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Naturschutzgebiete und Nationalpark Eifel in NRW


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Naturschutzgebiet Steinbruch Vellern (WAF-024)

Objektbezeichnung:

NSG Steinbruch Vellern

Kennung:

WAF-024

Ort: Beckum
Kreis: Warendorf
Bezirksregierung: Münster
Digitalisierte Fläche: 13,92 ha
Offizielle Fläche: 14,50 ha
Flächenanzahl: 1
Schutzstatus: NSG, bestehend
Verfahrensstand: LP rechtskraeftig
Inkraft seit: 1958
Inkraft: 2006
Außerkraft: 9999
Schutzziel: Die Festsetzung als NSG ist erforderlich gemaess Paragraph 20 a), b) und c) LG NW,
insbesondere

- Zur Erhaltung und Foerderung des Sumpf-Glanzkraut-Vorkommens durch

- Keine Düngung
- Verhinderung des Aufkommens von Gehoelzen und Schilf.

- Zur Erhaltung und Entwicklung der kalkreiche Niedermoore mit ihrer typischen Vegetation
und Fauna durch

- Sicherung des landschaftstypischen Wasserhaushaltes, Gewaesserchemismus und
Naehrstoffhaushalts unter Beruecksichtigung des Wassereinzugsgebietes,
- Schaffung ausreichend grosser Pufferzonen zur Vermeidung bzw. Minimierung von Naehrstoff-
eintraegen, Verbot der Einleitung naehrstoffreichen Wassers,
- Extensive Nutzung (Mahd, Beweidung) oder Pflege, ggfls. Vegetationskontrolle
(z.B. Entfernung von Gehoelzen),

- Zur Erhaltung und Entwicklung typisch ausgebildeter Kalkmagerrasen mit ihrer
charakteristischen Vegetation und Fauna durch

- Vegetationskontrolle (z.B. Entfernung von Gehoelzen),
- Erhaltung einzelner bodenstaendiger Gehoelze und Gehoelzgruppen als Habitatstrukturen
fuer typische Faunenelemente,
- Wiederherstellung von Kalkmagerrasen auf geeigneten Standorten,
- Sicherung und Schaffung ausreichend grosser, naehrstoffarmer Pufferzonen,

- Zur Erhaltung und Foerderung der Population und des Lebensraumes des Laubfrosches,
- Zur Bewahrung und Wiederherstellung eines guenstigen Erhaltungszustandes der natuerlichen
Lebensraeume und wildlebenden Tier- und Pflanzenarten von gemeinschaftlichem
Interesse gemaess Artikel 4 Absatz 4 in Verbindung mit Artikel 2 der Richtlinie.

Hierbei handelt es sich um folgenden natuerlichen Lebensraum von gemeinschaftlichem
Interesse gemaess Anhang I und Arten gemaess Anhang II der FFH-Richtlinie als
massgebliche Bestandteile des Gebietes im Sinne des Paragraphen 48 d Absatz 4 LG NW:

- Kalkreiche Niedermoore (7230),
- Sumpf-Glanzkraut,

Das Gebiet hat darueber hinaus im Gebietsnetz Natura 2000 und/oder fuer Arten des Anhang
IV der FFHRichtlinie Bedeutung fuer

- Trespen-Schwingel Kalktrockenrasen (6210, Prioritaerer Lebensraum),
- Laubfrosch,

sowie fuer Arten der Vogelschutzrichtlinie:

- Nachtigall,
- Rohrweihe,

- Aus wissenschaftlichen, naturgeschichtlichen, landeskundlichen und erdgeschichtlichen
Gruenden und wegen der biogeographischen Bedeutung,
- Wegen der Seltenheit, besonderen Eigenart und hervorragenden Schoenheit des Gebietes,
- Zur Sicherung des Naturhaushalts und zur Abwehr schaedlicher Einwirkungen und negativer
Veraenderungen oekologischer Zusammenhaenge,
- Als Bestandteil eines Biotopverbundes von landes- und europaweiter Bedeutung.

