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Naturschutzgebiete und Nationalpark Eifel in NRW


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Naturschutzgebiet Lippeaue von Werne bis Heil (UN-055)

Objektbezeichnung:

NSG Lippeaue von Werne bis Heil

Kennung:

UN-055

Ort: Bergkamen
Kreis: Unna
Bezirksregierung: Arnsberg
Digitalisierte Fläche: 414,70 ha
Offizielle Fläche: 415,00 ha
Flächenanzahl: 1
Schutzstatus: NSG, bestehend
Verfahrensstand: LP rechtskraeftig
Inkraft seit: 2007
Inkraft: 2007
Außerkraft: 9999
Schutzziel:
Die Festsetzung erfolgt gem. § 20 a) und c) LG NW

1.zur Erhaltung, Entwicklung und Wiederherstellung von Lebensgemeinschaften oder Biotopen bestimmter wildlebender Tier- und Pflanzenarten. Als Biotope bzw. Lebensgemeinschaften gelten hier insbesondere:

- Lippe samt Unterwasservegetation
- Beverbach
- kleinere Fließgewässer und wasserzügige Siepen
- natürliche eutrophe Stillgewässer, Altwässer und Altarme samt typischer Vegetationszonierung
- Teiche
- Quellbereiche
- (Bach)-Röhrichte, Seggenriede und Schilfbestände
- trockene bis feuchte Hochstaudenfluren
- Calthion-Wiesen und teils magere Glatthafer-Wiesen
- Weidelgras-Weißkleeweiden mit trocken-mageren, mesophilen sowie feuchten Ausprägungen
- zeitweilig wasserführende Flutmulden mit Flutrasen und Röhrichten
- Reste ehemaliger Weich- und Hartholz-Auwälder mit Eschen, Weiden und Erlen
- Gebüschkomplexe und Baumstrukturen
- Weiden-Ufergehölze
- Feldgehölze und Laubwälder
- Kopfweiden
- Obstwiesen

2.Zum Schutz, zur Optimierung und zur Entwicklung von natürlichen Lebensräumen und von Habitaten wild lebender Tier- und Pflanzenarten von gemeinschaftlichem Interesse, die in den Anhängen I und II der Richtlinie 92/43/EWG des Rates vom 21. Mai 1992 (FFH-Richtlinie) aufgeführt sind.

Zu den Bestandteilen der FFH-Gebiete DE-4311-301 In den Kämpen, Im Mersche und Langerner Hufeisen, DE-4311-302 Disselkamp, Lippeaue südlich Waterhues und Unterlauf Beverbach und DE-4314-302 Teilabschnitte Lippe Unna, Hamm, Soest, Warendorf zählen:

a)gemäß dem Anhang I der FFH-Richtlinie die folgenden natürlichen Lebensräume von gemeinschaftlichem Interesse i.S. des § 48d Abs. 4 LG:

- Natürliche eutrophe Seen und Altarme (3150)
- Fließgewässer mit Unterwasservegetation (3260)
- Flüsse mit Schlammbänken und einjähriger Vegetation (3270)
- Feuchte Hochstaudenfluren (6430)
- Glatthafer- und Wiesenknopf-Silgenwiesen (6510)
- Hartholz-Auwälder (91F0)


b)und gemäß Anhang II der FFH-Richtlinie die folgenden Arten von gemeinschaftlichem Interesse i.S. des § 48 d Abs. 4 LG:

- Flussneunauge
- Kammolch


c)Die Lippeaue von Werne bis Heil hat weiterhin für zahlreiche
Vogelarten als Brut-, Nahrungs-, Rast-, Überwinterungs- und/oder Mauser-Gebiet eine besondere Bedeutung.

Zu den im Anhang I der Richtlinie 79/409/EWG aufgeführten Vogelarten, für die entsprechend die Regelungen der Richtlinie 92/43/EWG gel-ten, gehören u.a.:

- Eisvogel
- Rohrweihe

Darüber hinaus fungiert die Lippeaue auch als Teil-Lebensraum u.a. für folgende, nicht im Anhang I der Richtlinie 79/409/EWG aufgeführte Vogelarten, für die ebenfalls die Regelungen der Richtlinie 92/43/EWG gelten:

Uferschwalbe, Teichrohrsänger, Nachtigall, Zwergtaucher, Flussuferläu-fer, Flussregenpfeifer, Wasserralle, Waldwasserläufer, Bruchwasserläufer, Kiebitz sowie zahlreiche weitere Wat- und Wasservogelarten.

