbestaende des mittleren Broeltales (SU-089)

Objektbezeichnung:

NSG Broel, Waldbroelbach und suedlich angrenzende Waldbestaende des mittleren Broeltales

Kennung:

SU-089

Ort: Hennef
Kreis: Rhein-Sieg-Kreis
Bezirksregierung: Köln
Digitalisierte Fläche: 761,81 ha
Offizielle Fläche: 764,30 ha
Flächenanzahl: 1
Schutzstatus: NSG, bestehend
Verfahrensstand: VO rechtskraeftig
Inkraft seit: 2005
Inkraft: 2005
Außerkraft: 2025
Schutzziel: Die Unterschutzstellung erfolgt gemaess Paragraph 20 Satz 1 Buchstabe a sowie Satz 2 LG
zur Erhaltung, Herstellung und Wiederherstellung

aa) einer durchgehenden, weitgehend naturnahen Gewaesserlandschaft als wichtige Achse
eines Biotopverbundes von landesweiter und europaeischer Bedeutung, welche umgeben
ist von einer historisch gewachsenen Kulturlandschaft in den Auen,
ab) von Lebensgemeinschaften und Lebensstaetten bestimmter, zum Teil stark gefaehrdeter
bzw.vom Aussterben bedrohter, wild lebender Pflanzen- und Tierarten,
ac) der Broel und Waldbroelbaches
- als naturnahe Mittelgebirgs- und Tieflandgewaesser einschliesslich der Muendungsbereiche
von mehreren zustroemenden Baechen mit einer guten Wasserqualitaet, einer naturnahen
Fliessgewaesserdynamik einschliesslich hierfuer charakteristischer Gewaesserstrukturen,
wie naturnahe Steil- und Flachufer, Uferabbrueche, Auskolkungen, offene Sand- und Kies-
ablagerungen, Ausbuchtungen, Alt- und Seitenarme, Rauschen, sowie mit strukturreichen
Gewaessersohlen und vielfaeltigen Stroemungsmustern mit einen entsprechenden arten-
reichen heimischen, sich selbst reproduzierenden Fischbestand einschliesslich anspruchsvoller
Fischarten, wie Lachs, Groppe, Bach- und Neunauge,
- als Ganz- oder Teillebensraum (z.B.Nahrungshabitat, Winterrastgebiet) fuer charakteristische
Tierarten dieser Fliessgewaesser, wie Flussregenpfeifer, Flussuferlaeufer, Eisvogel, Gebirgs-
stelze, Wasseramsel, Gaensesaeger, Uferschwalbe, Teichhuhn, Knaekente, Prachtlibelle,
und Gemeine Keiljungfer, sowie
- als Wuchsort von charakteristischen Fliessgewaesserroehrichten, Laichkraut- und Schwimmblatt-
gesellschaften sowie von Uferhochstaudenfluren und natuerlicher Pioniervegetation mit
typischen Pflanzenarten der Fliessgewaesser und Uferbereiche,
ad) von Ufergehoelzen, Weich-, Hart- und Bachauenwaeldern aufgrund natuerlicher
Ueberschwemmungsgebiete der Broel und des Waldbroelbaches und deren Fragmente, von
Feucht-, Sumpf- und Bruchwaeldern, von naturnahen Hangwaeldern und sonstigen standort-
heimischen Laubwaeldern - einschliesslich deren strukturreicher Waldmaentel - mit ihren
charakteristischen Pflanzen- und Tierarteninventar, wie Pirol, Blaukehlchen (ehemaliger Brutvogel)
Schwarzmilan, Graureiher, Nachtigall, Wasserfledermaus, Grosser Abendsegler, Kleiner Eis-
vogel, Grosser Eichenbock, Beutelmeise, Mittelspecht, Kleinspecht, Schwarzspecht, und
Grauspecht,
ae) von landschaftstypischen Gehoelzstrukturen in der Aue, wie Feldgehoelzen, Gebueschen
Hecken, Einzelbaeumen, und Baumgruppen sowie von Obstwiesen und Kopfbaeumen
einschliesslich deren charakteristischen Tierarten,
af) natuerlicher Felsbildungen einschliesslich derer charakterischer Felsvegetation und Fauna,

b) in Ausfuehrung des Paragraphen 48c LG in Verbindung mit der FFH-Richtlinie und der Richtlinie
79/409/EWG des Rates vom 2.April 1979 ueber die Erhaltung der wild lebenden Vogelarten
(Vogelschutz-Richtlinie, Abl.EG Nr.L 103, S.1 in der jeweils gueltigen Fassung) gemaess
Paragraph 20 Satz 1 Buchstabe a) sowie gemaess Paragraph 20 Satz 2 LG wegen der
besonderen Bedeutung des Gebietes

ba) zur Erhaltung und Wiederherstellung folgender Lebensraeume gemaess Anhang I der
FFH-Richtlinie:

- Erlen-, Eschen- und Weichholz-Auenwaelder (91E0),
- Fliessgewaesser mit Unterwasservegetation (3260),
- Hainsimsen-Buchenwald (9130),
- Stieleichen-Hainbuchenwald (9160),

bb) zur Erhaltung und Foerderung folgender wild lebender Tierarten gemaess Anhang II der
FFH-Richtlinie und deren Lebensraeume:

- Bachneunauge (1096),
- Flussneunauge (1099),
- Lachs (1106),
- Groppe (1163),

c) gemaess Paragraph 20 Satz 1 Buchstabe b) LG aus wissenschaftlichen, naturgeschichtlichen,
landeskundlichen und erdgeschichtlichen Gruenden, insbesondere

ca) zur wissenschaftlichen Begleitung des Wanderfischprogramms im Rhein und seinen Zufluessen,
cb) zur Erhaltung und Wiederherstellung von auentypischen Biotop- und Gelaendestrukturen der
ehemaligen Naturlandschaft,

d) gemaess Paragraph 20 Satz 1 Buchstabe c) LG wegen der Seltenheit, besonderen Eigenart und
hervorragenden Schoenheit,

da) der stark maeandrierenden Flusslaeufe der Broel und des Waldbroelbaches mit jeweils einer
vergleichsweise schmalen Aue, steilen Talhaengen mit naturnahen Hang- und Laubwaeldern,
db) der Vorkommen von charakteristischen Biotopausbildungen, wie Ufergehoelzen, Altarmen,
Kleingewaessern, Nasswiesen, Hochstaudenfluren und Brachen, die eine grosse Struktur-
vielfalt und einen besonders hohen Verzahnungsgrad mit anderen auentypischen Biotoptypen
aufweisen, sowie der Vielfalt an Tier- und Pflanzenarten,
dc) einer im Sueden der Broel offeneren, historisch gewachsenen Kulturlandschaft in der Aue, die
durch einzelne Auwaldfragmente sowie durch Feldgehoelze, Baumreihen, Baumgruppen, Einzel-
und Kopfbaeume strukturiert ist, die ueberwiegend den Verlauf der Gewaesser in der Landschaft
nachzeichnen sowie staerkere Gelaendebewegungen markieren.
Referenzen FFH- und VS-Gebiete:
Referenzen Schutzwürdige Biotope (BK):
  • BK-5110-019
  • BK-5110-046
  • BK-5110-048
  • BK-5110-056
  • BK-5110-061
  • BK-5110-062
  • BK-5110-065
  • BK-5110-067
  • BK-5110-069
  • BK-5110-070
  • BK-5110-074
  • BK-5110-104
  • BK-5110-137
  • BK-5110-273
  • BK-5110-274
  • BK-5110-276
  • BK-5110-600
  • BK-5110-601
  • BK-5110-602
  • BK-5209-139
Kennung:

BK-5110-048

Objektbezeichnung:

Buchenwaldgebiet Wisselstein südöstlich Schloß Herrenstein

Link zur Karte: BK-5110-048
Objektbeschreibung: Suedoestlich von Schloss Herrenstein befinden sich ausgedehnte Hainsimsen-Buchenwaelder, die gut strukturiert sind und zum groessten Teil durch ausgedehnte, haeufig bereits ueber 5 m hohe Naturverjuengungen gekennzeichnet sind. Die Krautschicht ist im allgemeinen artenarm, an feuchten und lichten Stellen deutlich reichhaltiger. Stellenweise sind Kiefern und vor allem Eichen beigemischt. Suedwestlich des Wisselsteins befindet sich ein Steilhang mit Felsklippen, die aber lediglich Hoehen von unter 3 m erreichen. Im Nordosten und Südwesten wird die Flaeche von zwei tief eingeschnittenen Siefen mit schmalen Bächen begrenzt. Der nordöstliche Bach ist von Laub und Totholz stark zugefallen und hat nur eine geringe Wasserführung. Aufgrund der Beschattung ist kaum typische Ufervegetation vorhanden. Der Bach an der suedwestlichen Grenze ist bis 1 m breit, hat einen naturnah maeandrierenden Verlauf und eine steinige Sohle.
Kennung:

BK-5110-056

Objektbezeichnung:

Eichen-Mischwaelder zwischen Hatterscheid und Broelek

Link zur Karte: BK-5110-056
Objektbeschreibung: Eichen-Buchen- und Buchen-Eichen-Mischwaelder am Nutscheid-Nordhang etwa 1 km nordoestlich Hatterscheid. Es handelt sich um relativ alte Baumbestaende mit mittlerem bis starkem Baumholz. Am Aufbau der Baumschicht sind neben Eichen vor allem Buchen, Hainbuchen und Kiefern beteiligt. Letztere finden sich vor allem auf den aermeren Boeden der hoeher liegenden Bereiche. Lokal sind Uebergaenge zum Hainsimsen-Buchenwald feststellbar. Auffallend ist eine teilweise ueppige Buchen-Naturverjuengung. Strauch- und Krautschicht sind im allgemeinen sehr artenarm, nur an feuchteren Stellen nimmt die Artenzahl deutlich zu. Eingeschlossen ist eine kleine Fichtenaufforstung.
Kennung:

BK-5110-061

Objektbezeichnung:

Steinchesbachtal und angrenzende Waelder westlich Hänscheid

Link zur Karte: BK-5110-061
Objektbeschreibung: Bachtal und angrenzende Hangwälder westlich Hänscheid. Am Fusse des Hanges begleiten Erlengesellschaften den naturnahen Waldbach. Es handelt sich teilweise um gut ausgebildete Bach-Erlen-Eschenwaelder. Der Bach ueberflutet die Sohle des Kerbtaelchens offenbar regelmaessig. Im Erlenwald kommt häufig die Winkelsegge vor. Vor allem im Bereich von Quellaustritten finden sich groessere Torfmoospolster und Buchenfarnbestaende. Im obersten Teil des Steinchesbachtal finden sich ebenfalls gut ausgebildete, naturnahe bachbegleitende Erlenwälder und Quellfluren. An einer etwas breiteren und lichteren Stelle hat sich ein Grosseggenried entwickelt. Lokal finden sich auch Anklaenge an den Stieleichen-Hainbuchenwald. Im unteren Talbereich ist die Krautschicht durch das angrenzende Kalkgebiet deutlich beeinflusst. Hier findet sich an frischeren Stellen viel Bingelkraut und Einbluetiges Perlgras. Im oberen Talabschnitt nehmen Saeurezeiger wie z.B. Buchenfarn und Rippenfarn zu. An vielen Stellen treten aus den Haengen Quellen aus. Der Bachgrund ist teils kiesig-sandig, teils felsig. Die Qualitaet dieses Baches wurde durch eine Untersuchung von Roeser belegt. Der obere Bereich des Steinchesbachtales westlich von Kuchem ist ein landschaftlich reizvolles, sehr ruhiges und waldumschlossenes Wiesental. Der Boden ist in einigen Abschnitten frisch, ueberwiegend jedoch nass und sumpfig. Mehrere Gesellschaften bestimmen in oft kleinraeumigem Wechsel den Aspekt der baumfreien Wiesenbereiche: Sumpfdotterblumenwiesen, artenreiche Hochstauden, Wald-Simsen-Suempfe, Schachtelhalmsuempfe, Kleinseggenriede, Grossseggenriede und Roehricht sowie Quellfluren. Der natuerliche Bachlauf wird teilweise von Erlen begleitet, teilweise von niedrigwuechsigen Uferfluren gesaeumt. In den nassen Talbereichen finden sich nur wenige Grauweiden- und Ohrweidengebuesche. Auch in den trockeneren Randbereichen sind Gebuesche - ueberwiegend aus Schlehe und Weissdorn - nur spaerlich vorhanden. Unmittelbar am Rande der Talsohle beginnen ausgedehnte Laubmischwaelder und Kiefernmischwaelder. Die Hangwälder sind im oberen Bereich aus Hainsimsen-Buchenwäldern von mittlerem bis sarken Baumholz und reichlich Buchen-Naturverjüngung aufgebaut. Im unteren Hangbereich sind verstärkt Eichen beigemischt. Teilweise ist die Vegetation der Buchenwälder basisch bestimmt, kleinere Aufschlüsse zeugen noch von ehemaligem Kalkabbau.
Kennung:

BK-5110-065

Objektbezeichnung:

Buchenwaelder suedwestlich Haenscheid

Link zur Karte: BK-5110-065
Objektbeschreibung: Landschaftlich aeusserst reizvolle Buchen-Althoelzer suedwestlich Haenscheid. Es handelt sich ueberwiegend um artenarme Hainsimsen-Buchenwaelder. Kleinflaechig findet sich auch Perlgras-Buchenwald. Lokal, so vor allem auf den Kuppen, nimmt der Eichenanteil zu. Hier sind stellenweise auch einige Kiefern beigemischt. Im suedwestlichen Teil wurden auf diesen aermeren Standorten kleinflaechig Nadelhoelzer angepflanzt (Fichte und Laerche). Auffallend ist im gesamten Gebiet die Buchen-Naturverjuengung, die stellenweise zu einem undurchdringlichen Dickicht wird. Einen ganz besonderen Reiz enthaelt das Gebiet durch zahlreiche schmale Baeche, die sich sehr tief und schluchtartig eingegraben haben. Diese auffallend steilen Siefen sind artenarm, nur in den Quell- und Muendungsbereichen finden sich artenreiche Erlen-Gesellschaften. Da es in den schwer zugaenglichen Schluchten offensichtlich immer wieder zu Bruchschaeden kommt, werden vor allem hier auch Hoehlenbaeume gefunden.
Kennung:

BK-5110-067

Objektbezeichnung:

Kalk-Buchenwald und Schneise unter Hochspannungsfreileitung westlich Hänscheid

Link zur Karte: BK-5110-067
Objektbeschreibung: Das Gelände des Kalkbuchenwaldes ist durch Kalkabbau (vor mehr als 100 Jahren) stark strukturiert (Mulden, Kuppen, Felsen). Der Wald besteht überwiegend aus Buchen, wenigen Hainbuchen und Eichen, die Stammdurchmesser um 45 cm erreichen. Im nordwestlichen Teil stehen einige alte, z.T. hohle Kopfbuchen. Im Wald ist eine üppige Krautschicht anzutreffen. Im Bereich einer Hochspannungsfreileitung fehlt der Waldmantel. Hier sind einige Buchen durch zu starke Besonnung abgestorben. Die Hochspannungsfreileitung ueberspannt den Bergrücken. Der noerdliche Teil der Trasse ist mittlerweile wieder vollstaendig mit jungen Bestaenden aus Buche, Hasel und Feldahorn bewaldet. Durch die starke Beschattung ist eine Krautschicht hier nicht ausgepraegt. Die Kuppe und der nach Suedosten exponierte Hang werden durch ehemalige Kalk-Abbautaetigkeit gepraegt, es treten Mulden, Kuppen und kleinere Klippen auf. Hier haben sich auf dem besonnten Hang artenreiche und wertvolle Kalk-Magerrasen entwickelt, es herrschen Fieder-Zwenke, Dost und Blaugruene Segge vor. Die Flaeche wird regelmaessig von aufkommendem Gebuesch freigehalten.
Kennung:

BK-5110-137

Objektbezeichnung:

Laubhangwaelder der Broel noerdlich und westlich Winterscheid

Link zur Karte: BK-5110-137
Objektbeschreibung: Bei den zwei Flaechen handelt es sich um Eichen-Hainbuchen- und Eichen-Buchen-Hang- und Kuppenwaelder suedlich der Broelbachaue. Lokal sind Nadelholzparzellen eingestreut. Die Bestaende sind zum ueberwiegenden Teil aus starkem Baumholz und Altholz aufgebaut. Die Baumschicht erreicht in der Regel eine Hoehe von (22-)25-30 m. Unter dieser hohen Baumschicht sind meist noch juengere Baumschichten in unregelmaessiger Verteilung und Haeufigkeit ausgebildet. Oft enthalten die Bestaende alle Altersklassen vom Baumkeimling bis zum 30 m hohen Baum, so dass eine hohe strukturelle Vielfalt vorhanden ist. Die Krautschicht ist normalerweise ziemlich duerftig ausgebildet, was einerseits auf die hohen Deckungsgrade der Gehoelzschichten und andererseits auf das mehr oder weniger saure Ausgangsgestein zurueckzufuehren ist. Gelegentlich nimmt die Moosschicht nennenswerte Flaechenprozente ein. Die Waldwege sind oefters mit Wasserpfeffer-Bestaenden bedeckt.
Kennung:

BK-5110-276

Objektbezeichnung:

Steinchesbachtal und angrenzende Waelder bei Tueschenhohn (siehe unter Bemerkungen)

Link zur Karte: BK-5110-276
Objektbeschreibung: Wiesen- und Bachtal suedlich von Tueschenhohn und angrenzende Haenge. Am Fusse des Hanges begleiten Erlengesellschaften den naturnahen Waldbach. Es handelt sich teilweise um gut ausgebildete Erlenbrueche, teilweise auch um Bach-Erlen-Eschenwaelder. Der Bach ueberflutet die Sohle des Kerbtaelchens offenbar regelmaessig, stellenweise dominiert im Erlenbruch die Winkelsegge. Vor allem im Bereich von Quellaustritten finden sich groessere Torfmoospolster und Buchenfarnbestaende. Im obersten Teil des Steinchesbachtal finden sich ebenfalls gut ausgebildete, naturnahe Erlenbruchgesellschaften und Quellfluren in der recht schmalen Sohle. An einer etwas breiteren und lichteren Stelle hat sich ein hier ein Grosseggenried entwickelt. Lokal finden sich auch Anklaenge an den Stieleichen-Hainbuchenwald. Im unteren Talbereich ist die Krautschicht durch das angrenzende Kalkgebiet deutlich beeinflusst. Hier findet sich an frischeren Stellen viel Bingelkraut und Einbluetiges Perlgras. Im oberen Talabschnitt nehmen Saeurezeiger wie z.B. Buchenfarn und Rippenfarn zu. An vielen Stellen treten aus den Haengen Quellen aus. Der Bachgrund ist teils kiesig-sandig, teils felsig. Die Qualitaet dieses Baches wurde durch eine Untersuchung von Roeser belegt. Auf den angrenzenden Haengen sind groessere Waldbestaende an den Westhaengen zwischen Haenscheid und Tueschenhohn und suedlich von Tueschenhohn miteinbezogen: Auf dem Westhang oestlich von Tueschenhohn zeugen zahlreiche Mulden und kleinere Steinbrueche von regem Kalkabbau. Es stocken hier ueberwiegend Buchenbestaende mit einer vor allem im unteren Hangabschnitt auffaellig ueppigen und dichten Krautschicht. Der Boden ist im oberen Bereich trocken und teilweise ohne Humusauflage. Im unteren Teil ist der Boden eher frisch bis feucht. Lokal faellt hier in der Kraut- und Strauchschicht ein besonders hoher Anteil an Eschensaemlingen auf. Im noerdlichen Bereich grenzt ein etwa 50-jaehriger kleiner Fichtenbestand an, waehrend sich im suedoestlichen Teil ein dichtes Schlehen-Hasel-Weissdorngebuesch anschliesst. Im Waldbereich suedlich von Tueschenhohn befinden sich sehr gut ausgebildete Buchenwaldgesellschaften auf Kalk. Es dominiert der Perlgras-Buchenwald. Neben dem reinen Perlgras-Buchenwald finden sich verschiedene Ausbildungsformen wie z.B. der Bingelkraut-Buchenwald. Auf trockeneren, mageren Kuppen und Haengen herrscht der Seggen-Buchenwald vor. In dem fast reinen Buchenbestand findet man nur wenige andere Baumarten. Auffallend ist stellenweise die starke Buchen-Naturverjuengung. Je nach Lichtverhaeltnissen haben sich lokal auch Arten mehr offener Bereiche eingefunden. Durch Kalkabbau in den vergangenen Jahrhunderten ist das Gelaende auch hier stark geformt. Aus dieser Zeit stammen auch 2 historisch bedeutsame Kalkbrennoefen. Im suedwestlichen Teil befindet sich ein geologisch wertvoller Aufschluss mit einer Hoehle. Erwaehnenswert ist auch der Fossilreichtum des Kalkes. Der obere Bereich des Steinchesbachtales westlich von Kuchem ist ein landschaftlich reizvolles, sehr ruhiges und waldumschlossenes Wiesental. Der Boden ist in einigen Abschnitten frisch, ueberwiegend jedoch nass und sumpfig. Mehrere Gesellschaften bestimmen in oft kleinraeumigem Wechsel den Aspekt der baumfreien Wiesenbereiche: Sumpfdotterblumenwiesen, artenreiche Hochstauden, Wald-Simsen-Suempfe, Schachtelhalmsuempfe, Kleinseggenriede, Grossseggenriede und Roehricht sowie Quellfluren. Der natuerliche Bachlauf wird teilweise von Erlen begleitet, teilweise von niedrigwuechsigen Uferfluren gesaeumt. In den nassen Talbereichen finden sich nur wenige Grauweiden- und Ohrweidengebuesche. Auch in den trockeneren Randbereichen sind Gebuesche - ueberwiegend aus Schlehe und Weissdorn - nur spaerlich vorhanden. Unmittelbar am Rande der Talsohle beginnen ausgedehnte Laubmischwaelder und Kiefernmischwaelder. Am Zusammenfluss dreier Waldbaeche liegt eine ueberwiegend nasse, teilweise dauernd ueberstaute Sumpfwiese. Am nordwestlichen Rande der ansonsten offenen und bluetenreichen Flaeche befindet sich eine Gruppe Ohrweidenbuesche, im suedoestlichen Teil ein Riegel aus Erlen und Ohrweiden. Hier befindet sich am suedlichen Waldrand ein Kleingewaesser (Amphibienlaichplatz). An den Ufern der von Sueden zufliessenden Waldbaeche dichte Quellfluren. Im Norden liegt eine etwa 1 ha grosse Wiese (Bach) mit Sumpffarn und Kammfarn. Bei Holzfaellarbeiten in den Randbereichen bleiben die Kronen gefaellter Baeume oft in den Wiesen liegen und veraendern den Artbestand.
Kennung:

BK-5110-601

Objektbezeichnung:

Grossflaechiger Eichen-Buchenwald westlich Schreckenberg

Link zur Karte: BK-5110-601
Objektbeschreibung: Der Hangwald der Brölbachaue ist mit einem typischen Eichen-Buchenwald bestockt, der aus starkem Baumholz und Altholz aufgebaut ist. Die Baumschicht erreicht in der Regel eine Hoehe von (22-)25-30 m. Unter dieser hohen Baumschicht sind meist noch juengere Baumschichten in unregelmaessiger Verteilung und Haeufigkeit ausgebildet. Oft enthalten die Bestaende alle Altersklassen vom Baumkeimling bis zum 30 m hohen Baum, so dass eine hohe strukturelle Vielfalt vorhanden ist. Die Krautschicht ist normalerweise ziemlich duerftig ausgebildet, was einerseits auf die hohen Deckungsgrade der Gehoelzschichten und andererseits auf das mehr oder weniger saure Ausgangsgestein zurueckzufuehren ist.
Kennung:

BK-5110-602

Objektbezeichnung:

Laubhangwaelder der Broel noerdlich und westlich Winterscheid

Link zur Karte: BK-5110-602
Objektbeschreibung: Bei den drei Flaechen handelt es sich um Eichen-Hainbuchen- und Eichen-Buchen-Hang- und Kuppenwaelder suedlich der Broelbachaue. Lokal sind Nadelholzparzellen eingestreut. Die Bestaende sind zum ueberwiegenden Teil aus starkem Baumholz und Altholz aufgebaut. Die Baumschicht erreicht in der Regel eine Hoehe von (22-)25-30 m. Unter dieser hohen Baumschicht sind meist noch juengere Baumschichten in unregelmaessiger Verteilung und Haeufigkeit ausgebildet. Oft enthalten die Bestaende alle Altersklassen vom Baumkeimling bis zum 30 m hohen Baum, so dass eine hohe strukturelle Vielfalt vorhanden ist. Die Krautschicht ist normalerweise ziemlich duerftig ausgebildet, was einerseits auf die hohen Deckungsgrade der Gehoelzschichten und andererseits auf das mehr oder weniger saure Ausgangsgestein zurueckzufuehren ist. Gelegentlich nimmt die Moosschicht nennenswerte Flaechenprozente ein. Die Waldwege sind oefters mit Wasserpfeffer-Bestaenden bedeckt. Im mittleren Eichen-Buchenwald ist zur Broel hin eine bis 6 m hohe Felsrippe vorhanden, die keine besondere Felsvegetation aufweist.
Lebensraumtypen:
Geschützte Biotope (§62):
Biotoptypen:
  • Buchenwald <AA0> (36,82 ha)
  • Eichen-Buchenmischwald <AA1> (29,45 ha)
  • Nadelbaum-Buchenmischwald <AA4> (4,09 ha)
  • Buchen-Eichenmischwald <AB1> (12,45 ha)
  • Hainbuchen-Eichenmischwald <AB9> (4,05 ha)
  • Fichtenwald <AJ0> (5,54 ha)
  • Eichen-Hainbuchenmischwald <AQ1> (48,13 ha)
  • Gebuesch, Strauchgruppe <BB0> (1,39 ha)
  • Kleinseggenried, Binsensumpf <CC0> (0,39 ha)
  • Grossseggenried <CD0> (0,39 ha)
  • Kalkhalbtrockenrasen, Kalkmagerrasen <DD0> (0,34 ha)
  • Nass- und Feuchtgruenland <EC0> (0,39 ha)
  • Brachgefallenes Nass- und Feuchtgruenland <EE3> (1,57 ha)
  • Bach <FM0> (0,48 ha)
  • Fels, Felswand, -klippe <GA0> (0,82 ha)
  • Kalksteinbruch <GC1> (0,48 ha)
  • ohne Zuordnung <OZ> (NaN ha)
  • Buchenwald <xAA0> (2,10 ha)
  • Eichen-Buchenmischwald <xAA1> (123,60 ha)
  • Bachbegleitender Erlenwald <yAC5> (1,69 ha)
  • Bachbegleitender Eschenwald <yAM2> (0,18 ha)
  • Gebuesch, Strauchgruppe <yBB0> (0,27 ha)
  • Kleinseggenried, Binsensumpf <yCC0> (0,18 ha)
  • Grossseggenried <yCD0> (0,18 ha)
  • Brachgefallenes Nass- und Feuchtgruenland <yEE3> (1,33 ha)
  • Quelle, Quellbereich <yFK0> (1,56 ha)
  • Bach <yFM0> (5,31 ha)
  • Fels, Felswand, -klippe <yGA0> (0,32 ha)
  • Hoehlen und Stollen <yGE0> (0,09 ha)
  • Bachbegleitender Erlenwald <zAC5> (9,01 ha)
Rote Liste Arten 2010 NRW:
Planungsrelevante Arten:
Pflanzenarten:
  • Adlerfarn (Pteridium aquilinum (subsp. aquilinum))
  • Aehrige Teufelskralle (Phyteuma spicatum)
  • Aronstab (Arum maculatum)
  • Arznei-Baldrian Sa. (Valeriana officinalis agg.)
  • Asch-Weide (Salix cinerea subsp. cinerea)
  • Behaartes Johanniskraut (Hypericum hirsutum)
  • Berberitze (Berberis vulgaris (subsp. vulgaris))
  • Berg-Ahorn (Acer pseudoplatanus)
  • Berg-Ehrenpreis (Veronica montana)