Bei dem ca. 14 ha grossen Steinbruch Vellern handelt es sich um eine alte, aufgelassene,
heute recht vielgestaltige Abgrabung (Kalkstein). Neben artenreichen Kalkmagerrasen
und Gebueschen konnte sich aufgrund von Grundwasseraustritten eine sehr wertvolle Kalksumpf-
Vegetation mit einem Vorkommen des landesweit vom Aussterben bedrohten
() entwickeln.
Referenzen FFH- und VS-Gebiete:
Referenzen Schutzwürdige Biotope (BK):
  • BK-4214-903
Kennung:

BK-4214-903

Objektbezeichnung:

NSG Steinbruch Vellern

Link zur Karte: BK-4214-903
Objektbeschreibung: Am Südostrand von Neubeckum, nahe der A2, liegt in der welligen Ackerlandschaft der Beckumer Berge der ehemalige Steinbruch Vellern. Der wohl schon um die Jahrhundertwende stillgelegte Kalksteinbruch hat eine Länge von etwa 900 m und eine maximale Breite von etwa 200 m. Das heutige NSG besteht aus den beiden ehemaligen Naturschutzgebieten "Steinbruch Vellern I und II" sowie einer als Pufferzone dienenden Erweiterungsfläche an der Nordostseite. Die drei Teilflächen werden getrennt beschrieben. 1.Teilfläche: "Ehemaliges NSG Steinbruch Vellern I" Die Fläche umfasst innerhalb des langgestreckten Steinbruches den südöstlichen Teil, der schon früher unter Naturschutz gestellt wurde und in dem großflächig Entkusselungsmassnahmen durchgeführt worden sind. Dieses Gebiet ist gegenüber dem nordwestlichen Teilgebiet (s.u.) durch höhere Steilböschungen und grössere Flächen unverbuschter Kalk-Trockenrasen gekennzeichnet. Die i.d.R. sehr steilen Böschungen sind mit einem dichten Gebuesch bewachsen, durch das nur vereinzelt einige Trampelpfade führen. Innerhalb des Steinbruches sind nur im Nordosten die Gebüsche flächenhaft ausgebildet. Die Sohle des ehemaligen Steinbruches weist ein bewegtes Oberflächenrelief auf mit leichten Erhebungen und flachen, temporär wasserführenden Senken. Die höher gelegenen Bereiche und die terrassenartigen Abstufungen am W-Rand des Steinbruchs sind mit Halbtrockenrasen bestanden. Die flachen Senken weisen z.T. Kalk-Kleinseggenrieder und/oder Pfeifengrasbestände auf. Eine große Senke (etwa 6000 qm) im Norden des Teilgebietes ist mit einem Schilfröhricht bestanden. Daran nördlich angrenzend wurde ein flaches Kleingewässer angelegt. Sowohl die Halbtrockenrasen als auch die feuchten Senken - mit Ausnahme des Schilfröhrichts - beherbergen eine Vielzahl z.T. hochgradig gefährdeter Pflanzenarten, darunter viele Orchideen. Das Gebiet wies im Jahr 2000 einen relativ hohen Wasserstand auf, so dass ein Großteil der Fläche des Kalkseggenriedes fast dass ganze Jahr überflutet war. Am Westrand des Naturschutzgebietes verläuft ein Wanderweg. Obwohl die NSG-Schilder auf das Betretungsverbot hinweisen und die dichten Gebüsche der Steilböschungen den Zutritt erschweren, sind auf der Sohle des Steinbruches viele Trampelpfade vorhanden. 2. Teilflaeche: "Ehemaliges NSG "Steinbruch Vellern II" Das Gebiet umfasst den nordwestlichen Teil des langgestreckten, ehemaligen Steinbruches und grenzt im NO an die Erweiterungsfläche (s.u.). Im Westen wird das Naturschutzgebiet durch die mit dichtem Gebüsch bestandene Böschung begrenzt. Wie im südlich liegenden Teil ist die Sohle des Gebietes mit einem kleinräumig wechselnden Vegetationsmosaik aus Kalkhalbbtrockenrasen und einigen feuchten Senken mit Pfeifengrasbeständen und Kleinseggenried bestanden, in