3.aus wissenschaftlichen, naturgeschichtlichen und landeskundlichen Gründen insbesondere zur Erhaltung und Förderung einer ausgedehnten und naturnahen Flussaue, südwestlich von Werne, mit einem abwechslungsreichen Le-bensraummosaik und einer besonderen Bedeutung im landesweiten Biotop-verbund

4.wegen der Seltenheit, besonderen Eigenart und hervorragenden Schönheit der Lippe und ihrer Aue südöstlich von Werne
Referenzen FFH- und VS-Gebiete:
Referenzen Schutzwürdige Biotope (BK):
  • BK-4311-0143
  • BK-4311-0145
  • BK-4311-0150
  • BK-4311-0168
  • BK-4311-0283
  • BK-4311-0340
  • BK-4311-0360
  • BK-4311-0361
  • BK-4311-147
  • BK-4311-801
  • BK-4311-803
  • BK-4311-906
  • BK-4311-907
  • BK-4311-908
  • BK-4311-911
Kennung:

BK-4311-906

Objektbezeichnung:

NSG Disselkamp mit westlich angrenzenden Lippeweiden

Link zur Karte: BK-4311-906
Objektbeschreibung: Beideitig der Lippe gelegenes, ueberwiegend von Weideflaechen eingenommenes NSG, suedoestlich von Lenklar gelegen. Besonders hervorzuheben ist noerdlich der Lippe grosse, meistenteils besonnte Altwasser 'Lenklarer Hufeisen'. Im Norden und Osten grenzen z. T. Ackerflaechen, ansonsten Gruenland, zum Teil von Hecken gesaeumt, an. Mit ausgezeichneten Roehricht-Schwimmblatt- und Unterwassergesellschaften. Mehrere RL- Arten. An den Boeschungen Arten z. T. der mageren Weideflaechen und feuchte Hochstaudenfluren. Viehweiden im Anschluss daran. Mit temporaeren Kleingewaessern, dessen Wasserschwadenroehricht im Jahresverlauf abgeweidet wird. Nach Entfesselungsmaßnahmen wieder unverbauter Lippeverlauf mit Weidengebueschsaum und Hochstaudenfluren. Am Ostrand des Altarmes sind mehrere Weidenstaemme auf 2m abgenommen worden. Suedlich der Lippe befinden sich weitere Altwaesser, die von Gruenlaand bzw. Gruenlandbrachen umgeben sind. Im Gebiet ist das typische Auenrelief noch weitgehend erhalten. Angabe Vogelarten fuer den Gesamtkomplex in NSG "Waterhues".
Kennung:

BK-4311-907

Objektbezeichnung:

NSG Lippeaue suedlich von "Waterhues"

Link zur Karte: BK-4311-907
Objektbeschreibung: Beidseits der Lippe, suedlich Waterhues gelegenes Altwasser- system inmitten von Acker-Gruenland-Komplex. Noerdlich der Lippe mehrere unterschiedlich strukturierte Altwasser und kleine Tuempel. Durch Beweidung im Uferbereich teilweise durch Viehtritt geschaedigt, daneben aber meist auch kleinere Roehrichte und Vorkommen von Unterwasser- oder Schwimmblattgesellschaften in unterschiedlich guter Auspraegung. Spaerliches Gebuesch als Gewaessersaum. Im Nordosten ein von Nadelgehoelzen umgebener Fischteich. Noerdlich und suedlich dieses stark beeintraechtigten Bereiches sind kleinere Bereiche mit Roehrichten bzw. Feuchtgruenlandbrachen zu finden. Suedlich der Lippe ueberwiegend intensiv genutzte Weiden, die an Ackerflaechen grenzen. Im Gebiet ist das typische Auenrelief noch weitgehend erhalten. DIe Senken weisen z. T. Flutrasen auf. Nach Entfesselungsmaßnahmen wieder unverbauter Lippeverlauf mit Weidengebueschsaum und Hochstaudenfluren. Trotz Ueberweidung und Einschnuerung durch Flaechengroesse, Unge- stoertheit und Lage wichtiges Wasservogelbiotop. Bei Anlage von Pufferzonen zum Acker hin und Extensivierung der Beweidung ist rasch deutliche Aufwertung in floristischer wie ornithologischer Sicht zu erwarten
Kennung:

BK-4311-147

Objektbezeichnung:

Rest ehemaliger Lippeschleife oestlich Waterhues

Link zur Karte: BK-4311-147
Objektbeschreibung: Rest ehemaliger Lippeschleife mit von Hecken bestandenen, u-foer- migen Niederterrassenboeschungen. Teilweise Ueberhaelter. An den Damm der Luener Strasse anschliessend Quellbereich mit Gross- Seggenbestaenden, Brennesselfluren und Hochstauden. Am Westrand entlang Baechlein unter der Hecke laufend, zur Lippe hin entwaes- sernd. Als Relikt ehemaliger Flussauenlandschaft erhaltenswuerdig. Foerdernd waere Puffergehoelzpflanzung an der Strassenboeschung sowie Mahd der Stauden- und Seggenfluren in mehrjaehrigem Abstand bei Entfernung des Maehgutes zu empfehlen
Kennung:

BK-4311-801

Objektbezeichnung:

Lippeaue in Heil

Link zur Karte: BK-4311-801
Objektbeschreibung: Fließgewaesser innerhalb einer intensiv genutzten Kulturlandschaft (Acker- und Grünlandnutzung). In diesem Abschnitt zwischen NSG Disselkamp und NSG Langerner Hufeisen ist die Lippe vielfach nur bedingt naturnah ausgebildet. Die Sohle und der untere Boeschungsbereich ist überwiegend mit einer Steinschuettung versehen. Abschnittsweise sind Steilufer mit vorgelagerten Flachwasserzonen, inkl. kleiner inselartiger Bodenablagerungen im Fließgewaesser vorhanden. Sie sind im Rahmen von Unterhaltungsmaßnahmen seit 1994 zur bewußten Uferentfesselung angelegt worden (Vollmer & Stelzig 1999). Im Mittelwasserbereich finden sich häufig Bestaende des Phalaridetum arundinaceae, die landwärts auf den Boeschungen von üppig wachsenden, meist artenarmen, oft von der Brennessel dominierten Hochstaudenfluren abgelöst werden. Im oberen Boeschungsbereich und auf der Boeschungskrone bilden schließlich Mandel- und Korbweidengebuesche vielfach den Abschluß zu den angrenzenden Acker- bzw. Gruenlandflaechen.
Kennung:

BK-4311-908

Objektbezeichnung:

NSG Unterlauf des Beverbaches im Lippetal noerdelich Schulze-Heil

Link zur Karte: BK-4311-908
Objektbeschreibung: Auenkomplex aus Gruenland, Stillgewaesser und Blaenken beidseits des Unterlaufes des Beverbaches noerdlich Schulze-Heil. Die Stillgewaesser wurden teilweise in juengster Zeit (1999) angelegt. Der ehemals angestaute Bachlauf verlaeuft inmitten von Weideland, mit intaktem Gehoelzsaum und Uferfluren mit gut ausgebildeter Unterwasservegetation und - aufgrund des langjaehrigen Aufstaus - auch mit Wasserpflanzengesellschaften der Stillgewaesser. 1999 wurde das alte Wehr durch rauhe Sohlgleiten ersetzt, so dass der Fliessgewaessercharakter wiederhergestellt ist. Durch die Beweidung werden die Stillgewaesser eutrophiert und weisen teilweise durch Tritt degradierte Uferzonen auf. Der Bewuchs ist spaerlich, aber artenreich. Durch Extensivierung der Weide leicht verbesserbar. Im Gebiet ist das typische Auenrelief noch weitgehend erhalten. DIe Senken weisen z. T. Flutrasen auf. Es ist geplant an der Lippe Entfesselungsmaßnahmen durchzufuehren, wie bereits in den angrenzenden NSG. Bemerkenswert auch die Bedeutung des Gesamtkomplexes als Vogelrastplatz im Fruehjahr (Arten vgl. NSG "Waterhues)
Kennung:

BK-4311-911

Objektbezeichnung:

NSG Langerner Hufeisen-Lippeweiden Lippeaue

Link zur Karte: BK-4311-911
Objektbeschreibung: Ca. 2 km langer und bis zu 600 m breiter Abschnitt der Lippeaue. Die wertvolle Flussaue bietet inmitten intensiv genutzter Land- schaft vielfaeltige, naturnahe Lebensraeume an: Steil- und Schlammufer, Altwaesser, Klein- und Fließgewaesser, alte Weidelandschaft, artenreiche Glatthafrewiesen, , Hart- und Weichholz-Auwaldrelikte, Hecken, Kopfbaeume. Reich strukturiert durch alte Gehoelzreste. Landwirtschaftlich wird das Gebiet ueberwiegend als Maehwiese, in untergeordnetem Umfang als Viehweide genutzt. Am noerdlichen Ufer ist ein Eschen-dominierter Hartholzauenwald erhalten, der zur Terassenkante hin Uebergaenge in einen Sternmieren-Eichen-Hainbuchenwald aufweist. Westlich folgt ein reich strukturierter Komplex aus naturnahen Altarmen, Hecken und artenreichen Glatthaferwiesen. Das Lippe-Nordufer ist im westlichen Teilgebiet auf einer Länge von ca. 650 m entfesselt worden. Es kommt zur Ausbildung von Abbruchkanten und Schlammufern/-baenken mit einjähriger Vegetation. Im weiteren Verlauf gliedern sich am Ufer gut ausgebildete Hochstaudensaeume an. Im Suedwesten kommen eine mit Eschen durchsetzte Weissdornhecke, eine kurze Baumreihe, ein mit Wasserschwaden verlandetes Stillgewaesser und ein Lippe-Altwasser vor. Das gegen die Viehweide abgezaeunte Altwasser weist eine gut entwickelte Verlandungszonierung mit Unterwasser-, Schwimmblatt- und Roehrichtvegetation auf. Entlang der Lippe stockt ein lueckiges Ufergehoelz aus Weiden, Birken und Holunder. Im Gebiet wurden als Biotopmanagementmassnahme Flutrinnen angelegt. In den Rinnen haben sich Wasserschwaden- und Rohrglanzgras- bestaende sowie Flutrasen angesiedelt. Besondere Bedeutung erhaelt der suedliche Bereich aber durch die im Rahmen der Baumassnahme "Koenigslandgraben" vorgenommenen Massnahmen zu einer naturnahen Gestaltung der Rothenbachaue. Dieser fliesst nun, 1-2 m breit, in Maeandern mit Stillwasserzonen, schlammigem Untergrund . Gesaeumt werden die Maeander von artenreichen, hygrophilen und ruderalen Hochstaudensaeumen und bachbegleitenden Gehoelzanpflanzungen (Erlen), wobei die angrenzende Flaeche bis zur Suedgrenze des Gebietes aus der Nutzung genommen wurde und sich zu einer Brache entwickelt hat. Noerdlich schliesst sich eine reich strukturierte Weidelandschaft an. Kopfbaumreihe an rueckgestautem Bachlauf, mehrmals zu Kleingewaessern erweitert, die an den Ufern mit artenreichen Roehricht- und Hochstaudenbestaenden bewachsen sind. Gruenland-Hecken-Kopfbaumkomplex mit Feuchtbiotopen, am Naturbad Heil. Feldgehoelz suedlich Altwasser und westlich Naturbad. Altwasser westlich Naturbad, zum Teil Hecken- und Weiden gesaeumt. Eichen-Buchen-Waeldchen westlich Friedhof mit kleinen Graeben, typischer Krautschicht.
Lebensraumtypen:
  • Natuerliche eutrophe Seen mit einer Vegetation des Magnopotamions oder Hydrocharitions <3150> (4,90 ha)
  • Fliessgewaesser der planaren bis montanen Stufe mit Vegetation des Ranunculion fluitantis und des Callitricho-Batrachion <3260> (4,68 ha)
  • Feuchte Hochstaudenfluren der planaren und montanen bis alpinen Stufe <6430> (2,25 ha)
  • Magere Flachland-Maehwiesen (Alopecurus pratensis, Sanguisorba officinalis) <6510> (10,52 ha)
  • Auen-Waelder mit Alnus glutinosa und Fraxinus excelsior (Alno-Padion, Alnion incanae, Salicion albae) <91E0> (1,95 ha)
  • Hartholzauewaelder mit Quercus robur, Ulmus laevis, Ulmus minor, Fraxinus excelsior o. Fraxinus angustifolia (Ulmenion minoris) <91F0> (0,73 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Feldgehoelze (nicht FFH-LRT) <NBA0> (3,51 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete flaechige Gebuesche und Baumgruppen <NBB0> (0,65 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete linienfoermige Gehoelzstrukturen und Einzelbaeume <NBD0> (2,60 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Ufergehoelze (nicht FFH-LRT) <NBE0> (6,27 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Suempfe, Riede und Roehrichte (nicht FFH-LRT) <NCC0> (1,17 ha)
  • Schutzwuerdiges und gefaehrdetes mesophiles Wirtschaftsgruenland incl. Brachen (nicht FFH-LRT) <NE00> (29,03 ha)
