Inhalt:
Naturschutzgebiet Rheinaue Zons-Rheinfeld und Altrheinschlinge Zons (NE-013)
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Allgemeine
Informationen -
Schutzwürdige
Biotope (BK) -
Lebensräume
und Arten -
Schutzziele, Gefährdungen
und Maßnahmen -
Karte
Objektbezeichnung: |
NSG Rheinaue Zons-Rheinfeld und Altrheinschlinge Zons |
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Kennung: |
NE-013 |
Ort: | Dormagen |
Kreis: | Rhein-Kreis Neuss |
Bezirksregierung: | Düsseldorf |
Digitalisierte Fläche: | 156,07 ha |
Offizielle Fläche: | 156,11 ha |
Flächenanzahl: | 1 |
Schutzstatus: | NSG, bestehend |
Verfahrensstand: | LP rechtskraeftig |
Inkraft seit: | 1998 |
Inkraft: | 2001 |
Außerkraft: | 9999 |
Schutzziel: | Die Festsetzung als NSG erfolgt gemaess Paragraph 20a), b) und c) LG insbesondere
- Zur Erhaltung, Optimierung und Wiederherstellung der Rheinaue und der mit der Rheinaue in Verbindung stehenden Altrheinschlinge, als bundesweit bedeutende Verbundachse innerhalb der Rheinschiene, - Zum Schutz der geowissenschaftlich und kulturhistorisch wertvollen Auenlandschaft mit ihrer typischen extensiven Gruenlandnutzung sowie, - Zur Sicherung eines aufgrund seiner Flaechengroesse wertvollen Vernetzungsbiotops. |
Referenzen FFH- und VS-Gebiete: |
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Referenzen Schutzwürdige Biotope (BK): |
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Kennung: |
BK-4807-047 |
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Objektbezeichnung: |
Zonser Rheinaue zwischen Feste Zons und Bayer Dormagen |
Link zur Karte: | BK-4807-047 |
Objektbeschreibung: | Das Gebiet umfasst die Rheinueberflutungsaue mit teilweise noch natuerlichen Gelaendeformen (Kolke, Altstromrinnen, Terrassen- kante) einschliesslich des Winterdeiches zwischen Feste Zons und Bayer Dormagen. Mit Ausnahme des Uferstreifens wird die Zonser Aue intensiv landwirtschaftlich genutzt. Die Wiesen sind meist einfoermige, artenarme Wirtschaftswiesen. Hinzu kommen Weideflaechen und Acker, z.T auch Raygras-Einsaaten. Insbesondere der suedliche Teil wird fast ausschliesslich ackerbaulich genutzt (Anbau von Mais, Rueben und Getreide). Lediglich auf dem Deich befinden sich noch artenreiche Glatthaferwiesen oder seltener Reste der Salbei- Trockenrasen. Das Gruenland ist durch Baumreihen, Einzelbaeume und -gruppen gut strukturiert. Auch die fuer diesen Landschaftsraum typischen Kopf- baeume (meist Weiden, aber auch Pappeln) sind noch haeufig anzu- treffen. Insbesondere die aelteren Baeume stellen einen wichtigen Lebensraum fuer Hoehlenbewohner dar. Stellenweise wurden Gehoelze auch neu gepflanzt (z.B. Neupflanzung eines Vogelschutzgehoelzes bei Zons, Eichen-Pappel-Weidenpflanzung bei Stromkilometer 716). Suedlich "Piwipp" befindet sich ausserdem ein groessere, arten- reicher, heckenaehnlicher Gehoelzstreifen. Kleinflaechig sind in der Aue noch Pappelbestaende vorhanden. In den meist sehr lichten Bestaenden erfolgt im Unterwuchs in der Regel Gruenlandnutzung. Die Pappelbestaende kommen hauptsaechlich im Bereich der Pumpstationen vor. Am Rheinufer (als FM2 codiert) wechseln mehr oder weniger vegetationsfreie Sand- und Schotterflaechen mit artenreichen, nitrophielen Staudenfluren und Roehrichtbestaenden. Hinzu kommen Ufergehoelze, meist Weiden, aber auch Pappeln und seltener auch Erlen. Es handelt sich bei diesem Raum um ein Verbindungsglied zwischen den Auennaturschutzgebieten "Zonser Grind" und "Rheinaue Worringen-Langel". Der Auenabschnitt ist Teil einer bundesweit bedeutsamen Verbundachse der Rheinschiene und wird deshalb insbe- sondere unter dem Aspekt der "Entwicklung" als NSG vorgeschlagen. |
