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Naturschutzgebiete und Nationalpark Eifel in NRW


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Naturschutzgebiet Sanderoth (DO-026)

Objektbezeichnung:

NSG Sanderoth

Kennung:

DO-026

Ort: Dortmund
Kreis: Dortmund
Bezirksregierung: Arnsberg
Digitalisierte Fläche: 25,84 ha
Offizielle Fläche: 23,60 ha
Flächenanzahl: 1
Schutzstatus: NSG, bestehend
Verfahrensstand: LP rechtskraeftig
Inkraft seit: 2005
Inkraft: 2020
Außerkraft: 9999
Schutzziel:
Referenzen FFH- und VS-Gebiete:
Referenzen Schutzwürdige Biotope (BK):
  • BK-4411-0008
  • BK-4411-0067
Kennung:

BK-4411-0067

Objektbezeichnung:

NSG Sanderoth

Link zur Karte: BK-4411-0067
Objektbeschreibung: Das NSG Sanderoth, ein Freiflächenkomplex zwischen Dortmund-Scharnhorst und DO-Derne, umfasst im wesentlichen einen kleinen Eichenwald mit angrenzendem Feuchtbiotop, ergänzt durch eine große Ackerfläche. Zentrales Schutzobjekt ist der zumeist schichtenreiche, siedlungsnahe Eichenmischwald mit überwiegend mittlerem Baumholz. Hainbuchen und Traubenkirschen im Unterstand schaffen differenzierte Waldbilder. In der Krautschicht dominieren örtlich Brennesseln und Brombeeren, repräsentativ für die siedlungsnahen Wälder des Kulturraums. Eine kleine Parzelle innerhalb des Eichenmischwaldes ist von Pappeln bestanden. In der Südhälfte des Schutzgebietes liegen innerhalb eines Biotopkomplexes mit lichtem, hochstaudenreichem Sukzessionsgebüsch (mit großflächig dominierender Goldrute) vernäßte Bereiche. Der ausgedehnte Acker westlich dieses Feuchtbiotopes wird annähernd diagonal von dem Sunderngraben durchzogen, der von einem nitro- und hygrophilen Hochstaudensaum gesäumt wird. Das NSG Sanderoth ist ein lokal wertvoller Refugial- und Trittsteinbiotop im Freiflächensystem des von Siedlungsflächen geprägten Dortmunder Nordens. Aufgewertet wird der Wald-Offenland-Biotopkomplex durch ein größeres, junges, naturnah gestaltetes Stillgewässer unmittelbar westlich (=außerhalb) des Schutzgebietes. Hauptschutzziel ist der Erhalt der strukturreichen, siedlungsnahen Eichenmischwaldinsel, ergänzt durch ein ökologisches Entwicklungskonzept für die großflächige Ackerfläche.
Kennung:

BK-4411-0008

Objektbezeichnung:

Feuchtgrünland südwestlich Dortmund-Hostedde

Link zur Karte: BK-4411-0008
Objektbeschreibung:

Hinweis: Die Angaben zu den Lebensraumtypen, Biotoptypen, Pflanzen- und Tierarten beziehen sich jeweils auf ein oder mehrere referenzierte BK-Objekte. Wenn diese in Einzelfällen größer als das NSG sind, können sich die Angaben auf Teilflächen außerhalb des NSG beziehen und damit z.B. die Flächensumme aller LRTs größer als die Fläche des NSGs sein kann.