dem zahlreiche gefährdete Pflanzenarten wachsen. Jedoch sind hier die Halbtrockenrasen stärker verbuscht und die flächenhaft ausgebildeten Gebüsche nehmen einen deutlich größeren Raum ein. Im Nordwesten befindet sich eine tiefe, wassergefüllte Senke. Um das Gewässer herum stockt ein Weidengebüsch, das nach Norden in einen mesophilen Laubwald aus vorwiegend Buche und Bergahorn übergeht. Auch hier sind zahlreiche Trampelpfade vorhanden, wobei für diesen Bereich des Steinbruches der Zutritt durch die nur schwach geneigten Böschungen erleichtert wird. In diesem Teilbereich sind auch infolge der unmittelbar angrenzenden Ackernutzung im Randbereich Eutrophierungserscheinungen zu verzeichnen. 3. Teilfläche: Pufferfläche am Nordostrand Die Erweiterungsfläche im Nordosten des NSG umfasst einen Balsampappelforst und eine ruderale, z.T. gelegentlich gemähte Wiese, umgeben von Schlehengebüsch und älteren Laubholz- und Fichten-Forsten. Sie soll als Pufferzone für die angrenzenden, auf der schmalen Steinbruchsohle liegenden, verbuschenden Kalkmagerrasen und Pfeifengraswiesen dienen. Die faunistischen Daten wurden vom alten Katasterblatt uebernommen. Im Gebiet sind folgende nach Paragraph 62 LG NW geschuetzte Biotoptypen vorhanden: - Röhricht (CF2), - Kalk-Kleinseggenried (CC2), - Halbtrockenrasen (DD1), - stehendes Kleingewässer (FG0)
Lebensraumtypen:
  • Naturnahe Kalk-Trockenrasen und deren Verbuschungsstadien (Festuco-Brometalia)(* besondere Bestände mit bemerkenswerten Orchidee <6210> (1,92 ha)
Geschützte Biotope (§62):
  • Trockenrasen (1,92 ha)
Biotoptypen:
  • Pappelwald <AF0> (3,15 ha)
  • Fichtenwald <AJ0> (0,14 ha)
  • Ahornmischwald <AR1> (1,37 ha)
  • Gebuesch, Strauchgruppe <BB0> (2,88 ha)
  • Gruenlandbrache <EE0> (0,82 ha)
  • Kalksteinbruch <GC1> (0,96 ha)
  • Acker <HA0> (0,14 ha)
  • Wildacker <HA2> (0,96 ha)
  • ohne Zuordnung <OZ> (NaN ha)
  • Gebuesch, Strauchgruppe <yBB0> (0,41 ha)
  • Roehrichtbestand hochwuechsiger Arten <yCF2> (0,55 ha)
  • Kalk-Kleinseggenried <zCC2> (0,41 ha)
  • Enzian-Schillergrasrasen <zDD1> (1,92 ha)
Rote Liste Arten 2010 NRW:
Planungsrelevante Arten:
Pflanzenarten:
  • Acker-Kratzdistel (Cirsium arvense)
  • Acker-Witwenblume (Knautia arvensis)
  • Amerikanische Balsam-Pappel (Populus balsamifera agg.)
  • Aronstab (Arum maculatum)
  • Arznei-Thymian (Thymus pulegioides)
  • Asch-Weide (Salix cinerea subsp. cinerea)
  • Aufrechte Trespe (Bromus erectus (subsp. erectus))
  • Berg-Ahorn (Acer pseudoplatanus)
  • Berg-Ulme (Ulmus glabra)
  • Bienen-Ragwurz (Ophrys apifera)
  • Blaugruene Binse (Juncus inflexus (subsp. inflexus))
  • Blauroter Hartriegel (Cornus sanguinea)
  • Breitblaettriger Rohrkolben (Typha latifolia)
  • Breitblaettriges Wollgras (Eriophorum latifolium)
  • Christophskraut (Actaea spicata)
  • Deutscher Enzian (Gentianella germanica)
  • Echte Nelkenwurz (Geum urbanum)
  • Echter Kreuzdorn (Rhamnus cathartica)
  • Echtes Johanniskraut (Hypericum perforatum)
  • Eingriffliger Weissdorn (Crataegus monogyna)
  • Entferntaehrige Segge (Carex distans)
  • Europaeische Laerche (Larix decidua (subsp. decidua))
  • Faerber-Ginster (Genista tinctoria)
  • Faulbaum (Frangula alnus (subsp. alnus))
  • Fieder-Zwenke (Brachypodium pinnatum)
  • Fleischfarbenes Knabenkraut (Dactylorhiza incarnata)
  • Fliegen-Ragwurz (Ophrys insectifera)