  • Berg-Weidenroeschen (Epilobium montanum)
  • Bergfarn (Thelypteris limbosperma)
  • Besenheide (Calluna vulgaris)
  • Binse (unbestimmt) (Juncus spec.)
  • Bitteres Schaumkraut (Cardamine amara)
  • Bittersuesser Nachtschatten (Solanum dulcamara)
  • Blaugruene Segge (Carex flacca (subsp. flacca))
  • Blauroter Hartriegel (Cornus sanguinea)
  • Bleiche Segge (Carex pallescens)
  • Blutwurz (Potentilla erecta (subsp. erecta))
  • Braune Segge (Carex nigra)
  • Braunstieliger Streifenfarn (Asplenium trichomanes)
  • Breitblaettrige Stendelwurz (Epipactis helleborine)
  • Breitblaettriger Rohrkolben (Typha latifolia)
  • Breitblaettriges Knabenkraut (Dactylorhiza majalis)
  • Brennender Hahnenfuss (Ranunculus flammula (subsp. flammula))
  • Brombeere unbestimmt (Rubus spec.)
  • Buchenfarn (Phegopteris connectilis)
  • Busch-Windroeschen (Anemone nemorosa)
  • Christophskraut (Actaea spicata)
  • Draht-Schmiele (Deschampsia flexuosa)
  • Dreinervige Nabelmiere (Moehringia trinervia)
  • Echte Nelkenwurz (Geum urbanum)
  • Echtes Lungenkraut (Pulmonaria officinalis)
  • Echtes Maedesuess (Filipendula ulmaria (subsp. ulmaria))
  • Echtes Springkraut (Impatiens noli-tangere)
  • Efeu (Hedera helix (subsp. helix))
  • Einbeere (Paris quadrifolia)
  • Einbluetiges Perlgras (Melica uniflora)
  • Eingriffliger Weissdorn (Crataegus monogyna)
  • Erdbeer-Fingerkraut (Potentilla sterilis)
  • Esche (Fraxinus excelsior (subsp. excelsior))
  • Feld-Ahorn (Acer campestre)
  • Fichte (Picea abies)
  • Fieder-Zwenke (Brachypodium pinnatum)
  • Finger-Segge (Carex digitata)
  • Flatter-Binse (Juncus effusus (subsp. effusus))
  • Flattergras (Milium effusum)
  • Flutender Schwaden (Glyceria fluitans)
  • Frauenfarn (Athyrium filix-femina)
  • Fruehlings-Hainsimse (Luzula pilosa)
  • Fuchs' Greiskraut (Senecio ovatus)
  • Geflecktes Knabenkraut i.w.S. (Dactylorhiza maculata agg.)
  • Gegenblaettriges Milzkraut (Chrysosplenium oppositifolium)
  • Gelbe Schwertlilie (Iris pseudacorus)
  • Gemeine Pestwurz (Petasites hybridus (subsp. hybridus))
  • Gemeine Waldrebe (Clematis vitalba)
  • Gemeine Waldsimse (Scirpus sylvaticus)
  • Gemeiner Blutweiderich (Lythrum salicaria)
  • Gemeiner Dost (Origanum vulgare)
  • Gemeiner Gilbweiderich (Lysimachia vulgaris)
  • Gemeiner Schneeball (Viburnum opulus)
  • Gemeines Rispengras (Poa trivialis (subsp. trivialis))
  • Gewoehnliche Akelei (Aquilegia vulgaris agg.)
  • Gewoehnliche Eberesche (Sorbus aucuparia)
  • Gewoehnliche Goldnessel (Galeobdolon luteum)
  • Gewoehnliche Kratzdistel (Cirsium vulgare (subsp. vulgare))
  • Gewoehnliche Wald-Engelwurz (Angelica sylvestris)
  • Gewoehnlicher Hornklee (Lotus corniculatus)
  • Gewoehnlicher Wurmfarn (Dryopteris filix-mas)
  • Gewoehnliches Pfaffenhuetchen (Euonymus europaeus)
  • Grosse Sternmiere (Stellaria holostea)
  • Grosser Dornfarn (Dryopteris dilatata)
  • Grosses Hexenkraut (Circaea lutetiana)
  • Grosses Zweiblatt (Listera ovata)
  • Gundermann (Glechoma hederacea)
  • Habichtskraut unbestimmt (Hieracium spec.)
  • Hain-Gilbweiderich (Lysimachia nemorum)
  • Hain-Klette (Arctium nemorosum)
  • Hain-Rispengras (Poa nemoralis)
  • Hain-Sternmiere (Stellaria nemorum)
  • Hain-Veilchen (Viola riviniana)
  • Hainbuche (Carpinus betulus)
  • Haselnuss (Corylus avellana)
  • Heidelbeere (Vaccinium myrtillus)
  • Heil-Ziest (Betonica officinalis (subsp. officinalis))
  • Herbstzeitlose (Colchicum autumnale)
  • Himbeere (Rubus idaeus)
  • Hirse-Segge (Carex panicea)
  • Hohlzahn unbestimmt (Galeopsis spec.)
  • Hunds-Rose (Rosa canina)
  • Kammfarn (Dryopteris cristata)
  • Kleinbluetige Koenigskerze (Verbascum thapsus)
  • Kleinbluetiges Springkraut (Impatiens parviflora)
  • Kleiner Dornfarn (Dryopteris carthusiana)
  • Kleiner Odermennig (Agrimonia eupatoria (subsp. eupatoria))
  • Kleiner Wiesenknopf (Sanguisorba minor)
  • Kleines Habichtskraut (Hieracium pilosella)