Lebensraumtypen:
  • <LRT-ID > (14,42 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Laubwaelder ausserhalb von Sonderstandorten (nicht FFH-LRT) <NA00> (9,61 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Auenwaelder (nicht FFH-LRT) <NAX0> (0,51 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Feldgehoelze (nicht FFH-LRT) <NBA0> (1,20 ha)
  • Schutzwuerdiges und gefaehrdetes Nass- und Feuchtgruenland incl. Brachen (nicht FFH-LRT) <NEC0> (0,21 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Fliessgewaesser (nicht FFH-LRT) <NFM0> (0,50 ha)
Geschützte Biotope (§62):
Biotoptypen:
  • Buchen-Eichenmischwald <AB1> (9,61 ha)
  • Weiden-Bruchwald <AE3> (0,51 ha)
  • Hybrid-Pappelwald <AF0> (2,00 ha)
  • flächiges Kleingehölz mit vorwiegend heimischen Baumarten <BA1> (1,20 ha)
  • Nass- und Feuchtwiese <EC1> (1,17 ha)
  • Nass- und Feuchtweide <EC2> (1,96 ha)
  • Graben <FN0> (0,50 ha)
  • Acker <HA0> (9,50 ha)
Rote Liste Arten 2010 NRW:
Planungsrelevante Arten:
Pflanzenarten:
  • Acker-Kratzdistel (Cirsium arvense)
  • Asch-Weide (Salix cinerea subsp. cinerea)
  • Blaugrüne Binse (Juncus inflexus)
  • Breitblättriger Rohrkolben (Typha latifolia)
  • Brennender Hahnenfuss (Ranunculus flammula)
  • Brombeere (unbestimmt) (Rubus spec.)
  • Brombeere Sa. (Rubus sectio Rubus)
  • Echte Nelkenwurz (Geum urbanum)
  • Echte Zaunwinde (Calystegia sepium s.l.)
  • Echtes Mädesüss (Filipendula ulmaria)
  • Efeu (Hedera helix)
  • Flatter-Binse (Juncus effusus)
  • Flattergras (Milium effusum)
  • Fluss-Ampfer (Rumex hydrolapathum)
  • Frauenfarn (Athyrium filix-femina)
  • Gemeine Braunelle (Prunella vulgaris)
  • Gemeiner Beinwell (Symphytum officinale)
  • Gemeiner Blutweiderich (Lythrum salicaria)
  • Gemeiner Froschlöffel (Alisma plantago-aquatica)
  • Gewöhnliche Goldnessel Sa. (Galeobdolon luteum agg.)
  • Gift-Hahnenfuss (Ranunculus sceleratus)
  • Grosse Brennessel (Urtica dioica)
  • Großes Hexenkraut (Circaea lutetiana)
  • Gänse-Fingerkraut (Potentilla anserina)
  • Hain-Segge (Carex otrubae)
  • Hainbuche (Carpinus betulus)
  • Hohe Weide (Salix x rubens (S. alba x fragilis))
  • Kleine Wasserlinse (Lemna minor)
  • Pfennigkraut (Lysimachia nummularia)
  • Riesen-Goldrute (Solidago gigantea)
  • Rotbuche (Fagus sylvatica)
  • Rote Johannisbeere Sa. (Ribes rubrum agg.)
  • Sal-Weide (Salix caprea)
  • Schilf (Phragmites australis)
  • Schwarzer Holunder (Sambucus nigra)
  • Segge (unbestimmt) (Carex spec.)
  • Silber-Weide (Salix alba)
  • Stiel-Eiche (Quercus robur)
  • Sumpf-Vergissmeinnicht Sa. (Myosotis scorpioides agg.)
  • Sumpf-Wasserstern Sa. (Callitriche palustris agg.)
  • Traubenkirsche (Prunus padus)
  • Ufer-Wolfstrapp (Lycopus europaeus)
  • Wasser-Minze (Mentha aquatica)
  • Wasserdost (Eupatorium cannabinum)
  • Weiches Honiggras (Holcus mollis)
  • Weissdorn (unbestimmt) (Crataegus spec.)
  • Wiesen Knäuelgras Sa. (Dactylis glomerata agg.)
  • Winter-Linde (Tilia cordata)
  • Zierliche Wasserlinse (Lemna minuta)
  • Zottiges Weidenröschen (Epilobium hirsutum)
  • Zungen-Hahnenfuss (Ranunculus lingua)
Tierarten:
Schutzziele:
  • Erhalt eines Biotopkomplexes aus Eichenmischwaldes und hygrophilem, nutzungsfreiem Skkzessionsgebüsch (Sekundärwald) und ökologische Optimierung durch Biotop-Aufwertung der großflächigen Ackerfläche
Gefährdungen:
  • Einwanderung, Ausbreitung Neophyten
  • Isolationseffekt
  • Siedlung, Flaechenverbrauch
  • Stoerungs-, Eutrophierungszeiger
Maßnahmen:
  • Anlage von Biotopen
  • Erhaltung der Laubholzbestockung
  • naturnahe Waldbewirtschaftung
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