  • Fransen-Enzian (Gentianopsis ciliata (subsp. ciliata))
  • Fruehlings-Fingerkraut (Potentilla neumanniana)
  • Fuchssches Knabenkraut (Dactylorhiza fuchsii)
  • Geflecktes Knabenkraut i.w.S. (Dactylorhiza maculata agg.)
  • Gemeine Braunelle (Prunella vulgaris)
  • Gemeine Natternzunge (Ophioglossum vulgatum)
  • Gemeine Sumpfsimse (Eleocharis palustris)
  • Gemeine Waldrebe (Clematis vitalba)
  • Gemeiner Dost (Origanum vulgare)
  • Gemeiner Froschloeffel (Alisma plantago-aquatica)
  • Gemeiner Gilbweiderich (Lysimachia vulgaris)
  • Gemeiner Schneeball (Viburnum opulus)
  • Gemeines Kreuzbluemchen (Polygala vulgaris)
  • Gemeines Zittergras (Briza media (subsp. media))
  • ()
  • Grosse Brennessel (Urtica dioica)
  • Grosse Haendelwurz (Gymnadenia conopsea)
  • Grosses Hexenkraut (Circaea lutetiana)
  • Gruene Teichbinse (Schoenoplectus lacustris)
  • Gundermann (Glechoma hederacea)
  • Helm-Knabenkraut (Orchis militaris)
  • Hirse-Segge (Carex panicea)
  • Hunds-Rose (Rosa canina)
  • Kanadische Goldrute (Solidago canadensis)
  • Kleiner Odermennig (Agrimonia eupatoria (subsp. eupatoria))
  • Kleiner Wiesenknopf (Sanguisorba minor)
  • Kleines Habichtskraut (Hieracium pilosella)
  • Kohl(-Kratz)distel (Cirsium oleraceum)
  • Kreuz-Enzian (Gentiana cruciata (subsp. cruciata))
  • Luzerne Sa. (Medicago sativa agg.)
  • Oeders Segge (Carex viridula var. viridula)
  • Pastinak (Pastinaca sativa)
  • Pfeifengras (Molinia caerulea)
  • Rotbuche (Fagus sylvatica (subsp. sylvatica))
  • Rote Heckenkirsche (Lonicera xylosteum)
  • Rundblaettrige Glockenblume (Campanula rotundifolia)
  • Ruprechtskraut (Geranium robertianum)
  • Sal-Weide (Salix caprea (subsp. caprea))
  • Sand-Birke (Betula pendula)
  • Schilf (Phragmites australis (subsp. australis))
  • Schlehe (Prunus spinosa agg.)
  • Schmalblaettriger Rohrkolben (Typha angustifolia)
  • Schopf-Kreuzbluemchen (Polygala comosa)
  • Schuppenfruechtige Gelb-Segge (Carex lepidocarpa (subsp. lepidocarpa))
  • Schwarzer Holunder (Sambucus nigra)
  • Schwedische Mehlbeere (Sorbus intermedia)
  • Skabiosen-Flockenblume (Centaurea scabiosa)
  • Spaetbluehende Traubenkirsche (Prunus serotina)
  • Stiel-Eiche (Quercus robur (subsp. robur))
  • Suesskirsche (Prunus avium)
  • Sumpf-Stendelwurz (Epipactis palustris)
  • Taumel-Kaelberkropf (Chaerophyllum temulum)
  • Ufer-Wolfstrapp (Lycopus europaeus)
  • Unbewehrte Trespe (Bromus inermis)
  • Wald-Ziest (Stachys sylvatica)
  • Wald-Zwenke (Brachypodium sylvaticum (subsp. sylvaticum))
  • Waldmeister (Galium odoratum)
  • Wasser-Minze (Mentha aquatica)
  • Weg-Distel (Carduus acanthoides (subsp. acanthoides))
  • Weiden-Alant (Inula salicina (subsp. salicina))
  • Wiesen Knaeuelgras (Dactylis glomerata)
  • Wiesen-Bocksbart (Tragopogon pratensis subsp. pratensis)
  • Wild-Birne (Pyrus pyraster)
  • Wirbeldost (Clinopodium vulgare (subsp. vulgare))
  • Wohlriechendes Veilchen (Viola odorata)
  • Zitter-Pappel (Populus tremula)
  • Zweigriffliger Weissdorn (Crataegus laevigata)
Tierarten:
  • Amsel (Turdus merula)
  • Anticlea badiata (Anticlea badiata)
  • Bachstelze (Motacilla alba)
  • Baumpieper (Anthus trivialis)
  • Becher-Azurjungfer (Enallagma cyathigerum)
  • Bergmolch (Triturus alpestris)
  • Blaesshuhn (Fulica atra)
  • Blaugruene Mosaikjungfer (Aeshna cyanea)