  • Schutzwuerdiges und gefaehrdetes Nass- und Feuchtgruenland incl. Brachen (nicht FFH-LRT) <NEC0> (1,17 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Stillgewaesser (nicht FFH-LRT) <NFD0> (1,30 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Fliessgewaesser (nicht FFH-LRT) <NFM0> (17,46 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Saeume und Hochstaudenfluren (nicht FFH-LRT) <NK00> (1,95 ha)
Geschützte Biotope (§62):
  • Auwaelder (2,69 ha)
  • Fliessgewaesserbereiche (natuerlich o. naturnah, unverbaut) (3,85 ha)
  • Roehrichte (1,17 ha)
  • stehende Binnengewaesser (natuerlich o. naturnah, unverbaut) (4,90 ha)
Biotoptypen:
  • Feldgehoelz <BA0> (3,51 ha)
  • Hecke <BD0> (1,17 ha)
  • Strauchhecke, ebenerdig <BD2> (4,96 ha)
  • Ufergehoelz <BE0> (8,10 ha)
  • Weiden-Ufergehoelz <BE1> (1,30 ha)
  • Erlen-Ufergehoelz <BE2> (0,58 ha)
  • Baumgruppe, Baumreihe <BF0> (1,17 ha)
  • Baumreihe <BF1> (0,65 ha)
  • Baumgruppe <BF2> (0,65 ha)
  • Kopfbaumgruppe, Kopfbaumreihe <BG0> (1,97 ha)
  • Kopfbaumreihe <BG1> (0,65 ha)
  • Grossseggenried <CD0> (0,47 ha)
  • Fettwiese <EA0> (6,75 ha)
  • Fettweide <EB0> (91,13 ha)
  • Nass- und Feuchtgruenland <EC0> (1,17 ha)
  • Gruenlandbrache <EE0> (8,69 ha)
  • stehendes Kleingewaesser <FD0> (1,08 ha)
  • Teich <FF0> (0,65 ha)
  • Quelle, Quellbereich <FK0> (0,02 ha)
  • Bach <FM0> (0,74 ha)
  • Graben <FN0> (0,58 ha)
  • Tieflandfluss <FO2> (13,02 ha)
  • Acker <HA0> (21,84 ha)
  • Obstanlage <HK0> (0,58 ha)
  • Gewaesserbegleitender feuchter Saum bzw. linienf. Hochstaudenflur <KA2> (1,95 ha)
  • ohne Zuordnung <OZ> (NaN ha)
  • Fettwiese, Flachlandausbildung (Glatthaferwiese) <xEA1> (10,52 ha)
  • Tieflandfluss <xFO2> (4,68 ha)
  • Gewaesserbegleitender feuchter Saum bzw. linienf. Hochstaudenflur <xKA2> (2,25 ha)
  • Roehrichtbestand <yCF0> (0,57 ha)
  • Roehrichtbestand hochwuechsiger Arten <yCF2> (1,17 ha)
  • Brachgefallenes Nass- und Feuchtgruenland <yEE3> (0,57 ha)
  • Tieflandbach <yFM5> (1,71 ha)
  • Tieflandfluss <yFO2> (2,14 ha)
  • Weiden-Auenwald <zAE2> (1,95 ha)
  • Eschenwald auf Auenstandort <zAM3> (0,73 ha)
  • Altarm, Altwasser <zFC0> (2,45 ha)
  • Altwasser (abgebunden) <zFC2> (3,62 ha)
  • Tuempel (periodisch) <zFD1> (2,18 ha)
  • Tieflandfluss <zFO2> (13,80 ha)
Rote Liste Arten 2010 NRW:
Planungsrelevante Arten:
Pflanzenarten:
  • Acker-Kratzdistel (Cirsium arvense)
  • Acker-Vergissmeinnicht (Myosotis arvensis)
  • Aehren-Tausendblatt (Myriophyllum spicatum)
  • Aronstab (Arum maculatum)
  • Asch-Weide (Salix cinerea subsp. cinerea)
  • Aufrechter Igelkolben (Sparganium erectum)
  • Bachbunge (Veronica beccabunga (subsp. beccabunga))
  • Behaarte Karde (Dipsacus pilosus)
  • Behaarte Segge (Carex hirta)
  • Berchtolds Zwerg-Laichkraut (Potamogeton berchtoldii)
  • Bittersuesser Nachtschatten (Solanum dulcamara)
  • Blaugruene Binse (Juncus inflexus (subsp. inflexus))
  • Blauroter Hartriegel (Cornus sanguinea)
  • Breitblaettr. Pfeilkraut (Sagittaria latifolia)
  • Breitblaettriger Merk (Sium latifolium)
  • Breitblaettriger Rohrkolben (Typha latifolia)
  • Brombeere Sa. (Rubus sectio Rubus)
  • Bruch-Weide (Salix fragilis)
  • Bruch-Weide Sa. (Salix fragilis agg.)
  • Bucklige Wasserlinse (Lemna gibba)
  • Deutsches Weidelgras (Lolium perenne)
  • Dreifurchige Wasserlinse (Lemna trisulca)
  • Dreinervige Nabelmiere (Moehringia trinervia)
  • Dreiteiliger Zweizahn (Bidens tripartita (subsp. tripartita))
  • Dunkles Lungenkraut (Pulmonaria obscura)
  • Echte Brunnenkresse (Nasturtium officinale)
  • Echte Nelkenwurz (Geum urbanum)
  • Echte Zaunwinde (Calystegia sepium)
  • Echte Zaunwinde Sa. (Calystegia sepium agg.)
  • Echter Kreuzdorn (Rhamnus cathartica)
  • Echtes Maedesuess (Filipendula ulmaria (subsp. ulmaria))
  • Echtes Springkraut (Impatiens noli-tangere)
  • Efeu (Hedera helix (subsp. helix))
  • Efeublaettriger Ehrenpreis Sa. (Veronica hederifolia)
  • Einbluetiges Perlgras (Melica uniflora)
  • Einfacher Igelkolben (Sparganium emersum)
  • Eingriffliger Weissdorn (Crataegus monogyna)
  • Esche (Fraxinus excelsior (subsp. excelsior))
  • Feld-Ahorn (Acer campestre)
  • Feld-Ehrenpreis (Veronica arvensis)
  • Finger-Lerchensporn (Corydalis solida (subsp. solida))
  • Flatter-Binse (Juncus effusus (subsp. effusus))