  • Knaeuel-Binse (Juncus conglomeratus)
  • Knotige Braunwurz (Scrophularia nodosa)
  • Koenigskerze unbestimmt (Verbascum spec.)
  • Kreuzblume (Polygala spec.)
  • Kriechende Rose (Rosa arvensis)
  • Kriechender Guensel (Ajuga reptans)
  • Kriechender Hahnenfuss (Ranunculus repens)
  • Kuckucks-Lichtnelke (Lychnis flos-cuculi (subsp. flos-cuculi))
  • Laerche unbestimmt (Larix spec.)
  • Land-Reitgras (Calamagrostis epigejos)
  • Langaehrige Segge (Carex elongata)
  • Liguster (Ligustrum vulgare)
  • Mauerlattich (Mycelis muralis)
  • Nesselblaettrige Glockenblume (Campanula trachelium (subsp. trachelium))
  • Nestwurz (Neottia nidus-avis)
  • Nickendes Perlgras (Melica nutans)
  • Ohr-Weide (Salix aurita)
  • Pfeifengras (Molinia caerulea)
  • Pillen-Segge (Carex pilulifera (subsp. pilulifera))
  • Quell-Sternmiere (Stellaria alsine)
  • Rasen-Schmiele (Deschampsia cespitosa)
  • Raukenblaettriges Greiskraut (Senecio erucifolius (subsp. erucifolius))
  • Rippenfarn (Blechnum spicant)
  • Rohr-Glanzgras (Phalaris arundinacea (subsp. arundinacea))
  • Rotbuche (Fagus sylvatica (subsp. sylvatica))
  • Roter Fingerhut (Digitalis purpurea (subsp. purpurea))
  • Rotes Straussgras (Agrostis capillaris)
  • Ruprechtskraut (Geranium robertianum)
  • Sal-Weide (Salix caprea (subsp. caprea))
  • Salbei-Gamander (Teucrium scorodonia)
  • Sanikel (Sanicula europaea)
  • Sauerampfer (Rumex acetosa (subsp. acetosa))
  • Schlehe (Prunus spinosa agg.)
  • Schmalblaettriges Wollgras (Eriophorum angustifolium)
  • Schnabel-Segge (Carex rostrata (subsp. rostrata))
  • Schoellkraut (Chelidonium majus)
  • Schoenes Johanniskraut (Hypericum pulchrum)
  • Schwarz-Erle (Alnus glutinosa)
  • Schwarzer Holunder (Sambucus nigra)
  • Segge unbestimmt (Carex spec.)
  • Seidelbast (Daphne mezereum)
  • Spaete Wald-Trespe (Bromus ramosus)
  • Spitzbluetige Binse (Juncus acutiflorus (subsp. acutiflorus))
  • Stattliches Knabenkraut (Orchis mascula)
  • Stechpalme (Ilex aquifolium)
  • Steife Segge (Carex elata)
  • Stiel-Eiche (Quercus robur (subsp. robur))
  • Suesskirsche (Prunus avium)
  • Sumpf-Baldrian (Valeriana dioica)
  • Sumpf-Dotterblume (Caltha palustris)
  • Sumpf-Helmkraut (Scutellaria galericulata)
  • Sumpf-Hornklee (Lotus pedunculatus)
  • Sumpf-Kratzdistel (Cirsium palustre)
  • Sumpf-Labkraut (Galium palustre)
  • Sumpf-Pippau (Crepis paludosa)
  • Sumpf-Schachtelhalm (Equisetum palustre)
  • Sumpf-Veilchen (Viola palustris (subsp. palustris))
  • Sumpf-Vergissmeinnicht (Myosotis scorpioides)
  • Sumpf-Ziest (Stachys palustris)
  • Sumpffarn (Thelypteris palustris)
  • Teich-Schachtelhalm (Equisetum fluviatile)
  • Tollkirsche (Atropa bella-donna)
  • Torfmoos unbestimmt (Sphagnum spec.)
  • Trauben-Eiche (Quercus petraea (subsp. petraea))
  • Trauben-Holunder (Sambucus racemosa)
  • Ufer-Wolfstrapp (Lycopus europaeus)
  • Vielbluetige Hainsimse (Luzula multiflora (subsp. multiflora))
  • Vielbluetige Weisswurz (Polygonatum multiflorum)
  • Wald-Bingelkraut (Mercurialis perennis)
  • Wald-Erdbeere (Fragaria vesca)
  • Wald-Geissblatt (Lonicera periclymenum)
  • Wald-Hahnenfuss (Ranunculus polyanthemos subsp. nemorosus)
  • Wald-Kiefer (Pinus sylvestris)
  • Wald-Sauerklee (Oxalis acetosella)
  • Wald-Schaumkraut (Cardamine flexuosa)
  • Wald-Schwingel (Festuca altissima)
  • Wald-Segge (Carex sylvatica (subsp. sylvatica))
  • Wald-Veilchen (Viola reichenbachiana)
  • Wald-Ziest (Stachys sylvatica)
  • Wald-Zwenke (Brachypodium sylvaticum (subsp. sylvaticum))
  • Waldmeister (Galium odoratum)
  • Wasserdost (Eupatorium cannabinum (subsp. cannabinum))
  • Wein-Rose (Rosa rubiginosa)
  • Weissdorn unbestimmt (Crataegus spec.)
  • Weisse Hainsimse (Luzula luzuloides)
  • Weisses Waldvoegelein (Cephalanthera damasonium)
  • Wiesen Knaeuelgras (Dactylis glomerata)
  • Wiesen-Schaumkraut (Cardamine pratensis var. pratensis)
  • Wiesen-Wachtelweizen (Melampyrum pratense)
