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Naturschutzgebiete und Nationalpark Eifel in NRW


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Naturschutzgebiet Broel, Waldbroelbach und suedlich angrenzende Waldbestaende des mittleren Broeltales (SU-089)

Objektbezeichnung:

NSG Broel, Waldbroelbach und suedlich angrenzende Waldbestaende des mittleren Broeltales

Kennung:

SU-089

Ort: Hennef
Kreis: Rhein-Sieg-Kreis
Bezirksregierung: Köln
Digitalisierte Fläche: 761,81 ha
Offizielle Fläche: 764,30 ha
Flächenanzahl: 1
Schutzstatus: NSG, bestehend
Verfahrensstand: VO rechtskraeftig
Inkraft seit: 2005
Inkraft: 2005
Außerkraft: 2025
Schutzziel:
Referenzen FFH- und VS-Gebiete:
Referenzen Schutzwürdige Biotope (BK):
  • BK-5110-273
  • BK-5110-602
  • BK-SU-00124
  • BK-SU-00126
  • BK-SU-00127
  • BK-SU-00128
  • BK-SU-00130
  • BK-SU-00132
  • BK-SU-00143
Kennung:

BK-5110-602

Objektbezeichnung:

Laubhangwaelder der Broel noerdlich und westlich Winterscheid

Link zur Karte: BK-5110-602
Objektbeschreibung: Bei den drei Flaechen handelt es sich um Eichen-Hainbuchen- und Eichen-Buchen-Hang- und Kuppenwaelder suedlich der Broelbachaue. Lokal sind Nadelholzparzellen eingestreut. Die Bestaende sind zum ueberwiegenden Teil aus starkem Baumholz und Altholz aufgebaut. Die Baumschicht erreicht in der Regel eine Hoehe von (22-)25-30 m. Unter dieser hohen Baumschicht sind meist noch juengere Baumschichten in unregelmaessiger Verteilung und Haeufigkeit ausgebildet. Oft enthalten die Bestaende alle Altersklassen vom Baumkeimling bis zum 30 m hohen Baum, so dass eine hohe strukturelle Vielfalt vorhanden ist. Die Krautschicht ist normalerweise ziemlich duerftig ausgebildet, was einerseits auf die hohen Deckungsgrade der Gehoelzschichten und andererseits auf das mehr oder weniger saure Ausgangsgestein zurueckzufuehren ist. Gelegentlich nimmt die Moosschicht nennenswerte Flaechenprozente ein. Die Waldwege sind oefters mit Wasserpfeffer-Bestaenden bedeckt. Im mittleren Eichen-Buchenwald ist zur Broel hin eine bis 6 m hohe Felsrippe vorhanden, die keine besondere Felsvegetation aufweist.

Hinweis: Die Angaben zu den Lebensraumtypen, Biotoptypen, Pflanzen- und Tierarten beziehen sich jeweils auf ein oder mehrere referenzierte BK-Objekte. Wenn diese in Einzelfällen größer als das NSG sind, können sich die Angaben auf Teilflächen außerhalb des NSG beziehen und damit z.B. die Flächensumme aller LRTs größer als die Fläche des NSGs sein kann.

Lebensraumtypen:
  • <> (NaN ha)
  • <FFH-LRT> (10,40 ha)
Geschützte Biotope (§62):
Biotoptypen:
  • Eichen-Buchenmischwald <AA1> (10,40 ha)
  • Fels, Felswand, -klippe <GA0> (0,32 ha)
  • ohne Zuordnung <OZ> (NaN ha)
Rote Liste Arten 2010 NRW:
Planungsrelevante Arten:
Pflanzenarten:
  • Breitblaettrige Stendelwurz (Epipactis helleborine)
  • Einbluetiges Perlgras (Melica uniflora)
  • Flattergras (Milium effusum)
  • Fruehlings-Hainsimse (Luzula pilosa)
  • Gewoehnliche Goldnessel (Galeobdolon luteum)
  • Gewoehnlicher Wurmfarn (Dryopteris filix-mas)
  • Grosser Dornfarn (Dryopteris dilatata)
  • Hain-Rispengras (Poa nemoralis)
  • Kleiner Dornfarn (Dryopteris carthusiana)
  • Nesselblaettrige Glockenblume (Campanula trachelium (subsp. trachelium))
  • Rotbuche (Fagus sylvatica (subsp. sylvatica))
  • Salbei-Gamander (Teucrium scorodonia)
  • Stiel-Eiche (Quercus robur (subsp. robur))
  • Trauben-Eiche (Quercus petraea (subsp. petraea))
  • Wald-Geissblatt (Lonicera periclymenum)
  • Wald-Sauerklee (Oxalis acetosella)
  • Wald-Segge (Carex sylvatica (subsp. sylvatica))
  • Wald-Zwenke (Brachypodium sylvaticum (subsp. sylvaticum))
  • Weisse Hainsimse (Luzula luzuloides)
  • Wiesen-Wachtelweizen (Melampyrum pratense)
  • Winkel-Segge (Carex remota)
Tierarten:
Schutzziele: Erhaltung und Optimierung naturnaher Laubhangwaelder mit Bedeutung fuer das regionale Biotopverbundsystem.
Gefährdungen:
  • Beseitigung alter Baeume
  • nicht bodenstaendige Gehoelze (FW)
Maßnahmen:
  • dynamisches Altholzkonzept
  • Erhaltung der Laubholzbestockung
  • naturnahe Waldbewirtschaftung
  • Totholz erhalten
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