Kennung: |
BK-4806-054 |
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Objektbezeichnung: |
Gruenlandbereiche im Sueden und Osten von Zons |
Link zur Karte: | BK-4806-054 |
Objektbeschreibung: | Es handelt sich bei diesem Biotop um einen intensiv genutzten, aber gut strukturierten Gruenlandbereich im Sueden und Osten von Zons. Baumreihen (meist aeltere Pappeln), Einzelbaueme und Kopfweiden gliedern und beleben das Landschaftsbild. Hinzu kommen Flutmulden und Graeben. Stellenweise wurden entlang eines Grabens Eschen und Weiden neu gepflanzt. Im Osten befindet sich eine Gruenlandbrache, die mit aelteren Kopfweiden bestanden ist. Sie beginnt mit Pappel-, Birken- und Weidenjungwuchs zu verbuschen. |
Kennung: |
BK-4807-0025 |
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Objektbezeichnung: |
Linden-Allee im Sueden von Zons |
Link zur Karte: | BK-4807-0025 |
Objektbeschreibung: | Etwa 230 m lange Lindenallee an der Strasse zwischen der Burg Zons und dem Diergardthof. Westlich grenzt intensiv genutztes Gruenland an, oestlich nahe des Bauernhofes ein schmaler Gruenlandschlauch (Fettweide), auf den weite strukturarme Ackerflaechen folgen. Die Allee besteht aus 26 Winterlinden mit einem Brusthoehendurchmesser von 40-80 cm, die im Abstand von 10 m stehen. Zwischenzeitlich entstandene kleine Luecken wurden mit juengeren Winterlinden nachgepflanzt (3 Baeume). Die Allee ist sehr geschlossen und in einem guten Zustand. Es sind einige kleine bis mittelgrosse Faulhoehlen vorhanden. Der Unterwuchs (Boeschungsrasen) ist ein Glatthafersaum mit einigen Elementen der Trittrasen und Ruderalfluren. Die Alleebaeume sind geeignete Habitate fuer Hoehlenbrueter u.a. Voegel. Gemeinsam mit anderen Kleingehoelzen in der weiteren Umgebung ist die Allee ein kulturhistorisches, landschaftspraegendes und im Rahmen des lokalen Biotopverbundes ein vernetzendes Element zwischen dem Stadtgebiet von Zons und dem suedlich angrenzenden Gruenland-Acker-Komplex. Entwicklungsziel ist eine fachgerecht gepflegte Allee. |
Hinweis: Die Angaben zu den Lebensraumtypen, Biotoptypen, Pflanzen- und Tierarten beziehen sich jeweils auf ein oder mehrere referenzierte BK-Objekte. Wenn diese in Einzelfällen größer als das NSG sind, können sich die Angaben auf Teilflächen außerhalb des NSG beziehen und damit z.B. die Flächensumme aller LRTs größer als die Fläche des NSGs sein kann.
Lebensraumtypen: |
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Geschützte Biotope (§42): | |
Biotoptypen: |
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Rote Liste Arten 2010 NRW: |
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Planungsrelevante Arten: |
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Pflanzenarten: |
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Tierarten: |
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Schutzziele: |
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Gefährdungen: |
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Maßnahmen: |
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