  • Flattergras (Milium effusum)
  • Fluss-Ampfer (Rumex hydrolapathum)
  • Flutender Schwaden (Glyceria fluitans)
  • Flutender Schwaden Sa. (Glyceria fluitans agg.)
  • Flutender Wasser-Hahnenfuss (Ranunculus fluitans)
  • Froschbiss (Hydrocharis morsus-ranae)
  • Gaense-Fingerkraut (Potentilla anserina)
  • Gaensebluemchen (Bellis perennis)
  • Gamander-Ehrenpreis (Veronica chamaedrys subsp. chamaedrys)
  • Garten-Birnbaum (Pyrus communis agg.)
  • Gefleckte Taubnessel (Lamium maculatum)
  • Gefluegelte Braunwurz (Scrophularia umbrosa)
  • Gelbe Schwertlilie (Iris pseudacorus)
  • Gelbe Teichrose (Nuphar lutea)
  • Gelbe Wiesenraute (Thalictrum flavum)
  • Gemeine Strandsimse (Bolboschoenus maritimus)
  • Gemeine Sumpfsimse (Eleocharis palustris)
  • Gemeine Sumpfsimse Sa. (Eleocharis palustris agg.)
  • Gemeine Waldsimse (Scirpus sylvaticus)
  • Gemeiner Beifuss (Artemisia vulgaris)
  • Gemeiner Beinwell (Symphytum officinale)
  • Gemeiner Blutweiderich (Lythrum salicaria)
  • Gemeiner Froschloeffel (Alisma plantago-aquatica)
  • Gemeiner Froschloeffel Sa. (Alisma plantago-aquatica agg.)
  • Gemeiner Gilbweiderich (Lysimachia vulgaris)
  • Gemeiner Schneeball (Viburnum opulus)
  • Gemeiner Wasser-Hahnenfuss (Ranunculus aquatilis)
  • Gemeines Hornkraut (Cerastium holosteoides)
  • Gemeines Rispengras (Poa trivialis (subsp. trivialis))
  • Gewoehnliche Eberesche (Sorbus aucuparia)
  • Gewoehnliche Goldnessel (Galeobdolon luteum)
  • Gewoehnliche Vogelmiere (Stellaria media)
  • Gewoehnliche Wald-Engelwurz (Angelica sylvestris)
  • Gewoehnlicher Glatthafer (Arrhenatherum elatius (subsp. elatius))
  • Gewoehnlicher Hohlzahn (Galeopsis tetrahit)
  • Gewoehnliches Pfaffenhuetchen (Euonymus europaeus)
  • Gewoehnliches Ruchgras (Anthoxanthum odoratum)
  • Gewoehnliches Scharbockskraut (Ranunculus ficaria subsp. ficaria)
  • Giersch (Aegopodium podagraria)
  • Gift-Hahnenfuss (Ranunculus sceleratus (subsp. sceleratus))
  • Glieder-Binse (Juncus articulatus (subsp. articulatus))
  • Goldhafer (Trisetum flavescens)
  • Gras-Sternmiere (Stellaria graminea)
  • Grau-Erle (Alnus incana (subsp. incana))
  • Grosse Brennessel (Urtica dioica)
  • Grosse Klette (Arctium lappa)
  • Grosse Sternmiere (Stellaria holostea)
  • Grosses Hexenkraut (Circaea lutetiana)
  • Gundermann (Glechoma hederacea)
  • Habichtskraut unbestimmt (Hieracium spec.)
  • Hain-Rispengras (Poa nemoralis)
  • Hainbuche (Carpinus betulus)
  • Haselnuss (Corylus avellana)
  • Hohe Weide (Salix rubens (S. alba x fragilis))
  • Hopfen (Humulus lupulus)
  • Hornblatt unbestimmt (Ceratophyllum spec.)
  • Hunds-Rose (Rosa canina)
  • Kamm-Laichkraut (Potamogeton pectinatus)
  • Kanadische Goldrute (Solidago canadensis)
  • Kanadische Pappel (Populus canadensis (P. deltoides x nigra))
  • Kanadische Wasserpest (Elodea canadensis)
  • Kleine Bibernelle (Pimpinella saxifraga)
  • Kleine Wasserlinse (Lemna minor)
  • Kleiner Klee (Trifolium dubium)
  • Kletten-Labkraut (Galium aparine)
  • Knaeuel-Binse (Juncus conglomeratus)
  • Knick-Fuchsschwanz (Alopecurus geniculatus)
  • Knoblauchsrauke (Alliaria petiolata)
  • Knotige Braunwurz (Scrophularia nodosa)
  • Korb-Weide (Salix viminalis)
  • Krause Distel (Carduus crispus)
  • Krauses Laichkraut (Potamogeton crispus)
  • Krebsschere (Stratiotes aloides)
  • Kriechende Quecke (Elymus repens)
  • Kriechender Hahnenfuss (Ranunculus repens)
  • Kuckucks-Lichtnelke (Lychnis flos-cuculi (subsp. flos-cuculi))
  • Mandel-Weide (Salix triandra)
  • Moschus-Malve (Malva moschata)
  • Nessel-Seide (Cuscuta europaea)
  • Pappel unbestimmt (Populus spec.)
  • Pfeilkraut (Sagittaria sagittifolia)
  • Pfennigkraut (Lysimachia nummularia)
  • Quirl-Tausendblatt (Myriophyllum verticillatum)
  • Rainfarn (Tanacetum vulgare)
  • Rasen-Schmiele (Deschampsia cespitosa)
  • Rauhes Hornblatt (Ceratophyllum demersum)
  • Robinie (Robinia pseudoacacia)
  • Roehrige Pferdesaat (Oenanthe fistulosa)
  • Rohr-Glanzgras (Phalaris arundinacea (subsp. arundinacea))
  • Rotbuche (Fagus sylvatica (subsp. sylvatica))
  • Rote Johannisbeere (Ribes rubrum)
  • Rote Taubnessel i.w.S. (Lamium purpureum)
  • Rotes Straussgras (Agrostis capillaris)
  • Rotschwingel (Festuca rubra)