  • Winkel-Segge (Carex remota)
  • Zaun-Wicke (Vicia sepium)
  • Zweigriffliger Weissdorn (Crataegus laevigata)
  • Zypressen-Wolfsmilch (Euphorbia cyparissias)
Tierarten:
  • Aglia tau (Aglia tau)
  • Aurorafalter (Anthocharis cardamines)
  • Bachforelle (Salmo trutta fario)
  • Bergmolch (Triturus alpestris)
  • Blaufluegel-Prachtlibelle (Calopteryx virgo)
  • Brauner Waldvogel (Aphantopus hyperantus)
  • Buntspecht (Dendrocopos major)
  • C-Falter (Polygonia c-album)
  • Cetonia aurata (Cetonia aurata)
  • Clytus arietis (Clytus arietis)
  • Crenobia alpina (Crenobia alpina)
  • Deilephila elpenor (Deilephila elpenor)
  • Dicranocephalus medius (Dicranocephalus medius)
  • Dicyphus hyalinipennis (Dicyphus hyalinipennis)
  • Dunkers Quellschnecke (Bythinella dunkeri)
  • Feld-Sandlaufkaefer (Cicindela campestris)
  • Feldschwirl (Locustella naevia)
  • Gebaenderter Feuersalamander (Salamandra salamandra terrestris)
  • Gelbwuerfeliger Dickkopffalter (Carterocephalus palaemon)
  • Gemeiner Blaeuling (Polyommatus icarus)
  • Grasfrosch (Rana temporaria)
  • Groppe (Cottus gobio)
  • Grosser Blaupfeil (Orthetrum cancellatum)
  • Habicht (Accipiter gentilis)
  • Kaisermantel (Argynnis paphia)
  • Lederlaufkaefer (Carabus coriaceus)
  • Loricula elegantula (Loricula elegantula)
  • Metatropis rufescens (Metatropis rufescens)
  • Osmylus fulvicephalus (Osmylus fulvicephalus)
  • Paradarisa consonaria (Paradarisa consonaria)
  • Planaria gonocephala (Planaria gonocephala)
  • Schwarzspecht (Dryocopus martius)
  • Scolopostethus pseudograndis (Scolopostethus pseudograndis)
  • Trichius fasciatus (Trichius fasciatus)
  • Velia caprai (Velia caprai)
  • Violetter Silberfalter (Brenthis ino)
  • Waldbrettspiel (Pararge aegeria)
  • Zauneidechse (Lacerta agilis)
  • Zweigestreifte Quelljungfer (Cordulegaster boltonii)
Schutzziele: Erhalt und naturnahe Bewirtschaftung von grossflaechigen Laubwaeldern als wertvolle und landschaftstypische Lebensraeume der Bergischen HochflaechenErhalt und naturnahe Bewirtschaftung von LaubwaeldernErhaltung eines schmalen, naturnahen Bachtales mit bachbegleitenden Erlenwaeldern und brachgefallenem Feucht- und Nassgruenland. Erhaltung angrenzender, bodenstaendiger, teilweise auf Kalk stockender Hang-BuchenwaelderErhalt und naturnahe Bewirtschaftung von Laubwaeldern.Erhaltung und Pflege von Magerrasen u.a. als Lebensraum gefaehrdeter
Pflanzen- und TierartenErhaltung und Optimierung naturnaher Laubhangwaelder mit Bedeutung fuer das regionale BiotopverbundsystemErhaltung eines schmalen, naturnahen Bachtales mit bachbegleitenden Erlenwaeldern und brachgefallenem Feucht- und Nassgruenland.
Erhaltung angrenzender, bodenstaendiger, teilweise auf Kalk stockender Hang-BuchenwaelderErhaltung und Optimierung naturnaher Hanglaubwaldbestaende mit Bedeutung fuer den regionalen BiotopverbundErhaltung und Optimierung naturnaher Laubhangwaelder mit Bedeutung fuer das regionale Biotopverbundsystem.
Gefährdungen:
  • Aufforstung
  • Beseitigung alter Baeume
  • Kahlschlag, unsachgemaesser Holzeinschlag (FW)
  • Muellablagerung
  • nicht bodenstaendige Gehoelze (FW)
  • Rodung (FW)
  • unerwuenschte Sukzession
  • Verbuschung als unerwuenschte Sukzession
  • Wegebau
Maßnahmen:
  • dynamisches Altholzkonzept
  • Erhaltung der Gewaesser
  • Erhaltung der Landschaftsstrukturen
  • Erhaltung der Laubholzbestockung
  • Erhaltung der Ueberschwemmungsdynamik
  • Erhaltung des Kleinreliefs
  • Erhoehung des Laubholzanteils
  • extensive Gruenlandbewirtschaftung, Mahd
  • Hoehlen, Stollen erhalten, sichern
  • kein Gewaesserausbau
  • keine Aufforstung
  • keine Entwaesserung
  • keine Fischteichanlage
  • naturnahe Waldbewirtschaftung
  • Totholz erhalten
  • Umwandlung in bodenstaendigen Gehoelzbestand
  • Vegetationskontrolle
  • Waldmantelentwicklung
  • weiterhin keine Bewirtschaftung
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