  • Bluthaenfling (Carduelis cannabina)
  • Blutrote Heidelibelle (Sympetrum sanguineum)
  • Braune Tageule (Euclidia glyphica)
  • Brauner Grashuepfer (Chorthippus brunneus)
  • Buchfink (Fringilla coelebs)
  • Callistege mi (Callistege mi)
  • Dorngrasmuecke (Sylvia communis)
  • Erdkroete (Bufo bufo)
  • Fitis (Phylloscopus trochilus)
  • Fledermaus-Azurjungfer (Coenagrion pulchellum)
  • Flussregenpfeifer (Charadrius dubius)
  • Gartengrasmuecke (Sylvia borin)
  • Gefleckte Heidelibelle (Sympetrum flaveolum)
  • Gelbspoetter (Hippolais icterina)
  • Gelbwuerfeliger Dickkopffalter (Carterocephalus palaemon)
  • Gemeine Binsenjungfer (Lestes sponsa)
  • Gemeine Heidelibelle (Sympetrum vulgatum)
  • Gemeine Heideschnecke (Helicella itala)
  • Goldammer (Emberiza citrinella)
  • Hellbraungebaendeter Waldrebenspanner (Horisme vitalbata)
  • Hufeisen-Azurjungfer (Coenagrion puella)
  • Kammmolch (Triturus cristatus)
  • Kiebitz (Vanellus vanellus)
  • Klappergrasmuecke (Sylvia curruca)
  • Kleine Pechlibelle (Ischnura pumilio)
  • Kleiner Fuchs (Aglais urticae)
  • Laubfrosch (Hyla arborea)
  • Melanthia procellata (Melanthia procellata)
  • Moenchsgrasmuecke (Sylvia atricapilla)
  • Nachtigall (Luscinia megarhynchos)
  • Nachtigall-Grashuepfer (Chorthippus biguttulus)
  • Neuntoeter (Lanius collurio)
  • Nierenfleck (Thecla betulae)
  • Plattbauch (Libellula depressa)
  • Raubwuerger (Lanius excubitor)
  • Ringelnatter (Natrix natrix)
  • Ringeltaube (Columba palumbus)
  • Rohrweihe (Circus aeruginosus)
  • Rosenspanner (Cidaria fulvata)
  • Spitzhorn-Schlammschnecke (Lymnaea stagnalis)
  • Stockente (Anas platyrhynchos)
  • Suedliche Binsenjungfer (Lestes barbarus)
  • Suedlicher Blaupfeil (Orthetrum brunneum)
  • Sumpfrohrsaenger (Acrocephalus palustris)
  • Teichhuhn (Gallinula chloropus)
  • Teichrohrsaenger (Acrocephalus scirpaceus)
  • Theria rupicapraria (Theria rupicapraria)
  • Turteltaube (Streptopelia turtur)
  • Vierfleck (Libellula quadrimaculata)
  • Waldreben-Gruenspanner (Hemistola chrysoprasaria)
  • Wasserfrosch-Komplex (Rana esculenta-Synklepton)
  • Weidenmeise (Parus montanus)
  • Weinbergschnecke (Helix pomatia)
  • Wiesenschafstelze (Motacilla flava)
  • Zaunkoenig (Troglodytes troglodytes)
Schutzziele: Erhaltung eines ehemaligen Kalk-Steinbruches mit vielen gefaehrdeten Biotoptypen (Röhricht, Trockenrasen, Kalk-Kleinseggenrieder, Gebüsche trockenwarmer Standorte) als Lebensraum für zahlreiche, gefährdete
Pflanzen- und Tierarten sowie insbesondere Schutz und Optimierung des Kalk-Niedermoores als Wuchsort von .
Gefährdungen:
  • Abbau Gesteine
  • Aufforstung
  • Eutrophierung
  • Freizeitaktivitaeten
  • Muellablagerung
  • nicht bodenstaendige Gehoelze (FW)
  • nicht einheimische Gehoelze (FW)
  • Sammeln (SP)
  • Stoerungs-, Eutrophierungszeiger
  • Trittschaden an Vegetation
  • Verbuschung als unerwuenschte Sukzession
Maßnahmen:
  • Absperrung, Auszaeunung von Flaechen
  • Beschraenkung der Freizeitaktivitaeten
  • Beseitigung von Gehoelzen
  • Beseitigung von Muell
  • Betretungsverbot
  • extensive Gruenlandbewirtschaftung, Beweidung
  • extensive Gruenlandbewirtschaftung, Mahd
  • Hecke anlegen, ergaenzen
  • Jagdausuebung beschraenken
  • keine Duengung
  • Vegetationskontrolle
  • Vermeidung Eutrophierung
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