  • Rueben-Kaelberkropf (Chaerophyllum bulbosum (subsp. bulbosum))
  • Sal-Weide (Salix caprea (subsp. caprea))
  • Sand-Birke (Betula pendula)
  • Sauerampfer (Rumex acetosa (subsp. acetosa))
  • Scharbockskraut (Ficaria verna)
  • Scharfer Hahnenfuss (Ranunculus acris)
  • Schilf (Phragmites australis (subsp. australis))
  • Schlank-Segge (Carex acuta)
  • Schmalblaettriger Merk (Berula erecta)
  • Schwanenblume (Butomus umbellatus)
  • Schwarz-Erle (Alnus glutinosa)
  • Schwarzer Holunder (Sambucus nigra)
  • Schwarzfruechtiger Zweizahn (Bidens frondosa)
  • Schwimmendes Laichkraut (Potamogeton natans)
  • Segge unbestimmt (Carex spec.)
  • Silber-Weide (Salix alba (subsp. alba))
  • Spiegelndes Laichkraut (Potamogeton lucens)
  • Spitz-Ahorn (Acer platanoides)
  • Spitz-Wegerich (Plantago lanceolata)
  • Spreizender Wasser-Hahnenfuss (Ranunculus circinatus)
  • Stachelbeere (Ribes uva-crispa)
  • Stechpalme (Ilex aquifolium)
  • Stiel-Eiche (Quercus robur (subsp. robur))
  • Stumpfblaettriger Ampfer (Rumex obtusifolius)
  • Sumpf-Dreizack (Triglochin palustris)
  • Sumpf-Hornklee (Lotus pedunculatus)
  • Sumpf-Kratzdistel (Cirsium palustre)
  • Sumpf-Schachtelhalm (Equisetum palustre)
  • Sumpf-Schafgarbe (Achillea ptarmica)
  • Sumpf-Schafgarbe Sa. (Achillea ptarmica agg.)
  • Sumpf-Segge (Carex acutiformis)
  • Sumpf-Teichfaden (Zannichellia palustris)
  • Sumpf-Vergissmeinnicht (Myosotis scorpioides)
  • Sumpf-Wasserstern (Callitriche palustris)
  • Sumpf-Ziest (Stachys palustris)
  • Taumel-Kaelberkropf (Chaerophyllum temulum)
  • Teichlinse (Spirodela polyrhiza)
  • Ufer-Wolfstrapp (Lycopus europaeus)
  • Untergetauchtes Sternlebermoos (Riccia fluitans)
  • Vergissmeinnicht unbestimmt (Myosotis spec.)
  • Vielbluetige Weisswurz (Polygonatum multiflorum)
  • Wald-Ziest (Stachys sylvatica)
  • Wald-Zwenke (Brachypodium sylvaticum (subsp. sylvaticum))
  • Waldmeister (Galium odoratum)
  • Wasser-Knoeterich (Persicaria amphibia)
  • Wasser-Minze (Mentha aquatica)
  • Wasser-Schwaden (Glyceria maxima)
  • Wasser-Sumpfkresse (Rorippa amphibia)
  • Wasserdost (Eupatorium cannabinum (subsp. cannabinum))
  • Wasserpfeffer-Knoeterich (Persicaria hydropiper)
  • Wasserschierling (Cicuta virosa)
  • Wasserstern unbestimmt (Callitriche spec.)
  • Weiche Trespe (Bromus hordeaceus)
  • Weide unbestimmt (Salix spec.)
  • Weisse Taubnessel (Lamium album)
  • Weisses Straussgras (Agrostis stolonifera)
  • Weisses Straussgras Sa. (Agrostis stolonifera agg.)
  • Weissklee (Trifolium repens (subsp. repens))
  • Wiesen Knaeuelgras (Dactylis glomerata)
  • Wiesen-Baerenklau (Heracleum sphondylium)
  • Wiesen-Flockenblume (Centaurea jacea)
  • Wiesen-Fuchsschwanzgras (Alopecurus pratensis)
  • Wiesen-Kerbel (Anthriscus sylvestris)
  • Wiesen-Labkraut (Galium mollugo)
  • Wiesen-Lieschgras (Phleum pratense)
  • Wiesen-Loewenzahn Sa. (Taraxacum sect. Ruderalia)
  • Wiesen-Platterbse (Lathyrus pratensis)
  • Wiesen-Rispengras (Poa pratensis)
  • Wiesen-Schafgarbe (Achillea millefolium)
  • Wiesen-Schaumkraut (Cardamine pratensis var. pratensis)
  • Wiesen-Schaumkraut Sa. (Cardamine pratensis agg.)
  • Wiesen-Schwingel (Festuca pratensis)
  • Wilde Moehre (Daucus carota (subsp. carota))
  • Wilde Sumpfkresse (Rorippa sylvestris)
  • Wolliges Honiggras (Holcus lanatus)
  • Zarte Binse (Juncus tenuis)
  • Zitter-Pappel (Populus tremula)
  • Zottiges Weidenroeschen (Epilobium hirsutum)
  • Zweigriffliger Weissdorn (Crataegus laevigata)
  • Zweizeilige Segge (Carex disticha)
Tierarten:
  • Aurorafalter (Anthocharis cardamines)
  • Bachneunauge (Lampetra planeri)
  • Bekassine (Gallinago gallinago)
  • Beutelmeise (Remiz pendulinus)
  • Blaesshuhn (Fulica atra)
  • Braunkehlchen (Saxicola rubetra)
  • Doebel (Leuciscus cephalus)
  • Dorngrasmuecke (Sylvia communis)
  • Dreistachliger Stichling (Gasterosteus aculeatus)
  • Dunkler Wasserlaeufer (Tringa erythropus)
  • Eisvogel (Alcedo atthis)
  • Erdkroete (Bufo bufo)
  • Flussneunauge (Lampetra fluviatilis)
  • Flussregenpfeifer (Charadrius dubius)
  • Flussuferlaeufer (Actitis hypoleucos)
  • Grasfrosch (Rana temporaria)
  • Graureiher (Ardea cinerea)
  • Grosse Pechlibelle (Ischnura elegans)
