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Inhalt:
Naturschutzgebiet Wetterbachtal (SI-052)
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Allgemeine
Informationen -
Schutzwürdige
Biotope (BK) -
Lebensräume
und Arten -
Schutzziele, Gefährdungen
und Maßnahmen -
Karte
Objektbezeichnung: |
NSG Wetterbachtal |
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Kennung: |
SI-052 |
Ort: | Burbach |
Kreis: | Siegen-Wittgenstein |
Bezirksregierung: | Arnsberg |
Digitalisierte Fläche: | 88,40 ha |
Offizielle Fläche: | 88,40 ha |
Flächenanzahl: | 1 |
Schutzstatus: | NSG, bestehend |
Verfahrensstand: | LP rechtskraeftig |
Inkraft seit: | 2002 |
Inkraft: | 2003 |
Außerkraft: | 9999 |
Schutzziel: | Die Festsetzung des Naturschutzgebietes erfolgt zur Erhaltung und zur Wiederherstellung
der typischen Arten, Lebensgemeinschaften und Lebensräume eines umfangreichen Biotopkomplexes, der unterschiedliche Ausprägungen des Grünlandes und Bach begleitende Gehölzformationen umfasst, insbesondere - Bach-Erlen-Eschenwälder, RLP 3/2 (gefährdet / stark gefährdet) - Bachröhrichte - Feuchte Hochstaudenfluren, RLP 2/2, FFH-Lebensraum - Nass- und Feuchtwiesen in Form von Waldbinsenwiesen, RLP 3/3, und in Form von Sumpfdotterblumenwiesen - Glatthaferwiesen in Form von Wiesenknopf-Silgenwiesen, RLP 1 (von dem Erlöschen bzw. von der Vernichtung bedroht), FFH-Lebensraum - naturnahen Bachabschnitten einschließlich der Vorkommen gefährdeter Tier- und Pflanzenarten der Wälder, Feuchtwiesen, Magerwiesen und Fließgewässer. Die Festsetzung des Naturschutzgebietes erfolgt außerdem zur Erhaltung und Wiederherstellung der oben genannten FFH-Lebensräume sowie der Vorkommen von Bekassine, Braunkehlchen, Eisvogel, Neuntöter, Rotmilan, Wachtelkönig, Wiesenpieper, Bachneunauge, Groppe und Schwarzblauem Ameisenbläuling als Arten von gemeinschaftlichem Interesse nach FFH-Richtlinie oder EU-Vogelschutzrichtlinie. |
Referenzen FFH- und VS-Gebiete: | |
Referenzen Schutzwürdige Biotope (BK): |
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Kennung: |
BK-5214-097 |
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Objektbezeichnung: |
Hickengrund |
Link zur Karte: | BK-5214-097 |
Objektbeschreibung: | Zusammenhaengende, ausgedehnte Gruenlandflaechen im Hickengrund. Das Gebiet setzt sich etwa zu gleichen Teilen aus nassen Gruenland- brachen, maessig feuchten Mager- und Nasswiesen und Nassweiden zusammen. Haeufig wechseln diese Biotoptypen kleinraeumig bzw. gehen fliessend ineinander ueber. Lokal und nur selten gliedern Einzelbaeume, Obstbaeume und Einzelstraeucher das Gebiet. Mittlerweile werden auch die ehemaligen Feuchtgruenlandbrachen jahrweise wechselnd gemaeht. Die Wirtschaftswege sind ueberwiegend unbefestigt und grasig. Der Wetterbach ist noch recht naturnah und bildet stellenweise bis zu 4 m hohe Steilwaende. Das begleitende mehrstaemmige Ufergehoelz (ueberwiegend Erlen) weist jedoch auch Bestandsluecken auf. Auch Uferhochstaudensaeume sind vorhanden, die sich oertlich in Gruenlandbrachen fortsetzen. Mehrere Graeben durchziehen den Hickengrund. Der Einzelhof "Killetsmuehle" ist inmitten der Gruenlandflaechen gelegen. Eine Strasse quert das Tal. Gebiet zum Schutz der Natur im LEP III (A_SL-172). |
Kennung: |
BK-5214-065 |
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Objektbezeichnung: |
Wiesental noerdlich von Niederdresselndorf |
Link zur Karte: | BK-5214-065 |
Objektbeschreibung: | Ueberwiegend magere Goldhaferwiesen entlang des naturnahen Wetterbachs, im direkten Anschluss an das grosse Nachbar-BK "Hickengrund" und aehnlich ausgestattet. Kleinflaechig finden sich Feuchtgruenlandbrachen, darin ein Kleinseggenried mit viel Fieberklee, sowie ein Grauweidengebuesch. Der Bach weist ein durchgehendes Ufergehoelz (v.a. Bruchweide) auf. |
Hinweis: Die Angaben zu den Lebensraumtypen, Biotoptypen, Pflanzen- und Tierarten beziehen sich jeweils auf ein oder mehrere referenzierte BK-Objekte. Wenn diese in Einzelfällen größer als das NSG sind, können sich die Angaben auf Teilflächen außerhalb des NSG beziehen und damit z.B. die Flächensumme aller LRTs größer als die Fläche des NSGs sein kann.
Lebensraumtypen: |
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Geschützte Biotope (§42): |
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Biotoptypen: |
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Rote Liste Arten 2010 NRW: |
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Planungsrelevante Arten: |
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Pflanzenarten: |
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Tierarten: |
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Schutzziele: |
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Gefährdungen: |
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Maßnahmen: |
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