  • Grosser Brachvogel (Numenius arquata)
  • Gruendling (Gobio gobio)
  • Gruenschenkel (Tringa nebularia)
  • Haubentaucher (Podiceps cristatus)
  • Hoeckerschwan (Cygnus olor)
  • Hohltaube (Columba oenas)
  • Hufeisen-Azurjungfer (Coenagrion puella)
  • Kampflaeufer (Philomachus pugnax)
  • Kiebitz (Vanellus vanellus)
  • Knaekente (Anas querquedula)
  • Kormoran (Phalacrocorax carbo)
  • Loeffelente (Anas clypeata)
  • Maeusebussard (Buteo buteo)
  • Maulwurf (Talpa europaea)
  • Mehlschwalbe (Delichon urbicum)
  • Nachtigall (Luscinia megarhynchos)
  • Rebhuhn (Perdix perdix)
  • Regenbogenforelle (Salmo gairdneri)
  • Rohrammer (Emberiza schoeniclus)
  • Rohrweihe (Circus aeruginosus)
  • Rotmilan (Milvus milvus)
  • Schwanzmeise (Aegithalos caudatus)
  • Schwarzmilan (Milvus migrans)
  • Silbermoewe (Larus argentatus)
  • Steinkauz (Athene noctua)
  • Stockente (Anas platyrhynchos)
  • Sumpfrohrsaenger (Acrocephalus palustris)
  • Teichfrosch (Rana kl. esculenta)
  • Teichmolch (Triturus vulgaris)
  • Turmfalke (Falco tinnunculus)
  • Uferschwalbe (Riparia riparia)
  • Ukelei (Alburnus alburnus)
  • Waldwasserlaeufer (Tringa ochropus)
  • Wanderfalke (Falco peregrinus)
  • Wasserralle (Rallus aquaticus)
  • Wespenbussard (Pernis apivorus)
  • Wiesenpieper (Anthus pratensis)
  • Wiesenschafstelze (Motacilla flava)
  • Wildkaninchen (Oryctolagus cuniculus)
  • Zwergsaeger (Mergellus albellus)
  • Zwergschwan (Cygnus bewickii)
  • Zwergtaucher (Tachybaptus ruficollis)
Schutzziele: Erhaltung und Entwicklung eines reich strukturierten Auenabschnittes der renaturierten Lippe mit Vorkommen von RL-ArtenErhaltung und Entwicklung eines ausgedehnten Auenbereiches der renaturierten Lippe mit mehreren Altwaessern und Vorkommen von RL-Arten sowie gefaehrdeten PflanzengesellschaftenErhaltung und Entwicklung eines charakteristischen Restes der
LippeaueErhaltung und Optimierung des biologischen Zustandes der Lippe und der angrenzenden Auenlebensräume, insbesondere - der Weichholzauenwälder mit ihrer typischen Vegetation und Fauna - der naturnahen Strukturen und der Dynamik des Fließgewässers mit ihrer typischen Vegetation und Fauna - der Kleingewässer - des Extensivgrünlandes inkl. der Entwicklung von Extensivgrünland auf IntensivgrünlandErhaltung und Entwicklung eines Auenbereiches der renaturierten Lippe mit mehreren Altwaessern und einem maeandrierenden Bachlauf u.a. als VogelrastplatzErhaltung und Optimierung einer typischen, strukturreichen Tieflandflussaue einschliesslich eines typischen Tieflandbach- laufes und des umgebenden Gruenland-Gehoelz-Komplexes mit mehreren Lippeschleifen, Altwaessern, gefaehrdeten Pflanzengesellschaften und zahlreichen RL-Arten.
Gefährdungen:
  • Angelsport, Fischerei
  • Aufschuettung
  • Beseitigung alter Baeume
  • Biozideinsatz
  • Duengung
  • Entwaesserung, Wasserentnahme, Wasserregime
  • Eutrophierung
  • Fischerei, Teichbau (FI)
  • Freizeitaktivitaeten
  • Gewaesserverunreinigung (SP)
  • Gruenlandbewirtschaftung, Beweidung zu intensiv (LW)
  • Muellablagerung
  • nicht einheimische Gehoelze (FW)
  • Rodung (FW)
  • Trittschaden an Vegetation
  • Umbruch, Umwandlung von Gruenland in Acker
  • Verfuellung
Maßnahmen:
  • Altholz erhalten
  • Anlegen von Laubgehoelzen
  • Beschraenkung der Fischereiausuebung
  • Beschraenkung der Freizeitaktivitaeten
  • Beseitigung von Muell
  • Einstellung der Bewirtschaftung
  • Erhaltung der Gewaesser
  • Erhaltung der Landschaftsstrukturen
  • Erhaltung der Laubholzbestockung
  • Erhaltung der Ueberschwemmungsdynamik
  • Erhaltung des Kleinreliefs
  • Erhaltung von Steilwaenden
  • extensive Gruenlandbewirtschaftung, Beweidung
  • extensive Gruenlandbewirtschaftung, Mahd
  • Gruenland anlegen, wiederherstellen
  • Gruenlandnutzung beibehalten
  • keine Biozidanwendung
  • keine Duengung
  • keine Fischteichanlage
  • Kopfbaumpflege
  • naturnahe Gewaessergestaltung
  • naturnahe Waldbewirtschaftung
  • ND-Ausweisung
  • Pflege von Hecken
  • Pufferzone anlegen
  • Totholz erhalten
  • Umwandlung in bodenstaendigen Gehoelzbestand
  • Verbesserung der Wasserqualitaet
  • Vermeidung Eutrophierung
  • weiterhin keine Bewirtschaftung
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